Hallo ich bin Dani und 32 Jahre alt... ich habe in den letzten 4 Jahren ca. 40kg zugenommen... Ich habe einen Hashimoto eine Multiple Sklerose usw.... nehme entsprächend viele Medikamente... da ich sicher nicht so viel esse, das diese Gewichtszunahme gerechtfertigt ist würde ich gerne wissen ob Jemand sowas kennt....
Ich habe mich jetzt für den 20. November in der Uni Düsseldorf angemeldet zur Adipositas Ambulanz... ich wiege 130-135 kg und bin nur 1.69 m groß bald bin ich viereckig.... oder so.... :( ...
Falls Jemand einen Tip hat wie man bei vielen Medikamenten usw. abklären kann wo es hapert.... ich bin für alle Tips dankbar...
Ach ja ich habe neuerdings eine Gluckoseintolleranz und bekomme dafür auch noch Metformin....
Liebe Grüße Dani:holy:
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Leider ergaben sich vor einiger Zeit technische Probleme, die eine Abschaltung der Website und ein Update der Foren-Software erforderlich machten. Ich werde mich bemühen, das Forum in nächster Zeit wieder der gewohnten Optik anzupassen.
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Die Beiträge in diesem Forum wurden von engagierten Laien geschrieben. Soweit in den Beiträgen gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
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hallo dani! du hast scheinbar bei allem "hier" gerufen, was sich als gewichtszunahme auswirken kann. hier im forum gibt es etliche schilddrüsenkranke (ich selber bin auch betroffen) und insulinresistenz ist, denke ich auch so manchem nur allzu bekannt. ebenso die gewichtszunahmen, die sich nicht wirklich aus dem essen rechtfertigen lassen. das A und O bei diesen geschichten ist es, die eigene krankheit(en) gut zu kennen. sich selber schlau zu lesen und die behandlung nicht ausschließlich in die hände der ärzte zu legen. schau dich vielleicht noch in den selbsthilfeforen um, die wir in unserer ärzteliste haben, wo viele betroffene zusammen kommen, wird man meisten sehr gut unterstützt und beraten. und wenn du magst, berichte doch, was die adipositasambulanz dir für vorschläge machen konnte.
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Hallo Dani, ich kann dich gut verstehen auch ich bin deine Größe und Gewichtsklasse. Es ist für mich sehr schwer meine Krankheiten zu akzeptieren und die Auswirkungen zu ertragen. Ich fühle mich schon sehr eingeschränkt durch die Muskelschwäche die ich als Abfallprodukt meiner Schilddrüsen, Nebenschilddrüsen, Diabetis Gicht ....... Erkrankungen. Der Weg der Adipositas Ambulanz kann richtig sein und ich komme mit dem Metformin auch sehr gut klar. Alles Gute und denke dran jeder auch Dünne und Gesunde zweifeln an sich selbst. Gruß Mechtild
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Tja im Moment bin ich auf 1400kcal gesetzt und natürlich nehme ich erst mal ab...bisher 4kg in 3 Wochen... allerdings ist am Anfang ja auch einiges Wasser....drückt mir mal die Daumen damit es positiv weiter geht... Weihnachten esse ich aber mit...das wäre sonst zu traurig.... Liebe Grüße Dani :-D
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[QUOTE]Tja im Moment bin ich auf 1400kcal gesetzt [/QUOTE]Und einen besseren Rat hatten diese "Fachleute" nicht für dich? :eek:
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1400 kcal sind für dein gewicht auch viel zu wenig, da du [U]weit unter[/U] deinem grundumsatz liegst - und somit deinen körper [I]zwingst[/I] wichtiges muskeleiweis abzubauen und seinen stoffwechsel zu reduzieren (was nach einer solchen diät zwangsläufig zum jojo efekt führt und zur schwächung des gesamten körpers). meine ökotrophologin hat uns eine kleine "formel" an die hand gegeben, wonach wir den ungefähren grundumsatz berrechnen können. wenn man gewicht verlieren möchte, sollte man nie UNTER dem errechneten wert gehen, sondern diesen anpeilen und seine bewegung steigern, da der körper diese kalorienzahl eben einfach braucht um zu funktionieren. (körpertemperatur aufrechterhalten, kreislauf stabiel halten, gehirn versorgen ect). dann geht das gewicht langsam runter und der jojo schlägt dann NICHT zu. wenn man den wert unterschreitet ist der körper grade zu gezwungen wichtige reserven und eiweiße im körper abzubauen und seinen stoffwechsel einzuschränken. hier die berechnung: es werden die SOLL KG'S grob errechnet (169cm - 100= soll Kg), das wären 69Kg in deinem fall dieser wert wird dann mit 25 bis 30 bei normaler bewegung multipliziert, das wären bei dir dann (69x27) 1863. dann gibt es den ISTwert der KG, hier 135KG der wird ebenfals mit 25-30 multipliziert, das ergibt dann 3645. so erhälst du 2 nährungswerte. -bedarf bei normalgewicht und bei ist-gewicht. nun ziehst du beide werte voneinander ab (3645 minus 1863) und halbierst den wert dann. das wäre bei dir ein wert von 891. den addierst du dann zu dem ERSTEN wert dazu, (1863+891) und hast den ungefähren wert, den du als grundumssatz [U]jetzt[/U] hast und unbedingt brauchst! in deinem fall sind das 2754 kcal. inwiefern deine stoffwechselkrankheit dir hier einen strich durch die rechnung macht, kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit schilddrüsenerkrankungen nicht auskenne und schon ein bloßes hormonungleichgewicht eine zunahme auslösen kann. liebe grüße Stöpsel
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@ stöpsel: ich hab das jetzt mal für mich ausgerechnet, nachdem ich halt nach wie vor sehr schwer bin, kommt bei mir da ein grundumsatz von 3456 raus. einerseits denk ich mir hurra, weil ich beim betrachten dieser zahl nicht in diese diät-panik komme und ganz normal essen kann. andererseits misstraue ich der hohen zahl, weil in meinem gehirn offenbar genau diese 1400/1500-kalorien eingebrannt sind. und dass ich so viel essen darf, das kann doch nicht sein. allerdings und das möchte ich auch dani sagen. als ich in der adipositasambulanz war, wurde ich dringend ermahnt, nicht zu wenig zu essen, also stöpsels meinung entsprechend. ich habe damals auch ernährungsprotokolle geschrieben, musste nicht hungern und nahm ab. bei mir ist klar, dass ich nur dann nicht abnehme, wenn ich essanfälle habe oder im schlimmsten fall eine essanfalls-phase. es gehört wirklich zum schwierigsten, den eigenen gefühlen zu trauen.
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[QUOTE=Lovely Rita] andererseits misstraue ich der hohen zahl, weil in meinem gehirn offenbar genau diese 1400/1500-kalorien eingebrannt sind. und dass ich so viel essen darf, das kann doch nicht sein.[/QUOTE]Genau das ist das Problem. Es werden irgendwoher magische Zahlen in den Raum geworfen, sei es die 1000kcal-Grenze oder sei es die 100-kg-Marke, die dann sofort Panik auslöst. Man muss sich ganz bewusst auf sich konzentrieren und sich nicht davon kirre machen lassen, dass 'andere' meinen, man nehme zuviel zu sich. Nach Stöpsels Rechnung habe ich eine Ist-Zahl von ca. 2300kcal und eine sog. Soll-Zahl von ca. 1300. Nachdem ich mich erst jahr(zehnt)elang bewusst und die letzten Jahre unbewusst auf einen Wert unter 1000kcal eingependelt hatte, musste ich erst lernen, ganz gezielt die ca. 1700kcal-Marke anzupeilen. Und erst seit ich das schaffe, schmilzt das eine oder andere Pölsterchen. Diese für mich doch recht große Menge habe ich auch mittels Ernährungsprotokoll bewältigt. Das schrieb ich etwa 8 Wochen lang, nun habe ich es ganz gut im Griff, auch wenn ich mich immer noch zwingen muss, vor dem Verlassen des Hauses zu frühstücken.
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[quote=Dralle Deern] Nachdem ich mich erst jahr(zehnt)elang bewusst und die letzten Jahre unbewusst auf einen Wert unter 1000kcal eingependelt hatte, musste ich erst lernen, ganz gezielt die ca. 1700kcal-Marke anzupeilen. Und erst seit ich das schaffe, schmilzt das eine oder andere Pölsterchen. [/quote] Heißt das wirklich konkret, daß du mit MEHR Kalorien essen, abgenommen hast? Spielen da noch andere Faktoren eine Rolle? Sport, Zusammensetzung der Nahrung?
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[quote=GrüneTomate]Heißt das wirklich konkret, daß du mit MEHR Kalorien essen, abgenommen hast? Spielen da noch andere Faktoren eine Rolle? Sport, Zusammensetzung der Nahrung?[/quote] Kommt glaub ich auch auf die Art der Kalorien an ;) Frisch zubereitete Nahrung mit wenig Konservierungsstoffen usw. ist sicherlich gesünder für den Körper als die gleiche Kalorienzahl in ungesunder Nahrung. Ich selbst habe jetzt innerhalb eines Jahres mittlerweile 8 Kilo abgenommen ohne was zu tun außer gut zu essen..
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@ Lovely Rita ja, das ist komisch, dieser "1200 kcal diät - mist" ist tatsächlich wie eingebrannt... man hat es wohl oft genug gehört :cool: @grüne Tomate natürlich ist bewegung ein zusätzlicher "zünder". ich habe innerhalb eines 3/4 jahres 16.5 kilo abgenommen, indem ich mich an meinen grundumsatz gehalten habe, 1x die woche schwimmen ging und 1x die woche nordic walken. kleiner änderungen in der ernährung bringen es auch schon. anstatt zwei scheiben wurst auf einer brötchenhälfte, hab ich nur noch eine genommen, statt salami kassler oder schinken, ect. ich bin zu [U]keinen[/U] light oder kalorienreduzierte produkten umgeschwenkt! das ist wichtig - das ist sowieso bloß müll. ich habe eigentlich alles beibehalten, ich habe lediglich alle 3 stunden was gegessen, soviel(wenig) bis ich satt war. mitlerweile bin ich durch meine psyche aus diesem, wunderbaren, rythmus wieder rausgeflogen, esse leider zur zeit wieder völlig unregelmäßig und nur 2 mal am tag - und dann viel zu viel :( ich arbeite aber daran wieder diesen rythmus zu bekommen und wieder sport zu machen. Stöpsel
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[quote=Stöpsel]@ Lovely Rita ja, das ist komisch, dieser "1200 kcal diät - mist" ist tatsächlich wie eingebrannt... man hat es wohl oft genug gehört :cool: Stöpsel[/quote] Die Frage ist, ob Kalorien, ebenso wieder BMI, überhaupt ein geeigneter Maßstab sind. Um mal was anderes als Pollmer zu zitieren, verweise ich auf die Zeit: [URL='http://www.zeit.de/online/2006/51/fettleibigkeit-bakterien']Das große Fressen[/URL] [URL='http://blog.zeit.de/ernaehrung/?p=49']Übergewicht - Kalorienzählen ist keine Maßnahme[/URL] Je mehr ich mich mit dem Thema Ernährung beschäftige, desto zynischer empfinde ich gegenüber Ökotrophologen, vielen Hausärzten und der DGE. Ich glaube ein Marketingfachmann eines Nahrungsmittelkonzerns könnte heute nicht mehr zu meinen Freunden gehören.
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[quote=Cassandra][URL='http://www.zeit.de/online/2006/51/fettleibigkeit-bakterien']Das große Fressen[/URL][/quote]Diese interessante Studie sollte man keinem "Normal"-Denkenden unter die Nase halten, so einer begreift das nicht. Zu diesem Volk gehören leider auch die meisten Ärzte. Ich habe übrigens gestern eine TV-Sendung gesehen, darin hieß es u.a., daß die Medizin im fortschrittlichen Teil Asiens, allem voran Japan, um etwa 25 Jahre weiter ist als bei uns.:-o Manfred
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[quote=Cassandra]Die Frage ist, ob Kalorien, ebenso wieder BMI, überhaupt ein geeigneter Maßstab sind.[/quote] Das frage ich mich auch schon seit einiger Zeit. So langsam habe ich den Verdacht, dass gerade in Ernährungsfragen zu viel verallgemeinert und zu oft ein voreiliger Schluss gezogen wird. Übrigens bekommt mir eine ballaststoffreiche Ernährung hervorragend, auch mag ich lieber Vollkorn- als Auszugsmehlprodukte essen. So hat es einige Zeit gedauert, bis ich eingesehen habe, dass dies keine allgemein gültige Erfahrung sein muss.