Hobbys

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    • Ich bin eine begeisterte Geocacherin. Und da ich wahnsinnig gerne reise, cache ich mich durch die Welt. Zusammen mit meinem Freund. Am 17.11. geht's für 4 Wochen in die Karibik. Ich unternehme auch sehr gerne Städtereisen.
      Mit stricken und häkeln habe ich es gar nicht. Ich sage immer, ich bin eine Handarbeitslegasthenikerin :)
      Ich spiele für mein Leben gerne, die guten alten Brett- oder auch Kartenspiele, und wir probieren immer wieder neue aus.
      Lesen sowieso, jeden abend vorm einschlafen, ohne geht gar nicht.
      Und seitdem ich nur noch 80% arbeite (ich bin froh, das ich mir das leisten kann), habe ich auch die Zeit für mich und meine Hobbies, und ich genieße es.
      Radfahren ist auch eine sehr schöne Freizeitbeschäftigung für mich.
    • Hallo Sophie,

      warum warst Du denn seit 1997 nicht mehr im Urlaub? Wegen des Fußes?

      Ich brauche sowas dringend. Außer dem Jahresurlaub schaufeln mein Mann und ich uns immer mal wieder ein verlängertes Wochenende frei. Darauf freue ich mich jedes Mal ganz besonders.
      Ich kann mir meine Arbeitszeit (40 h) teilweise einteilen und einiges von daheim aus erledigen. So schön das ist, Arbeit und Freizeit rücken dadurch stärker aneinander. Mit der Arbeit fertig ist man eigentlich nie.

      Umso wichtiger sind selbst organisierte Auszeiten.

      Es grüßt Dich Dorothea
    • Ja, man hält viel zu selten inne, um das Leben und die Welt um sich herum zu genießen und bestaunen.
      Ich habe schon 2 Zusammenbrüche -oder neudeutsch Burnouts- hinter mir, daher war ich froh, die Zeichen zeitig zu erkennen.
      Meine oberste Prämisse war, kann ich uns mit den 4 Tagen ernähren, wenn mein Mann seinen Job verliert. Das hab ich vorher durchgerechnet. Sonst hätte ich vermutlich 5-tägig weitergemacht, bis ich auf der Nase liege. Dumm, aber vielleicht verständlich. Diesen Sommer wird dieser Fall eintreten. Es wird gehen.
      Auch wenn ich Abstriche bei der Rente mache (haha, ob ich nicht, wenn ich in 20 Jahren dran bin, eh nur noch eine Einheitsrente krieg, kann mir eh keiner sagen), hat mir das sehr viel Lebensqualität wieder gegeben.
      Ich drück dir die Daumen, da einen gangbaren Weg zu finden, Sophie.
      Dann hast du auch wieder Zeit für Hobbies. Wobei, wenn ich das so lese, ist vermutlich der Garten auch dein Hobby oder eher nur Pflicht?
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Thea schrieb:

      Hallo Sophie,

      warum warst Du denn seit 1997 nicht mehr im Urlaub? Wegen des Fußes?


      Wegen der Schwiegereltern. Das fing ganz harmlos an, mal etwas besorgen, dann mal einkaufen gehen, den Garten machen, putzen... Das wurde dann immer mehr, wir sind die letzten Jahre vor der Arbeit um halb 6 hingefahren, beim Waschen helfen, Frühstück machen etc, dann nach der Arbeit erst den Haushalt der Schwiegerleute, dann den eigenen. Und sobald wir eine zaghafte Andeutung machten, dass wir mal wegfahren wollen, selbst übers Wochenende, musste garantiert wer ins Krankenhaus. Mal ist sie hingefallen und hat sich was gebrochen, oder er, oder einer hatte nen Herzkasper, irgendwas war immer. Anruf nachts um 2 Uhr oder mitten im Meeting am Arbeitsplatz: "De Mamme isch hiigfalle, kannschd net kumme?" Mach das mal von einem Urlaubsort. Jedes Telefonklingeln löste bei uns Panikattacken aus.
      (Ich hätte ja einen Pflegedienst angeheuert, aber dagegen haben die Schwiegereltern sich absolut verwehrt, und mein Mann konnte nicht nein sagen.)

      Parallel dazu mussten wir 2004 aus der Mietwohnung wegen Eigenbedarf raus und haben uns idiotischerweise ein Haus gekauft. Das muss(te) in Eigenarbeit peu a peu renoviert werden, das kam dann noch on Top, dazu einen 40-Stunden-Job. 2009/2010 hatte ich den ersten Burnout und lernte viel über den Umgang mit erkrankten Kollegen bzw. Mitarbeitern.

      2012 ist der Schwiegervater gestorben, und die Schwiegermutter war eine Zeitlang bei uns einquartiert, erst im Wohnzimmer, dann hat mein Mann sein Arbeitszimmer geräumt. Zum Schluss hatte ich einen zweiten Burnout, und wir sind uns alle gegenseitig an die Gurgel gegangen. Allein jetzt daran zurückzudenken, lässt meine Hände zittern. Sie ist 2013/2014 dann ins Pflegeheim gekommen. Trotzdem muss mein Mann fast täglich hin und nach dem rechten sehen, also Urlaub ist erst dann drin, wenn die Schwiegermutter unter der Erde ist, aber wahrscheinlich überlebt sie noch uns beide...
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • sunny73 schrieb:

      Wobei, wenn ich das so lese, ist vermutlich der Garten auch dein Hobby oder eher nur Pflicht?

      Wenn ich Zeit dafür hätte, könnte ich das vielleicht zum Hobby machen, aber im Moment ist es mehr das Pflichtprogramm. Ich mag Pflanzen, und einen Garten finde ich auch schön, aber ich bin ein Hochhauskid ausm Plattenbau und hab sehr wenig Ahnung von dem ganzen. Ich fühle mich nur noch überfordert. Wenn ich daran denke, was ich eigentlich noch machen muss, krieg ich das Heulen. Und allein schon körperlich stoße ich an meine Grenzen. Ich hab ja nicht nur ein kaputtes Sprunggelenk, sondern auch chronische Borreliose, die trotz etlicher Antibiotikabehandlungen nie ganz weggegangen ist. Dabei sind besonders Finger-, Ellbogen-, Schultergelenke betroffen, und eine extreme Erschöpfbarkeit. Wozu andere 15 Minuten brauchen, brauche ich 30 Minuten und 1 Stunde zum Erholen.
      Wenn mein Mann mir wenigstens etwas helfen würde, aber der ist ja noch kaputter als ich.

      Boah, genug geflennt. Anderen geht es noch viel schlechter.
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    • oh man, das Gefühl kenn ich gut.
      Du, jeder darf mal "flennen", das braucht man ab und an. Klar, du findest immer jemand, dem es schlechter geht. Aber das hab ich mir abgewöhnt. Ich habe viel Mitgefühl für andere, aber die eigenen Probleme darf ich deswegen nicht runterqualifizieren. Sie beeinträchtigen ja. Also sind sie nicht nix. Schade, dass dein Mann da nicht mehr Haltung zeigt. Aber so ist es nun mal und alte Menschen können extrem egoistisch sein. Vor allem, wenn es so gut funktioniert. Ich wünsche dir, dass ihr bald einen Weg findet, wieder zu euch und auch mal zur Ausübung von Hobbies zu kommen.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Naguib Mahfouz
    • Sophie schrieb:

      Trotzdem muss mein Mann fast täglich hin und nach dem rechten sehen, also Urlaub ist erst dann drin, wenn die Schwiegermutter unter der Erde ist, aber wahrscheinlich überlebt sie noch uns beide...


      Wäre es für dich eine Möglichkeit mal ohne Mann in Urlaub zu fahren. Einfach nur, um auszuspannen? Ist zwar wirklich nur der zweitbeste Urlaub, aber besser als keine Auszeit.
      Oder wie wäre es mit einer Reha? Oder zickt dann der Arbeitgeber wieder? Machen die ja gern schon mal.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Sophie, ich hätte sehr für dich gehofft, dass sich das Problem Schwiegermutter mittlerweile gebessert hätte. Ich wünsche dir, dass du rasch eine für dich zufriedenstellende Lösung für die dich beschäftigenden Themen findest.

      Ich mag Lesen, im Garten herumwerkeln und Geocachen. Leider bleibt im Alltag viel zu wenig Zeit dafür.
    • Klangola schrieb:

      ist toll. Da braucht man Geduld. Hilft aber total beim Abschalten, so meine Meinung . . .

      Geduld ja, manchmal scheitert es aber genau an dieser. Ich mache gerne etwas fertig, wenn ich es angefangen habe. Das geht aber nicht, weil zwischendrin mal dies trocknen muß, mal jenes Teil besorgt werden muß. Nun ja, so steuere ich meistens eher mit den Modellen auf dem Wasser rum, die schon fertig sind. Das ist dann entspannend.

      Calabrone schrieb:


      @Nette

      Schiffsmodelbau - wow :eek:

      Naja, wie die Jungfrau zum Kinde gekommen - oder so. Wenn der Partner das macht, im Sommer fast jedes Wochenende Veranstaltungen sind, kann man entweder maulend daheim bleiben oder eben mitmachen. So fahre ich die Schiffe oder sitze da und stricke/häkle.

      @Martina: ich hätte, wenn ich Zeit hätte, auch noch viele andere Hobbies. So würde ich gerne malen, eher in Richtung klecksen, würde gerne schneidern können, viele Basteleien gefallen mir auch noch. Und dann noch echte Schiffe fahren, vielleicht mal mit einem Frachtschiff mit?

      Aber wie es im Leben leider oft ist - entweder man hat Zeit, dann fehlt das Geld, oder man hat das Geld, dann fehlt die Zeit. Und bei mir mangelt es momentan eher an beidem. ;)

      Lucia schrieb:

      Sophie, ich hätte sehr für dich gehofft, dass sich das Problem Schwiegermutter mittlerweile gebessert hätte. Ich wünsche dir, dass du rasch eine für dich zufriedenstellende Lösung für die dich beschäftigenden Themen findest.

      Ich mag Lesen, im Garten herumwerkeln und Geocachen. Leider bleibt im Alltag viel zu wenig Zeit dafür.
      ]
    • Honigbiene schrieb:

      Wäre es für dich eine Möglichkeit mal ohne Mann in Urlaub zu fahren. Einfach nur, um auszuspannen? Ist zwar wirklich nur der zweitbeste Urlaub, aber besser als keine Auszeit.
      Oder wie wäre es mit einer Reha? Oder zickt dann der Arbeitgeber wieder? Machen die ja gern schon mal.

      Die Variante ohne Mann hab ich auch schon ins Auge gefasst. Vielleicht diesen Sommer. Da habe ich Werksferien, und mein Mann nicht.

      Reha hab ich schon mal beantragt, aber die DRV hatte abgelehnt, auch nach Widerspruch. Ich bin noch nicht krank genug, hab zuwenig Fehlzeiten vorzuweisen. Solange ich noch irgendwie arbeiten kann, tu ich das halt. Das hat auch für mich etwas mit meinem unbeugsamen Selbstbehauptungswillen zu tun, ob ich "kneife" oder "nicht klein beigebe".
      Der Arbeitgeber würde mir sogar den ehrlichen Gefallen tun, mir schriftlich zu bestätigen, dass meine Arbeitskraft ernsthaft gefährdet ist, aber ich glaube nicht daran, dass eine Reha mir in einer existenziellen Sinnkrise weiterhelfen kann. Das sind Dinge, die muss ich im stillen Kämmerlein allein ausbrüten.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • @Finchen

      Grußkarten hört sich ja toll an. Da kann man herrlich kreativ sein und sich so richtig austoben.

      Ich bewundere alle deren Garten ein Hobby ist. Bei mir ist es eine lästige Pflicht und den Garten haben wir nur, weil das dazugehörige Haus perfekt für uns und die Katzen ist. Sobald wir nicht mehr so viel Platz für die Tiere brauchen, ziehen wir in eine Wohnung ohne Garten :-p


      @Sophie

      Ich bin echt neidisch auf deine Schwester, denn von München aus sind wir ja auch 1,5 Stunden unterwegs um dort hinzufahren. Wobei ich mir vorstellen könnte dort mal zu leben, wenn ich nicht mehr arbeiten muss. Schau ma mal :)

      Vielleicht kommen Zeiten, wo du wieder Kraft für Hobbies hast? Ich wünsche es dir von ganzem Herzen. Lass dich nicht vom Garten unterkriegen und betrachte es vielleicht wirklich als Hobby. Ein Schritt nach dem anderen und man wächst ja auch mit seinen Aufgaben. Ansonsten lass dich mal drücken!


      @TamiJinx

      Reisen und Geocacherin auch toll na und Radfahren auch. Also ebenfalls jemand der die Natur liebt. Ich finde das super für das seelische Gleichgewicht - also meins zumindest. Und viel Spaß in der Karibik! Ich war einmal bei Bekannten auf Martinique und das war schon schön. Leider haben wir den Kontakt verloren.


      @Thea

      Ich fahre auch kaum weg, wenn ich Urlaub habe, weil es blöde ist 7 Katzen von anderen versorgen zu lassen - auch wenn wir tolle Aufpasser haben. Aber es ist schon eine Zumutung bei so vielen :-o




      Meine freie Woche ist wie im Flug vergangen und ich habe u.a. der unliebsamen Gartenarbeit gehuldigt. Aber es war auch Zeit für Fotografieren und so hat es mich in den Landkreis Miesbach verschlagen an den wunderschönen Kirchsee. Wir haben einen sensationellen Sonnenuntergang erlebt.

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      Und am nächsten Morgen sind wir gleich wieder um 4:30 aufgestanden um vor Sonnenaufgang nochmal am See zu sein. Ich bin nicht so oft sprachlos, aber da war ich es :eek:

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    • Hallo Cabrone,

      das sind so Momente im Leben die ich auch sehr genießen kann, fast schon magisch. Unfassbar schön, alle drei... aber das erste hat mich richtig gepackt. So unwirklich.... Leider bin ich kein Frühaufsteher, so bleibt mir meist nur der Sonnenuntergang:eek:

      Vielen Dank dafür! You made my day!

      :danke:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cinnamon () aus folgendem Grund: Zu schleimig :-)

    • Honigbiene schrieb:

      Wäre es für dich eine Möglichkeit mal ohne Mann in Urlaub zu fahren. Einfach nur, um auszuspannen? Ist zwar wirklich nur der zweitbeste Urlaub, aber besser als keine Auszeit.
      Oder wie wäre es mit einer Reha? Oder zickt dann der Arbeitgeber wieder? Machen die ja gern schon mal.


      Oder zur Kur? Einfach mal nichts tun und Du könntest mal im stillen Kämmerlein brüten.

      Oder Wellnessurlaub? Nix tun und sich verwöhnen lassen. So steuerst Du wieder auf den nächsten Burnout zu.

      LG Finchen
    • Spannend, was ihr alle für Hobbies habt :applaus:

      Mein liebstes Hobby ist mein Hündchen!
      Mein zweitliebstes Nähen.
      Mein drittliebstes Kochen.
      Mein viertliebstes Moppedfahren - allerdings habe ich mein Motorrad vor 3 Jahren verkauft, mangels Zeit und Lust auf Seiten meines Mannes :(

      Und jetzt bin ich dabei, mir einzureden, Sport macht spaß und könnte ein Hobby von mir werden.:-o

      lg Trizi
    • Calabrone schrieb:

      @Sophie

      Ich bin echt neidisch auf deine Schwester, denn von München aus sind wir ja auch 1,5 Stunden unterwegs um dort hinzufahren.

      Dafür hat sie täglich 2 x 1,5 Stunden Fahrzeit (mindestens, je nach Stau), da sie in München arbeitet. Ist auch nicht so prickelnd, wenn man eigentlich nur noch zum Pennen nach Hause kommt. Aber für das Geld fürs Haus hätte sie in München noch nicht mal ne Garage gekriegt.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Meine Hobbies sind recht vielfältig....

      Geht von Handarbeiten, Lesen...bis zu Outdoorsachen wie Camping, Geocaching, Fotografieren und Angeln.

      Wir sind Dauercamper an der Ostsee, ich liebe Strandspaziergänge, abends mit Wathose in der Ostsee stehen und zu Angeln....

      LG tweety007
    • Ein langer Urlaub liegt hinter mir und da schaue ich nie in ein Forum :-o


      @tweety007

      Oh nochmal jemand der gerne fotografiert. Mit Campen habe ich es nicht so, wobei wir jetzt im Urlaub mit einem Floss auf der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs waren. Wäre toll gewesen, wenn das Wetter mitgemacht hätte, aber mei. Wo genau bist du da an der Ostsee?



      @Sophie

      OK die Fahrzeit ist natürlich übel, aber die Gegend entschädigt sicher.
    • Hallöchen!
      Ich bin ziemlich vielseitig in Hobbys, haben aber alle mit Handarbeit zu tun : Stricken, Häkeln, Karten basteln, Kerzen herstellen, Ketten herstellen.

      Außerdem backe ich sehr gern.

      Ich probiere gern neues aus.
      wie ist es mit euch?
    • Im Moment bin ich auf dem Brot-Backen-Trip. Selbstgemachtes Sauerteigbrot schmeckt super und man weiß was drin ist: Roggenmehl, Wasser und Salz. Die erste Runde dauert eine Woche bis zum essfertigen Brot, aber wenn man mal den Grundansatz hat, braucht man nur noch 1 Tag. Ich weiß, für impulskontrollgestörte Spontanesser ist das nichts, aber das ist es mir wert. Das frische Brot hält eine Woche, und bis dahin hab ich neues.
      Bisher hab ich das Backen immer auf das Wochenende gelegt, aber morgen teste ich die einstufige Führung, und wenn das ein akzeptables Ergebnis bringt, könnte ich morgens vor der Arbeit den Teig ansetzen und abends backen. Sooo aufwendig ist das auch wieder nicht, das meiste ist Wartezeit, und exaktes Timing, aber das kenn ich ja von der Arbeit...

      Ich mach auch Pizza nur noch selbst. Dann muss man halt entscheiden, um soundsoviel Uhr will ich essen, und dann rechtzeitig anfangen.
      Leider ist es in unserer Gesellschaft völlig aus der Mode gekommen, auf etwas zu warten. Alles muss immer sofort sein. Erdbeeren und Spargel zu Weihnachten, Trauben im März, Pizza-Express. Wo bleiben da Vorfreude und Befriedigung?
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Nee, ich muss da die Finger drin haben. Entweder zum Kneten oder zum Schlecken, sonst macht es mir keinen Spaß. Dann kann ich ja gleich zum Bäcker gehen. Und Hefeteig, mein Lieblingsteig, muss gut geknetet werden, mit warmen Händen und Milchsäurebakterien dran.

      Wenn backen "nur" Notwendigkeit ist, sehe ich ein, dass man das schnell vom Hals haben will. Aber als Hobby oder zur Aufbesserung meines Wohlgefühls will ich zumindest auch den sinnlichen Genuss der Tätigkeit an sich, und nicht nur das "um-zu". Und letzten Endes bin ich manuell genauso schnell wie mit Maschinen. Die müssen ja auch noch raus- und reingeräumt werden und gereinigt werden.

      Verzieren ist allerdings auch nicht so mein Ding. Das werden bei mir eher rustikal-schlichte Dinge wie Brot oder Blechkuchen. ich bin eher Puristin. Mein Mann ist mehr der Konditor-Typ, dem kann nichts verschnörkelt genug sein.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Bei mir sind die Maschinen notwendig, da ich nicht mehr die Kraft habe einen Teig zu kneten. Deshalb alles mit Strom was geht. ich gönne mir das was ich kann und mache es, verzieren muss es jemand anders.

      Momentan sehe ich wie jemand anders für mich tapeziert und anstreicht, das nervt, ich konnte das mal richtig gut und habe es gerne gemacht, nun bekomme ich es sauber und schön.