m.o.b.i.l.i.s + DocWeight -vs- STARK

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  • m.o.b.i.l.i.s + DocWeight -vs- STARK

    Anmerkung von Martina:


    Eine grob verkürzte Aussage von mir im Thread zum STARK-Programm führte zu einer das Thema sprengenden Diskussion, weshalb ich diesen Teil des Themas hiermit auf meinen eigenen Wunsch und auf den einer Userin hin auslagere:



    Zum Eingangsthread von Martina, mir fiel auf, dass im Artikel der Apothekenrundschau der Verein MOBILIS empfohlen wurde. So wie ich mich erkundigt habe, finde ich sie persönlich nicht so empfehlenswert. Die wirklich schwierigen Fälle, nämlich Menschen, die unfreiwillig durch eine Esstörung oder durch Psychopharmaka dick geworden sind, schließen sie nämlich von vornerein aus. Wer bleibt dann noch? Gesunde Dicke, die "einfach" weniger essen und mehr Bewegung brauchen. DAS wüßte ich dann aber selber, dazu brauche ich kein teures Programm.

    liebe Grüße Lisa
    Für jedes komplexe Problem
    gibt es immer eine einfache Antwort,
    die klar ist, einleuchtend und falsch.


    H.L. Mencken

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Anmerkung zur Auslagerung eingefügt

  • mobilis geht nur bis zu einem BMI von 40. Für Patienten darüber gibt es DocWeight. Man geht dort davon aus, dass jemand mit einem BMI >40 automatisch psychisch krank ist, d.h. eine psychische Behandlung ist zwangsweise Teil des Programms.

    Das gefällt mir am STARK-Programm: es ist ideologiefrei. Wer sich bewegen kann, bekommt ein Pensum, das er schafft.

    Ich schreibe auf eigenen Wunsch ein Bewegungsprotokoll, das ich regelmäßig meinem Coach und meinem Physio kommuniziere. Das hilft mir ungemein, dran zu bleiben. Nebenbei ist es einfach so, dass es mir körperlich innerhalb kürzester Zeit rasant schlechter geht, wenn ich schlumpere. Auch das ist motivationstechnisch sehr hilfreich.
    Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
    Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
  • Martina schrieb:

    (...) DocWeight. Man geht dort davon aus, dass jemand mit einem BMI >40 automatisch psychisch krank ist (...)


    Das gefällt mir am STARK-Programm: es ist ideologiefrei.

    Ist das so? Das ist mir neu.

    DocWeight ist meines Wissens ein gemeinsames Projekt des Bundesverbands Deutscher Ernährungsmediziner und des Verbands Deutscher Diätassistenten - alleine das deutet für mich schon auf einen eher körperzentrierten Ansatz.

    Bedingungen sind das Mindestalter von 18 Jahren, ein BMI über 40, Motivation und eine Bescheinigung des Hausarztes. Dass es einen psychologischen Pflichtteil innerhalb des Programms gibt ist so, aber "psychisch krank" sehe ich dort weder als Bedingung noch als unterstellte Vorerkrankung gegeben.

    Das finde ich auch ein sehr großes Wort und an der Grenze zur Diskriminierung von wirklich psychisch kranken Menschen.
    Wenn man beispielsweise unter einer ausgeprägten Depression leidet oder eine schwere Angststörung hat ist man psychisch krank - aber in diesen Fällen ist das Gewicht dann meist das geringste Problem. Ob Menschen die akut davon betroffen sind überhaupt in der Lage wären an DocWeight teilzunehmen bezweifle ich sehr.
    Ich denke die verhaltenspychologischen Anteile eines solchen Programms sind auch definitiv nicht auf psychische Krankheit ausgelegt, sondern sind lediglich als unterstützende Maßnahmen zu verstehen.

    Verhaltenspsychologie könnte man in diesem Fall auch einfach Coaching nennen, wenn sich potentielle Teilnehmer damit wohler fühlen. Jedes Managerseminar arbeitet heutzutage mit Elementen aus der Verhaltenstherapie, mit Achtsamkeitstraining, PME und ählichen Instrumenten. In diesem Fall geht man ja auch nicht von einer psychischen Krankheit aus, sondern es beruht einfach auf einem ganzheitlicherem Menschenbild.
    Dass nicht einfach "nur" der Körper und Fitness Beachtung finden, könnte auch als etwas Positives angesehen werden.
    Das hat für mich nichts mit Idiologie zu tun.

    Ob das in der Wirklichkeit dann immer so toll umgesetzt ist, lasse ich dahingestellt. Aber ich denke dass die verhaltenspsychologischen Anteile des DocWeight Programms nicht zwingend nur auf psychische Probleme abzielen, die Ursache des Übergewichts sind, sondern auch auf psychische Verletzungen die fast zwangsläufig entstehen, wenn man viele Jahre in dieser Gesellschaft mit hohem Gewicht lebt.

    Das müssen dann nicht unbedingt die Klassiker wie das angeschlagene Selbstbewußtsein, Esstörungen oder Vermeidungsstrategieen sein - es gibt ja auch den Typus, dessen Übergewicht zu enormer Überkompensation in anderen Bereichen führt. Die tüchtige Fleißmeise im Beruf zum Beispiel, die in allem besser, ehrgeiziger, schneller ist und die man eher bremsen und vor sich selbst schützen, die man zu mehr Achtsamkeit und Mañana-Kompetenz ermuntern muss. Klar schmeckt das nicht sonderlich gut, denn etwas vermeintlich "falsch" gemacht zu haben ist für sie das Schlimmste ... umso wichtiger ist es aber diese Mechanismen aufdecken.
    Dieses Verhalten ist keine psychische Krankheit, kann aber dauerhaft zu chronischer Erschöpfung, Burn Out und Depression führen. Dem entgegenzuwirken ist schon sinnvoll.

    Als wesentlichen Unterschied zwischen DocWeight und dem Stark Programm erscheint mir, dass das eine ambulant und auf einen langen Zeitraum ausgelegt ist, während das andere stationär und intensiv über einen Zeitraum von 3 Wochen abläuft.
    Die Schwelle zu DocWeight ist insofern kleiner, als man keine Pause in Beruf oder Studium einlegen muss, es über die Krankenkasse läuft und der Hausarzt einem die Notwendigkeit zur Teilnahme bescheinigen kann.
    Das Stark Programm hingegen ist eine speziell auf orthopädische Probleme ausgelegte Therapie, für die man in die Klinik vor Ort darf/muss, der Weg dorthin führt über den Facharzt und Krankenkasse oder Rentenkasse.

    Vermutlich trifft man bei Stark auf die besseren Fachärzte, aber:
    Welches Programm für einen selbst "besser" ist, hängt ganz stark von einem selbst ab und dem was man selbst gerade braucht und leisten kann. Eine gewisse Mindestbelastbarkeit und Fitness ist bei beiden Voraussetzung.
    Dass DocWeight vor Ort und über längere Zeit stattfindet, den Teilnehmer also begleitet und bei der Stange hält ist nicht zu verachten.
    Drei Powerwochen, losgelöst vom Alltag mit intensiver fachärztlicher Begleitung bringen hingegen schneller eine Veränderung, das Risiko dass die Veränderung genauso schnell wieder flöten geht, ist aber auch gegeben.

    Wenn wir wieder das Beispiel der dicken Fleißmeise heranziehen, dann könnte ich mir vorstellen dass sie im Stark Programm natürlich aufblüht, denn sie kann zeigen wie leistungsbereit sie ist, welchen Willen sie hat, wie viel sie packt. Ob das auf Dauer ganzheitlich ihr Problem löst ist eben die Frage.
    Gerade Leute die die psychologischen Anteile von Therapien weit von sich weisen sind oftmals diejenigen, die sie eigentlich am allerdringendsten nötig hätten. Nicht weil sie gaga sind, sondern weil die Seele bei jeder Krankheit und bei jedem Ungleichgewicht des Körpers eben auch eine Rolle spielt und ein Ignorieren dieser Anteile Gefahren in sich birgt. Ausschliesslich mit einem körperzentrierten Bewegungsprogramm gegen einen Zustand anzugehen kann sinnvoll sein, der modernste Ansatz ist es aber nicht, das muss man schon auch sagen.

    Übergewicht ist ja kein gebrochenes Bein, das man so und so behandeln muss und dann weiß man dass es garantiert heilen wird. Gerade weil Übergewicht so komplex ist es vielleicht sinnvoll genauer hinzusehen. Auch ein körperlich bedingtes Übergewicht kann psychische Anteile haben. Das Stark Programm ermöglicht manchen Teilnehmern in gewisserweise das Wegsehen in einem größeren Maße, ob man sich selbst damit auf lange Sicht einen Gefallen tut ist die Frage.

    Wenn man die psychologischen Pflichtanteile des einen Programms als "Ideologie" bezeichnet, müsste man dann zumindest die fehlenden psychologischen Anteile des anderen Programms als "Gegenideologie" erkennen. Denn dahinter steht ja ebenfalls ein gewisses Menschenbild, nur eben ein anderes. :) Ich weiß schon, es geht um die Freiwilligkeit zur Teilnahme am psychologischen Teil, mir ist bewußt dass optionale psychologische Teile auch Anteil des Stark Programms sind, dennoch finde ich meine Hinweise wichtig, auch im Bezug darauf, dass psychische Krankheit oder auch nur psychische Probleme kein Stigma sein sollten.
  • Kaktusblüte schrieb:

    Bedingungen sind das Mindestalter von 18 Jahren, ein BMI über 40, Motivation und eine Bescheinigung des Hausarztes. Dass es einen psychologischen Pflichtteil innerhalb des Programms gibt ist so, aber "psychisch krank" sehe ich dort weder als Bedingung noch als unterstellte Vorerkrankung gegeben.
    Das finde ich auch ein sehr großes Wort und an der Grenze zur Diskriminierung von wirklich psychisch kranken Menschen.
    Ich habe die eMail jetzt mehrmals im Forum gesucht, aber leider nicht gefunden. Ich weiß, dass ich sie seinerzeit hier veröffentlicht habe. Als ich bei m.o.b.i.l.i.s mitmachen wollte, habe ich eine eMail erhalten, in der stand, dass jemand mit meinem Gewicht psychisch krank ist und dass ich daher dort nicht mitmachen kann. Das stand da allein auf meine Anfrage hin, ob ich, da ich damals noch recht fit war und einfach eine dicke Sportgruppe suchte, trotz BMI 40plus mitmachen könne. Untersucht hat mich keiner und irgendwelche anderen Informationen zu mir hatte man in Freiburg auch nicht. Deshalb bekam ich dann die Empfehlung für DocWeight.


    Kaktusblüte schrieb:

    Wenn wir wieder das Beispiel der dicken Fleißmeise heranziehen, dann könnte ich mir vorstellen dass sie im Stark Programm natürlich aufblüht, denn sie kann zeigen wie leistungsbereit sie ist, welchen Willen sie hat, wie viel sie packt.

    Solches Verhalten wird beim STARK-Programm konsequent unterbunden. - Ich selbst habe diese Erfahrung auch gemacht, auch wenn ich das STARK-Programm in der Klinik ja nie mitgemacht habe und nur noch ambulant dort bin. Ich wurde und werde permanent zurückgepfiffen.



    Kaktusblüte schrieb:

    Ich weiß schon, es geht um die Freiwilligkeit zur Teilnahme am psychologischen Teil, mir ist bewußt dass optionale psychologische Teile auch Anteil des Stark Programms sind, dennoch finde ich meine Hinweise wichtig, auch im Bezug darauf, dass psychische Krankheit oder auch nur psychische Probleme kein Stigma sein sollten.

    Genau, wer will, der kann, auch beim STARK-Programm. - Und wenn Du, in dem, was ich geschrieben habe, ein Stigma erkennst, dann ist das Dein Problem. Das habe ich weder geschrieben, noch gemeint.

    Das STARK-Programm ist eine Option für Menschen, die dieselben Bedürfnisse und Wünsche haben wie ich, eine Option, wie es viele andere Optionen gibt. Es ist die Option, hinter der ich stehen kann. Da der Wunsch danach, als Dicker einfach mal unter fachlicher Anleitung Sport machen zu können, hier immer wieder von mir und anderen geäußert wurde, schreibe ich hier über meine Erfahrungen und unterstütze die Klinik. In der heutigen Zeit hat doch jeder seine eigenen Möglichkeiten, sich ein Bild zu machen. Und wenn jemand DocWeight für die für ihn oder sie bessere Option hält, so what? Für mich nicht der Ansatz eines Problems.

    Ich weiß natürlich schon, dass Dir mein Engagement für das STARK-Programm ein Dorn im Auge ist und warum, aber wie ich schon mehrfach zum Ausdruck gebracht habe: Das ist mir egal. Seit Januar arbeite ich ehrenamtlich an dem Programm mit und weiß ganz genau, dass ich das Richtige tue.

    Grüßle!
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  • Martina schrieb:

    Als ich bei m.o.b.i.l.i.s mitmachen wollte, habe ich eine eMail erhalten, in der stand, dass jemand mit meinem Gewicht psychisch krank ist und dass ich daher dort nicht mitmachen kann..
    Das ist zwar sehr ärgerlich und hätte mich auch geärgert, sagt aber nichts über das DocWeigt Programm aus, sondern ist die (vermutlich falsche) Meinungsäusserung einer einzelnen Person, die DocWeight nicht vertritt.
    Nur weil Person A sagt: "Person B findet Dich doof" muss das ja noch lange nicht wirklich so sein.

    In der Eigenbeschreibung des Programms finde ich diese Aussage jedenfalls nicht und das wäre die einzig seriöse Quelle.


    Martina schrieb:

    Solches Verhalten wird beim STARK-Programm konsequent unterbunden. - Ich selbst habe diese Erfahrung auch gemacht (...) Ich wurde und werde permanent zurückgepfiffen.

    "Autoritäres" zurückgepfiffen werden (schon die Bildsprache erinnert an Sportunterricht ;) ) ist aber etwas anderes als Bewußtwerdung von möglicherweise lebenslangen und schädlichen Mustern und deren Auflösung.


    Martina schrieb:

    Und wenn jemand DocWeight für die für ihn oder sie bessere Option hält, so what? Für mich nicht der Ansatz eines Problems.

    Ich weiß natürlich schon, dass Dir mein Engagement für das
    STARK-Programm ein Dorn im Auge ist und warum.


    Zu Punkt 2: Echt? Da weißt Du bedeutend mehr als ich. :)

    Zu Punkt 1: Ich halte DocWeight nicht für die bessere Option. Alleine die Nähe zur Adipositas Chirurgie die, die meisten Anbieter (zumindest in meiner Region) haben schreckt mich extrem ab, um nur einen von mehreren Kritikpunkten zu nennen. Tatsächlich würde ich, hätte ich die Wahl zwischen den Beiden das Stark Programm wählen.

    Aber ich finde es nicht fair Aussagen die man vom Hörensagen hat (Jemand von m.o.b.i.l.i.s hat mir vor Jahren mal in einer Mail geschrieben.) als Argument gegen ein anderes Programm zu verwenden.

    Das Argument wird ja ohne hinterfragt zu werden bereits übernommen (siehe den Beitrag von Mystery).

    Psychische Krankheit ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Stigma, das ist keine Behauptung von mir, sondern Tatsache.
    Das hat nichts mit Dir oder Deiner Meinung zu tun.
    Wer will schon automatisch als psychisch krank abgestempelt werden? Es gibt nicht wenige private Psychotherapeuten die damit werben, dass man ihre Beratung im vermeintlichen Gegensatz zu den Kassenärzten "diskret" abrechnen kann.
    Sollte nicht so sein, ist aber so.
    Das ist so, als würden wir Dicken zu privaten Ärzten schleichen, damit nirgends schriftlich festgehalten wird dass wir adipös sind. Nur als Vergleich wie enorm groß das Stigma sein kann.


    Belegt man ein Programm nun mit der Eigenschaft, dass es einen (ohne jede Diagnose) zum psychisch Kranken abstempelt, dann schürt das irrationale Angst vor diesem Programm. Das ist nicht in Ordnung, wenn es noch dazu nicht mal zutrifft.

    Wenn man verhaltenspsychologische Pflichtanteile als "Ideologie" beschreibt ist auch das ein unzulässiger Vergleich.

    Mal Hand aufs Herz Martina - wenn das Stark Programm wirklich so toll ist wie Du sagst (und daran zweifle ich nicht) dann ist es doch stark genug sich gegen andere Anbieter durchzusetzen ohne dass man diese künstlich in ein zweifelhaftes Licht rückt.
  • Kaktusblüte schrieb:


    Aber ich finde es nicht fair Aussagen die man vom Hörensagen hat (Jemand
    von m.o.b.i.l.i.s hat mir vor Jahren mal in einer Mail geschrieben.)
    als Argument gegen ein anderes Programm zu verwenden.

    Nur noch kurz: m.o.b.i.l.i.s und DocWeight arbeiten zusammen. Von Hörensagen kann also keine Rede sein. Und auf der m.o.b.i.l.i.s-Seite wird das, was mir damals knallhart geschrieben wurde, in etwas verbrämterer Form als Ausschlusskriterium genannt. Was mich daran maximal nervt: Auch hier wird der BMI herangezogen, in diesem Falle als Grenze dafür, ob jemand eine Einzeltherapie braucht oder nicht, weil die "zugrunde liegenden Ursachen für das [dermaßen hohe] Übergewicht sind häufig sehr komplex" sind, offenbar komplexer als mit BMI 39,9 ... :rolleyes:

    Und hierzu:

    Kaktusblüte schrieb:

    Zu Punkt 2: Echt? Da weißt Du bedeutend mehr als ich.
    Ich bevorzuge Diskussionen mit offenem Visier. Deshalb ist die Diskussion mit Dir hier an dieser Stelle für mich beendet.
    Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
    Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
  • Hallo,
    ich hatte gerade einen netten und in zivilisiertem Ton gehaltenen e-mail - Verkehr mit MOBILIS . Wenn Interesse besteht, stelle ich ihn gerne ein - evzl. unter einem anderen thread, um Martinas thread nicht zu off-topicen.
    Allerdings wurde meine Bewerbung auch abgeleht, da ich unter Psychopharmaka zugenommen habe und die doch ungünstig auf Stoffwechsel und Hungergefühl wirken. (gut erkannt, gell)

    Mein erster Eindruck ist also: Sie kümmern sich lieber um die erfolgversprechenden "leichten" Fälle. Essstörungen und psychische Erkrankungen werden gleich mal ausgeschlossen.
    (Vom BMI her bin ich genau ihre Zielgruppe zwischen 30 und 39.9 )

    Bei STARK scheint es solche Ausschlusskriterien nicht zu geben, daher sind sie mir sympathischer.



    liebe Grüße Lisa
    Für jedes komplexe Problem
    gibt es immer eine einfache Antwort,
    die klar ist, einleuchtend und falsch.


    H.L. Mencken
  • Eine - nicht auffindbare - Mail, die mind. 3-4 Jahre zurückliegt, die von einem Vertreter eines Partnerprogramms und nicht mal vom entsprechenden Programm selbst stammt kann man bei aller Liebe nicht wirklich als zuverlässige Quelle werten. Das ist eine Behauptung und kein Fakt.

    Davon abgesehen könnte das Programm sich ja inzwschen auch geändert haben. Programme ändern sich, Menschen ändern sich, Anbieter ändern sich.
    M.o.b.i.l.i.s ist ebenfalls von einem Pflichtteil an Verhaltenstherapie begleitet. Worin besteht der Unterschied zum DocWeight Programm? Hat sich die oder der Mitarbeiter in entsprechender Mail dazu geäussert?

    Die verbrämte Form kann ich übrigens auch nicht finden. Ein Zitat wäre an der Stelle sicher hilfreich.

    Dass der BMI unsäglich als Maßeinheit ist - darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, aber dass Programme bestimmte Grenzen setzen, finde ich okay. Ein Seniorenticket für den Bus bekommt man auch ab 60, ganz gleichgültig ob man fit wie ein Turnschuh ist oder am Stock geht, ob man noch arbeitet oder schon seit 10 Jahren in Frührente lebt.

    So ganz sinnlos finde ich Unterteilung in Gewichtsklassen nicht. Inzwischen gibt es ja sogar m.o.b.i.l.i.s light - ich halte es tatsächlich für ziemlichen Quatsch, wenn jemand meiner Gewichtsklasse mit Leuten die einen BMI knapp über 25 haben zusammen trainiert. Das ist meinem Empfinden nach weder für sie sinnvoll noch für mich. Dass es bei so großen Unterschieden von BMI 25-30, BMI 30-40 und BMI 40 - open end sinnvoll ist aufzuteilen leuchtet ein.
    Ich lerne ja auch keine neue Sprache zusammen mit Leuten die sie fast schon fliessend sprechen. Das ist potentiell für beide frustrierend.

    Wenn man einen BMI von 42 hat und zu m.o.b.i.l.i.s will ist das sicher möglich (warum unterstellst Du, ohne es als Fakt zu wissen, dass die Leute dort Erbsenzähler sind und nur Teilnehmer bis BMI 39,99 aufnehmen?), aber wenn jemand mit BMI 55 kommt, wird er (vielleicht auch aus Schutz vor sich selbst und seinem eigenen Ehrgeiz) eben zum entsprechenden Programm geschickt.

    Ausnahmen bestätigen die Regel, klar ... aber irgendwo muss halt eine Grenze gesetzt werden.
    Das Stark Programm setzt schliesslich auch Grenzen. Als immobiler Dicker wird man dort genausowenig landen wie jemand der 199 kg und keine 180 kg wiegt.

    Eine Antwort kann ich wohl nicht mehr erwarten, wobei ich noch immer gerne wüsste warum ...
  • Lisa Cortez schrieb:

    Mein erster Eindruck ist also: Sie kümmern sich lieber um die erfolgversprechenden "leichten" Fälle. Essstörungen und psychische Erkrankungen werden gleich mal ausgeschlossen.
    (Vom BMI her bin ich genau ihre Zielgruppe zwischen 30 und 39.9 )

    Bei STARK scheint es solche Ausschlusskriterien nicht zu geben, daher sind sie mir sympathischer.

    @ Lisa

    Du vergleichst ja auch gerade Äpfel mit Birnen. Bei Stark wird man sich auch nicht mit Deiner schweren Esstörung auseinandersetzen.
  • Kaktusblüte schrieb:

    Die verbrämte Form kann ich übrigens auch nicht finden. Ein Zitat wäre an der Stelle sicher hilfreich.
    Wenn man einen BMI von 42 hat und zu m.o.b.i.l.i.s will ist das sicher möglich (warum unterstellst Du, ohne es als Fakt zu wissen, dass die Leute dort Erbsenzähler sind und nur Teilnehmer bis BMI 39,99 aufnehmen?), aber wenn jemand mit BMI 55 kommt, wird er (vielleicht auch aus Schutz vor sich selbst und seinem eigenen Ehrgeiz) eben zum entsprechenden Programm geschickt.
    mobilis-programm.de/faq%20auss…0%20keine%20teilnahme.htm
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  • Prima, danke Dir! :)

    Ich lese da zwar glaube ich etwas anderes heraus als Du - es geht ja nicht nur um psychische sondern ausdrücklich auch um körperliche (orthopädische) Schwierigkeiten die eventuell ein Mehr an Behandlung erfordern und eine komplexere Ursache des Gewichts ist meiner Ansicht nach ebenfalls nicht automatisch mit vorausgesetzter psychischer Krankheit gleichzusetzen, sondern bedeutet dass die praktischen und psychischen Probleme teilweise etwas anders gelagert sein können, aber seis drum.

    Grundsätzlich sagt der Text lediglich etwas über das m.o.b.i.l.i.s Programm und absolut nichts über andere Programme aus. Darauf werden wir uns ja einigen können.

    Es wird darin ebenfalls nur Bedauern ausgesprochen, dass Menschen (aufgrund vergangener Erfahrungswerte) bis max. BMI 40 daran teilnehmen dürfen und es wird eben nicht auf das angebliche Partnerprogramm DocWeight hingewiesen. :?: Das die beiden Programme zusammengehören kann ich nicht erkennen. Zwar bündeln sie sich im DNA (Deutsches Netzwerk Adipostias) treten aber auch dort als zwei vollkommen eigenständige und voneinander getrennte Konzepte auf.

    Einen Zusammenhang zwischen den beiden Programmen kann nur darin erkennen, dass der BDEM als Initiator des DocWeight Programms in Verbindungen mit m.o.b.i.i.i.s steht und manchmal gemeinsame Aktionen startet, dass es sich bei DocWeight um eine Art Schwesterprogramm handelt, wo der Eine für den Anderen sprechen kann, weils ja praktisch der gleiche Laden ist scheint mir einfach nicht so zu sein.


    Mir ist letztendlich nur wichtig gewesen, dass Menschen nicht durch falsche Info und draus entstandene Ängste ein möglicherweise gangbarer Weg verbaut wird. Ausserdem bin ich gegen den inflationären Gebrauch des Begriffs "psychische Krankheit".


    Beides dürfte ja inzwischen klar geworden sein.


    P.S.

    Martina, ich hätte Dich gar nicht privat anschreiben wollen - ich dachte das sei schon bei meinem Einstieg ins Forum klar geworden. Mich dahingehend zu sperren, dass ich Dich nicht hinter den Kulissen kontaktieren kann hättest Du Dir gerne sparen können :) Mir geht es um offene Diskussion in der Sache.
  • Martina schrieb:

    Persönliche Nachrichten / Konversationen

    Die Persönlichen Nachrichten heißen jetzt Konversationen und sind mein persönlicher Kritikpunkt an der Software. Wundert Euch nicht, wenn dort uralte PNs wieder auftauchen. Das sind dann "Konversationen" mit Leuten, die ihrerseits die PNs noch nicht gelöscht hatten. Das System sieht vor, dass die erst gelöscht werden, wenn alle Beteiligten die Konversationen "verlassen" haben. Das tut man, indem man das Kästchen anklickt und dann unten auf der Seite in dem entsprechenden Rollmenü "Verlassen" anklickt. - Für mich persönlich ein Katastrophensystem, da ich ohnehin mit vielen verschiedenen Nachrichtenquellen überfordert bin und ich das furchtbar unübersichtlich finde. Daher gilt: Ich bin nur noch per eMail erreichbar.
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  • Ich lese gerade mit zunehmendem Staunen diese "Diskussion" der letzten Stunden nach. Es ist nachvollziehbar, wenn sich jemand mit den genannten Programmen im wahrsten Sinne des Wortes schwertut. Ich persönlich habe auch dafür Verständnis, wenn im Eifer des Gefechts auch unsachlichere Argumente kommen. Die zunehmend persönlicher werdenden Angriffe sind allerdings ein absolutes No-Go.

    Deshalb bitte tief durchatmen und zurück zur Sachebene.
    Der größte Fehler, den man im Leben machen kann, ist immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen (Dietrich Bonhoeffer)
  • @ Martina: Danke Dir für die Aufklärung. :)
    Da ich noch neu mit der Forensoftware bin habe ich das nicht mitbekommen. Bei mir tauchte parallel zur Stelle in der Diskussion, und zwar just an der Stelle als Du schriebst dass das Gespräch mit mir beendet ist (warum eigentlich?) eine rote Nachricht auf in der mir mitgeteilt wurde dass Du die privaten Konversationen mit mir als beendet erklärt hast.
    Dass das gerade in einer solchen Situation zu Missverständnissen führt ist klar, besonders bei Leuten die nicht jeden Tag hier mitlesen, aber jetzt weiß ich ja Bescheid.



    Liebe Boewi,

    was meinst Du damit konkret?

    Danke Dir schon mal im vorraus.
    Grüsse
    Kaktusblüte
  • Liebe Kaktusblüte, ich meine konkret, dass man hier prima auf der Sachebene diskutieren kann und nicht persönlich werden muss. Sonst führt das sehr schnell nicht nur zu Missverständnissen, sondern schadet auch dem eigentlichen Anliegen.
    Der größte Fehler, den man im Leben machen kann, ist immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen (Dietrich Bonhoeffer)
  • Da stimme ich Dir zu! Genau deshalb finde ich Martinas schwammigen Vorwürfe, bis hin zum Abbruch der Diskussion schwierig, denn die Vorwürfe werden mit keinem Wort begründet oder erklärt, lassen den Leser und sogar mich ratlos zurück.

    Beispiel:

    Martina schrieb:

    Ich weiß natürlich schon, dass Dir mein Engagement für das STARK-Programm ein Dorn im Auge ist


    Wo findet sich das denn konkret in meinen Ausführungen? Mir ist weder das Stark Programm noch das große Engagement dafür ein Dorn im Auge. Im Gegenteil, ich finde es prima und habe sogar schon darüber nachgedacht mich um einen Aufenthalt in St. Peterstal zu bemühen.

    Mich störten (wie ausführlich dargelegt) lediglich die Aussagen über das DocWeight
    Programm, die meines Erachtens Verwirrung stiften, nicht der eigenen Definition von DocWeight entsprechen und nachweisbar ja auch von anderen schon übernommen wurden, ohne dass sie hinterfragt wurden.

    Dass die Aussagen keine belegbaren Quellen haben, habe ich sachlich dargelegt und ausführlich begründet.

    Genau genommen spricht der BDEM ja noch nicht mal von Verhaltenstherapie sondern von Verhaltenstraining in der Gruppe (12 Einheiten) und das Hauptaugenmerk liegt eindeutig im Bereich Bewegung (40 Einheiten). Schon gar nicht ist von Einzeltherapie und/oder besonders schweren psychischen Problemen die eine viel größere Aufmerksamkeit benötigen als bei Menschen mit niedrigerem BMi (wie m.o.b.i.l.i.s das andeutet) die Rede.

    Wenn ich seriös argumentieren möchte, dann ich kann nur davon ausgehen wie das Programm sich selbst definiert und nicht davon wie ein einzelner Mitarbeiter eines komplett anderen Progamms die Inhalte deutet. Zumindest verstehe ich eine Diskussion auf Sachebene so. :)

    Ausnahme wären persönliche Erfahrungen mit der Umsetzung des DocWeight Programms, soweit ich das richtig verstanden habe, verfügen aber weder Martina noch ich über diese Erfahrungen.



    Ich gehe davon aus, dass es das ist was Du meintest, oder?


    Falls nicht, wäre ich für Zitate und Beispiele dankbar - so eine vage Abmahnung wie Deine birgt (wie Du selbst sagst) sonst wirklich die Gefahr der Missverständnisse.
  • Kaktusblüte schrieb:

    Lisa Cortez schrieb:

    Mein erster Eindruck ist also: Sie kümmern sich lieber um die erfolgversprechenden "leichten" Fälle. Essstörungen und psychische Erkrankungen werden gleich mal ausgeschlossen.
    (Vom BMI her bin ich genau ihre Zielgruppe zwischen 30 und 39.9 )

    Bei STARK scheint es solche Ausschlusskriterien nicht zu geben, daher sind sie mir sympathischer.
    @ Lisa

    Du vergleichst ja auch gerade Äpfel mit Birnen. Bei Stark wird man sich auch nicht mit Deiner schweren Esstörung auseinandersetzen.
    Das erwarte ich auch nicht. Dafür gibt es andere Spezialisten und Spezialistinnen.
    Ich wollte Unterstützung bei
    - Sport / Muskelaufbau.
    als dicke Frau unter Anleitung.
    Fett in Muskelmasse umbauen. Das kann theoretisch sogar zu einer leichten Gewichtszunahme führen
    Es ging bei mir auch nicht um die Esstörung, sondern um die Psychopharmakaeinnahme und die mails sind nicht 3- 4 Jahre alt - sondern von vorgestern.

    liebe Grüße Lisa
    Für jedes komplexe Problem
    gibt es immer eine einfache Antwort,
    die klar ist, einleuchtend und falsch.


    H.L. Mencken
  • Lisa Cortez schrieb:

    Das erwarte ich auch nicht. Dafür gibt es andere Spezialisten und Spezialistinnen.Ich wollte Unterstützung bei
    - Sport / Muskelaufbau.
    als dicke Frau unter Anleitung.
    Fett in Muskelmasse umbauen. Das kann theoretisch sogar zu einer leichten Gewichtszunahme führen
    Es ging bei mir auch nicht um die Esstörung, sondern um die Psychopharmakaeinnahme und die mails sind nicht 3- 4 Jahre alt - sondern von vorgestern.

    Es ging bei den 3-4 Jahren nicht um Deine Mails und ich denke das geht im Zusammenhang auch klar hervor. :)

    Dass Dir DocWeight keine Unterstützung zukommen lassen will, finde ich nicht gut ...

    Aber:
    Wenn Du bei Stark um die Teilnahme bittest mit dem Hinweis dass Du durch eine schwere Esstörung und die Einnahme von Psychopharmaka dick geworden bist und Du jetzt einfach ein bisschen Sport unter Anleitung machen willst, dann wirst Du dort vermutlich ebenfalls keine Aufnahme finden (zumindest keine die von Kranken- oder Rentenkasse finanziert wird).

    Das Stark Programm ist teil einer Reha mit orthopädischem Schwerpunkt. Deshalb Äpfel mit Birnen. Die Aufnahmekriterien beruhen auf der unterschiedlichen Gewichtung von gesundheitlichen Schwierigkeiten und demonstrieren nicht etwa (wie von Dir angedeutet) eine größere Toleranz.
  • Hallo Kaktusblüte,

    ich habe mit Mobilis geschrieben, nicht mit Dr. Weight.

    Man kann ja auch gleichzeitig Speck, Eier und Zwiebeln braten, will sagen, nach vier Wirbelsäulenops darf ich davon ausgehen, dass ich auch orthopädische Probleme habe.

    Viele Patienten sind multimorbid.


    Ich habe eine ES, psychopharmakainduzierte Adipositas, eine kaputte Wirbelsäule , Migräne und letztens wurde auch noch eine Polyneuropathie entdeckt.

    Wenn alles irgendwie Ausschließungsgründe sind, bräuchte ich fünf verschiedene Rehas und DAS bezahlt die KK bestimmt nicht.

    In der Schmerzklinik, in der ich war, (chronische Schmerzen) war übrigens keines davon ein Ausschließungsgrund und es gab natürlich auch Gruppen , Sport sowie Psychotherapie.

    Mit Toleranz hat das nix zu tun, eher mit Ganzheitlichkeit. Dabei könnte man die Gruppenfähigkeit eines Patienten ja a priori feststellen. Mich stört diese pauschale Rosinenpickerei.

    liebe Grüße Lisa
    Für jedes komplexe Problem
    gibt es immer eine einfache Antwort,
    die klar ist, einleuchtend und falsch.


    H.L. Mencken
  • Und was genau möchtest Du damit sagen, Lisa? Sorry, ich stehe auf dem Schlauch.

    Hier geht es ja um DocWeight und Stark und ob DocWeight im Gegensatz zu Stark eine
    "Ideologie" mit ihrem Programm verfolgt und potentielle Kunden von vorneherein als "psychisch krank" ansieht.

    Jetzt haben wir festgestellt, entgegen vorheriger Annahmen, dass DocWeight und m.o.b.i.l.i.s gar nicht zusammengehören, sondern zwei voneinander getrennte Programme sind. Anhand Deines Beitrags sieht man wie gefährlich es ist solche Aussagen in die Welt zu tragen. Rückzuck hat sich so etwas in den Köpfen festgesetzt obwohl es objektiv einfach nicht so ist.

    Wie bereits ebenfalls erwähnt ging es ja auch nicht um Deine Mails, sondern um die Mail einer m.o.b.i.l.i.s Mitarbeiterin an Martina, die sich über DocWeight äusserte. Soweit ich das richtig verstehe ging es in Deiner Mail ausschliesslich um m.o.b.i.l.i.s., richtig?

    Du als potentielle, (zu Recht) enttäuschte Kundin von m.o.b.i.l.i.s bist hier im Grunde in der falschen Diskussion, denn wie gesagt es geht um DocWeight und Stark.


    So ganz spontan würde ich sagen, dass Deine Vorausetzungen besser zu Stark als zu m.o.b.i.l.i.s passen, da Du ja offenbar auch größere, orthopädische Probleme hast (was ich ja nun definitv nicht wissen kann, Lisa :) ). Ändert aber nichts daran, dass Du die Diskussion gerade so ein bisschen verwässerst.



    Lisa schrieb:

    Mich stört diese pauschale Rosinenpickerei.
    Welche denn?

    Die Rosinenpickerei von m.o.b.i.l.i.s? => Dann bitte einen neuen Thread eröffnen, denn das gehört nicht hierher.

    DocWeight ist nicht gleich m.o.b.i.l.i.s. :)


    Die Rosinenpickerei von DocWeight? => Dann bitte mit Quellen belegen.

    Und noch eine allgemeine Frage: Hast Du Dich bei Stark beworben, hast Du direkte, eigene Erfahrungen mit deren Auswahlverfahren und Auswahlkriterien?


    Nimm es mir nicht übel, dass ich versuche m.o.b.i.l.i.s aus der aktuellen Diskussion zu halten.
    Als jemand die weit über dem BMI 40 liegt ist mein Interesse verständlicherweise anders gelagert, davon abgesehen, dass zu viele Baustellen die Diskussion einfach nur noch verwirrend macht.


    P.S. Live and learn: der Ausdruck "multimorbid" war mir neu. Das wird glaube ich nicht zu meinem Lieblingswort des Jahres. :)
  • Als jemand, der hier indirekt zitiert wurde, möchte ich mich auch gern zu Wort melden.

    Kaktusblüte, es stimmt, dass ich in dem Moment ein Argument gegen DocWeight ungeprüft übernommen habe. Heißt jedoch nicht, dass ich mir nicht meine eigenen Gedanken mache.
    Im selben Satz noch habe ich geschrieben, dass ich mir DocWeight mal angucken werde.

    Mystery schrieb:

    DocWeight werde ich mir mal angucken, obwohl mir der Ansatz, jemand mit BMI ü40 sei automatisch psychisch krank, auch nicht gefällt.

    Das war relativ lapidar formuliert, aber es würde tatsächlich beinhalten, dass ich beides vergleiche und dann schaue, welches Programm mir mit meinen persönlichen Voraussetzungen besser passt und für mich überhaupt zu finanzieren ist.

    Das nur zur Klarstellung.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Teilung des Beitrags wegen Auslagerung des Themas

  • OT
    Hallo Kaktusblüte, bei MIR ging es seit Beitrag 94 um Mobilis.

    Kaktusblüte schrieb:

    Und was genau möchtest Du damit sagen, Lisa? Sorry, ich stehe auf dem Schlauch.

    Hier geht es ja um DocWeight und Stark und ob DocWeight im Gegensatz zu Stark eine
    "Ideologie" mit ihrem Programm verfolgt und potentielle Kunden von vorneherein als "psychisch krank" ansieht.

    Jetzt haben wir festgestellt, entgegen vorheriger Annahmen, dass DocWeight und m.o.b.i.l.i.s gar nicht zusammengehören, sondern zwei voneinander getrennte Programme sind. Anhand Deines Beitrags sieht man wie gefährlich es ist solche Aussagen in die Welt zu tragen. Rückzuck hat sich so etwas in den Köpfen festgesetzt obwohl es objektiv einfach nicht so ist.

    ....


    Du als potentielle, (zu Recht) enttäuschte Kundin von m.o.b.i.l.i.s bist hier im Grunde in der falschen Diskussion, denn wie gesagt es geht um DocWeight und Stark.


    So ganz spontan würde ich sagen, dass Deine Vorausetzungen besser zu Stark als zu m.o.b.i.l.i.s passen, da Du ja offenbar auch größere, orthopädische Probleme hast (was ich ja nun definitv nicht wissen kann, Lisa :) ). Ändert aber nichts daran, dass Du die Diskussion gerade so ein bisschen verwässerst.

    .....

    Die Rosinenpickerei von m.o.b.i.l.i.s? => Dann bitte einen neuen Thread eröffnen, denn das gehört nicht hierher.

    DocWeight ist nicht gleich m.o.b.i.l.i.s. :)


    Die Rosinenpickerei von DocWeight? => Dann bitte mit Quellen belegen.

    ....



    Nimm es mir nicht übel, dass ich versuche m.o.b.i.l.i.s aus der aktuellen Diskussion zu halten.
    Als jemand die weit über dem BMI 40 liegt ist mein Interesse verständlicherweise anders gelagert, davon abgesehen, dass zu viele Baustellen die Diskussion einfach nur noch verwirrend macht.


    Wieso bestimmst du eigentlich, über was diskutiert werden darf? (nur mal so als Frage. )

    liebe Grüße Lisa
    Für jedes komplexe Problem
    gibt es immer eine einfache Antwort,
    die klar ist, einleuchtend und falsch.


    H.L. Mencken
  • Lisa Cortez schrieb:

    OT
    Hallo Kaktusblüte, bei MIR ging es seit Beitrag 94 um Mobilis.


    Wieso bestimmst du eigentlich, über was diskutiert werden darf? (nur mal so als Frage.)
    Du hattest oben gefragt ob Interesse an Deinem Mail-Kontakt mit m.o.b.i.l.i.s besteht (der Vorschlag dazu einen neuen Faden zu eröffnen kam doch von Dir). Auch da ging es in der allgemeinen Diskussion schon um DocWeight und nicht um m.o.b.i.l.i.s.

    Keiner der Beteiligten hat Interesse daran bekundet etwas über Deinen Mail-Kontakt zu hören, Du hast Dich dennoch weiterhin in die Diskussion gemischt so dass m.o.b.i.l.i.s mit DocWeight immer wieder in einen Topf landeten.
    Das ist doch einfach nicht sinnvoll und kein Mensch blickt mehr durch. :)


    Mystery es war von mir nicht als Vorwurf an Dich gerichtet, sondern sollte nur zeigen wie schnell sich solche (falschen) Annahmen zu vermeintlichen Tatsachen mausern. :)
  • Kaktusblüte schrieb:

    Keiner der Beteiligten hat Interesse daran bekundet etwas über Deinen Mail-Kontakt zu hören, Du hast Dich dennoch weiterhin in die Diskussion gemischt so dass m.o.b.i.l.i.s mit DocWeight immer wieder in einen Topf landeten.
    Das ist doch einfach nicht sinnvoll und kein Mensch blickt mehr durch.
    seit wann bestimmst du wer was schreiben darf? ich würde dich höflich bitten, einen neuen thread zu eröffnen, wenn du hier über etwas anderes als das stark programm diskutieren willst. glaubst du nicht auch, dass das sinnvoll wäre?

    bitte zurück zum thema
    :stay:
    lg
    Renate

    Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
  • MissSilver schrieb:

    ich würde dich höflich bitten, einen neuen thread zu eröffnen, wenn du hier über etwas anderes als das stark programm diskutieren willst. glaubst du nicht auch, dass das sinnvoll wäre?
    Also ohne kleinlich wirken zu wollen, aber ist das nicht eigentlich genau das was ich Lisa Cortez vorgeschlagen hatte? Nämlich dass es sinnvoll wäre m.o.b.i.l.i.s in einem neuen Strang zu besprechen? :)

    So wie es von Dir zitiert war sah es wirklich so aus als hätte ich ihr das Wort verbeten, tatsächlich ging es aber nur um die Form.


    Lisa Cortez schrieb:

    (...) e-mail - Verkehr mit MOBILIS . Wenn Interesse besteht, stelle ich ihn gerne ein - evzl. unter einem anderen thread, um Martinas thread nicht zu off-topicen.



    Kaktusblüte schrieb:

    (...) m.o.b.i.l.i.s? => Dann bitte einen neuen Thread eröffnen


    Da Martina (und nicht etwa ich) das Thema DocWeight angeschnitten hat und auch auf Nachfragen einging, bin ich davon ausgegangen, dass es okay ist in diesem Thread darüber zu schreiben.

    Zumal es ja um den direkten und allgemeinen Vergleich zu Stark ging (im Unterschied zu Lisa, wo es hauptsächlich um ihre persönlichen Diagnosen und ihren verständlichen Ärger über m.o.b.i.l.i.s ging)

    Wenn das nicht okay ist, dann mache ich natürlich (wie Lisa sicher ebenfalls für ihr Thema :) ) einen neuen Thread auf. Kein Problem! <3 Peace!