Metformin abgesetzt

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    • Metformin abgesetzt

      Nach den sehr starken Durchfällen der letzten Zeit habe ich Metformin abgesetzt. In den letzten 3 Monaten habe ich auch noch 2 - 3 Kilo zugenommen. Nun musste ich das mit dem Metformin beichten und habe mal wieder die Aufforderung bekommen Diät zu machen . Ich will keine Diät machen , ich achte auf gesunde und vernünftige und leckere Kost. Mein Mann der die Hälfte meines Gewichtes hat war einfach nur noch sauer. Er möchte nicht mehr das ich mich mit Diäten quäle und möchte auch nicht das ich dadurch wieder zunehme.

      Danke fürs Lesen
      Mechtild
    • Smutje schrieb:

      Nach den sehr starken Durchfällen der letzten Zeit habe ich Metformin abgesetzt. In den letzten 3 Monaten habe ich auch noch 2 - 3 Kilo zugenommen. Nun musste ich das mit dem Metformin beichten und habe mal wieder die Aufforderung bekommen Diät zu machen . Ich will keine Diät machen , ich achte auf gesunde und vernünftige und leckere Kost. Mein Mann der die Hälfte meines Gewichtes hat war einfach nur noch sauer. Er möchte nicht mehr das ich mich mit Diäten quäle und möchte auch nicht das ich dadurch wieder zunehme.

      Danke fürs Lesen
      Mechtild
      Hallo Smutje,
      ich war heute morgen zwei Stunden in der Diabetikerschulung. Themen heute: Unterzuckerung und davon unabhängig Essen und abnehmen.

      Es kamen alle guten Ratschläge: Wenig Fett, viel Bewegung, abnehmen.

      Ich sagte der Dame, ich sei leider ein wenig eßgestört. Tagsüber esse ich wenig bis gar nichts und abends ziemlich viel. Ratschläge wie eine einzige hauchdünne Scheibe Magerkäse auf einem dicken Kniften Brot würden mich nur aggressiv werden lassen.

      Nun, wir fanden eine glückliche Lösung.

      Warum schreibe ich Dir das?

      Glücklicherweise kann ich mittlerweile mit meinem Gewicht anders umgehen als früher. Ich fühle mich nicht beleidigt oder unter Druck gesetzt, wenn mir ein Arzt sagt ich müsse abnehmen, vorausgesetzt ich fühle mich ernst genommen.

      Ich glaube, daß es meinem Krankheitsverlauf (Typ II) positiv beeinflußt, wenn ich weiter abnehme.

      Diät, das böse Wörtchen, verbinde ich in diesem Kontext der Erkrankung nicht mit den üblichen Diäten, sondern einfach nur mit bewußter Ernährung.

      Was Du schreibst läßt mich vermuten, daß der ganze Bereich Diäten und Essen mit vielen Gefühlen verbunden sind, die Dich unter Spannung setzen.

      Ich wünsche Dir viel Kraft und einen Weg damit umzugehen. Schreib doch mal welche Empfindungen Du hast und wie Du mit dieser Empfehlung des Arztes umgehen willst.
    • hallo Mechtild,
      wenn du sehr starke Durchfälle hattest, war es richtig, dass du Metformin abgesetzt hast, dann hat es auch keine Wirkung mehr (ich habe es eben noch mal nachgelesen).

      Nach den sehr starken Durchfällen der letzten Zeit habe ich Metformin abgesetzt. In den letzten 3 Monaten habe ich auch noch 2 - 3 Kilo zugenommen.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Körper durch den Durchfall gestresst war. Meine Erfahrung: ist der Körper gestresst, nehme ich zu.

      Nun musste ich das mit dem Metformin beichten
      beichten brauchst du nicht, es ist ja nicht schuldhaft, dass du das Metformin abgesetzt hast, wenn es sachlich richtig war.

      Ich will keine Diät machen , ich achte auf gesunde und vernünftige und leckere Kost.
      Wenn ich das Wort Diät schon höre, gehen mir meine Nackenhaare hoch - ich kann dich gut verstehen. Wenn du dich gesund und vernünftig ernährst, ist das doch schon eine dem Diabetes angepasste Ernährung.
      Im Krankenhaus hat mir der Endokrinologe/Internist erzählt, dass bei Diabetes die regelmäßige Bewegung wichtig sei, Ernährung würde nicht so viel bringen. Ich weiß nicht, ob er das allgemein gültig sieht oder ob es speziell auf mich bezogen war.
      (Bei mir sind sich die Ärzte allerdings seit 23 Jahren nicht einig, ob ich Diabetes habe, da ich mit meinen Werten nicht einzuschätzen bin).

      ....Er möchte nicht mehr das ich mich mit Diäten quäle und möchte auch nicht das ich dadurch wieder zunehme.....
      Das dein Mann genervt ist, kann ich gut nachvollziehen, es soll dir doch gut gehen.
      Dieses Hin- und Hergehupfe von Zu- und Abnahme ist bei mir immer Stress für den Körper.

      Mir hilft es, mich zu informieren und gut auf das zu hören, was mir gut tut.

      Alles Gute für dich
      Julchen





    • Hallo Smutje,

      ich habe heute auch die Empfehlung bekommen, wegen der Diabetes - ich befinde mich wohl in einer prädiabetischen Stoffwechsellage - meine Ernährung umzustellen, dann sei es ohne Metformin oder andere Medikamente zu schaffen. Die Ernährungsempfehlungen für die Diabetes 2 sind doch sowieso in weiten Teilen zurück genommen worden weil sie nicht effektiv waren.

      Die Empfehlung meiner Diabetologin ist die Logi-Methode gewesen, also überschaubar Kohlenhydrate, viel Grünes - Salat, Gemüse und Eiweiß. Bei den Fetten die vollwertigeren und nix mit Halbfettzeug, Gummikäse oder "du darfst"... Die Aussage war - lieber Käse mit Geschmack aber eben nicht ganz so viel.

      Mittlerweile habe ich auch keine Probleme mehr, wenn mir jemand sagt, ich sei zu dick, schließlich ist es eine Tatsache, aber ich stimme Cassandra zu, der ja sagt, die Vorraussetzung sei, dass diese Person einen ernst nimmt.

      Laß dich nicht unterkriegen, du schaffst das schon!
      Michaela
    • Danke für Eure Antworten, da ich mit meinen 43 Jahren 41,5 Jahre Diäterfahrung habe will ich mich einfach nicht mehr zerstören. Leider haben beide Ärztinnen noch veraltete Formen der Diabetisernährung im Kopf , Zucker in allen Formen meiden und Diätprodukte nehmen.
    • Nun wird es Montag wohl Stress geben , heute habe ich die Diabetisuntersuchung machen lassen und 5 kg zugenommen gehabt. Ich denke der Jojo hat mal wieder zugeschlagen, denn ich esse weniger als mit dem Durchfall behalte aber wohl mehr drinnen. Werde nun aber sowieso Diabetisgerechter essen denn ich möchte keine Medikamente dagegen mehr nehmen. 7 verschiedene Tabletten täglich reichen doch oder?
    • Meine Diabetesschulung ist zwar auch schon wieder 3 Jahre her, aber uns wurde da gesagt, bei einem Diabetiker wären bis zu 50g Zucker am Tag kein Problem. Ich setze Zucker also mehr wie ein Gewürz ein und verkneif mir lieber die Süssstoffe. Bei denen hab ich immer das Gefühl, ich krieg noch mehr Hunger davon.
    • @ Smutje: Du Ärmste. Was den Stoffwechsel angeht bist Du ja wirklich übel dran. Das Unglück dabei ist ja, dass Diabetes und Bluthochdruck sich gegenseitig sehr ungünstig beeinflussen können. Hast Du gar keine Möglichkeit, zu einem Arzt mit Schwerpunkt Diabetologie zu gehen?

      Ich hatte damals auch als erstes eine Ärztin der alten Schule. Die hatte mir erklärt, ich dürfte auf gar keinen Fall noch irgendetwas mit Zucker essen. Nachdem ich dann zwei Tage die Lebensmittelmärkte nach Lebensmitteln ohne Zucker durchforstet hatte, war ich nur noch am Heulen. Ich hätte mir viel Leid und ne Menge Taschentücher ersparen können, wenn ich gleich zu einer Fachärztin gegangen wäre.
    • actos diabetes 2

      hallo leidensgenossinnen,
      ich wollte doch mal kurz meldung geben, dass ich seit ein paar tagen endlich das actos absetzen konnte, weil sich herausgestellt hat, dass es nicht das tut was es tun soll.
      noch vor einem jahr, als ich meinen diabetologen fragte, ob ich das zeug nicht weglassen könnte, sagte der, nein, auf gar keinen fall. dieses medikament brauchen sie unbedingt.
      es soll gegen insulin-resistenz wirken, sonst würden meine zellen verhungern, sagte er mir. (ich ja dann nebenbei auch mehr oder weniger?!?)

      jetzt ist actos auf einmal teufelszeug, soll entgegen aller vorherigen angaben, nicht gegen herzinfarkt schützen, sondern ihn begünstigen, vor allem auch angina p. hervorrufen, soll vermehrt knochenbrüche bewirken, soll dies, soll das...
      also finger weg von dem zeug, wenn' s irgendwie geht, sagte er mir.
      tatsächlich habe ich in letzter zeit vermehrt herzprobleme gehabt, habe - was das zeug angeblich auch soll (hab ich mal irgendwo gelesen - weiß nicht mehr wo) nasennebenhöhlenentzündungen übelster art, und weiß der teufel nicht noch was. vor allem hab ich immer weiter zugenommen.

      jetzt gibt es angeblich hoffnung: bayetta (von lilly) oder so ähnlich
      es soll ein medikament sein, das eine völlig andere wirkungsweise hat, allerdings müßte ich es spritzen. davon soll man sogar einige kilo im vierteljahr abnehmen!

      kennt jemand von euch das medikament?

      - wieder so ein heilsversprechen, oder soll ich das nun glauben? tatsache ist, dass meine werte immer weiter steigen. 7,2 hba1 und mein gewicht auch. ich kann momentan nichts dagegen machen. aushalten kann ich es aber auch nicht.

      suche erinen guten, wirklich guten diabetologen in süddeutschland. kennt wer wen? oder hat jemand erfahrung mit diesem neuen medikament?
    • emmamarion schrieb:

      tatsache ist, dass meine werte immer weiter steigen. 7,2 hba1 und mein gewicht auch.

      Zum Medikamnet Actos:

      "Mit herz- und muskelschädigender Wirkung ist zu rechnen. Schwere Leberschäden lassen sich beim Stand der Kenntnis nicht ausschließen. Wir raten von der Anwendung ab."
      Quelle(und mehr Text. Vollzitate sind ja nicht erlaubt): arznei-telegramm.de/html/2000_12/0012103_01.html
      "Manche machen gleich zwei Diäten, weil eine nicht satt macht." Harald Schmidt
    • haut einen ja glatt vom hocker

      danke cassandra,
      bisher dachte ich, dass ich einen einigermaßen zuverlässigen und vertrauenswürdigen arzt hätte. nach dem was jetzt nach der lektüre des arzneimittel-berichts feststeht, ist das wohl nie so gewesen.

      alle beschriebenen probleme habe ich tatsächlich entwickelt. inzwischen kann ich vor muskelproblemen nicht mehr gescheit laufen. muß auf krücken gehen. habe unheimlich oft seitenzwicken in der nacht, leide unter übelkeit, bin schlapp und habe den eindruck, dass meine pumpe es bald nicht mehr packt. habe oft herzschmerzen und so einen furchtbaren druck in der brustmitte, auch im rücken etc. etc.. das alles ist doch unerhört.

      dabei hat mein arzt den eindruck vermittelt, als sei actos das allerbeste, weil auch unheimlich teuer und er würde mir damit quasi eine vorzugsbehandlung zukommen lassen. "ich könnte actos auch dann noch von ihm bekommen, wenn die kassen es demnächst nicht mehr zahlen wollten", damit sei nämlich demnächst zu rechnen.

      jetzt frage ich mich so langsam, ob ich einem volltrottel aufgesessen bin, oder ob der mich behandelt nach dem motto: "da kann man ja eh nichts großartiges machen, dann ist es auch egal."

      und ich wundere mich, dass mein gewicht einfach nicht in den griff zu kriegen ist! was hab ich nicht alles versucht!

      nee, also ich bin ziemlich sprachlos und muß das nun erst mal verdauen, wobei mir ehrlich gesagt ganz nach dem gegenteil der sinn steht.

      danke, bin echt geschockt.
    • hallo stübbken

      das mit dem insulin würde soviel ich weiß ja auch nur die gewichtsproblematik erhöhen. deshalb lasse ich solange ich kann noch erstmal die finger davon. spritzen muß ja bei meinem wert noch nicht unbedingt sein. außerdem hilft es ja nix gegen die insulin-resistenz. oder?
      danke für deine anteilnahme.
      bin im moment etwas von der rolle, weil ich nicht dachte, dass es bereits seit 2000 die erkenntnisse zu dem von mir eingenommenen medikament gibt und mein arzt - oder wie soll man so einen dann nennen? - alle meine beschwerden einfach ignoriert hat.
      puhh, hab so richtig einen schlag in die magengrube gekriegt.
    • Insulin spritzen heisst nicht automatisch, dass man dicker wird. Es kommt natürlich drauf an, wie man sich ernährt. Viele denken, dadurch dass sie das Insulin haben, können sie alles essen und es wegspritzen. An sich richtig, aber dadurch schlägt man durchaus über die "Stränge". Ich sehe es zumindest an mir.
      Desweiteren ist es auch davon abhängig, wie man eingestellt ist. Wenn Du exakt den Bedarf spritzt, der nötig ist und der nicht "verpufft" ohne dass etwas gegessen worden ist, dann ist auch die Chance des Zunehmens eher gering.
      Trotz Insulins geht das Gewicht bei mir derzeit leicht zurück. Davor habe ich recht lange mein Gewicht halbwegs gehalten.
      Eine Insulinresistenz kannst Du mit dem Insulin übrigens auch in den Griff wieder kriegen, da Du Deine Bauchspeicheldrüse unterstützt und sie nicht "überfordert" wird.

      Ich würde einfach sagen, versuch es. Und rede mit Deinem Arzt darüber.


      Liebe Grüsse, Steph
    • bayetta von lilly (?)

      hallo
      danke für eure antworten.
      mit dem insulin-spritzen wollte ich noch nicht anfangen, da ich echt befürchte mein gewicht dann noch weniger im griff zu haben.
      ich möchte auch mein gewicht nicht nur halten, sondern reduzieren. ich muß, weil ich sonst bald gar nicht mehr laufen kann. (seit 3 jahren bin ich auf die unterstützung durch krücken angewiesen).

      mich würde dieses neue medikament besonders interessieren, da es ja angeblich auch eine gewichtsreduktion bewirken soll. meine bauchspeicheldrüse ebenfalls entlasten soll und durch die andere wirkweise nicht so belastend für magen/leber/darm sein soll.

      angeblich sei es auch schon seit 30 jahren erforscht, aber bisher noch nicht bzw. nur erst z.b. in den usa zugelassen.

      kennt denn niemand von euch dieses neue wundermittel (prust)?
    • Nö, kenn' ich nicht - aber guggel mal "Bayetta" und Du wirst 'ne Menge dazu finden, z.B. Aussagen von Betroffenen....

      Steph und ich hängen ungefähr gleich lange an der Nadel (grins!), aber wir kommen ganz gut damit zurecht....und für mich war es nach 12 Jahren Diät- und Pillenterror die Befreiung! (ich habe Typ 2)

      stübbken
    • Ich kenn das "Wundermittel" auch nicht. Mein Wundermittel ist das Insulin, und ich bin froh, dass ich es habe. Sonst würde ich wahrscheinlich nicht mehr unter Euch weilen -> Typ1 und absoluter Insulinmangel= tödlich.

      Stübken, echt? Hast auch schon seit 3 Jahren Insulin? Dachte Du hättest es etwas länger als ich ;-).

      Nun ja, wenn man all das berücksichtigt, was ich oben geschrieben habe, nimmt man mit Insulin nicht dazu. Sollte es der Fall dennoch sein, dass Du nicht abnimmst, könnte man es auch wieder absetzen (ich vermute einfach mal, Typ2?!).
    • ich weiss, ich bin etwas spät, aber ich hab mich schon intensiv mit diabetesernährung befasst.

      ich bin schwanger und gefährdet einen schwangerschaftsdiabetes zu bekommen.

      leider kombinieren viele ärzte und ernährungsberater beim typ2 diab. eine abnehm-diät mit einer kohlenhydratarmen diät. ich finder man muss beides trennen.
      deinem blutzuckerspiegel ist es nämlich wirklich egal wenn du 20 fette schweineschnitzel unpaniert ist, aber von einer scheibe "gesundem" volkornbrot kann er eheblich steigen.

      eine diabetesdiät heisst eigentlich, das man nur die kohlenhydrate beschränkt zu sich nehmen soll. man kann sich trotzdem sattessen.

      ich finde künstliche süssstoffe auch nicht gut, aber für einen diabetiker können sie den unterschied zwischen insulin spritzen oder nicht ausmachen. wieviel kohlenhydrate jemand essen kann pro tag oder mahlzeit hängt von der restlichen insulinproduktion ab, oder dem was die tabletten "schaffen" das kann bei jedem anders sein.

      (es wird keine haftung bei gesundheitsthemen übernommen;) )
    • wildfang schrieb:

      i
      leider kombinieren viele ärzte und ernährungsberater beim typ2 diab. eine abnehm-diät mit einer kohlenhydratarmen diät. ich finder man muss beides trennen.
      deinem blutzuckerspiegel ist es nämlich wirklich egal wenn du 20 fette schweineschnitzel unpaniert ist, aber von einer scheibe "gesundem" volkornbrot kann er eheblich steigen.

      eine diabetesdiät heisst eigentlich, das man nur die kohlenhydrate beschränkt zu sich nehmen soll. man kann sich trotzdem sattessen.


      (es wird keine haftung bei gesundheitsthemen übernommen;) )


      Wen du dich mit Diabetes-Ernährung befasst hast sollte dir eigentlich klar sein, dass auch Aminosäuren den Blutzucker steigen lassen.
    • Nicht nur das, was babelfish schrieb - sondern auch die erhöhte Eiweissmenge können sehr wohl auf Nieren und Ablagerungen in den Gefässen gehen. Des weiteren ist eine KH-arme Ernährung und stattdessen mehr auf stark eiweisshaltige und fetthaltige Nahrung nicht wirklich besser. So erlebe ich es z B selbst bei Salat und reinen Fleischmahlzeiten, dass mein BZ steigt. Also so ganz stimmt das nicht, dass Fleisch& Konsorten NICHT den BZ steigen lässt.. Das wird ganz gerne behauptet, es ist ja auch leichter so als es dann berechnen zu können (wenn man Insulin braucht).
      In den Schulungen wird das ganz gern mal erzählt - meine Erfahrungen haben das aber deutlich widerlegt.

      Vielleicht ist es aber auch von Körper zu Körper und von Diabetes-Typ zu Diabetes-Typ unterschiedlich.
    • wollte vor allem sagen das einem oft erzählt wird man muss kohlenhydratarm und kalorienreduziert essen. weil klar, wir müssen ja alle sowieso erstmal abnehmen. :( aber das sind zwei unterschiedliche stiefel. ein nierenkranker muss evtl eiweissarm essen, um seinem körper nicht zu schaden. so versuche ich das auch zu sehen.

      ich versuche kohlenhydratärmer zu essen aber esse mich trotzdem satt. mein bz-spiegel quittiert die kohlenhydratbewusste ernährung mit traumwerten. im logi - buch steht, das man mit dieser ernährung den typ2 diabetes verschwinden lassen kann

      das würde ich auf jeden fall ausprobiern bevor ich tabletten nehmen oder in der schwangerschaft insulin spritzen muss. aber ich kann mir gut vorstellen, das nahrungsumstellung alleine bei vielen nicht mehr ausreicht. bei manchen steigt der insulinspiegel wohl auch völlig nahrungsunabhängig.

      p.s: leider neige ich zu übertreibungen, drum hat sich das mit den schnitzeln wohl zur unwahrheit verzerrt. :-o
    • hallo, bin neu in Eurem Forum,
      War vor 4 Wochen zur Kur, spritze seit einem Jahr Insulin und wurde dort umgestellt auf das neue Medikament Bayetta.
      Vor der Mahlzeit eine Stunde früh und Abends. 2x pro Tag.
      Habe in der Kur 9 Kg abgenommen, weil mir zu Anfang der Spritzerei immer übel war.
      Esse sehr gerne Brot, jetzt kann ich keins mehr sehen.
      Mit dem Appetit ist es auch vorbei, ich esse für mein Leben gern, habe auch 30 kg. Übergewicht, aber jetzt verspüre ich keinen Hunger mehr.
      Das ist natürlich toll.
      Meine Zuckerwerte haben sich aber noch nicht gebessert, dass soll aber mit sinkendem Körpergewicht auch noch klappen.
      Aber ich bin von fast 45 Einheiten pro Tag Insulin weg. Das ist schon mal gut, da ich , seit ich spritze (1 Jahr) über 10 kg zugenommen habe.
      [...]
      Metformin morgens und abends nehme ich aber weiter.
      herzl.Gruss jane
      :applaus::applaus::applaus::applaus: