Ich bin grade so meine Kinderbilder am Durchgehen. Das was mir die Nacht auffiel fiel mir schon vorher auf.
Doch in der Nacht hatte ich länger Zeit mich zu betrachten. Da ich meine Erzeuger aus den Bildern werfe. Durch Zufall hab ich rausgefunden wie das geht - wollte was Ausschneiden, kam auf das falsche Tool und machte meiner Halbschwester 4 Beine :lol:
Nun hab ich mir so gedacht wenn ich ihr 4 Beine machen kann kann ich auch jemanden rauswerfen. Gesagt getan.
Nun beim Retuschieren (wie ichs mal frech nenne) hatte ich dann auch die Möglichkeit mich länger zu betrachten. Obs mir gefiel oder nicht ;)
Ich weiss das ich durch meine Vergangenheit und durch die Magersucht meiner Erzeugerin kein Verhältniss zum Essen aufbauen konnte da Hunger das vorherrschende Thema war bei mir.
Doch jetzt? Jetzt sehe ich auch das es auch gelogen war das ich fett gewesen sein soll.
[b]Ich war nicht fett als Kind![/b]
Ich meine okey ich weiss es irgendwie schon das ich als Kind net fett war. Aber jetzt hab ich mir die Bilder länger betrachtet, mich länger betrachtet. Meinen Kinderkörper besser gesagt. Und habe sozusagen den Beweis in den Händen.
Das haut mich doch schon um.
Auf manch einen Bild hat es den Anschein - aber man sieht deutlich das ich mindestens 2 Pullis anhab (als Beispiel) und nen Unterhemd hatte ich immer tragen müssen.
Ich sah Bilder von mir wo ich nichts anhabe, Bilder wo ich nur einen Badeanzug trage.
Und mir wurde immer gesagt ich sei fett!
Ich sehe ein Normalgewichtiges Kind mit nicht zufiel und nicht zuwenig Gewicht. Kanns nur noch nicht zuordnen/begreifen das ich das bin.
Seh mich neben einem gleich alten Kind stehen - und habe die gleiche Statur wie er. Und er ist net fett, ist es auch nie geworden. Er hat die gleiche Statur wie ich, hat nie zu hören bekommen das er fett ist. Ist er auch nicht.
Ich auch nicht. Mein Kinderkörper nicht.
Ohja die Eltern formen einen und wie.
Nicht nur das ich ein beschissenes (besser gesagt gar kein) Verhältniss zum Essen vermittelt bekommen hab.
Nein.
Jetzt stelle ich auch noch fest das an meiner gestörten Körperwahrnehmung meine Erzeuger auch noch schuld sind. Meine Familie um genau zu sein. Es hiess immer ich sei zu fett. Und was sehen ich? Ein Normalgewichtiges Kind!
Das kann doch alles nicht wahr sein. Ist denn alles schiefgelaufen was bei einem Kind nur schieflaufen kann wenn es aufwächst? Ich weiss das meine Kindheit beschissen war zu 98/99% - aber wenn solangsam auch der letzte Strohhalm fällt hauts einem doch aus den Socken.
Es gibt sovieles, was die Bilder mir zeigen - das hier ist die zweite Tatsache die mich total umhaut.
Abgesehen davon wie soll man auch fett sein wenn man kaum wat zu essen bekommt?
*seufz* wenn ich könnt würd ich da ma hinfahren und meine Grossmutter schüddeln aber sowat von. Die lebt nämlich noch..........
Wie soll man ein Verhältniss zu seinem Körper bekommen wenn man nie eins hatte? *Grmll*
Ich meine okey ich nehme was wahr mittlerweile. Den Geruch von sonnengewärmter Haut, ich fühls wenn ich mich eincreme oder mich was juckt und ich mich kratze. Aber das ists auch schon :-o
Und ich dachte mir wäre alles klar was meine Kindheitssituation betrifft.......
Danke fürs Lesen
:wink1: Aska
PS: Wegen dieser ersten Erkenntnis war ich die letzten Tage auch ruhiger. Irgendwie kapiere ich dat net und versuchte zu verdauen. Naja.......
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Leider ergaben sich vor einiger Zeit technische Probleme, die eine Abschaltung der Website und ein Update der Foren-Software erforderlich machten. Ich werde mich bemühen, das Forum in nächster Zeit wieder der gewohnten Optik anzupassen.
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Die Beiträge in diesem Forum wurden von engagierten Laien geschrieben. Soweit in den Beiträgen gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
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[color=purple][i]Liebe Aska,[/i][/color] [color=purple][i]auf diesem Weg nur ein paar kurze Zeilen.[/i][/color][i][color=#800080][color=black][QUOTE=Aska]Ohja die Eltern formen einen und wie.[/QUOTE][/color][/i][i][color=purple][i]Allerdings! Es erschreckt mich manchmal wieviel Macht sie haben, bzw. hatten.[/i][/color][color=black][QUOTE=Aska]Nicht nur das ich ein beschissenes (besser gesagt gar kein) Verhältniss zum Essen vermittelt bekommen hab.[/color] [color=black]Nein.[/color] [color=black]Jetzt stelle ich auch noch fest das an meiner gestörten Körperwahrnehmung meine Erzeuger auch noch schuld sind. Meine Familie um genau zu sein. Es hiess immer ich sei zu fett. Und was sehen ich? Ein Normalgewichtiges Kind![/QUOTE][/color][i]Ich denke, es ist gut, dass Du diese Erkenntnis hattest. Somit hast Du Deine Erzeuger nur bei einer weiteren Lüge entlarvt. Sie haben Dich nicht nur belogen, was Deinen Wert und Deinen Charakter angeht, sie logen eben auch, was Deinen Körper angeht.[/i][/color][/i] [color=#800080][i]Und weißt Du was? Als ich Deine Texte gelesen habe, entstand vor meinem inneren Auge auch eher ein vielleicht zu dünnes, aber auf jeden Fall sehr, sehr zerbrechliches Kind. Und ich habe immer schon das Gefühl gehabt, dass solche Texte oft auch ein Abbild der Seele geben. [img]http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/smile.gif[/img] [/i][/color][color=#333333][color=#000000][QUOTE=Aska][/color]Wie soll man ein Verhältniss zu seinem Körper bekommen wenn man nie eins hatte? *Grmll*[/QUOTE][/color][i][color=#800080]Dass es nun heute mit Deiner Köperwahrnehmung und Deinem Essverhalten nicht stimmt, ist reparierbar. Nämlich genau dann, wenn Du und Deine Seele erkennen, dass es ungefährlich ist, sich selber wahrzunehmen, weil es eben nicht mehr weh tut. [/color][/i][color=#800080][color=#333333][color=#000000][QUOTE=Aska][/color]Ich meine okey ich nehme was wahr mittlerweile. Den Geruch von sonnengewärmter Haut, ich fühls wenn ich mich eincreme oder mich was juckt und ich mich kratze. Aber das ists auch schon [/color][i][img]http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/redface.gif[/img][/QUOTE][/i][/color][i][color=#800080]Eben! Das ist genau der richtige Weg. Mach weiter da! Jedes positive Erlebnis der Selbstwahrnehmung gibt einem neuen Mut noch weiter nach einem zu fühlen und zumindest was mich angeht, hoffe ich, dass das irgendwann auch dazu führt, dass meine Seele und ich den "Schutzmaßnahme" Essen und den "Schutzpanzer" Fett fallenlassen können.[/color][/i] [color=#800080][i]Das ist zumindest meine Hoffnung und eigentlich auch feste Überzeugung.[/i][color=black][QUOTE=Aska][/color][/color]Das kann doch alles nicht wahr sein. Ist denn alles schiefgelaufen was bei einem Kind nur schieflaufen kann wenn es aufwächst? Ich weiss das meine Kindheit beschissen war zu 98/99% - aber wenn solangsam auch der letzte Strohhalm fällt hauts einem doch aus den Socken. [/QUOTE][i][color=purple]In Deiner Kindheit ist unbestritten wohl sehr viel falsch gelaufen. Ich versuche aber dabei immer daran zu denken, dass der Blick zurück nur Aufschlüsse über die Ursachen gibt. Die Lösung liegt in der Zukunft und in der Gegenwart. Und Du hast die Möglichkeit Dich Schritt für Schritt immer mehr zu heilen.[/color][/i] [i][color=#800080]Alles Liebe,[/color][/i] [i][color=#800080]iko
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Hallo Aska, die Erkenntnis, dass ich kein dickes Kind war, hat mich seinerzeit auch überrascht. Ich glaube, viele hier im Forum hatten ein ähnliches Aha-Erlebnis ("woanders" wurde häufig darüber diskutiert). Als Tochter einer magersüchtigen Mutter und bei den Erfahrungen, die Du in Deiner Kindheit machen musstest, hattest Du es sicher besonders schwer, aber die Entwicklung eines positiven Körpergefühls ist vielen, die später stark übergewichtig wurden, schon in der Grundschulzeit verbaut worden. In meinem Fall waren es nicht so sehr meine Eltern (allerdings empfand meine Mutter sich selbst schon immer als "zu dick", obwohl sie auch heute höchstens ein bisschen mollig ist), dafür aber sehr massiv meine Großmutter väterlicherseits, eine Tante (ich werde nie vergessen, wie sie mich vom neuen Klettergerüst ihrer Kinder vertrieb, weil ich angeblich zu schwer dafür war), mehrere "Freundinnen" und Mitschüler (wurde dadurch begünstigt, dass ich wirklich unsportlich war) und sogar manche Lehrer. Dabei war ich, wie die alten Fotos zeigen, nicht dick, nur immer sehr groß für mein Alter. Außerdem entwickelte ich früh "erwachsene" weibliche Formen, was damals auch als "dick" wahrgenommen wurde. Inzwischen frage ich mich, ob diese verstellte Körperwahrnehmung ein Grund für mein heutiges Übergewicht ist, oder ob Übergewicht bei Frauen, die auch in der Pubertät keine Teenie-Figur hatten, einfach genauso anlagebedingt ist wie eine "normale" weibliche Figur bei Frauen, die als Kinder und Teenager sehr schlank waren. Viele Grüße, Kimmie
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[color=Blue]Hallo Iko, [QUOTE]Eltern: [/color][color=Blue][i][i]Allerdings! Es erschreckt mich manchmal wieviel Macht sie haben, bzw. hatten.[/i][/i][/QUOTE] Die Eltern sind die ersten die ein Kind sieht (naja okey vermutlich guckt man erst der Hebamme oder dem Doc ins Gesicht und schreit die an) Aber sie sind es mit denen das Kind normalerweise die meiste Zeit in den ersten Jahren verbringt. Geht das Kind in keinen Spielkreis und in keinen Kindergarten und hat auch sonst keine Freunde hat es nur seine Eltern als Vorbild (wie auch immer das dann ist..............) Von daher ist es für mich nicht verwunderlich das sie soviel Macht haben - grade wenn man null Vergleichsmöglichkeiten hat........ [QUOTE][/color][color=Blue][i][i]Ich denke, es ist gut, dass Du diese Erkenntnis hattest. Somit hast Du Deine Erzeuger nur bei einer weiteren Lüge entlarvt. Sie haben Dich nicht nur belogen, was Deinen Wert und Deinen Charakter angeht, sie logen eben auch, was Deinen Körper angeht.[/i][/i] [/color] [color=Blue][i]Und weißt Du was? Als ich Deine Texte gelesen habe, entstand vor meinem inneren Auge auch eher ein vielleicht zu dünnes, aber auf jeden Fall sehr, sehr zerbrechliches Kind. Und ich habe immer schon das Gefühl gehabt, dass solche Texte oft auch ein Abbild der Seele geben. :) [/i][/QUOTE] *seufz* es ist nur so das dies einer meiner letzten Strohhalme ist, an die ich mich geklammert habe. Eigentlich ists der vorletzte Strohhalm, der letzte ist meine Lehrerin :rot1: Mein Leben ist eine Lüge, das weiss ich mittlerweile. Mein Körper als Kind ist eine Lüge - auch das weiss ich. Die heftige Erkenntniss dessen traf mich letzte nacht. Ich hab sonst die Bilder angesehen gedacht "naja fett ist das Kind nicht" aber nicht auf mich bezogen. Letzte Nacht kams dann "Das bin ich." Pause "[b]Das bin ich![/b]" Es war wieder eine Lüge! *Tränen liefen* *seufz* Nee zu dünn war ich auch nicht - oder doch? Ohman jetzt fange ich wieder an zu zweifeln. Gleich such ich nen Bild und stell das ins Forum :baeh2:*kleine freche Drohung am Rande* ;) Es traf mich schon wie ein Schock als ich letzt Jahr im August die Bilder endlich in der Hand hatte. Selbst wenn das Gesicht lacht sehe ich traurige Augen, ist es ein Schnappschuss ist es ein tieftrauriges Gesicht. [i]Und meine Stiefmutter fand diese Bilder niedlich! Ohman ne ey[/i] [QUOTE][/color][color=Blue][i]Dass es nun heute mit Deiner Köperwahrnehmung und Deinem Essverhalten nicht stimmt, ist reparierbar. Nämlich genau dann, wenn Du und Deine Seele erkennen, dass es ungefährlich ist, sich selber wahrzunehmen, weil es eben nicht mehr weh tut.[/i][/QUOTE] Ich glaube solange ich Druck auf eine ganz bestimmte Art und Weise ablasse :rot1: kann ich noch soviel von der Vergangenheit aufgearbeitet haben. Solange ich mir selber wehtue :rot1: werde ich diesen Panzer hier auch brauchen. Eben weil Körperwahrnehmung sehr wehtut (vor allem wenn da son blödes Regal im Weg steht das da gestern hundertpro noch nicht stand ;) ) [QUOTE][/color][color=Blue][i]Eben! Das ist genau der richtige Weg. Mach weiter da! Jedes positive Erlebnis der Selbstwahrnehmung gibt einem neuen Mut noch weiter nach einem zu fühlen und zumindest was mich angeht, hoffe ich, dass das irgendwann auch dazu führt, dass meine Seele und ich den "Schutzmaßnahme" Essen und den "Schutzpanzer" Fett fallenlassen können.[/i] [i]Das ist zumindest meine Hoffnung und eigentlich auch feste Überzeugung.[/i][/QUOTE] Beides ist irgendwie "Zufall". Ich hab früher das eincremen gehasst wie die Pest, ich musste es aber machen da ich ne zeitlang psychisch bedingte Schuppenflechte hatte. Das wurde mit der Zeit besser aber ich cremte weiter ein. Irgendwann stellte ich dann fest das ich es spüre wie ich mich eincreme. Und war erstmal entsetzt. Dachte mit mir stimmt was nicht. Meine Ärztin sagte dann das mit mir alles okey ist und dass das normal ist. Hatte nämlich an dem Tag nen Termin und sie merkte das ich ziemlich fertig war. Und sie hat(te) den Hang so lange zu bohren bis sie rausbekam was einen so fertig machte................ Essen bei mir ist eher eine Frustmassnahme - eine Möglichkeit Druck loszuwerden. Als Teen hatte ich gefressen um unattraktiv zu werden (also schon Schutz) hat aber net geklappt Und dann nach dem Tot meiner Erzeugern merkte ich das sich damit auch das ein oder andre Löchle stopfen liess............... [QUOTE][/color][color=Blue][i]In Deiner Kindheit ist unbestritten wohl sehr viel falsch gelaufen. Ich versuche aber dabei immer daran zu denken, dass der Blick zurück nur Aufschlüsse über die Ursachen gibt. Die Lösung liegt in der Zukunft und in der Gegenwart. Und Du hast die Möglichkeit Dich Schritt für Schritt immer mehr zu heilen.[/i][/QUOTE] Im Moment frag ich mich was überhaupt richtig gelaufen ist? Der Spielkreisbesuch? Der Kindergarten? Die Schule? Wo ich überall gehasst wurde von den andren Kids weil ich anders war. Schreckhaft, panisch, ängstlich. Ich zog Puppen aus und schlug ihnen unten rein :rot1: Die andren Kids hatten Angst ich würde ihnen die Sachen kaputt machen. Im Herbst schmiss ich mit Kastanien wenn sie mich jagten..........kein Wunder das se mich net mochten. Doch auch die Erzieher ham net eingegriffen. Einzig meine Grundschullehrerin die mich nach einem Unfall aufm Schulhof im Klassenzimmer lies in den Pausen. Was aber auch nicht so gut war............ey ich werd hier schon wieder zum Roman :rot1: Mobbing kannte man auch schon in den 80ern in der Schule - es wurde nur nie öffentlich gemacht. Bzw. man hatte kein Wort dafür................. Ich weiss was ich will für die Zukunft: Aufarbeiten versuchen zu arbeiten wenn ich schlafen kann (Grundvoraussetzung eins) tagsüber keine Flashs oder/und Aussetzer mehr habe (Grundvoraussetzung zwei) und das Arbeitsamt es zulässt :grins: Möchte ne Umschulung machen (was das Arbeitsamt wohl nicht zulassen wird.........) Ich möchte die Natur geniessen. Mit offenen Augen meine Umwelt wahrnehmen. Was ich heute schon versuche [QUOTE][/color][color=Blue][i]iko
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Hallo Kimmie, [QUOTE]die Erkenntnis, dass ich kein dickes Kind war, hat mich seinerzeit auch überrascht. Ich glaube, viele hier im Forum hatten ein ähnliches Aha-Erlebnis ("woanders" wurde häufig darüber diskutiert).[/QUOTE] Ja ich hatte schon öfter drüber gelesen und bin recht froh drüber das ich mit dieser Erkenntniss net alleine dastehe. :rot1: [QUOTE]Als Tochter einer magersüchtigen Mutter und bei den Erfahrungen, die Du in Deiner Kindheit machen musstest, hattest Du es sicher besonders schwer, aber die Entwicklung eines positiven Körpergefühls ist vielen, die später stark übergewichtig wurden, schon in der Grundschulzeit verbaut worden.[/QUOTE] Ehrlich gestanden wundere ich mich a weng drüber das ich net Magersüchtig bin. Obwohl wenn ich mir die Jugendbilder meiner Halbschwester ankiek (die paar wenige die ich habe weil ich drauf bin und meine Stiefmutter mich lieber mag als sie) ansehe und mir ihre heutige Figur ins Gedächtniss rufe sind wir beide aufgegangen wien Hefekuchen......... Die Grundschule ist für viele Kinder (die nicht Spielkreis und/oder Kindergarten/Vorschule erlebten) der erste längere Kontakt mit andren Kindern. Auch mit Kindern die nicht aus der direkten Nachbarschaft kommen. Da reichen Kleinigkeiten aus um jemanden zum Aussenseiter zu machen. Etwas was ich bei meiner Nichte auch immer sah. Nur das sie quasi zum Essen gezwungen werden musste :( und wenn ich ihr Teeniebild ansehe (das ich auch nur durch Zufall habe weil meine Stiefmutter mir das gab.......) ists heute noch so der Fall das sie wohl kaum was isst. Schätze ich mal. Hätte man sie nicht gezwungen hätte sie nichts gegessen.............naja Essstörungen in unsrer Familie sind kein Wunder. Und greifen auch auf die Jungen (mein Neffe) über........... Beide Kinder litten unter der selben Situation wie auch ich: Keine Markenklamotten. Obwohl beide nacher Mode gekleidet waren, aber halt keine Markenklamotten *seufz* [QUOTE]In meinem Fall waren es nicht so sehr meine Eltern (allerdings empfand meine Mutter sich selbst schon immer als "zu dick", obwohl sie auch heute höchstens ein bisschen mollig ist), dafür aber sehr massiv meine Großmutter väterlicherseits, eine Tante (ich werde nie vergessen, wie sie mich vom neuen Klettergerüst ihrer Kinder vertrieb, weil ich angeblich zu schwer dafür war), mehrere "Freundinnen" und Mitschüler (wurde dadurch begünstigt, dass ich wirklich unsportlich war) und sogar manche Lehrer.[/QUOTE] *seufz* wann werden die Menschen endlich kapieren das sowas ein Kind nachhaltig verändern kann. Spuren auf der Seele hinterlässt wie ein Fingerabdruck am Tatort.......... Bist du auch immer als letzte gewählt worden im Sportunterricht? So bei Völkerball oder Staffelauf oder so? Das mit unsportlich kenn ich auch. Zumal ich auch oft im Sport ausgefallen bin - einfach weil ich teilweise vor Prellungen kaum noch laufen konnte. Die blauen Flecke zu sehen gewesen wären im Umkleideraum. Ausserdem schämte ich mich weil ich soooooo dick war. Mittlerweile zweifel ich auch an der Aussage das meine Oberschenkel das dickste gewesen wären an meinem Körper. Sind sie wirklich so dick gewesen? fragt mich eine kleine Stimme drinnen. Sovieles hinterfrage ich jetzt. [QUOTE]Dabei war ich, wie die alten Fotos zeigen, nicht dick, nur immer sehr groß für mein Alter. Außerdem entwickelte ich früh "erwachsene" weibliche Formen, was damals auch als "dick" wahrgenommen wurde.[/QUOTE] Dazu kann ich bei mir nichts sagen. Ich weiss weder wie alt ich auf den Bildern jeweils genau bin (kann es teilweise nur ungefähr einordnen, eigentlich ists unterteilt in: Vor der Brille und nach der Brille; vor der Einschulung-nach der Brille und nach der Einschulung-nach der Brille) Nur wenn das Becken sich dehnt (heisst das so?) dann wird man klar etwas "fülliger" dabei ist es nur eine Verbreiterung eines Knochens. [QUOTE]Inzwischen frage ich mich, ob diese verstellte Körperwahrnehmung ein Grund für mein heutiges Übergewicht ist, oder ob Übergewicht bei Frauen, die auch in der Pubertät keine Teenie-Figur hatten, einfach genauso anlagebedingt ist wie eine "normale" weibliche Figur bei Frauen, die als Kinder und Teenager sehr schlank waren.[/QUOTE] Ist eine gute Frage. Ist es nicht irgendwie wissenschaftlich belegt das es Frauen gibt die mehr essen können als andere Frauen ohne dabei zuzunehmen? Ohman mein müdes Hirn lässt nach. Ich meine ich hab sowas mal gehört/gelesen Warum kann man einen Menschen nicht einfach so akzeptieren wie er ist? Viele Grüsse :wink1: Aska
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[QUOTE=Aska]Ja ich hatte schon öfter drüber gelesen und bin recht froh drüber das ich mit dieser Erkenntniss net alleine dastehe. :rot1: [/QUOTE] Ging mir seinerzeit auch so.;) [QUOTE=Aska]Ehrlich gestanden wundere ich mich a weng drüber das ich net Magersüchtig bin. [/QUOTE] Wieder ein Beispiel für die enge Verwandtschaft unterschiedlicher Essstörungen. Du konntest nie ein gesundes Verhältnis zum Essen entwickeln, weil Essen und die Figur bei Euch von Anfang an "ein Thema" war. Da hätte sich durchaus auch eine andere Störung manifestieren können. [QUOTE=Aska]Die Grundschule ist für viele Kinder (die nicht Spielkreis und/oder Kindergarten/Vorschule erlebten) der erste längere Kontakt mit andren Kindern. Auch mit Kindern die nicht aus der direkten Nachbarschaft kommen. Da reichen Kleinigkeiten aus um jemanden zum Aussenseiter zu machen. [/QUOTE] Wie wahr, wie wahr. Manchmal scheint es auch Zufall zu sein, ob jemand Außenseiter wird oder nicht. Die Gesamtkonstellation macht sehr viel aus. [QUOTE=Aska]Beide Kinder litten unter der selben Situation wie auch ich: Keine Markenklamotten. Obwohl beide nacher Mode gekleidet waren, aber halt keine Markenklamotten *seufz* [/QUOTE] Ich glaube, da ist der Druck heute sogar *noch* stärker als zu unserer Zeit. Auf alle Fälle fangen die Kinder früher an, sich darüber Gedanken zu machen und ihre Klamotten zu vergleichen (merke ich bei den Kindern einer Freundin). [QUOTE=Aska]*seufz* wann werden die Menschen endlich kapieren das sowas ein Kind nachhaltig verändern kann. Spuren auf der Seele hinterlässt wie ein Fingerabdruck am Tatort.......... [/QUOTE] Genauso ist es. *mitseufz* Wahrscheinlich nie. Zu ihren Gunsten möchte ich ja vermuten, dass den meisten nicht klar ist, was sie damit auslösen ... Aber manche wissen genau, was sie tun ... [QUOTE=Aska]Bist du auch immer als letzte gewählt worden im Sportunterricht? So bei Völkerball oder Staffelauf oder so? [/QUOTE] Ja. Ebenfalls traumatische Erinnerungen ... Wie ich die Sportstunden gehasst habe! Diese "Wahl" durch die Mitschüler gehört dringend abgeschafft, und überhaupt sollte der Sportunterricht gründlich reformiert werden. Er sollte in erster Linie ein gutes Körpergefühl und Spaß an Bewegung vermitteln, aber soweit ich weiß, wird selbst heute noch oft das Gegenteil erreicht. [QUOTE=Aska]Das mit unsportlich kenn ich auch. Zumal ich auch oft im Sport ausgefallen bin - einfach weil ich teilweise vor Prellungen kaum noch laufen konnte. Die blauen Flecke zu sehen gewesen wären im Umkleideraum. [/QUOTE] Ich bin nach wie vor schockiert, dass all das jahrelang laufen konnte, ohne das *irgendjemand* 'mal einen Verdacht geäußert hat ... Brrrr. Zumindest in dieser Sache, hoffe ich, gibt es inzwischen ein anderes Bewusstsein. [QUOTE=Aska]Nur wenn das Becken sich dehnt (heisst das so?) dann wird man klar etwas "fülliger" dabei ist es nur eine Verbreiterung eines Knochens. [/QUOTE] Genau. Aber selbst die Lehrer kapieren das oft nicht. [QUOTE=Aska]Ist es nicht irgendwie wissenschaftlich belegt das es Frauen gibt die mehr essen können als andere Frauen ohne dabei zuzunehmen? [/QUOTE] Das steht im "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer von Susanne Warmuth und Udo Pollmer (überhaupt ein sehr lesenswertes und unterhaltsames Buch). Und wenn Du Deine Mitmenschen beobachtest, wirst Du feststellen, dass die Dickeren oft nicht mehr oder anders essen als die meisten Schlanken. [QUOTE=Aska]Warum kann man einen Menschen nicht einfach so akzeptieren wie er ist? [/QUOTE] Tja ... Eine Antwort darauf habe ich natürlich nicht, aber ich finde es wichtig, sich diese Frage immer wieder zu stellen.:) Viele Grüße,:) Kimmie
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Guten Morgen Kimmie, [QUOTE] Ging mir seinerzeit auch so.;)[/QUOTE] Ich glaube es ist meistens eine Erleichterung zu sehen das man nicht alleine ist mit etwas. Sondern das es noch andere gibt mit den gleichen Problemen. Auch um sich auszutauschen....... [QUOTE]Wieder ein Beispiel für die enge Verwandtschaft unterschiedlicher Essstörungen. Du konntest nie ein gesundes Verhältnis zum Essen entwickeln, weil Essen und die Figur bei Euch von Anfang an "ein Thema" war. Da hätte sich durchaus auch eine andere Störung manifestieren können.[/QUOTE] *seufz* ja stimmt ja. Und es war ja "nur" die Erzeugerin mit der Magersucht. Unsre Grossmudder z.B. hat sich auch in die andre Richtung entwickelt. Nach dem Tod meine Grossvadders ging sie immer mehr in die Breite. [i]Und diese Frau predigte immer ich sei zu fett ohman :batsch: da kann man doch nur zufiel bekommen [/i] Ehrlich gesagt bin ich froh "so glimpflich" davongekommen zu sein. Ich meine klar beides ist gesundheitsgefährdent aber ich sag mir das Übergewicht nich so so gefährlich is wie Magersucht oder Bulimie. Kann auch sein das ich mir mal wieder was schönrede - aber für mich ist dieser Denkweise in Ordnung [QUOTE]Wie wahr, wie wahr. Manchmal scheint es auch Zufall zu sein, ob jemand Außenseiter wird oder nicht. Die Gesamtkonstellation macht sehr viel aus.[/QUOTE] Egal ob Zufall oder nicht - die Folgen für die Zukunft sind einfach verherrend. Und das ist auch etwas was viele "Fach"Menschen heute noch nicht sehen wollen: Das viele Verhaltensweisen, wie auch z.B. mit Essen Gefühle zu kompensieren, in der Vergangenheit angelegt wurden. Einfach mit "Essen Sie normal/weniger/etc pp" ists net getan. [QUOTE]Ich glaube, da ist der Druck heute sogar *noch* stärker als zu unserer Zeit. Auf alle Fälle fangen die Kinder früher an, sich darüber Gedanken zu machen und ihre Klamotten zu vergleichen (merke ich bei den Kindern einer Freundin).[/QUOTE] Da glaub ich unbestritten dran. Schon alleine weil z.B. Fernseher heute mehr verbreitet ist, die Werbung viel mehr ist wie früher wos nur 2 oder 3 Programme gab (*räusper* ich kannte als Kind nur das 1. und das 2. - gabs noch mehr?) Oder auch wo viele Jugendzeitschriften (genauso wie andre Zeitschriften) vorschreiben was hipp is und was nicht. In und Out - und wehe du hast irgendwas an dir was in der Out-Liste ist. Schon bisse Out *seufz* [QUOTE]Genauso ist es. *mitseufz* Wahrscheinlich nie. Zu ihren Gunsten möchte ich ja vermuten, dass den meisten nicht klar ist, was sie damit auslösen ... Aber manche wissen genau, was sie tun ...[/QUOTE] Ich behaupte ganz frech das grade Lehrer und Ärzte genau wissen was sie mit ihren Worten in einem Kind auslösen.......... [QUOTE] Ja. Ebenfalls traumatische Erinnerungen ... Wie ich die Sportstunden gehasst habe! Diese "Wahl" durch die Mitschüler gehört dringend abgeschafft, und überhaupt sollte der Sportunterricht gründlich reformiert werden. Er sollte in erster Linie ein gutes Körpergefühl und Spaß an Bewegung vermitteln, aber soweit ich weiß, wird selbst heute noch oft das Gegenteil erreicht.[/QUOTE] Diese Wahl gehört zum Aufwachsen und Wachsen zu einem vernünftigen Bürger. Was aber daran vernünftig sein soll, wenn die Schwachen und Andersartigen zuletzt gewählt werden werde ich nie verstehen. Wenn man z.B. beim Zirkeltrainig verzweifelt versucht über den Barren zu kommen und alle einen Ablachen "Schau mal der Mehlsack" dann kann man kein positives Körpergefühl oder Spass an der Bewegung bekommen. Den Kids (und auch den Paukern) ists egal ob das Kind zufiel Gewicht, zuwenig oder genau richtig hat. Kommt es wo net rüber ists nen Mehlsack :frust: [QUOTE]Ich bin nach wie vor schockiert, dass all das jahrelang laufen konnte, ohne das *irgendjemand* 'mal einen Verdacht geäußert hat ... Brrrr. Zumindest in dieser Sache, hoffe ich, gibt es inzwischen ein anderes Bewusstsein.[/QUOTE] Tja einen Menschen gab es in meiner Vergangenheit dem ich mir -nach langen Fragen und Beobachtungen seinerseits- anvertraut hatte. Einem Lehrer. In der 6. Klasse. Er durfte noch meine Klasse zu Ende unterrichten - dann wurde er versetzt. Zwangsversetzt wie ich heute weiss. Weil er einen so ungehörigen Verdacht geäussert hatte. Das war Mitte der 80er, genauer weiss ich es nicht. Zahlen, Zeiten sind ein dicker Nebel für mich. Er hat mich immer wieder beobachtet, ihm viel auf das ich oft müde war. Das ich traurig aussah wenn ich mich unbeobachtet fühlte. Das ich mich in der Pause mal unter die Treppenecke verkroch um die 10 oder 15 Minuten Schlaf zu bekommen. Warum er mir nicht geholfen hatte? Ich weiss es nciht. Nicht genau. Was ich weiss ist die Tatsache das ich ihm mal begegnet bin. Und das er sich ängstlich umsah und "nur" sagte das er mir nicht helfen kann/darf - das würde seine Familie zerstören. Also schwieg ich wieder. Er war einer der Lehrer (einer von zweien) der die Mitschüler immer gerügt hatte wenn sie sich über mich und eine andre Klassenkameradin ablästertern....... [QUOTE] Genau. Aber selbst die Lehrer kapieren das oft nicht.[/QUOTE] Ich plädiere für einen Zwangsbiologieunterricht für alle Lehrer. Kneifen ist nicht. Dort wird das nämlich erklärt - im Aufklärungsunterricht! Gegen die Männer wird auch nicht abgelästert wenn sie an einer gewissen Stelle dicker werden. Sorry :rot1: [QUOTE]Das steht im "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer von Susanne Warmuth und Udo Pollmer (überhaupt ein sehr lesenswertes und unterhaltsames Buch). Und wenn Du Deine Mitmenschen beobachtest, wirst Du feststellen, dass die Dickeren oft nicht mehr oder anders essen als die meisten Schlanken. [/QUOTE] Das Buch kenne ich net - mal sehen ob ich das mal kennenlerne. Ich wusste es einfach nur. Genauso wie letztens im TV kam das Wissenschaftler in England (oder USA? Irgendwas englisches ;) ) rausgefunden haben das spätabens essen nicht fett macht. Sondern das nachts der Verbrennungsmotor keineswegs auf Sparflamme steht! Und das mit dem Beobachten: Ist mir auch aufgefallen im Urlaub. Sonst gehe ich nicht essen. Okey beim Stammtisch schon :grins: aber ich achte da so nicht drauf. Obwohl mh wenn ich so bedenke wieviel Schlanke bei McBrech rauskommen oder nen Döner mümmeln........ [QUOTE]Eine Antwort darauf habe ich natürlich nicht, aber ich finde es wichtig, sich diese Frage immer wieder zu stellen.:)[/QUOTE] Die Frage werdet ihr noch oft hören von mir :grins: So ich mach mich jetzt mal ans Bilderscannen. Schätze mal so 50-100 Stück hab ich keine negative für. Und das Zeugs stinkt selber im Album noch so dermassen nach Qualm das mir jedesmal speiübel wird wenn ich das aufschlage. Also heisst es scanen und wenn dann die Sachen von der Negativ-Einscannung wieder da sind heissts entwickeln. Dat wird wieder teuer. Aber dafür stinkt es nicht mehr, die Farben sind frisch und vor allem: Es ist ein Format! (Ich weiss ich bin penibel) Werde aber bemühen mich nicht zu oft zu betrachten - will nicht noch mehr Erkenntnisse als die zwei der letzten Tag. Dat langt. Viele Grüsse :wink1: Aska
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[QUOTE=Kimmie]Diese "Wahl" durch die Mitschüler gehört dringend abgeschafft, und überhaupt sollte der Sportunterricht gründlich reformiert werden. Er sollte in erster Linie ein gutes Körpergefühl und Spaß an Bewegung vermitteln, aber soweit ich weiß, wird selbst heute noch oft das Gegenteil erreicht.[/QUOTE] Ich würde hier sogar noch weiter gehen: Abschaffung der Benotung im "praktischen" Sport-, Kunst- und Musikunterricht. In allen drei Fächern sollte im praktischen Unterricht der Spaß an der Bewegung, Kunst und Musik gefördert werden und nicht durch sinnlose "Wettbewerbe" und Leistungsdruck Kinder derart unter Druck gesetzt werden, dass sie diesen Unterricht hassen. Ich erinnere mich noch an eine Sportstunde im 11.Schuljahr, es war im Frühjahr und wir haben zum erste Mal wieder 100m-Lauf gemacht. Ich hatte mich im Vergleich zum Herbst um über 1 Sekunde verbessert. Die Lehrerin lobte mich mit großen Worten, alle sollten sich ein Beispiel an mir nehmen etc. Nach ihrer Lobhudelei sagte sie dann nur noch nüchtern: "Fünf" (Sechsen gab es bei uns nicht), denn die Zeit war natürlich immer noch weit unter der Norm. Eine andere Übung, die wir in der 10. Klasse machen mussten, ärgert mich noch heute. Zunächst mussten wir uns mit ausgestrecktem Arm an eine Messlatte stellen und anschließend aus dem Stand nach oben springen und mit dem immer noch ausgestreckten Arm die Messlatte berühren. Der Unterschied, also letztlich die Höhe, die wir springen konnte, wurde benotet. Klar, dass ich auch hier mit einer 5 heimging. Dabei musste ich - um mein Gewicht von damals ca. 100 kg - um eine gewisse Höhe heben zu können, viel mehr Kraft auf wenden, als eine extrem schlanke Mitschülerin von mir, trotzdem diese höher sprang. Ähnlich empfinde ich es in "Talentfächern" wie Kunst oder Musik. Ob ich singen kann, oder malen - das ist so nebensächlich. Ich bin dafür, hier Noten auf die Theorie zu geben und singen z.B. aus Spaß an der Freude, ebenso malen. Unter Druck geht hier nix. Und es ist viel besser, Kindern Freude an der Bewegung zu zeigen, anstatt sie mit sinnlosen Leistungskontrollen den Sportunterricht fürchten zu lassen. Sport war mein Horrorfach, dabei habe ich mich gern bewegt... Kirstin
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Hallo Aska, [QUOTE=Aska] Nach dem Tod meine Grossvadders ging sie immer mehr in die Breite. [i]Und diese Frau predigte immer ich sei zu fett ohman :batsch: da kann man doch nur zufiel bekommen [/i][/QUOTE] Das war bei meiner Großmutter väterlicherseits genauso. Ich konnt's auch nie nachvollziehen ... [QUOTE=Aska]Und das ist auch etwas was viele "Fach"Menschen heute noch nicht sehen wollen: Das viele Verhaltensweisen, wie auch z.B. mit Essen Gefühle zu kompensieren, in der Vergangenheit angelegt wurden. Einfach mit "Essen Sie normal/weniger/etc pp" ists net getan.[/QUOTE] *Absolut*. Immer wieder erschreckend, wie inkompetent und unsensibel viele "Fachleute" an diesem Punkt sind. Deshalb bin ich auch so überzeugt, dass Übergewichtige, egal aus welchem Grund sie dick sind, beispielsweise von einer Therapie nur profitieren können, wenn der Therapeut/ die Therapeutin sich mit Übergewicht und seinen möglichen Ursachen auskennt. Alles andere kann unter Umständen sogar schädlich sein. [QUOTE=Aska]Oder auch wo viele Jugendzeitschriften (genauso wie andre Zeitschriften) vorschreiben was hipp is und was nicht. In und Out - und wehe du hast irgendwas an dir was in der Out-Liste ist. Schon bisse Out *seufz*[/QUOTE] Ja. Schlimm, dass dieser Druck immer früher anfängt. Vielleicht sollte man hier 'mal nach Gründen suchen, weshalb Jugendliche angeblich "immer dicker" werden. Aber derartige gesellschaftliche Hintergründe werden ja meistens ausgeblendet. [QUOTE=Aska]Ich behaupte ganz frech das grade Lehrer und Ärzte genau wissen was sie mit ihren Worten in einem Kind auslösen..........[/QUOTE] Einer meiner Lehrer war definitiv "paddelig" - er hat sich später sogar für eine unbedachte Bemerkung im Sportunterricht entschuldigt. Das war aber die absolute Ausnahme, und ich hatte sogar welche, die ungeniert höhnten. Den meisten ist wahrscheinlich durchaus klar, was sie tun. [QUOTE=Aska]Tja einen Menschen gab es in meiner Vergangenheit dem ich mir -nach langen Fragen und Beobachtungen seinerseits- anvertraut hatte. Einem Lehrer. In der 6. Klasse. Er durfte noch meine Klasse zu Ende unterrichten - dann wurde er versetzt. Zwangsversetzt wie ich heute weiss. Weil er einen so ungehörigen Verdacht geäussert hatte.[/QUOTE] Brrrrr. Durchaus nachvollziehbar, wenn er *danach* nicht mehr den Mut hatte, Dir zu helfen, auch wenn das natürlich keine Entschuldigung ist. Seine Reaktion bei der Begegnung mit Dir deutet aber darauf hin, dass er noch immer ein schlechtes Gewissen hat. Ich denke, die Aufklärung über sexuellen Missbrauch ist heute definitiv besser, und das Thema ist sicher auch an den Schulen nicht mehr so tabuisiert. Aber wahrscheinlich wird trotzdem noch viel zu häufig geschwiegen ... [QUOTE=Aska]Er war einer der Lehrer (einer von zweien) der die Mitschüler immer gerügt hatte wenn sie sich über mich und eine andre Klassenkameradin ablästertern.......[/QUOTE] Ja, das ist leider selten. In meiner Schulzeit haben auch die netten und verständnisvollen Lehrer Hänseleien unter den Schülern normalerweise nicht unterbunden. Sie sagten meisten einfach gar nichts und hatten den Standpunkt, die Kinder sollten so etwas unter sich ausmachen . [QUOTE=Aska]Ich plädiere für einen Zwangsbiologieunterricht für alle Lehrer. Kneifen ist nicht. Dort wird das nämlich erklärt - im Aufklärungsunterricht![/QUOTE] Gute Idee.:-D [QUOTE=Aska]Gegen die Männer wird auch nicht abgelästert wenn sie an einer gewissen Stelle dicker werden. Sorry :rot1:[/QUOTE] ROTFL. :applaus: [QUOTE=Aska]Obwohl mh wenn ich so bedenke wieviel Schlanke bei McBrech rauskommen oder nen Döner mümmeln........[/QUOTE] Genau. Wenn die gängigen "Theorien" über die Entstehung von Übergewicht zutreffen würden, wären da hauptsächlich Dicke zu sehen. Viel Spaß bei Deinen Fotoarbeiten. :) Hallo Kirstin, [QUOTE=Kirstin]Ich würde hier sogar noch weiter gehen: Abschaffung der Benotung im "praktischen" Sport-, Kunst- und Musikunterricht. In allen drei Fächern sollte im praktischen Unterricht der Spaß an der Bewegung, Kunst und Musik gefördert werden und nicht durch sinnlose "Wettbewerbe" und Leistungsdruck Kinder derart unter Druck gesetzt werden, dass sie diesen Unterricht hassen.[/QUOTE] *Absolute Zustimmung". Ich habe im Sportunterricht ganz ähnliches erlebt wie Du, und vor allem gelernt, dass es *keinerlei* Unterschied machte, ob ich mir Mühe gab. So wie der Unterricht in den "Neigungsfächern" momentan praktiziert wird, fördert er nur diejenigen, die dort ohnehin schon begabt sind. Allen anderen wird die natürliche Freude an Bewegung, am Singen und am Malen, die Kindergartenkinder noch haben, nur allzu oft verdorben. Viele Grüße, Kimmie
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Auch wenn es jetzt ein wenig vom Ursprungsthema abweicht, aber zur Benotung im Sport-/Musikunterricht möchte ich noch etwas sagen. Ich finde nämlich, dass man die Noten durchaus lassen kann, wenn die Lehrer die richtige Einstellung haben. Selbst war ich als Kind (heute auch noch) äußerst unsportlich und hatte immer mit Mühe und Not einen Dreier, manchmal wurde es auch nur 'ne Vier. Bis ich dann zwei Jahre vor dem Abi eine neue Lehrerin bekam - sie war schon etwas älter und eine Seele von Mensch. Dieser Lehrerin war es völlig unverständlich, dass ein junger Mensch so schlechte Sportnoten hat und sie wollte das unbedingt ändern (auch damit ich mir meinen Abischnitt nicht völlig versaue). Also redete sie mit mir und wir vereinbarten, dass ich zusätzlich zum Schulsport noch einen Nachmittag zu ihr in die Sportgruppe kommen sollte. Dieses zusätzliche Engagement würde für mich eine Note besser bedeuten. Ich habs gemacht und sogar Spaß an diesem Nachmittagssport gefunden, denn dort ging es relativ locker und ohne Druck zu. Wir machten alles mögliche, vom Fußball (ich war ein super Torwart) bis zur rhythmischen Sportgymnastik (wehe es lacht jetzt jemand), gingen im Sommer Schwimmen - jedenfalls gewann ich etwas Spaß an der Bewegung. Was meine Note auch noch verbesserte war, dass sie sozusagen sportliches Interesse bewertete. Sie fragte uns über aktuelle Sportereignisse aus, wollte wissen, wer grad Weltmeister geworden war usw. - und wer da Interesse bewies und sich auskannte, weil er sich damit beschäftigt hatte, konnte auf diese Weise seine Note aufbessern (ich muß sicher nicht erwähnen, dass ich mich auf Sportsendungen und -berichte in der Zeitung spezialisierte). Jedenfalls hab ich dann zum Schluß meine Note auf eine glatte Zwei verbessern können - und hatte zumindest zeitweise Spaß am Sport. Im Musikunterricht ist es ähnlich (auch jetzt wieder in der Schule meines Sohnes): Wer sich aktiv am Chor beteiligt oder ein Instrument lernt (wird für bestimmte Instrumente kostenlos von der Schule angeboten), bekommt eine Note besser - ich denke, damit wird die Beschäftigung mit Musik, das aktive Musizieren gut belohnt und angeregt. Außerdem gibts grad in Musik doch auch sehr viele Noten für theoretisches Wissen, sei es nun Notenlehre oder Wissen über diverse Komponisten usw. Auch da kann ein völlig unmusikalisches Kind seine Noten doch verbessern. Ich kann Euch auch nicht so zustimmen, was die Außenseiterrolle wegen "falscher" Klamotten betrifft - mein Sohn hat (bis auf wenige Teile, die er von meiner markensüchtigen Tante bekam) keinerlei Markenklamotten, trotzdem ist er kein Außenseiter. Ich denke eher, dass wenn ein Kind eh schon "anders" ist, es durch die Klamotten vielleicht noch schneller auffällt oder die anderen Kinder für das "Anderssein" einen Aufhänger haben, mit dem sie das Kind triezen können. Andererseits kenne ich nämlich durchaus auch Kinder, die trotz Markenklamotten schwere Probleme mit anderen Kindern haben. Liebe Grüße, Darcy - die auch immer dachte, dass sie dick war - bis sie vor wenigen Monaten alte Fotos sah
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Also ich war im Sportunterricht nie schlechter als 4 ... und die habe ich auch nur wegen Leistungsverweigerung und Aufwiegelei bekommen, weil ich den Lehrer nicht mochte. 3 war normal .... in der Oberstufe, als man sich die Sportarten im Halbjahr selber wählen durfte, gabs auch gern mal ne 2 ... ein Halbjahr sogar eine 1 (13 Punkte). Die hab ich mit vollem Stolz sogar ins Abitur eingebracht. Ich hatte eigentlich immer Lehrer die nicht nur die Endleistung, sondern auch den Willen und das Engagement bewertet haben.
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[QUOTE=Darcy]Außerdem gibts grad in Musik doch auch sehr viele Noten für theoretisches Wissen, sei es nun Notenlehre oder Wissen über diverse Komponisten usw.[/QUOTE] Das zählt für mich unter Theorieunterricht und hier ist eine Benotung meines Erachtens sinnvoll. Aber ich finde es furchtbar, dass ein Kind, welches noch so viel lernt und weiß keine Chance auf ein "Sehr gut" hat, nur weil es den richtigen Ton nicht trifft. Meines Erachtens ist es nicht so, dass man mit theoretischem Wissen seine Noten verbessert, sondern mit den praktischen LKs seine Noten verschlechtert. Ich weiß, dass es im Sport LK beispielsweise nicht nur Praxis, sondern auch eine Menge Theorie gibt, die benotet wird. Warum kann man das nicht auch im normalen Unterricht machen? Z.B. vor dem Schwimmen abzufragen, was man beachten muss, ehe man inst Wasser geht. oder ähnliches. Sport aus reinem Spaß an der Bewegung - das gibt es in 99% aller Schulen nicht. Mir hat nur der sport Spaß gemacht, wo ich auch eine Chance auf gute noten hatte: Schwimmen und Kugelstoßen. Außerdem war ich immer ein As im Seilspringen, weil ich hier die richtige Technik beherrschte. Oder bei Sit-Ups. Bei Sportarten also, wo ich meine Muskeln - davon hatte ich als Kind schon mehr als andere - gezielt einsetzen konnte. Gehasst habe ich Boden- und Geräteturnen... Kirstin, die eigentlich längst im Büro sein sollte *uarg*
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Hallo Kimmie, [QUOTE] Das war bei meiner Großmutter väterlicherseits genauso. Ich konnt's auch nie nachvollziehen ...[/QUOTE] Wie auch? Wenn jemand der selber zu dick is dir wer weiss was predigt...... [QUOTE]*Absolut*. Immer wieder erschreckend, wie inkompetent und unsensibel viele "Fachleute" an diesem Punkt sind. Deshalb bin ich auch so überzeugt, dass Übergewichtige, egal aus welchem Grund sie dick sind, beispielsweise von einer Therapie nur profitieren können, wenn der Therapeut/ die Therapeutin sich mit Übergewicht und seinen möglichen Ursachen auskennt. Alles andere kann unter Umständen sogar schädlich sein.[/QUOTE] Meine jetztige MB-Thera kennt sich damit sehr gut aus. Sie hatte als Kind selber Übergewicht, ist jetzt normalgewichtig. Andre nehmen inner Schwangerschaft zu - sie wurde immer weniger :eek: Aber sie predigt deswegen nicht das Abnehmen sondern versteht die Probleme wenn ich ihr einen Akut-Anfall vorheule.... Genauso sehe ich als zwingende Notwendigkeit einer Ernährungsberaterin das sie nen Grundkurs wenigstens belegt hat in Psychologie. Das sie gewissen Fachwörter wir "Triggern" kennt und nicht abtut von wegen ist nur anstellerei oder kein Bock zum Mitarbeiten. Denn das ist sehr schädlich wenn dir sowas unterstellt wird. (Wers net weiss: Nen Trigger ist nen Auslöser der ans früher erinnert, kleiner Einschwenk ;) ) [QUOTE]Ja. Schlimm, dass dieser Druck immer früher anfängt. Vielleicht sollte man hier 'mal nach Gründen suchen, weshalb Jugendliche angeblich "immer dicker" werden. Aber derartige gesellschaftliche Hintergründe werden ja meistens ausgeblendet.[/QUOTE] Tja Dicke kann man ja net als Vorbild nehmen - sie dienen nur zur Abschreckung wies net sein soll :schrei2: Ausnahme: Nen Übergewichtiger hat wer weiss was abgenommen. Dann heist es "seht her es geht" Man ey manchmal hasse ich diese Welt [QUOTE]Einer meiner Lehrer war definitiv "paddelig" - er hat sich später sogar für eine unbedachte Bemerkung im Sportunterricht entschuldigt. Das war aber die absolute Ausnahme, und ich hatte sogar welche, die ungeniert höhnten. Den meisten ist wahrscheinlich durchaus klar, was sie tun.[/QUOTE] Schön das er sich wenigstens entschuldigt hat. Nur: Was bringt eine Entschuldigung wenns vor der Klasse passierte und die Klassenkameraden sich das merkten und weitermachen................... Es ist zum kotzen welchen Druck die Lehrer auf die Schüler ausüben. Nicht nur das öffentliche Aussprechen der Noten, nein auch über die Figur wird abgelästert...... [QUOTE]Brrrrr. Durchaus nachvollziehbar, wenn er *danach* nicht mehr den Mut hatte, Dir zu helfen, auch wenn das natürlich keine Entschuldigung ist. Seine Reaktion bei der Begegnung mit Dir deutet aber darauf hin, dass er noch immer ein schlechtes Gewissen hat. Ich denke, die Aufklärung über sexuellen Missbrauch ist heute definitiv besser, und das Thema ist sicher auch an den Schulen nicht mehr so tabuisiert. Aber wahrscheinlich wird trotzdem noch viel zu häufig geschwiegen ...[/QUOTE] Schlechtes Gewissen oder Angst? Das ist für mich die Frage........... Ja die Aufklärung ist schon besser nur: Immer noch werden die Kinder alleine gelassen oder den Kids geglaubt wenn sie z.B. unter Druck eine Falschaussage machten......... weil sie vielleicht nach der ersten Öffnung wieder heimmussten und so von ihrem Peiniger unter Druck gesetzt wurden das sie sich nicht trauen die Wahrheit zu sagen............. [QUOTE]Ja, das ist leider selten. In meiner Schulzeit haben auch die netten und verständnisvollen Lehrer Hänseleien unter den Schülern normalerweise nicht unterbunden. Sie sagten meisten einfach gar nichts und hatten den Standpunkt, die Kinder sollten so etwas unter sich ausmachen .[/QUOTE] Die Einstellung hattens bei uns auch, das die Kinner unter sich des ausmachen sollen. Nur gabs Sachen die se net geduldet hatten - des gehörte dazu.......... [QUOTE] Genau. Wenn die gängigen "Theorien" über die Entstehung von Übergewicht zutreffen würden, wären da hauptsächlich Dicke zu sehen.[/QUOTE] Jips sag ich mir auch. Es gibt viele Schüler die täglich nach Schulende den MCBrech stürmen - dicke und dünne. Immer die gleichen. Die einen gehen in die Breite die andren net......... [QUOTE] Viel Spaß bei Deinen Fotoarbeiten. :)[/QUOTE] Danke - ich kanns nur langsam net mehr sehen :holy: aber ich will das fertig ham und dann auch so wie ich es möcht *grins* Gute Nacht :wink1: Aska
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Hallo Aska,[QUOTE=Aska] Meine jetztige MB-Thera kennt sich damit sehr gut aus. Sie hatte als Kind selber Übergewicht, ist jetzt normalgewichtig. Andre nehmen inner Schwangerschaft zu - sie wurde immer weniger :eek: Aber sie predigt deswegen nicht das Abnehmen sondern versteht die Probleme wenn ich ihr einen Akut-Anfall vorheule....[/QUOTE] Klingt sympathisch und kompetent. Gerade ehemals Dicke, die ihr Gewicht halten, sind ja oft besonders davon überzeugt, dass "jeder es schaffen" könnte. Schön, wenn sie eine Ausnahme ist.:) [QUOTE=Aska]Genauso sehe ich als zwingende Notwendigkeit einer Ernährungsberaterin das sie nen Grundkurs wenigstens belegt hat in Psychologie. [/QUOTE] In der Tat. Wobei gerade Ernährungsberater da oft durch Unwissenheit glänzen und sich bestenfalls mit "Küchenpsychologie" auskennen ...:-D [QUOTE=Aska]Das sie gewissen Fachwörter wir "Triggern" kennt und nicht abtut von wegen ist nur anstellerei oder kein Bock zum Mitarbeiten. Denn das ist sehr schädlich wenn dir sowas unterstellt wird.[/QUOTE] Klar, das sollte zum Grundwissen gehören. *Gerade* Gerüche und Geschmack können ja die Vergangenheit plötzlich wieder lebendig werden lassen. [QUOTE=Aska]Tja Dicke kann man ja net als Vorbild nehmen - sie dienen nur zur Abschreckung wies net sein soll :schrei2: Ausnahme: Nen Übergewichtiger hat wer weiss was abgenommen. Dann heist es "seht her es geht" [/QUOTE] Stimmt. Nur immer an der Oberfläche bleiben. Übrigens sind auch die öffentlich-rechtlichen Medien in dieser Hinsicht häufig nicht besser als die Privatsender. Informative, gründlich recherchierte Reportagen zu den Ursachen von Übergewicht, ob nun bei Kindern oder Erwachsenen, sind noch immer die Ausnahme. [QUOTE=Aska]Schön das er sich wenigstens entschuldigt hat. Nur: Was bringt eine Entschuldigung wenns vor der Klasse passierte und die Klassenkameraden sich das merkten und weitermachen...................[/QUOTE] Stimmt, aber es war für mich trotzdem eine Genugtuung, dass er seinen Fehler wenigstens einsah, und sich das bei mir (und, wie ich hoffe, auch bei anderen Schülern) nicht wiederholte. [QUOTE=Aska]Es ist zum kotzen welchen Druck die Lehrer auf die Schüler ausüben. Nicht nur das öffentliche Aussprechen der Noten, nein auch über die Figur wird abgelästert......[/QUOTE] Die, die selbst lästern, sind ja zum Glück in der Minderheit (grässlich, dass das überhaupt vorkommt), aber ich finde es schon schlimm, wenn sie offensichtliche Beleidigungen der Schüler untereinander dulden. [QUOTE=Aska]Ja die Aufklärung ist schon besser nur: Immer noch werden die Kinder alleine gelassen oder den Kids geglaubt wenn sie z.B. unter Druck eine Falschaussage machten......... weil sie vielleicht nach der ersten Öffnung wieder heimmussten und so von ihrem Peiniger unter Druck gesetzt wurden das sie sich nicht trauen die Wahrheit zu sagen.............[/QUOTE] Klar. Es ist eben bequemer, dann der Falschaussage zu glauben und sich zu sagen, dass der Verdacht wohl grundlos war. [QUOTE=Aska]Jips sag ich mir auch. Es gibt viele Schüler die täglich nach Schulende den MCBrech stürmen - dicke und dünne. Immer die gleichen. Die einen gehen in die Breite die andren net......... [/QUOTE] Genau. Bei McB oder an den Imbissbuden am Bahnhof findet sich ziemlich jede Gewichtsklasse.:-D Die Thematik kommt übrigens auch im "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer" vor. Viele Grüße, Kimmie
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Hy Kimmie, [QUOTE] Klingt sympathisch und kompetent. Gerade ehemals Dicke, die ihr Gewicht halten, sind ja oft besonders davon überzeugt, dass "jeder es schaffen" könnte. Schön, wenn sie eine Ausnahme ist.:) [/QUOTE] Nein davon ist sie nicht überzeugt. Denn: Auch bei ihr kam das Abnehmen "nicht von alleine" und sie hatte viele Rückschläge zu verkraften. Und sie hatte abgenommen in einer Zeit wo sie keine zusätzlichen psychischen Belastungen wie z.B. ne Traumathera hatte. Sie sagt: Lieber essen als Drogen-Alkohol oder ähnliches. [QUOTE] In der Tat. Wobei gerade Ernährungsberater da oft durch Unwissenheit glänzen und sich bestenfalls mit "Küchenpsychologie" auskennen ...:-D [/QUOTE] Wenn überhaupt. Wenn mir ne Ernährungsberaterin sagt: "Wenn Sie nicht abnehmen dann geht Ihre Gesundheit drauf" dann hat das für mich mit Psychologie gar nichts mehr zu tun. [QUOTE] Klar, das sollte zum Grundwissen gehören. *Gerade* Gerüche und Geschmack können ja die Vergangenheit plötzlich wieder lebendig werden lassen.[/QUOTE] Nicht nur......mir wurde mangelnde Mitarbeit unterstellt weil ich kein Lebensmitteltagebuch führen kann. Weil meine Erzeugerin das führte früher. Ich kann es nicht. Ich kann noch net mal nen Haushaltsbuch führen ohne mir selber zu schaden! Aber das wollte sie nicht kapieren. [QUOTE] Stimmt. Nur immer an der Oberfläche bleiben. Übrigens sind auch die öffentlich-rechtlichen Medien in dieser Hinsicht häufig nicht besser als die Privatsender. Informative, gründlich recherchierte Reportagen zu den Ursachen von Übergewicht, ob nun bei Kindern oder Erwachsenen, sind noch immer die Ausnahme.[/QUOTE] Tja tiefer zu gehen würde heissen zu zeigen das die Umwelt häufigst schuld hat an dem wie es jemanden geht. Eigentlich immer *find* Gründlich recherchieren heisst Zeit zu investieren - und Zeit ist bekanntlich Geld......... [QUOTE] Stimmt, aber es war für mich trotzdem eine Genugtuung, dass er seinen Fehler wenigstens einsah, und sich das bei mir (und, wie ich hoffe, auch bei anderen Schülern) nicht wiederholte.[/QUOTE] Ja es bedeutet einem eingies wenn einer mal seine Fehler einsieht.......... [QUOTE] Die, die selbst lästern, sind ja zum Glück in der Minderheit (grässlich, dass das überhaupt vorkommt), aber ich finde es schon schlimm, wenn sie offensichtliche Beleidigungen der Schüler untereinander dulden.[/QUOTE] Auch wenns die Minderheit ist - jede negative Äusserung hinterlässt tiefe Wunden in der Seele...... [QUOTE] Klar. Es ist eben bequemer, dann der Falschaussage zu glauben und sich zu sagen, dass der Verdacht wohl grundlos war.[/QUOTE] Zumal man dann keine Arbeit mehr hat. Das Kind hat gelogen, die Akte wird geschlossen - wieder ein Fall weniger........ [QUOTE] Genau. Bei McB oder an den Imbissbuden am Bahnhof findet sich ziemlich jede Gewichtsklasse.:-D Die Thematik kommt übrigens auch im "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer" vor.[/QUOTE] Jips kann ich nur bestätigen :) und bei Normal- oder Untergewichtigen motzt auch keiner rum.......... Sorry ich hab grade nen Depripschub daher die Antwort auch net so doll is.. Viele Grüsse :wink1: Aska