Wie schafft Ihr, ausreichend zu essen?

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    • Wie schafft Ihr, ausreichend zu essen?

      Das Verdoppeln meiner täglichen Kalorienzufuhr hat bei mir ja schon einige gute Resultate gezeigt. Nicht nur, dass mein BMI etwas geschmolzen ist, ich hatte lange Zeit keine Probleme mehr mit Hungerattacken.

      Neuerdings fällt es mir aber schwer, die empfohlenen 4-5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten durchzuhalten, aus dem einfachen Grund, weil ich es nicht schaffe, zu den einzelnen Mahlzeiten ausreichend zu essen. Auf Arbeit schaffe ich es gerade noch so durchzuhalten, weil ich da naturgemäß abgelenkt bin. Aber an Wochenenden z.B. fällt es mir unsagbar schwer, 4 Stunden durchzuhalten. Auch wenn ich etwas unternehme, der stille Blick zur Uhr, wann ich wieder essen darf, begleitet mich ständig, weil ich spätestens 2 Stunden nach der letzten Mahlzeit wieder Hunger habe.

      Vor eineinhalb Stunden habe ich eine normale Portion Hackfleischeintopf mit Gemüse gegessen. Nach knapp der halben Schüssel hatte ich eigentlich schon mehr als genug, zwang mich aber, weiterzuessen. Jetzt merke ich schon wieder, dass ich in der nächsten Stunde wieder richtigen Hunger bekomme.

      Zwischendurch trinke ich viel heißen Tee, ich weiß, dass der Körper Durst manchmal auch mit Hunger signalisiert. Aber das bringt leider nichts.

      "Normal" gibt es bei mir gerade nicht. Entweder ich überfressen oder hungrig. :(

      Und ich bin wieder in einer Schleife drin, aus der ich mich schon gelöst glaubte: der ständige Gedanke ans Essen überhaupt und daran, wann ich wieder essen darf.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Hallo dralle Deern,

      darf ich Dich mal fragen, wer bestimmt hat, dass Du immer vier Stunden Pause machen musst?

      Für mich würde es sich logisch anhören, wenn Du Dich nicht zum weiter essen zwingst und statt dessen die halbe Portion (oder was Du gerade, weil Du satt bist, nicht mehr essen kannst und übrig hast, eine oder zwei Stiunden später isst?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Ich hab gelesen, dass der Körper gar nicht erst mit der Fettverbrennung anfängt, wenn laufend Nachschub kommt. Zwar glaube ich nicht alles, was geschrieben wird, aber das klang ausnahmsweise mal logisch in meinem Kopf ;)
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Und ich habe (vor allem hier) gelernt, dass man in aller erster Linie auf seinen Körper hören soll.
      Wenn der sagt "satt", dann sollte man aufhören ... und sich freuen, dass da überhaupt ein SATT kommt (das ist nämlich grad bei uns Essgestörten nicht so einfach).
      Und wenn der Körper dann eben nach 2 Stunden wirklich wieder "Hunger" sagt, sollte man auch was essen, vor allem, wenn die vorige Portion nur sehr klein war.
    • Ich kann das nicht (mehr), nach Plan oder exakt nach Stundenabstand essen.

      Bist Du dir sicher dass das gut sein soll? Für Dich, deine Seele und deinen Körper?

      Mir würde es nicht gut tun.

      Grüße

      Uli

      die z.b. morgens wenig ißt, dafür nochmal am vormittag, mittags kleine portion, dann längere pause bis abendessen, abends nochmal was kleines.
    • Das kommt doch auf deinen Hormonspiegel an Dralle_Deern, der lässt sich doch nicht an Stunden festmachen.
      Wenn ich kurz vor meiner Regel bin, könnte ich den ganzen Tag durch(fr)essen und um den Eisprung rum schaff ich nach dem Frühstück grad erst zu Abend wieder was zu essen...
      *Kreischel* Jetzt weiß ich warum ich dick bin!
    • Ich denke mal, ich sollte nicht zuviel lesen :D Bislang habe ich früh vor der Arbeit gefrühstückt (zwischen 5.15h und 5.35h), dann eigentlich erst gegen 13.00h einen Salat gegessen oder so und kam damit prima hin. Wahrscheinlich hat mich jetzt dieser bekloppte 4-Stunden-Takt verrückt gemacht ;)
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • 4-Stunden-Takt????

      Ist das nicht der Fütterrhythmus für die Flaschenkinder der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts?

      Wurde durch Füttern auf Verlangen abgelöst - und nach meinen Erfahrungen meldet sich ein Brustkind so etwa alle drei Stunden! Literarische Belege für diesen Zeittakt gibt es übrigens beim französischen Meister der realistischen Literatur Emile Zola in "Doktor Pascal" - so wurde es also vor Einführung der hygienischen Flaschenkost beobachtet.

      Wenn wir jetzt die These aufstellen,. dass ein Neugeborenes in aller Regel noch über einen unverfälschten Hunger-Satt-Mechanismus verfügt, dann wären das wohl auch für uns als erstrebenswertes Ziel Essen im 3-Stunden-Takt...mit mal etwas größeren, mal etwas kürzeren Abständen...

      stübbken
    • Dralle Deern schrieb:

      *lach* Nee, das war ne Wortschöpfung von mir wegen der empfohlenen 4 Stunden zwischen zwei Mahlzeiten ;)


      und wer hat das so empfohlen?
      Ist das der Ernährungsguru den@jamona dea hier angepriesen hat.?
      Denn bei dessen Ernährungsplan ist ja dieser 4 Stundentakt vorgeschrieben.

      toni
    • Dralle Deern schrieb:

      Wahrscheinlich hat mich jetzt dieser bekloppte 4-Stunden-Takt verrückt gemacht ;)

      Hat man erst mal eine Essstörung, macht einen so ziemlich alles verrückt, was Essen irgendwie reglementiert. Warum isst Du nicht einfach, wenn Du hungrig bist? Sofern Du Dir das Hunger-/Satt-Gefühl erhalten hast oder wieder erarbeitet hast, wäre das doch sicher die sinnvollste Steuerung, oder? Wenn Du überhaupt etwas steuern willst, denn das führt letztlich immer nur wieder zu einer vermehrten Aufmerksamkeit auf das Thema Essen und die Kalorienzufuhr/-zeitpunkt und am Ende ist alles schlimmer, als hätte man es einfach laufen lassen.

      Der 4-Stunden Rhythmus scheint mir auch in das typische Kapitel "Legenden zum Thema Essen" (das wäre doch auch mal ein netter Thread?) zu gehören. Niemand ist schließlich gleich, warum sollen wir dann aber wieder mal alle nach der Uhr essen? Und es wurde ja auch schon erforscht, das Babies, die nach der Uhr gefüttert werden statt nach dem Gebrüll, im Rrwachsenenalter offenbar auch eher zu einer Essstörung tendieren. (Keine Ahnung, wo ich das wieder gelesen habe.)

      Ansonsten habe ich mir noch nie die Frage gestellt, wie ich es schaffe, ausreichend zu essen, sonder immer eher die, wie ich es schaffen könnte, mit weniger auszukommen. ;) Ausreichend esse ich von ganz alleine.
    • Stadtmadl schrieb:

      Hat man erst mal eine Essstörung, macht einen so ziemlich alles verrückt, was Essen irgendwie reglementiert. Warum isst Du nicht einfach, wenn Du hungrig bist? Sofern Du Dir das Hunger-/Satt-Gefühl erhalten hast oder wieder erarbeitet hast, wäre das doch sicher die sinnvollste Steuerung, oder? Wenn Du überhaupt etwas steuern willst, denn das führt letztlich immer nur wieder zu einer vermehrten Aufmerksamkeit auf das Thema Essen und die Kalorienzufuhr/-zeitpunkt und am Ende ist alles schlimmer, als hätte man es einfach laufen lassen.
      Mein Problem war, dass ich mich bis vor ca. 18-20 Monaten von ungefähr der Hälfte meines Grundumsatzes ernährt habe und ich mich buchstäblich zwingen musste, mehr zu essen, weil es mir falsch vorkam. Ich wusste, dass ich mehr essen muss, nur mein Gefühl war halt ein anderes und so fing an, mir alles, was ich aß, inkl. des Nährwertes zu notieren, und schaffte es irgendwann auf meinen Grundumsatz. Irgendwann musste ich auch nicht mehr darüber nachdenken, wann und was ich aß.

      Der 4-Stunden Rhythmus scheint mir auch in das typische Kapitel "Legenden zum Thema Essen" (das wäre doch auch mal ein netter Thread?) zu gehören.
      Naja, es ging ja nicht darum, alle 4 Stunden was zu essen, sondern eine Pause von 4-5 Stunden einzuhalten, was für mich absolut logisch ist (nein, ich habe es nicht von irgendeinem aktuellen Ernährungs-Guru, sondern schon vor längerer Zeit gelesen und danach auch immer wieder gehört). Nachdem ich im Dezember absolut nicht auf meine Ernährung geachtet habe (nicht, was Ihr jetzt denkt - aufgrund von privatem Stress habe ich in 2 Wochen zusammengenommen ungefähr soviel gegessen, wie in 3-4 Tagen nötig gewesen wären), wollte ich meine Ernährung wieder in die Spur bringen.

      Ich merke jetzt halt nur plötzlich etwas, was es bei mir nie gab: ich kann nicht bis zu nächsten Mahlzeit warten. Sonst war ich seit jeher jemand, der mit einer Mahlzeit am Tag locker auskam, ohne unangenehmen Hunger zu verspüren. Und das stört mich einfach. Wahrscheinlich habe ich tatsächlich noch immer ein extrem gestörtes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme, denn wirklich Spaß macht es mir nur in Gesellschaft. Wenn ich alleine bin, verfluche ich meinen Körper dafür, dass ich essen muss, weil ich es lästig finde, zum einen diesen quälenden Hunger zu spüren, zum anderen, etwas dagegen tun zu müssen.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
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    • Ich merke jetzt halt nur plötzlich etwas, was es bei mir nie gab: ich kann nicht bis zu nächsten Mahlzeit warten.


      Kann es sein, dass Deine Verbrennung wieder richtig gut in Schwung gekommen ist und Dein Körper nun rechtzeitig, bevor nichts mehr zum verbrennen da ist, signalisiert, dass er Nachschub braucht?

      Sonst war ich seit jeher jemand, der mit einer Mahlzeit am Tag locker auskam, ohne unangenehmen Hunger zu verspüren.


      Und kann es hier sein, dass der Ofen einfach aus war? Dann kommen nämlich wahrscheinlich keine Signale (kein Hungergefühl) mehr, oder?

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      Ich würde mich nicht zum weiteressen zwingen, wenn ich satt bin und ich würde mir auch keine vier Stunden Pause aufzwingen, wenn ich Hunger habe.
      Es kommt doch letzlich auf die Gleiche Menge an Zufuhr heraus, wenn Du die Mahlzeiten einfach in kleine Portionen aufteilst, dafür aber öfter isst.

      Naja, es ging ja nicht darum, alle 4 Stunden was zu essen, sondern eine Pause von 4-5 Stunden einzuhalten, was für mich absolut logisch ist


      Genauso logisch klingt es für mich, wenn man den Ofen am brennen hält und wenn ein Ofen sehr gut zieht, verbrennt er halt mehr, als ein Ofen der nur auf Sparflamme brennt.
      Vielleicht ist es bei Dir einfach so, dass er bei einer Pause von vier Stunden schon auszugehen droht und das auch deutlich signalisiert?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • hallo Dralle Deern,
      kenn ich nur zu gut, was du da schreibst.

      Tu dir was Gutes - sei nett zu dir - sei bedachtsam!
      ist mein Motto wie ich mittlerweile mit dem Thema Essen und Leben umgehe.
      Es kann sein, dass ich es zwischenzeitlich vergesse, aber ich justiere mich immer wieder in die Richtung, weil es mir einfach gut tut.
      Ich esse 3x am Tag bei den Mahlzeiten, das kann mal mehr, mal weniger sein - "Gesundes"/Gegenteil - ich mach es mir schön, ich will mein Leben genießen.
      Ich habe nachgedacht, dass ich als junger Mensch keine Gewichtsprobleme hatte und nur bei den Mahlzeiten gegessen habe - kein Gedöns mit Zwischenmahlzeiten - und hab diese Art zu Essen dann mal wieder probiert. Das bekommt mir gut, weil meine Gedanken nicht mehr um Essen kreisen (bei Diäten war das immer schlimm) - ich hab das Gefühl, endlich leb ich mal normal.
      Ob es das non plus ultra für mich ist, wird sich zeigen.

      Julchen
    • :) ist doch eigentlich toll, wenn dein körper essen verlangt!

      ich kenn das so von mir, dass, wenn ich esse, bis ich satt bin (nicht nur eine halbe semmel oder so) und nicht über irgendwelche regeln nachdenke, zwischen meinen mahlzeiten automatisch 5 oder mher stunden (je nach beschäftigungsgrad) liegen, aber wehe, ich achte darauf was und wann ich esse...
      Lieben Gruß

      Rita
    • Dralle Deern schrieb:

      Mein Problem war, dass ich mich bis vor ca. 18-20 Monaten von ungefähr der Hälfte meines Grundumsatzes ernährt habe und ich mich buchstäblich zwingen musste, mehr zu essen, weil es mir falsch vorkam. Ich wusste, dass ich mehr essen muss, nur mein Gefühl war halt ein anderes und so fing an, mir alles, was ich aß, inkl. des Nährwertes zu notieren, und schaffte es irgendwann auf meinen Grundumsatz. Irgendwann musste ich auch nicht mehr darüber nachdenken, wann und was ich aß.



      Ich wollte mal nachfragen wie es dir inzwischen damit geht?

      Mein Mann wundert sich seit 9 Jahren wie jemand der so wenig isst wie ich so dick sein kann. Nun endlich habe mich beraten lassen und folgendes erfahren das was ich gegessen habe war schon in Ordnung nur einfach zu wenig und teilweise auch zu fettarm. Es lag weit unter meinem Grundumsatz, was auch erklärt warum ich immer so schlapp war.

      Auch habe ich das Trinken oft ganz vergessen weil ich nie mehr Durst hatte.

      Ich habe jetzt einen Plan was ich täglich essen soll. Es sind verschiedene Symbole zum abstreichen. Ich musste mich die ersten Tage wirklich anstrengen das ich alles verbrauchen konnte.

      Nach 4-5 Tagen bekam ich plötzlich wieder Durst , inzwischen trinke ich locker 2 Liter am Tag und Gewicht habe ich auch schon verloren und morgens habe ich tierischen Hunger. Vermutlich beides Zeichen das mein Stoffwechsel wieder anfängt zu arbeiten.
    • Pika schrieb:


      Mein Mann wundert sich seit 9 Jahren wie jemand der so wenig isst wie ich so dick sein kann. Nun endlich habe mich beraten lassen und folgendes erfahren das was ich gegessen habe war schon in Ordnung nur einfach zu wenig und teilweise auch zu fettarm. Es lag weit unter meinem Grundumsatz, was auch erklärt warum ich immer so schlapp war.



      Ich verstehe es nicht; wieso wird man Dick, wenn man wenig ist und gleichzeitig auch noch fettarm?

      :confused:
      Das habe ich schon beim Eingangsposting von Dralle Dern nicht verstanden.:confused:
    • Weil Du dadurch Deinen Stoffwechsel völlig aus dem Gleichgewicht bringst und der Körper alles, was er kriegen kann, speichert.

      Die Rechnung, dass man, wenn man oben weniger reinschüttet, auch weniger wiegt, geht eben nicht auf, weil der Körper deutlich komplexer ist als 1+1.
    • Pika schrieb:

      Ich wollte mal nachfragen wie es dir inzwischen damit geht?
      Ich muss(te) wieder neu lernen zu essen. Das letzte Jahr war sehr turbulent gesundheits-, job- und wohnungsmäßig, und ich bin immer noch nicht soweit, wie ich gern wäre. Ich nehme mir in der Woche auch leider nicht viel Zeit für meine Mahlzeiten, damit fängt es schon an. Zumindest versuche ich, auf dem Weg zur Arbeit eine Kleinigkeit zu essen, auch wenns nicht das Optimale ist, sich nicht aufs Essen, sondern auf den Verkehr zu konzentrieren - immer noch besser als gar nichts.

      Leider ist es so, dass mir Stress immer direkt auf den Magen schlägt und ich vergesse zu essen und dann wieder zunehme. Das Mobbing und der Umzug haben mir zehn zusätzliche Kilonen beschert. Jetzt bin ich zwar angekommen und habe einen super Job mit tollen Kollegen, doch bedingt durch die Urlaubszeit und Sonderaufgaben mit Fristen führten dazu, dass ich abends gegen 17 Uhr merkte, dass ich noch überhaupt nichts gegessen hatte. Also ein klarer Rückfall in alte Verhaltensmuster.

      elefäntchen schrieb:

      Ich verstehe es nicht; wieso wird man Dick, wenn man wenig ist und gleichzeitig auch noch fettarm?

      Darcy schrieb:

      Weil Du dadurch Deinen Stoffwechsel völlig aus dem Gleichgewicht bringst und der Körper alles, was er kriegen kann, speichert.

      Die Rechnung, dass man, wenn man oben weniger reinschüttet, auch weniger wiegt, geht eben nicht auf, weil der Körper deutlich komplexer ist als 1+1.

      So ist es. Es klingt nicht nur fürchterlich dekadent und ungesund, sondern beschert mir auch gern ein "musst dich ja nicht wundern", aber am besten geht es mir mit all den hochkalorischen und fetten Sachen, von denen sich figurbewusste meistens fernhalten, z.B. zum Frühstück 2-3 Eier in Butter gebraten oder als Zwischenmahlzeit ein Becher Schlagsahne mit Kokosflocken o.Ä. Statt Naturjoghurt esse ich Saure Sahne (der griechische Joghurt, der sich geschmacklich nicht unterscheidet ist mir zu teuer). Tja und so ernährt konnte ich meine Zugabe wieder loswerden.

      Durch Diäten zerstörte Stoffwechsel können zum Paradoxon werden. Was bei einem gesunden Körper funktioniert (viel rein = zunehmen / wenig rein = abnehmen), ist bei Diätopfern total aus der Spur geraten.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
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    • Dralle Deern schrieb:

      Also ein klarer Rückfall in alte Verhaltensmuster.


      Dann wünsch ich dir das du bald die innere Ruhe findest das wieder zu ändern.

      Mir hilft mein Plan unheimlich meine Verhaltensmuster zu ändern.

      Bisher war es so das ich oft schon das Frühstücken einfach vergass weil ich während die Kinder essen die Brotzeit fertig mache.

      Mittags kommen alle zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause. Für den Grossen habe ich meistens eine Portion vom Vortag, der Kleine mag nur ein bisschen Obst oder einen Joghurt weil sie im Kindergarten ein halbe Stunde vorher die 2. Brotzeit hatten. Manchmal aß ich dann mit dem Kleinen einen Apfel oder eine Banane.

      Ich stellte mir morgends 2 Wasserflaschen auf , eine in der Küche und eine neben den Pc. Meistens standen die am Nachmittag noch genau so da wie ich sie hingestellt hatte. Die einzige Flüssigkeit die ich bis dahin aufgenommen hatte war ein halbes Glas Wasser das ich brauchte um morgens meine Tabletten zu nehmen.

      Abend essen wir dann alle zusammen, das war wirklich oft meine einzige Mahlzeit.

      Jetzt stehe ich eine halbe Stunde früher auf und frühstücke dann mit den Kindern. Mittags esse ich jetzt eine kleine Portion mit dem Grossen und wenn ich den Kleinen geholt habe noch ein bisschen Obst mit ihm zum Nachtisch.........

      Ich hoffe das kann ich so beibehalten.
    • elefäntchen schrieb:

      Ich verstehe es nicht; wieso wird man Dick, wenn man wenig ist und gleichzeitig auch noch fettarm?



      In der Zeit in der ich so wenig gegessen habe , wurde ich nicht dick. Das passierte in den Jahren vorher meistens durch den Jojo effekt diverser Diäten.

      Ich konnte es auch kaum glauben das ich nicht abnehme weil ich zu wenig esse. :confused: Aber ich dachte mir dann das ich in meinem Leben schon so viel probiert habe das es jetzt darauf auch nicht mehr ankommt.
    • gabriele schrieb:

      meine Güte, zum Essen brauche ich doch keine Uhr. Aber ich möchte gerne dein Problem haben. Wenn ich mir Gedanken machen müßte ausreichend zu essen, dann wäre ich gertenschlank. Ich habe eher das Problem nicht aufhören zu können.


      Nein, wärst Du nicht, wenn es Dir so ergeht wie z.B. Dralle Deern, wie Du ja lesen kannst. Es bleibt also letztlich gleich, aus welchem Grund man Probleme mit den Pfunden hat.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • @Dralle Dern o.a.:

      Mich würde jetzt noch interessieren wie ihr das gemerkt habt, dass es besser ist normal bzw. hochkalorisch zu essen.


      Ach ja: Und vielen Dank für die Erläuterungen !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von elefäntchen () aus folgendem Grund: Satz vergessen.