Eure Erfahrungen zum Thema Schilddrüse

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    • Eure Erfahrungen zum Thema Schilddrüse

      Also bis vor so ca 1, 5 Jahren wog ich lange stabil zuviel.
      Dann nahm ich langsam stetig so 15 kg zu.
      Was ich mir mit Wechseljahren erklärte.
      :holy: ich war mir sicher, daß ich nun nicht auf meine alten Tage nochmal mein Essen groß verändert habe.

      So vor einem dreiviertel Jahr stellte sich dann heraus, daß meine Schildrüse beschloßen hat ihren Betrieb einzustellen. Hatschimotodings.

      Das wunderte mich, weil mindestens einmal im Jahr die Werte gemeßen wurden- aber jut- kann man ja einfach die Hormone schlucken.

      Das machte ich - erst 50 mg- die reichten nicht .Nun bin ich bei 100mg. Mal sehen ob der neuste Bluttest sagt- langt.

      Also ich vermute , daß die Zunahme mit dem Hatschi zu tun hat.

      Aber mir begegnen viele die sagen: das ist Quatsch und nur eine der üblichen Ausreden von Dicken, wieso sie dick sind.
      :mad:

      Ein wenig hab ich ja die Hoffnung gehabt, daß das Gewicht wieder ein bissel runtergeht, wenn der Hormonwert im Sollbereich ist.

      Wie sind denn "Eure" Erfahrungen dazu.
    • fraubrezle schrieb:


      mir begegnen viele die sagen: das ist Quatsch und nur eine der üblichen Ausreden von Dicken, wieso sie dick sind.
      :mad:

      Ein wenig hab ich ja die Hoffnung gehabt, daß das Gewicht wieder ein bissel runtergeht, wenn der Hormonwert im Sollbereich ist.


      Hallo, fraubrezle,
      erstens mal würde ich mir den Schuh mit den Ausreden nicht anziehen. Du musst dich in keiner Weise rechtfertigen oder "herausreden", wenn Du / Dein Körper den Vorstellungen anderer Leute nicht entsprich(s)t. Dein Körper hat sein eigenes Maß ... aus ganz bestimmten Gründen ... - und das ist erst mal gut so.

      Seit einigen Jahren häufen sich - in meinem Umfeld - Leute mit Hashimoto. Seltsamerweise alles Frauen. Kenne keinen einen Mann, der betroffen ist. Einige der Frauen sind rappeldünn geworden, andere haben zugenommen, einige waren davor schon dünn oder dick und sind relativ gleich geblieben.
      Ich denke mal, wenn die Diagnose Hashimoto gestellt wird, ist das Körpergewicht eher drittrangig. Die Schilddrüse ist für so vieles zuständig - man nennt sie auch das "Halsgehirn" - man könnte so weit gehen zu sagen, die Schilddrüse reguliert und schützt fast den gesamten Körper.
      Habe mir sagen lassen, daß es dank der modernen Medizin fast immer möglich ist, die Schilddrüsen-Hormone gut einzustellen. Was die Entzündung betrifft ... und bei manchen die aus der Entzündung resultierenden Antikörper-Wellen - da sind die Berichte der Betroffenen ganz unterschiedlich. Ich denke mal, am besten kümmert man sich um das Hashimoto / die Schilddrüse selbst. Und um das Gewicht erst hinterher.

      Ich selbst habe mal "unkontrolliert" zugenommen wegen einer Impfung, die mir meine Leber bis heute übel nimmt. Mir hat damals die Homöopathie weitergeholfen. Aber das hat Jahre gedauert, in denen ich mich an meinen Kügelchen festhielt. Und ich "spreche" bis heute mit meiner Leber ...

      Zuerst kommt die Gesundheit, und dann kommt das Gewicht ...

      Liebe Grüße und Gute Besserung,
      Issi
    • erwarte keien wundersame gewichtsabnahme

      Zuerst kommt die Gesundheit, und dann kommt das Gewicht ...

      Liebe Grüße und Gute Besserung,
      Issi


      ja, das seh ich auch so.
      und ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, daß ich mir nun eine wundersame Gewichtsabnahme vorstelle, dank Hormonen.


      Mich interessieren eher Eure Erfahrungen.
      Der Mediziner wollte nicht viel mit mir reden, was es nun heißt Hashimoto zu haben .Klar hab ich mich informiert.

      Alles was ich so lese kann ich nicht berichten...also ich seh-spür keine großen körperlichen Veränderungen.
      Und wäre nicht die routinemäßige Blutkontrolle dran gewesen, wüßt ich nichts davon.

      Ich schlaf komisch- das tu ich schon immer- meine Haut hat sich verändert- trocken- ist das nicht bei jedem so im Alter?

      Meiner Stimmung gehts bestens.

      Die hat sich seit den Wechseljahren total positiv verändert.
      Das kann eigentlich nur an der hormonellen Umstellung liegen, stellten meine Ärtztin und ich neulich fest.

      Zugenommen hab ich- da stand ich schon immer auf dem Standpunkt, wenn das der Preis für bessere Stimmung ist, nehm ich es gerne im Kauf.

      Aber klar wäre ich gerne leichter. Ausschließlich aus dem Grund, weil es sich halt schwer schleppt und der Körper langsam schlapp macht.

      Also mir ist einfach nach Erfahrungsaustausch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Zitatklammer korrigiert

    • Ich habe seit Jahren Hashimoto, daneben mit Diabetes Typ I noch eine weitere stoffwechselrelevante Autoimmunerkrankung.

      Die Einstellung mit Hashi ist möglich, man sollte den Hormonstatus aber engmaschiger kontrollieren als bei einer reinen Unterfunktionen. Hat man einen Schub, dann ändert sich häufig die benötigte Dosis.

      Trat Hashimoto bei dir plötzlich und massiv auf, dann kann das durchaus die starke Gewichtszunahme verursacht haben. Bei einer guten Bekannten war das der Fall. Ich kann das für mich aber nicht bestätigen.

      Passt die Einstellung, wird sich dein Gewicht zumindest in Hinblick auf Hashimoto als Verursacher vermutlich stabilisieren. Eine Abnahme würde ich aber nicht erwarten. Du wirst dich aber körperlich besser fühlen und an Lebensqualität gewinnen, wenn die SD-Hormonwerte wieder passen. Und damit ist meiner Ansicht nach viel gewonnen.
    • Lucia schrieb:

      Passt die Einstellung, wird sich dein Gewicht zumindest in Hinblick auf Hashimoto als Verursacher vermutlich stabilisieren. Eine Abnahme würde ich aber nicht erwarten. Du wirst dich aber körperlich besser fühlen und an Lebensqualität gewinnen, wenn die SD-Hormonwerte wieder passen. Und damit ist meiner Ansicht nach viel gewonnen.



      :daumen:Danke für Deinen, Bericht.

      Interessant finde ich, daß Du von Schüben sprichst.Woran merkst Du , daß sich der Wert verändert?

      Also ich hab sehr lange sehr schlecht geschlafen- nie länger als 2- 3 Stundem, früh wach....
      Das scheint wieder anders- besser zu werden .
      Irgendwo las ich Schlafstörungen und Hashimoto - das sei typisch.

      Ich konnte das nicht so klar ausmachen, da ich noch diverses anders im Gepäck habe, was die Schlafstörungen erklären würde .

      Es scheint so zu sein, daß meine Schildrüse innerhalb von einem knappen Jahr ihren Betrieb fast gänzlich eingestellt hat.
      Es wurde mindestens einmal im Jahr der Wert gescheckt und der war immer ok.

      Schon komisch. Und scheint ja eine Epedimie zu sein- liegts dran, daß Ärtzte bei diversen Symptomen heute auch mal an Schildrüse denken und sie checken....??????

      Egal....man kann ja was tun:hopps:

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    • Bei dem Arzt den ich früher hatte, wurden all die Symptome die zur Schilddrüsenunterfunktion (schließlich Hashi) gehören, im Laufe einer langen Zeit übersehen.
      Eines der Symptome war eine stetige Gewichtszunahme ohne eine Veränderung der Ess- und Lebensgewohnheiten.
      Erst ein anderes Arzt zu dem ich (liebevoll) "gezwungen" wurde, weil es mir insgesamt sauschlecht ging, hat meine Schilddrüse untersucht und den Buhmann für all meine Beschwerden (Gewichtszunahme, Haarausfall, trockene Haut, starke Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Schüben, und vieles mehr) gefunden.

      Nachdem ich langsam mit L-Thyroxin eingestellt wurde, hat sich das Gewicht ziemlich stabilisiert, neigte aber immer noch dazu bei etwas (für mich) luschigem Essverhalten in die Höhe zu gehen.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Erst ein anderes Arzt zu dem ich (liebevoll) "gezwungen" wurde, weil es mir insgesamt sauschlecht ging, hat meine Schilddrüse untersucht und den Buhmann für all meine Beschwerden (Gewichtszunahme, Haarausfall, trockene Haut, starke Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Schüben, und vieles mehr) gefunden.


      Hallo Itsme,

      Genau !Ich habe auch zugenommen und konnte es mir nicht erklären.
      Das ist bisher das Einzige, wo ich denke, die letzen 15 kg kann ich auf den Hatschi schieben und hoffe, daß die dann doch wieder weniger werden, wenn ich richtig eingestellt bin.

      Das mit Depressioen ist in meinem Fall interessant.
      Ich war über 20 Jahre lang immer wieder schwerst depressiv- mit Klinik und pipapo.
      Seit ich in den Wechseljahren bin , geht es mir durchgängig ausgeglichen.
      Meine Behandler- also die Psychodoks- sind sehr verblüfft; die hatten mich schon für austherapiert gehalten.

      Ich denke nun, eigentlich, daß es an den "Weiberhormonen" liegt, warum ich psychisch stabil bleibe.
      Vielleicht funktioniert bei mir ja auch das "Hatschi" anders und wirkt sich:hopps: positiv auf die Stimmung aus.
      Könnte sein, ich hab immer etwas untypisch reagiert , im Vergleich zu anderen, die die gleiche Erkrankung hatten.

      ...also never give up- möcht ich mal allen sagen, die sich grad mit dem Thema Depression rumquälen.
      Es geht vorbei. Immer. Auch ohne hormonelle Eskapaden.

      h.

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    • Ich musste mir mit ca. 30 Jahren die Schilddrüse wegen Knoten entfernen lassen, mein Stoffwechsel war komplett im Eimer, auch nachher noch. Daher kam auch meine Gewichtszunahme. Das hat jedoch erst mein neuer Hausarzt herausgefunden, der alte meinte immer nur, dass der Schilddrüsenwert bestens sei und ich halt "nicht soviel fressen" solle. Der neue Hausarzt hat die Werte genauer kontrollieren lassen und es wurden heiße UND kalte Knoten gefunden, weswegen der Gesamtwert immer halbwegs gepasst hat. Die Gewichtszunahme hat, richtig auf die Medikamente eingestellt, dann auch gestoppt, nur mit der Abnahme klappte es trotzdem nicht wirklich. Es tat aber schon gut, endlich mal diese bleierne Müdigkeit loszuwerden.
    • Hashi hab ich seit bald 19 Jahren. Durch die Krankheit habe ich ca. 10 kg zugenommen und die sind mir treu geblieben. Der Hausarzt hat mich damals langsam mit dem Hormon eingestellt und seither nehme ich unverändert 125 mg.
      Vor vielen Jahren war es schon auffallend, dass es eine verbreitete Krankheit ist. Der Hausarzt einer Freundin, welche die Krankheit auch hat, muss da mal eine Bemerkung gemacht haben, dass er bei bestimmten Symptomen gleich die Schilddrüse testet.

      Aber mir begegnen viele die sagen: das ist Quatsch und nur eine der üblichen Ausreden von Dicken, wieso sie dick sind.


      Lach sie aus. Sie haben keine Ahnung und wie die Ärzte so schön sangen "ihre Bildung aus der Bild".

      LG Finchen
    • Hey :)

      Manche Menschen haben einfach nicht so viel Ahnung mit den ganzen Prozessen, die im Körper ablaufen und dann kommen solche Äußerungen zustande. Die Schilddrüse steuert die Hormone des Körpers. Auch die Gewichtszunahme wird so indirekt beeinflusst. Ich habe beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme (seit ich die Tabletten nehme) kaum zu. Dies sah davor anders aus, da ich auch einiges an Gewicht angesammelt habe... Durch die Tabletten und etwas Bewegung konnte ich bereits ein paar Kilos verlieren. Bin aber noch lange nicht da, wo ich hinwill.
    • Mauerblume schrieb:

      Ich musste mir mit ca. 30 Jahren die Schilddrüse wegen Knoten entfernen lassen, mein Stoffwechsel war komplett im Eimer, auch nachher noch. Daher kam auch meine Gewichtszunahme. Das hat jedoch erst mein neuer Hausarzt herausgefunden, der alte meinte immer nur, dass der Schilddrüsenwert bestens sei und ich halt "nicht soviel fressen" solle. Der neue Hausarzt hat die Werte genauer kontrollieren lassen und es wurden heiße UND kalte Knoten gefunden, weswegen der Gesamtwert immer halbwegs gepasst hat. Die Gewichtszunahme hat, richtig auf die Medikamente eingestellt, dann auch gestoppt, nur mit der Abnahme klappte es trotzdem nicht wirklich. Es tat aber schon gut, endlich mal diese bleierne Müdigkeit loszuwerden.


      Nachdem ich über Jahre eine Schilddrüsenüberfunktion hatte und trotzdem massives Übergewicht, musste mir vor einiger Zeit aus anderen Gründen die Schilddrüse komplett entfernt werden. Seit dieser Zeit kann ich mit verfolgen, wie sich mein Gewicht analog zur Schilddrüsenhormon-Dosierung verändert. Mein Gewicht lag seit dem jedoch niemals unter dem Wert, der bei der Erstdiagnose festgestellt wurde.
    • Hallo,
      ich lebe schon seit 15 Jahren ohne Schilddrüse. Bin mit und ohne Schildrüse immer dick gewesen.
      Hatte schon viele Gespräche mit meiner Endrokrinologin.
      Fazit ihrerseits:
      Es ist eigentlich eine Mär...das wegen der Schilddrüse zu/abnehmen,
      es handelt sich dabei um Gewichtsschwankungen von plus minus 5 kg.
      Das wurde mir auch von einem anderen Arzt so bestätigt.
      LG
    • Patienten, die Hashi haben, haben meist auch Probleme mit dem Insulin. Nämlich zu hohe Insulinwerte. Und Insulin ist nun mal ein Fetthormon, dass Fett in den Zellen speichert.

      Da kann man "Diäten" wie man will, wenn das Insulin ins Blut schießt, nimmt man nicht bzw. nur sehr schwer ab.

      Mein Tipp: Mal zusätzlich auf Insulinresistenz testen lassen (5 Std. Glucosetoleranztest).
    • @ Schildkröte und an "alte Hasen" in Bezug auf Schildrüse

      jo, weiß man ja...
      Also erstaunlicherweise hab ich normalen Insulinspigel.Ja Toleranztest erfolgreich durchlaufen.

      Ich weiß ja nun seit ungefähr einem Jahr, daß ich Hashi hab.
      Anfangs nahm ich 50- jetzt bin ich bei 150 mg .

      Seit einiger Zeit kann ich absolut nix mehr am Hals ab.Also schon leichtes T-Shirt drückt. Nachts wach ich immer um die gleiche Zeit auf und fühl mich irgendwie so , als hätt einer den Motor angestellt- also als ob wild was los wäre in meinem Körper.

      Dann fühll ich mich noch aufgebählter als sonst schon durch die Wassereinlagerung....

      Kennt ihr das? Wie lange hat es gedauert, bis ihr "gut" eingestellt wart?
    • Schildkröte schrieb:

      Patienten, die Hashi haben, haben meist auch Probleme mit dem Insulin. Nämlich zu hohe Insulinwerte. Und Insulin ist nun mal ein Fetthormon, dass Fett in den Zellen speichert.

      Da kann man "Diäten" wie man will, wenn das Insulin ins Blut schießt, nimmt man nicht bzw. nur sehr schwer ab.



      Das erklärt einiges. Danke für den Hinweis.

      @ fraubrezle das dauerte bei mir ca. 6 Monate.


      LG Finchen
    • hm- ich nehm jetzt so seit einem Jahr den Hormonersatz- von 50 auf nun 150 mg,
      bisher ist der Wert , bei den Kontrolluntersuchungen immer noch nicht ok.

      Aber gut, nächste Woche muß ich wieder - schaun wir mal.Ich denke , daß ich eine "umfangsvermehrung" der Schildrüse habe- inzwischen kann ich überhaupt nichts mehr am Hals ab- kein Tuch, keinen Kragen- stört mich alles.

      :confused:andere Frage, habt ihr irgendwelche Veränderungen an Euchh festgestellt, nach dem der Wert im Normalbereich war?
    • fraubrezle schrieb:

      Ich denke , daß ich eine "umfangsvermehrung" der Schildrüse habe- inzwischen kann ich überhaupt nichts mehr am Hals ab- kein Tuch, keinen Kragen- stört mich alles.


      Du solltest einen Ultraschall der SD machen lassen. Die Entwicklung eines Kropfes ist auch bei Hashi möglich. Deine Empfindlichkeit im Halsbereich wäre ein Indiz dafür.

      fraubrezle schrieb:

      habt ihr irgendwelche Veränderungen an Euchh festgestellt, nach dem der Wert im Normalbereich war?


      Je nachdem, ob ich zuvor in Über- oder Unterfunktion war, war die Unrast bzw. die Müdigkeit weg sowie das Schwitzen oder das permanente Frieren. Trockene Haare habe ich nach wie vor, am Gewicht änderte sich überhaupt nichts.

      Wie ich schon zuvor schrieb, bedeutet einmalig eine gute Einstellung gefunden zu haben leider keinen permanenten Erfolg. Hashi verursacht Schübe, beim einen stärker, beim anderen schwächer. Da kann die erforderliche Dosis sowohl steigen als auch sinken. Man muss also leider engmaschig kontrollieren und die Dosis immer wieder anpassen.
    • fraubrezle schrieb:

      hm- ich nehm jetzt so seit einem Jahr den Hormonersatz- von 50 auf nun 150 mg,
      bisher ist der Wert , bei den Kontrolluntersuchungen immer noch nicht ok.


      Wo liegen denn dein TSH, T3 und T4, wenn ich fragen darf?

      Anfang Semptember warst du, wie du im ersten Threadbeitrag schriebst, noch auf 100 µg (nicht mg, das wäre alles andere als gesund ;) ). Nun, knapp 2,5 Monate später nimmst du bereits 150 µg. Das ist eine sehr starke Steigerung der Dosis in sehr kurzer Zeit. Normalerweise würde man in Schritten von unter 15 µg steigern, um nicht prompt von der Unter- in die Überfunktion zu rutschen.
    • :danke:..ich gestehe, ich hab mal wieder auf Durchzug gestellt- was Werte und so betrifft, da muß ich mal den Bericht suchen und gucken was drin steht.
      Das mit der Steigerung in 50 Dings Schritten stimmt.
      Bei dem letzten Ultraschall fiel- zum ersten - keine wesentliche Veränderung auf.Lag so halbes Jahr dazwischen.Allgemein scheint die Drüse halt ihre Arbeit einzustellen.

      Bis vor so 8 Wochen hätt ich auch nicht sagen können, daß ich die typischen Nebenwirkungen hab- auser der Gewichtszunahme und Wassereinlagerung.
      Aber mittlerweile, denk ich der gestörte Schlaf...hat vielleicht auch was damit zu tun....und dieses Engegefühl in der Brust, kannt ich auch nicht ( Kardiologe sagt alles ok - er sieht nix pathologisches..)

      Na ja, irgendwann wird es klappen mit der Einstellung....
    • Gern geschehen. :)

      Irgendwie passen deine Symptome nicht ganz zusammen. Enge in der Brust ist ein Symptom der Überfunktion, auch Schlafstörung ist eher mit Überfunktion assoziiert. Die Hitzewallungen sind ebenfalls ein Zeichen der Überfunktion. Der Rest spricht eher für Unterfunktion. Vielleicht könntest du wirklich deine Werte auftreiben, dann wäre es ein wenig einfacher.

      Wie äußert sich denn deine Schlafstörung? Könnte sie auch andere Ursachen als die SD haben?
    • Danke, für Deine Anteilnahme.

      Ich hab nächste Woche Termin bei der Nuklearmedizin, da werd ich mal meine Fragen anbringen.

      Schlafstörungen- ja die hab ich eh- aber zur Zeit wach ich auch noch gerne um die gleiche Zeit auf und fühl mich "unter Strom"- als wäre immer nachts gegen 4 was los in meinem Körper.
      Das kenn ich nicht.
    • Das hört sich nun wieder nach Überfunktion an, was aber auch daran liegen kann, dass Dein Körper sich noch nicht an die schnelle/"großschrittige" Erhöhung der Dosis gewöhnt hat.
      Manche merken da garnichts, andere kämpfen lang damit.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Lucia schrieb:


      Wie ich schon zuvor schrieb, bedeutet einmalig eine gute Einstellung gefunden zu haben leider keinen permanenten Erfolg. Hashi verursacht Schübe, beim einen stärker, beim anderen schwächer. Da kann die erforderliche Dosis sowohl steigen als auch sinken. Man muss also leider engmaschig kontrollieren und die Dosis immer wieder anpassen.


      :eek: Echt jetzt? Ich hatte noch nie einen Schub und seit 18 Jahren immer die gleiche Dosierung. Lediglich während der Schwangerschaft musste ich leicht erhöhen. Auch als die anderen Krankheiten kamen, änderte sich nichts an meiner Dosierung. Kontrolliert werde ich einmal im Jahr.

      @ fraubrezle Die Depressionen waren weg und ich war wieder leistungsfähig. Aber ansonsten kann ich mich nicht mehr an eine Veränderung erinnern.

      LG Finchen