Epigenetik - Spiegel Artikel

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  • Im Spiegel Nr. 32 wurde folgender Artikel [URL]http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,569871,00.html[/URL] publiziertes geht um Veränderungen des Erbgutes im Gehirn, verursacht durch Erfahrungen, Verhalten und Erlebnisse. Dabei wird nicht die Gensubstanz an sich verändert, es findet vielmehr eine chemische Markierung statt, der Gene auf "an" oder "aus" stellen kann. Weiterhin scheint es so, dass "kulturelle Einflüsse und Erfahrunegn" somit biologisch vererbt werden können. Ich finde dieses Forschungsfeld ungemein spannend! Vielleicht ist dies der Anfang vom Ende der Unterscheidung zwischen Körper und Geist. Jesse
  • [quote='Jesse','http://das-dicke-forum.de/forum/index.php?thread/&postID=74336#post74336']Ich finde dieses Forschungsfeld ungemein spannend! Vielleicht ist dies der Anfang vom Ende der Unterscheidung zwischen Körper und Geist.[/quote] Da kann ich mich dir nur anschliessen. Vor allem macht es wirklich Hoffnung. Bedenklich fand ich die eine Studie, bei der Babys regelmässig untersucht werden, die von gesunden Müttern oder schwer depressiven Müttern versorgt werden. Ich verstehe schon, dass die Forscher die Informationen wünschen, aber wenn nachweislich die Versorgung durch diese Mütter Schäden bei den Babys verursacht, hört mein Verständnis auf. Sie sollen den Müttern helfen und nicht einfach zuschauen, was denn die Babys so für Schäden erleiden.
  • Aber was willste denn machen, Maxima? Den eh schon depressiven Müttern die Babys wegnehmen? Ich denke mal, dass diese Babys durch die Forschungen eher besser dran sind als wenn sie ohne Forschung und Untersuchung bei ihren depressiven Müttern aufwachsen. So ist doch immerhin ein bissel "Kontrolle" da und man kann notfalls eingreifen.
  • Das habe ich doch oben geschrieben, was ich will. Sie sollen den Müttern helfen, aus der Depression herauszukommen. Für mich sieht es so aus, als ob Ärzte da zuschauen, wie sich Mütter abquälen (denn eine Depression ist nicht wirklich toll und hinterlässt anscheinend sogar Schäden bei deren Kindern), obwohl ihnen geholfen werden kann.
  • [QUOTE]Sie sollen den Müttern helfen, aus der Depression herauszukommen.[/QUOTE] Ist sicher nett gemeint, geht aber nicht immer. Nicht jede Depression ist heilbar ... manchmal muss man lernen damit zu leben irgendwie ...
  • Ich hoffe, dass du Unrecht hast. Eigentlich nahm ich bisher an, dass eine gewisse Stabilität auf jeden Fall zu erreichen ist. Das man Erkrankungen in dem Bereich nicht 100% beseitigen kann, weiss ich leider aus meinem familären Umfeld. Zumindest ist es da den Ärzten immer wieder gelungen, eine gewisse Stabilität zu erreichen. In diesen "Ruhephasen" denke ich schon, dass es ein halbwegs gesundes Verhalten war.
  • [QUOTE]Ich hoffe, dass du Unrecht hast. [/QUOTE] Würde ich mir auch wünschen. Aus meiner Arbeit in der Psychiatrie, vor allem auch mit Langzeiterkrankten, weiß ich aber, dass dem nicht so ist.