Wie gern geht ihr zum Arzt?

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    • vegan und wo son Baum immer so landet...

      Also ich halt vegan ja schlicht für einen Religionsersatz.
      Missionieren und anderen verkaufen, der eigene Lebenstil sei der einzig richtige.
      Sämtliche Gesundheitseffekte, die mir die Veaganer immer anpreisen, halte ich für Placebo-Effekt.
      Man glaubt was und dann fundktionierts auch.Weil sonst müßte man ja seine Glaubensgrundsätze hinterfragen.Das macht kaum jemand freiwillig.
      Vegatrisch find ich gut- aus ethischen und gesundheitlichen Aspekten.
      Schaff ich nicht.

      Also gibts Fleisch von dem Metzger, wo ich weiß, daß er die Tiere selbst zieht und streßfrei schlachtet.
      Ist besser für mein Gewissen .
    • Thea schrieb:

      Willst Du damit sagen, Ebby müsse nur vegan werden und schon lösten sich ihre gesundheitlichen Probleme in Wohlgefallen auf?

      Ja natürlich Thea, ist doch alles soooo einfach. Dass Du das noch nicht verstanden hast...tz (/ironie)
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • nein, ich würde vegan auch nicht schaffen und will es auch nicht.
      Muss aber fairerweise zugeben, dass ich zwei Fälle kenne,
      wo Leute auf vegetarisch bzw. vegan umgestellt haben und
      sehr sehr viele Beschwerden losgeworden sind. Zufall, ich weiß es
      nicht. Ich würde es nicht schaffen.
    • Ganz genau. Andererseits kann man ja das eine oder andere mal ausprobieren, vielleicht hilft es ja tatsächlich, zumindest ein wenig.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Eine frühere Freundin meines Sohnes war auch Vegetarierin. Gleichzeitig hatte sie seit der Kindheit Neurodermitis und immer wieder Schübe.

      Vegetarierin war sie u.a. geworden, weil das eine Reihe ihrer Freundinnen auch waren - sprich: das war gerade chic, so musste man sein, wollte man dazugehören.

      Nun riet ihr ein erfahrener Arzt, doch wenigstens Fisch zu essen, um Nährstoffmängel (ich glaube es ging auch um Eisen) auszugleichen. Schon bei Gesunden könne es zu Mangelzuständen kommen, wenn sie nicht ganz genau aufpassten, sie mit ihrer Neurodermitis solle besser von derlei Experimenten absehen.
      Tatsächlich gönnte sie sich dann ab und zu Fisch.

      Von Stund an aber guckten die Vegetarierinnen der reinen Lehre dermaßen auf sie herab - das wirkte schon recht verletzend und ausgrenzend auf sie.

      Auf mich, die etwas mehr Lebenserfahrung hatte, wirkte das nicht so, sondern es zeigte mir vielmehr eindeutig: den anderen Mädels ging es gar nicht primär um Ethik oder um Gesundheit oder um das Tierwohl, sondern in erster Linie um die Angeberei: seht alle her, wie besonders, wie ethisch, wie gut wir doch sind :rolleyes: wie wir uns von anderen Menschen unterscheiden.

      Es ist schon auffällig, in wie starkem Maße das alles ein Großstadtphänomen ist, dem eine weitgehend naturentfremdete Klientel huldigt, die sich derlei Luxus auch leisten kann.

      Sowas ist aber an den allermeisten Orten dieser schönen Welt gar nicht möglich.
    • Thea schrieb:

      das war gerade chic, so musste man sein, wollte man dazugehören.


      Da sprichst Du einen sehr interessanten Aspekt des Essens an, Thea.

      Speisegesetze können gemeinschaftsbildend und -erhaltend sein. Speisetabus können zu den "moralischen" Gesetzen einer Gemeinschaft gehören, und sie können einen Teil der kulturellen Identität eines Individuums und eines "Clans" bilden.
      Wer sich nicht an die Speisetabus hält, ist nicht länger Teil des Stammes / des Clans.
      Siehe "primitive" Völker, die ihr Stammes-Totem-Tier niemals essen dürfen.
      Siehe die Weltreligionen, von denen jede ihre eigenen Speisevorschriften hat.
      Siehe die Peer-Group der Freundin Deines Sohnes ...

      Ich find's spannend ...
    • Thea schrieb:

      Es ist schon auffällig, in wie starkem Maße das alles ein Großstadtphänomen ist, dem eine weitgehend naturentfremdete Klientel huldigt, die sich derlei Luxus auch leisten kann.


      Meine Freundin vom Lande ist Vegetarierin, meine Hartz IV beziehende Freundin in der Vorstadt Veganerin und meine Großstadtfreundinnen sind fleischfressende Pflanzen. Ich esse ab und an bestimmte Fische, niemals Säugetiere oder Vögel und nach Möglichkeit keine Eier - dafür aber gern Käse. Der Verzicht auf Nahrung tierischen Ursprungs war bei keiner wegen irgendeiner Diät oder wegen irgendeines Gruppendrucks. Vor dreißig Jahren war vegetarisch zu leben noch lange nicht chic sondern durfte jeden Tag gegen die lieben Mitmenschen verteidigt werden, die einem dann doch gern mal Wurst oder Schinken unterschieben wollten, weil das in ihren Augen kein Fleisch war.

      Naturfremd sind sehr viele der Leute die auf dem sogenannten Lande wohnen auch. Die wenigsten bauen selbst Gemüse und Obst an (das machen oft eher die Leute, die in der Großstadt einen Schrebergarten haben), dafür müssen sie oft an den Mastbetrieben vorbei. Ich habe manchmal den Eindruck, dass da Natur irgendwie auf Industriebrachen naturbelassener ist, als auf den Feldern der Agrarindustrie.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • ... zumindest wäre es mal ein Versuch wert. Schon nach kurzer Zeit stellt sich ein anderes Lebens-Gesundheits-Gefühl ein. Dann kann Mensch ja noch immer entscheiden, welchen Weg er weiter gehen möchte.

      Interessantes Buch/Doku zum Thema:

      "The China Study" ist ein Sachbuch von T.Colin Campell

      "Gabel statt Skalpell" Dokumentarfilm

      www.earthlings.de
      Ruhig sein, nicht ärgern, nicht kränken,
      ist das allerbeste Schenken.(Theodor Fontane)
    • Honigbiene schrieb:

      Vor dreißig Jahren war vegetarisch zu leben noch lange nicht chic sondern durfte jeden Tag gegen die lieben Mitmenschen verteidigt werden, die einem dann doch gern mal Wurst oder Schinken unterschieben wollten, weil das in ihren Augen kein Fleisch war.

      Mußte sehr grinsen, Honigbiene:grins:
      Auch ich habe mich in diesem Zusammenhang weit (sogar 35Jahre;)) zurück erinnert UND hatte schon damals vegan lebende Freunde- weder sie noch ich waren jemals missionarisch unterwegs. Hauptaspekte für die Entscheidung in unterschiedlichem Masse tierproduktfrei zu leben waren Tierliebe, Verantwortungsbewußtsein und der Einsatz für eine gerechte Welt in der nicht ein vielfaches an pflanzlichen Proteinen verfüttert wird um einen Bruchteil der aufgewandten Menge als Burger zu erzeugen.
      Auch gab es nur wenig Gruppendruck weil jedem zugestanden wurde auf seine Art den Versuch zu starten die Welt ein kleines bißchen besser zu machen.
      (mir war auch klar, daß ich nach dem Studium mit Greenpeace die Wale retten werde...räusper...das hat allerdings nicht geklappt:-o)
      Was Diskussionen um Ernährung angeht habe ich umgekehrt überzeugte (getriggerte??) Fleischesser immer als deutlich missionarischer, intoleranterund aggressiver erlebt.
    • @Thea

      Die von dir angesprochene Empfehlung lese ich da nun nicht draus. Ich denke eher, dass hier jemand einfach so begeistert von der eigenen Ernährung ist, dass mal darüber berichtet wurde. Immerhin steht da nicht bei, dass das alle mal ausprobieren sollen, oder dass es die ultimative Ernährung zum Abnehmen ist. Sie erzählt von Ihren eigenen (positiven) Erfahrungen.

      Ich selbst würde bei veganer Ernährung eingehen, das passt nicht zu mir. Manch einer verträgt halt tierische Nahrung schlecht und blüht vegan auf. Ernährung kann viel fürs Wohlbefinden tun, wenn man nur die richtige für einen selbst findet und sich selbst die Mühe auch wert ist, die manchmal vielleicht damit verbunden ist.

      Ich kann es ja mal ummünzen:

      "Knapp 3 Jahren lebe ich nun gluten- und eifrei.[...]
      Seit meiner Ernährungsumstellung, haben sich nach wenigen Wochen all meine gesundheitlichen Probleme quasi in Luft aufgelöst. Kränkliche Verdauung, seit vielen Jahren Gliederschmerzen, jahrelang erhöhte Cholesterinwerte und Histaminintoleranz ... alles weg. Einfach so. Es ist so leicht, gesund zu sein.
      Naja, und dass ich das Gewicht halte macht mich glücklich. Kein Hungern, immer satt essen und eine unglaublich große Vielzahl von verschiedenen Nahrungsmitteln. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich es niemals schaffen werde, sie alle auszuprobieren."


      So in etwa könnte man es auch beschreiben, wenn es nicht um vegan, sondern um andere Ernährung geht.

      Grüße
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Nordlicht schrieb:

      @Thea

      Die von dir angesprochene Empfehlung lese ich da nun nicht draus. Ich denke eher, dass hier jemand einfach so begeistert von der eigenen Ernährung ist, dass mal darüber berichtet wurde. Immerhin steht da nicht bei, dass das alle mal ausprobieren sollen, oder dass es die ultimative Ernährung zum Abnehmen ist. Sie erzählt von Ihren eigenen (positiven) Erfahrungen.


      Hallo Dani,

      das mag alles sein.

      Im Thread ging es jedoch um ein wachsendes, möglicherweise nicht ganz harmloses Muttermal unter der Brust und darum, wie schlechte Erfahrungen Ebby mit allerlei Ärzten gemacht hat, so dass sie sich jetzt gar nicht mehr recht zu einem hintraute.

      Wenn daraufhin jemand postet, bei veganer Ernährung brauche man gar keinen Arzt mehr, dann frage ich, was das in dem Zusammenhang soll.

      Grüße von Thea
    • Der Thread hat sich seit dem Ausgangspost verändert und ist etwas vom Ursprung abgekommen. Von daher erkenne ich auch beim unterstellendsten Willen nicht, dass sich die Begeisterung für veganes Essen (sie schrieb, dass sie keinen Arzt mehr braucht, und nicht, dass das die Lösung für andere wäre!) auf dieses Ursprungsposting bezieht. Klar, wenn man das direkt nebeneinander stellt, und alle Zwischenentwicklung ignoriert, scheint es etwas schräg. Aber wie gesagt, wir sind da von Kuchenbacken auf Arschbacken gekommen...
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Der Thread hat sich seit dem Ausgangspost verändert und ist etwas vom Ursprung abgekommen. Von daher erkenne ich auch beim unterstellendsten Willen nicht, dass sich die Begeisterung für veganes Essen (sie schrieb, dass sie keinen Arzt mehr braucht, und nicht, dass das die Lösung für andere wäre!) auf dieses Ursprungsposting bezieht. Klar, wenn man das direkt nebeneinander stellt, und alle Zwischenentwicklung ignoriert, scheint es etwas schräg. Aber wie gesagt, wir sind da von Kuchenbacken auf Arschbacken gekommen...


      Genau, also ich sehe es zumindest so und habe es so verstanden.

      Zum Thema vegan/vegetarisch als Trend.
      Ich sehe das nicht so.
      Ich habe Tiere und ich liebe Tiere. Wer weiß wie schlachttiere Leben müssen kann meiner Meinung nach nicht reinen Gewissens sagen ist mir egal. oder ist einfach nicht normal.

      Ich lebe seit kurzem wieder vegetarisch und größten teils vegan. auf käse möchte ich nicht verzichten. genieße ihn aber in Maßen. Ich posaune auch nicht rum: Hey schaut mal ich mach s richtig! Ihr macht's falsch! Und somit seid ihr schlechte Menschen.
      Meine Ernährung geht eigentlich niemanden etwas an. Wer's wissen will kann fragen. Ende.
      Mir sind Tiere wichtig. Und da mache ich keinen Unterschied zwischen hund oder Kuh.
      Immerhin wird in China auch Katze gegessen. Für die Leute da ein typisches Nutztier. Man kann ihnen keine Vorwürfe machen. Hier läuft es genau so.

      Ich denke nicht das es ein plazebo Effekt hat. Immerhin ist erwiesen das es wirklich gesünder ist.
      Außerdem es tut auch meiner Seele gut. und das wiederum tut meinem Körper gut.


      Und sind wir mal ehrlich. Viele fleischesser behaupten ja immerwieder: ihr Fleisch kommt vom Metzger, vom Biobauern etc. Die Tiere hatten ja so ein schönes Leben.
      Ende vom Lied ist trotzdem der Tod .
      Und wenn jeder der es behauptet auch wirklich nur so wenig Fleisch aus kontrollierter Herkunft äse gäbe es wohl kaum so viele Massenhaltungen.
    • Ebby96 schrieb:

      Ich denke nicht das es ein plazebo Effekt hat. Immerhin ist erwiesen das es wirklich gesünder ist.

      Bitte, bitte Vorsicht mit solchen Aussagen. Nur weil diverse Leute gerne hätten, dass vegane bzw. vegetarische Ernährung objektiv betrachtet wissenschaftlich nachgewiesen die gesündere Lebensweise ist, macht es diese Aussage nicht richtiger oder weniger subjektiv. Ich sag nur: Korrelationen sind keine Kausalitäten. :ignore:

      :roll:Ich frag mich manchmal, warum um alles in der Welt immer wieder solche Neben. oder Nachsätze rausgehauen werden. der folgende Satz ("Außerdem es tut auch meiner Seele gut. und das wiederum tut meinem Körper gut.")ist doch genau das richtige - eine persönliche Erfahrung mit der V-Ernährung. Ich wünsche mir ganz ehrlich, dass zukünftig persönliche Erfahrungen von Pauschalisierungen getrennt und letztere unterlassen werden... meinem Gemüt zuliebe.

      Grüße
      Dani:gehschlafen:

      [Hm, jetzt schön einmal mein Gehirn mit Lauge durchputzen... schlimme Erinnerungen auslöschen. oder wär das übertrieben? Obwohl, das wär dann wohl nicht nur klinisch rein, sondern auch klinisch tot. Aber immerhin hat man dann definitiv Ruhe. :holy:]
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Nordlicht schrieb:

      [Hm, jetzt schön einmal mein Gehirn mit Lauge durchputzen... schlimme Erinnerungen auslöschen. oder wär das übertrieben? Obwohl, das wär dann wohl nicht nur klinisch rein, sondern auch klinisch tot. Aber immerhin hat man dann definitiv Ruhe. :holy:]


      Liebe Dani, von der Lauge kannst Du mir auch ein oder zwei Liter schicken ...
      Wenn's nur so einfach wär ...

      Leider gehen die "schlimmen Erinnerungen" nicht nur ins Gehirn, sondern in den ganzen Körper, ja sie legen sich manchmal sogar über Gene und schalten diese an - oder aus. Stichwort Epigenetik ...

      Gerade neulich sagte mir jemand, daß man fünf "Einheiten" Gutes / Positives benötigt, um eine "Einheit" schlechte Erfahrung / schlimme Erinnerung aufzuwiegen. 5:1. Wobei ich persönlich glaube, daß fünf manchmal nicht ausreichen. Für wirklich schlimme Dinge stehen meine persönlichen Wetten weit höher ...

      Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß man mit einer guten Ernährung schon einiges für sich und den eigenen Körper tun kann.
      Ich glaube aber nicht, daß fünf noch so gesunde Vollwert- oder Vegan- oder was-auch-immer-Mahlzeiten die biochemischen Schäden aufwiegen könnten, die im Körper von einer einzigen Erfahrung der Demütigung oder des Ausgegrenztwerdens angerichtet werden ... oder von einer anderen schlimmen Erinnerung ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Issi () aus folgendem Grund: eine nicht zielführende Länge gekürzt

    • Margarete schrieb:

      Mußte sehr grinsen, Honigbiene:grins:
      Auch ich habe mich in diesem Zusammenhang weit (sogar 35Jahre;)) zurück erinnert UND hatte schon damals vegan lebende Freunde- weder sie noch ich waren jemals missionarisch unterwegs. Hauptaspekte für die Entscheidung in unterschiedlichem Masse tierproduktfrei zu leben waren Tierliebe, Verantwortungsbewußtsein und der Einsatz für eine gerechte Welt in der nicht ein vielfaches an pflanzlichen Proteinen verfüttert wird um einen Bruchteil der aufgewandten Menge als Burger zu erzeugen.
      Auch gab es nur wenig Gruppendruck weil jedem zugestanden wurde auf seine Art den Versuch zu starten die Welt ein kleines bißchen besser zu machen.
      (mir war auch klar, daß ich nach dem Studium mit Greenpeace die Wale retten werde...räusper...das hat allerdings nicht geklappt:-o)
      Was Diskussionen um Ernährung angeht habe ich umgekehrt überzeugte (getriggerte??) Fleischesser immer als deutlich missionarischer, intoleranterund aggressiver erlebt.


      Margarete :danke:
      das deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen.

      ja, also schöndick, bei mir lief es anders:
      ich bin durch vegetarische/vegane Ernährung deutlich dicker geworden bzw.
      habe noch nie dadurch abgenommen.

      Zumindest dicker als in der Zeit, in der ich nur Steak mit Salat, Grillfisch mit gedünstetem Gemüse und ab und zu Schinken in Aspik gegessen habe.

      Was ich sagen will: Man kann sich auch vegan kalorienreich ernähren, zum Beispoiel mit diesen Bratlingen, mit Bulgur, mit Hülsenfrüchten, reinem Pflanzenöl etc.

      Und gesünder hat es mich auch nicht gemacht, im Gegenteil. Ich muss Vitamin B12 substituieren, nachdem zweimal ein schwerer Mangel bei mir aufgetreten ist.

      Wie gesagt, das Gesundheitsargument überzeugt mich nicht, die ethischen Argumente aber sehr wohl!
      Allerdings: wenn sich ein Mensch psychisch besser fühlt, weil kein Lebewesen mehr wegen ihm sterben muss, kann das durchaus Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden haben!

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • @Lisa Cortez ... natürlich kann Mensch sich nur von/durch/mit Pflanzen ernähren und kann dick sein/bleiben. Auch Pflanzen haben Kalorien. Wenn ich täglich zu meinem normalen Essen noch ein oder zwei Gläser vegane Nuss-Nougat Creme' esse, nehme ich auch zu. Mache ich ja zum Glück nicht (mehr).
      Seit meiner Ernährungsumstellung vor ca. 2 Jahren hat sich mein Geschmacksempfinden total verändert. Wenn ich gelegentlich ein paar Löffel aus oben erwähnten Nougat Glas nasche, ist mir fast schon "schlecht". Empfinde das als sehr süß.
      Ich süße viel mit Dattelsüße. Kuchen, andere Süß-Speisen etc.pp.
      Esse, wenn ich Hunger auf Süßes habe, getrocknete Aprikosen, Feigen, Banane u.a.
      Aber diese unstillbare Gier auf Süßes, wie ich sie vor der Ernährungsumstellung hatte, ist viel, viel weniger geworden.

      Ich bin keine Lebensmittel-Chemikerin/Biologin aber "weiß", dass z.B. die Pflanzenfette und deren Eiweiße, obwohl Nüsse z.B. hochkalorisch sind, sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken ... will sagen, obwohl ich viel Nüsse esse, nehme ich ab.

      Hier erklärt Patrick Boboumian ein bisschen etwas:

      Video "Patrik Baboumian - Kraftsportler" - 3nach9 | ARD Mediathek ardmediathek.de/goto/tv/31505924

      Aber der aller schönste Neben-Effekt ist das Wohlbefinden und das "verschwinden" so vieler, teilweise schon chronischer, Erkrankungen.
      Mir ging es noch nie so gut, wie heute. Manchmal habe ich das Gefühl, "auf Drogen zu sein". Ich bin viel ausgeglichener, belastbarer, kann mich viel besser konzentrieren, habe manchmal das Gefühl, gar nicht mehr schlafen zu müssen.

      Zum Vit.B12 weiß ich nur, dass das wohl 5 bis 6 Jahre vom Körper gespeichert werden kann. Die meisten Menschen, egal ob Fleisch- oder Pflanzenesser leiden unter einem Vit. B12 Mangel; wissen es nur nicht
      (die Fleischesser).
      Ich finde eine Vit. B12 Substituierung nicht schlimm. Geht doch ganz entspannt; über Zahnpasta oder Tabletten oder Spritzen.
      Bisher ist mein Vit. B12 Speicher aber noch voll.
      Lieber nehme ich ein bisschen B12 zu mir und habe dafür viele andere "unfreiwillige Zusatzstoffe" nicht in meiner Nahrung.
      Versuche immer frisch und unverarbeitete Kost zu mir zu nehmen.
      Ruhig sein, nicht ärgern, nicht kränken,
      ist das allerbeste Schenken.(Theodor Fontane)
    • Schöndick,

      ich spreche dir deine Erfahrungen nicht ab. Im Gegenteil - ich freue mich für Dich.
      Ich habe andere Erfahrungen gemacht und schreibe sie hin, auch eventuell um andere Leute vor Enttäuschungen zu bewahren. Dann nämlich, wenn die Gleichung " Vegan = ich werd gesund und schlank " nicht aufgehen sollte.


      Das einzige, was ich Dir etwas übel nehme, ist die Stelle mit den einen oder zwei Gläser Nuss-Nougatcreme.
      Ich esse "normales Essen".
      Ich esse keine Nougatcreme oder andere Süßigkeiten zusätzlich.
      Ich nehme TROTZDEM weder ab, noch verbessert sich meine Gesundheit.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Mir ist es selbst ein paarmal so gegangen in meinem Leben. Daß ich etwas gefunden habe, das mir zu dem Zeitpunkt geholfen hat, und wovon ich dann so begeistert und enthusiastisch war, daß ich dachte, ich hätte den Generalschlüssel für Alle gefunden. Muß zugeben, daß ich mit dem vermeintlichen "Allheilmittel" einmal regelrecht missionarisch losgezogen bin ... habe damals nicht verstanden, warum andere Leute sich "dieser einfachen Lösung" zu "verschließen" schienen ...

      Aber ich bin ja noch lernfähig, und habe irgendwann begriffen, daß "meine" Lösung nicht gleich "deine" Lösung sein muß ... das was mir hilft, kann einem anderen geradezu schaden ... und das was einem anderen hilft, muß nicht notwendigerweise mit mir kompatibel sein.

      Gewiss: es gibt tatsächlich ein paar Grunddaten, wo alle Menschen gleich sind. Zum Beispiel kann niemand von uns ohne Wasser überleben. Okay.
      Aber dann gibt es diese vielen Ebenen, auf denen jede/r von uns unterschiedlich ist. Ich kreide es manchen Ernährungslehren wirklich an, wenn sie Alle über einen Kamm zu scheren versuchen. So nach dem Motto: "aber Soja IST nunmal besser für die Gesundheit" ... oder welche Dogmen es auch sein mögen, die sie aufzustellen versuchen.

      Jedem hilft was anderes. Jedem hilft zu verschiedenen Zeitpunkten im Leben etwas anderes. Wir "kommen nicht alle vom gleichen Heimatstern", und wenn es eine "Spezies" gibt, die sich mit vegan wohlfühlt, dann gibt es gewiss auch eine Spezies, die sich mit Großmutters Sonntagsbraten wohlfühlt.

      Und übrigens habe ich noch was gelernt: daß die "Halbwertszeit" in der Ernährung: die Zeit, die vergeht, bis sich bei der Hälfte der Probanden die (positiven oder negativen) Effekte einer bestimmten Ernährungsweise zeigen, ca. 20 - 40 Jahre beträgt.
      Wenn wir also in ein paar Jahrzehnten nochmal posten, werden wir klarere Erkenntnisse darüber haben, wie sich der vegane Ernährungssektor auf Menschen auswirkt ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Issi () aus folgendem Grund: die liebe Rechtschreibung ...

    • Hallo Issi,

      so ist es jeder ist anders. Mein Mann hat vegetarisch genau so zugenommen wie ich , er 5 Kilo was absolut notwendig war und ich mehr als 50 Kilo die doch schwer wiegen. Ich achte auf meinen Körper, vor der Schilddrüsen OP mochte ich liebend gerne Fisch, heute ekel ich mich schon vor dem Geruch. An manchen Tagen kann ich mein selbst gekochtes Essen nicht essen weil es mir dann nicht bekommt. Die Herren des Hauses machen sich dann ohne Wiederworte über meine Portion her.

      Achtsamkeit ist hier gut angebracht.
    • Also ich gehe ehrlich gesagt gar nicht gerne zum Arzt. Ich habe es oft erlebt, dass selbst wenn es nur ein Hautarzt oder der HNO Arzt ist, mein deutliches Übergewicht (knapp 70 KG) angesprochen wird. :(
    • Da ich seit vielen Jahren chronisch krank bin, muss ich leider relativ oft zu Ärzten. Ich hab mir über die Jahre "meine" Ärzte sorgfältig ausgesucht, bei denen hab ich kein Problem, wenn ich dahin muss. Allerdings hab ich auch viele Frösche küssen müssen und echt so einige unfähige und menschlich minderbemittelte Exemplare dieser Gattung kennenlernen "dürfen".
      Angefangen bei einem Orthopäden, der mir erzählte, dass ich mir den kleinen Finger gebrochen hab, läge ja nur an meinem Übergewicht :confused: bis zu einem Gastroenterlologen, der behauptete, Fett wäre ja gar kein Problem für meinen Darm, Zucker aber unbedingt. Ähja, ist klar. :braue: Ich hab Morbus Crohn und kann Fett ganz schlecht vertragen, Zucker macht mir aber garnix. Solche Ärzte sehen mich garantiert kein zweites Mal, dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.
      Es gibt ganz tolle Ärzte und welche, die echt den falschen Beruf haben. Man muss halt solange suchen, bis man den passenden Doc für sich gefunden hat. Mir persönlich ist auch das Zwischenmenschliche wichtig, ich muss den Doc sympathisch finden und mich ernst genommen fühlen, sonst gibt das nix und ich suche weiter.
      Nur im KH kann man sich seine Ärzte ja leider nicht aussuchen, aber da hatte ich bis jetzt meistens Glück. :)