Nahrungsergänzung a la Superschlank_für_Dumme​

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    • mich hat mal eine Freundin vor Kaffee gewarnt - man hat für kurzfristig ein angenehmes "Dope", aber die Arterien und Muskeln ziehen sich zusammen. Von sehr viel davon könne man an den Extremitäten frieren oder das Feingefühl in den Fingerkuppen verlieren.

      Ursache ist ja wohl das Koffein, welches im Körper den Adrenalinspiegel steigert, und das wird auch in einem Schlankmacher problematisch sein. Und wenn ich schon meinen Adrenalinspiegel steigere, dann mit leckerem Espresso und einem Schuss frischer Vollmilch :)
      Was ich übrigens zu oft tue, aus Sicht meiner "inneren Gesundheitsministerin", aber zumindest tue ich es mit Genuss.
      Oder mit Grünem Tee, denn dieser steigert nicht, wie Kaffee, den Insulin-Spiegel (so dass ich auf Kaffee oft nochwas essen möchte ...) sondern ist nach meiner Erfahrung tatsächlich Appetit-hemmend und zugleich ein geeignetes "Dope", wenn ich manchmal früh morgens an meinen Schreibtisch gehen und einen Bericht schreiben muss. Aber einfach so zur Gewichtsreduzierung würde ich diesen auch nicht empfehlen, denn auch grüner Tee dürfte mit den gesundheitlichen Nachteilen der Adrenalin-Steigerung verbunden sein.

      Die Banane in Buttermilch gönne ich mir auch öfters :) Und hoffe, dass sie die Buttermilch noch auf lange Zeit NICHT in "fettarmes Sauermilchprodukt" umbenennen, damit sie weiterhin so billig bleibt ;)

      Sophie, was du aus der Fabrik schreibst, klingt schön. Es geht um Selbstfürsorge, und dafür muss man die Zeit finden! Gemeinsames Essen finde ich auch schön, und klar, ich esse dann oft viel weniger, weshalb ich damals in Zeiten, als ich es häufig hatte, schlanker war als heute. Den Kultur-übergreifenden Effekt habe ich damals auch schätzen gelernt.
      Eine Hummel kann ja auch fliegen, obwohl es physikalisch unmöglich ist. Michael in Sturm der Liebe
    • Mein Adrenalinspiegel ist schon durch meine Arbeit mehr als gedeckt. Und schlank werde ich davon auch nicht. Seufz. Meinen Kaffee brauch ich morgens um 6, damit ich auf Drehzahl komme.
      Ich mag grünen Tee auch gerne, am liebsten mit Jasmin, und im Gegensatz zu Kaffee verursacht Tee bei mir keine schlaflosen Nächte.
      Es geht meiner Meinung nach bei Ernährung nicht nur um Kalorien, soundsoviel Milligramm hiervon und davon, sondern ganz wichtig ist der soziale Faktor, und das sinnliche Erleben. Beim Tee sind es der Duft, die blumige Bitterkeit auf der Zunge, die Wärme in der Kehle, weshalb ich ihn trinke. Und wenn Jasmintee plötzlich "ungesund" sein sollte, würde ich ihn trotzdem trinken.
      Genau diese sozialen und sinnlichen Komponenten fehlen bei den Formula-Drinks oder wie auch immer diese "Ergänzungs-", oder eigentlich "Ersatz-"Lebensmittel heißen. Freudlos eine Eiweißplempe runterwürgen, die durch Aromen und Süßstoffe überhaupt verzehrfähig gemacht wurde, das kann nicht nährend sein. Man bleibt unbefriedigt und mit einem Gefühl der Leere zurück. Ergänzung im Sinn von Ausgleich einer Mangelernährung ist OK. Und vielleicht als Notvorrat für den Katastrophenfall oder die Berghütte. Aber zum dauerhaften (!) Abnehmen kann es nicht funktionieren, da ganz wesentliche menschliche Bedürfnisse nicht befriedigt werden.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Das Gewicht stabil zu halten ist ja auch genau der Knackpunkt einer jeden Diät (etc).
      Denn das ist es, was nicht klappt und was zu immer wieder kehrenden Versuchen führt, die Diätindustrie immer reicher und die Nutzer immer ärmer, immer kranker und dicker werden lässt..

      Einem jeden der es geschafft hat, so auf seinen Körper einzugehen, dass das Gewicht einigermaßen stabil bleibt, der kann von Glück reden.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • vonAbisZ schrieb:

      {...], denn dieser steigert nicht, wie Kaffee, den Insulin-Spiegel (so dass ich auf Kaffee oft nochwas essen möchte ...) [...]
      Das halte ich persönlich für (man verzeihe meine Wortwahl) Blödsinn. Wenn man sich mit dem Mechanismus der Insulinausschüttung befasst, erkennt man schnell, dass kein im Kaffee enthaltener Stoff die Steigerung des Blutzuckers (und damit eine Ausschüttung von Insulin) bewirkt. (Einzig der in der Milch enthaltene Milchzucker könnte hier eine Insulinausschüttung bewirken.)
      Im Gegenteil konnten sogar mehrere Studien nachweisen, dass regelmäßiger Kaffeegenuss das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, senkt.

      Hier findet man einige Hinweise:

      Wikipedia schrieb:

      Fördert Kaffee Herzkrankheiten und Diabetes mellitus?

      Aufgrund der zum Teil widersprüchlichen Datenlage zu diesem Thema wurde 2005 von amerikanischen Forschern die sogenannte CALM-Studie (Coffee and Lipoprotein Metabolism study) durchgeführt, bei der die Auswirkung des koffeinhaltigen und entkoffeinierten Kaffees auf Herz, Blutkreislauf und Stoffwechsel erstmals nach den hohen Standards einer klinischen Prüfung eingehender untersucht wurde. Das überraschende Ergebnis: koffeinhaltiger Kaffee hatte keinerlei negativen Effekt auf die gemessenen Parameter wie Blutdruck, Pulsfrequenz, Body-Mass-Index (BMI), Blutzuckerspiegel, Insulinmenge und verschiedene Blutfettwerte(Gesamtcholesterin, HDL, LDL bzw. Apolipoprotein B). Dagegen stiegen bei der Gruppe, die den entkoffeinierten Kaffee getrunken hatte, die Lipoproteinwerte und der Gehalt an freien Fettsäuren – beides Risikofaktoren für Arteriosklerose – im Blut deutlich an und auch der Spiegel an LDL-Cholesterin („schlechtes Cholesterin“) war in Folge häufig erhöht. Allerdings hatte entkoffeinierter Kaffee nicht auf alle Probanden nur negative Auswirkungen: bei übergewichtigen Personen mit einem BMI von mehr als 25, nicht aber bei den normalgewichtigen Teilnehmern, erhöhte der regelmäßige Genuss auch die Menge des „guten“ HDL-Cholesterins um mehr als 50 Prozent [17] [18]. Zwei weitere groß angelegte Studien, eine amerikanische an über 45.000 Männern [19] und eine finnischen Kohortenstudie mit über 20.000 weiblichen und männlichen Probanden, kamen eindeutig zum Schluss, dass regelmäßiger Kaffeekonsum kein Risiko für koronare oder zerebrale vaskuläre Krankheiten mit sich bringt. Die Autoren der finnischen Studie fanden die höchste Mortalität sogar bei Männern, die überhaupt keinen Kaffee tranken und auch bei den Frauen sank die Sterberate kontinuierlich mit steigendem Kaffeekonsum [20].

      Während bei der großangelegten CALM-Studie keinerlei Einfluss des Kaffees auf den Blutzucker- und Insulinspiegel festgestellt werden konnte, berichten Wissenschaftler von der Duke-Universität in Durham (USA) in der Fachzeitschrift Diabetes Care, dass Koffein in Kombination mit einer Mahlzeit bei Diabetes mellitus den Blutzuckerspiegel um beinahe 50 Prozent und den Insulinspiegel um 20 Prozent ansteigen ließ [21]. Die Forscher schlossen daraus, dass Koffein den ohnehin gestörten Energiestoffwechsel der Diabetiker noch weiter beeinträchtige. Allerdings war die Probandenzahl mit 14 Studienteilnehmern sehr klein und es wurde reines Koffein in Kapselform, nicht etwa Kaffee (als Getränk) verabreicht.

      Dem Befund, dass Kaffee bzw. Koffein die Empfindlichkeit des Körpers für Insulin reduziert und den Blutzuckerwert ansteigen lässt, widersprechen dagegen auch die Ergebnisse einer weiteren großen epidemiologischen Studie mit mehr als 120.000 Teilnehmern (Annals of Internal Medicine, Bd. 140, S. 17, 2004). Es zeigte sich, dass Männer die mehr als sechs Tassen Kaffee pro Tag trinken, ein um fünfzig Prozent geringeres Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 hatten, bei Frauen reduzierte sich das Risiko um nahezu dreißig Prozent. [22]

      Welche Faktoren für diesen Effekt verantwortlich sind konnten die Wissenschaftler nicht letztgültig klären. So können einerseits Inhaltsstoffe des Kaffees selbst wie Koffein, Kalium, Magnesium oder Antioxidantien in Betracht kommen, andererseits könnte es auch sein, dass sich die Lebensgewohnheiten der Viel-Kaffeetrinker von denen der anderen Probanden in bisher nicht bekannter Weise unterscheiden.

      Den Befund, dass Kaffee das Risiko für Diabetes vom Typ 2 reduziert, bestätigt auch eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2006 mit knapp 29.000 Teilnehmerinnen. Da sowohl koffeinhaltiger als auch entkoffeinierter Kaffee die beobachtete signifikante "Diabetesschutzwirkung" entfaltete, schlossen die Forscher, dass der gesundheitsfördernde Effekt nicht auf das Koffein zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf die in dem Getränk reichlich enthaltenen Antioxidantien, Polyphenole oder Mineralstoffe. [23
      Der einzige Hinweis auf eine insulinsteigernde Reaktion stammt also von einer Studie, die nach Maßstäben der Statistik nicht repräsentativ ist. Alle anderen Ergebnisse sprechen eher dafür, dass Kaffee den Blutzuckerspiegel (und damit auch den Insulinspiegel) positiv beeinflusst.
      LG, KirRoyal

      "Wenn ich so könnte, wie ich wollte, würde ich, wenn es ginge, versuchen alles zu tun, um auch das zu verhindern." (Der ist tatsächlich mal auf meinem Mist gewachsen und so lange mir nichts Besseres einfällt, ist er der Platzhalter.)
    • Die meisten Nahrungsergänzungen sind ja nur Geldmacherei! Sobald sie zu keinem bestimmten Zweck gedacht sind, bringen sie meistens nichts.
      Wegen meinen Abnehmversuchen (darüber habe ich auch in der Vorstellungsrunde geschrieben) hatte ich Fettschürzen am Bauch, und musste eine Nahrungsergänzung nehmen, die das Bindegewebe strafft. Aber normalerweise reichen die üblichen Lebensmittel, dem Körper die notwendigste zu geben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sunny73 () aus folgendem Grund: Gewerblichen Link gemäß Forenregeln entfernt

    • Annette1986 schrieb:

      .
      Wegen meinen Abnehmversuchen (darüber habe ich auch in der Vorstellungsrunde geschrieben) hatte ich Fettschürzen am Bauch, und musste eine Nahrungsergänzung nehmen, die das Bindegewebe strafft.
      So was existiert? Wie ist da der genaue Mechanismus?
      Offen gesagt, ich kann es mir nicht vorstellen, weil schwaches oder starkes Bindegewebe genetisch bedingt ist.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Naja, vermutlich Kieselsäure, oder? Der wird nachgesagt, dass dadurch das Bindegewebe gestrafft wird. Aber das halte ich auch nur für Doktor-Eisenbart-Hokuspokus. Es könnte sein, dass jemand einen Mangel hat, das würde man dann auch an brüchigen Haaren und Nägeln merken, das kann man aber auch durch normale Ernährung (Feldsalat) decken.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Naja, vermutlich Kieselsäure, oder? Der wird nachgesagt, dass dadurch das Bindegewebe gestrafft wird. Aber das halte ich auch nur für Doktor-Eisenbart-Hokuspokus. Es könnte sein, dass jemand einen Mangel hat, das würde man dann auch an brüchigen Haaren und Nägeln merken, das kann man aber auch durch normale Ernährung (Feldsalat) decken.
      Anette schrieb von Fettschürzen. Das muss sehr effektiv sein, wenn das sogar hier strafft, daher habe ich nachgefragt.
      Kieselsäure kenne ich, habe ich früher für Haare/ Nägel genommen, aber gestrafft wurde da nix.

      liebe Grüße Lisa
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