Passform und Nachhaltigkeit

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    • Passform und Nachhaltigkeit

      Hallo zusammen,

      ich schreibe derzeit meine Bachelorthesis zum Thema Nachhaltigkeit und Passform. Der Schwerpunkt liegt auf Passformproblemen kurviger Frauen, da ich dort den größten Verbesserungsbedarf sehe.
      Da mir auch Nachhaltigkeit sehr am Herzen liegt, ist dass das Andere große Thema meiner Arbeit.
      Ich war hier bisher als Mäuschen unterwegs und habe mir alles zum Thema Passform durchgelesen.
      Um eine genaue Vorstellung der Probleme und Wünsche zu bekommen, habe ich eine Online Umfrage erstellt. Nach Rücksprache mit den Moderatoren des Forums darf ich diese hier verlinken.
      Die Ergebnisse der Umfrage, die komplett anonym ist, werden in meiner Bachelorarbeit analysiert und eine mögliche Lösung für die häufigsten Probleme gesucht.
      Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr an dieser Umfrage teilnehmen würdet, da ich glaube, hier wirklich etwas ändern zu können. Wenn natürlich auch nur im kleinen Rahmen.
      [Satz gelöscht]
      Hier der Link zur Umfrage:
      q-set.de/q-set.php?sCode=YKZEQVBQGHMP


      Es ist geplant, auf Basis der mit der Umfrage gewonnenen Daten und der Kommentare aus Foren, ein Unternehmen zu gründen, das genau dieses anspruchsvolle Segment abdeckt.
      Ich hoffe meine Beschreibung gibt euch einen Eindruck meines Anliegens.


      Vielen Dank euch allen schon im Voraus für eure Hilfe!

      Für Fragen stehe ich natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Wir sind ein nichtkommerzielles Forum, bitte keine Gewinnanreize!

    • Ich hab die Umfrage mal ausgefüllt.
      Mir ist aufgefallen, dass bei 2 Punkten die Mehrfachauswahl nicht möglich war (ich glaub, es war 12 und 13).
      Viele Grüße

      Andrea


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Kurzes Feedback:

      Ich fand die Angabe der Kleidergröße problematisch, da ich drei unterschiedliche Kleidergrößen trage, wenn es sehr klein oder groß ausfällt, dann bis zu fünf. Gerade bei Fragebögen zu Passformproblemen ist das ein wenig kurz gedacht. Man könnte ja auf einen konkreten Körperteil eingehen und nach der Hosengröße oder der T-Shirt-Größe fragen. Und vielleicht auch nach der Körperform

      Das erste Mal hat der Fragebogen nicht richtig funktioniert. Vielleicht lag es ja daran, dass ich eine bestimmte Konfektionsgröße angegeben hatte. Ich hab also die Cookies gelöscht und beim zweiten Mal eine Größe kleiner angegeben. Dann hat es auf einmal funktioniert. Es wäre schön, dass man eine Rückmeldung bekommt, wenn man nicht zur Zielgruppe gehört... oder der Fragebogen informiert gleich zu Anfang, dass nur bis zu einer bestimmten Größe Teilnehmer "gebraucht" werden.

      Bei den Angaben zu den Passform-Problemen hat die Kombination mehrerer Antworten nicht funktioniert: Wenn man "sonstiges" anklickt, kann man nichts anderes mehr anklicken. Davon ab hat sich das Ganze mehrfach wiederholt - man hat halt bei der gleichen Körperzone halt immer die gleichen Passformprobleme, da macht es eher keinen Unterschied, ob es nun eine Bluse oder eine Jacke etc. ist. Ich hätte das versucht eleganter zu lösen, indem ich grundsätzliche Fragen stelle, zum Beispiel: Ist die Kleidung an den Schultern a. zu eng b. genau richtig c. zu weit und so weiter. Eine Liste zum schnell ankreuzen.

      Zuletzt: Das gezeigte Outfit hat mir nicht gefallen, was den Kragen der Jacke, die Farben und die Art des Stoffes angeht. Daher habe ich dann den niedrigsten Preis gewählt, den man angeben konnte. Da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob nachhaltig produziert wurde oder nicht (wenn es mir nicht gefällt). Insofern wäre es besser, die Frage wäre anders formuliert. Man könnte ja fragen, ob das Outfit überhaupt zu einem passt bzw. einem gefällt. Und danach, was konkret anders sein müsste, damit es passt/gefällt. Anschließend kann immer noch gefragt werden, für wie viel man ein vergleichbares Outfit kaufen würde. Das wäre aus meiner Sicht hilfreicher.

      Abgesehen von den Kritikpunkten finde ich den Fragebogen ok. Ich hoffe, dass er verwertbare Ergebnisse bringt.

      Grüße
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • @ Sunny73
      Vielen Dank für das Feedback und das Ausfüllen. Das Problem sollte jetzt behoben sein

      @Nordlicht
      Dir ebenfalls vielen Dank für das Ausfüllen und dein ausführliches Feedback.
      Das Problem mit dem Kästchen "sonstiges" sollte jetzt nicht mehr vorkommen.
      Das mit der Kleidergröße ist lediglich als Orientierung für mich, um einschätzen zu können, wie die Verteilung ist, und welche Größen in etwa welche Probleme haben. Es würde den Rahmen der Umfrage sprengen, hier getaillierter nach zu fragen, da sie so schon recht lang ist.

      Es gibt kein Ausschlusskriterium durch Größe, und wenn, wäre dieses Kriterium eher 36-40, da ich ja gezielt "große Größen" analysieren möchte.

      Da ich genau das rausfinden möchte, ob man bei allen Kleidungsstücken in einer Körperzone auch die gleichen Probleme hat, muss das leider so sein.

      Das dargestellte Outfit ist das, was später von der Richtung her verkauft werden soll. Wenn es dich so gar nicht anspricht, ist es völlig okay, wenn du den geringsten Preis auswählst, da du ja nicht bereit wärst dafür mehr Geld zu bezahlen.
      Farbe und einige Detaills sind in dem Konzept als individuell gestaltbar geplant, und wären somit kein Problem. Das sollte ich tatsächlich dazu schreiben. Auch für diesen Hinweis vielen Dank.

      Bisher bin ich sehr positiv überrascht von der Eindeutigkeit der Ergebnisse und bin zuversichtlich brauchbare Ergebnisse zu bekommen.

      Vielen Dank an dieser Stelle an alle die bisher Teilgenommen haben :)
    • Eine schöne Geschäftsidee, aber wohl nur mit ganz viel Engagement und Herzblut zu realisieren. Massgeschneiderte Kleidung gibt es ja schon länger und inzwischen sind auch die Preise einigermassen akzeptabel, wenn man dann wirklich auch ein Stück bekommt, dass so sitzt und aussieht, wie man es sich vorgestellt hat. Neu ist die Idee der Nachhaltigkeit.

      Den Fragebogen habe ich auch vorhin ausgefüllt. Und ich habe dabei die ganze letzte Seite weg gelassen, weil mir das dargestellte Ensemble überhaupt nicht gefällt und ich es daher auch nicht für 50 Franken kaufen würde. Jacke ohne Kragen und Rock und Jacke insgesamt zu kurz. Früher habe ich ähnliche Sachen getragen. Schick mit Pumps im Büro. Aber das tu ich mir heute sicher nicht mehr an. Aber bestimmt gibt es Frauen, deren Stil das eher entspricht.

      Auch ich habe das Problem, dass die angegebenen Konfektionsgrössen immer variieren. Dementsprechend hängen auch bei mir mehrere Grössen im Schrank.

      Viel Erfolg wünsch' ich!
    • Ich habe den Fragebogen ausgefüllt und dabei ist mir folgendes aufgefallen:

      Bei Frage 6 (Einkommen) fehlt die Antwortmöglichkeit "keine Angabe", habe es einfach nicht beantwortet.

      Frage 11 und 12 waren doppelt und ich habe beide nicht beantwortet, da ich einfach keine bevorzugte Zeit zum Einkaufen habe.

      Ansonsten fallen meine Paßformprobleme wohl aus der Reihe, musste sie immer unter "sonstiges" eintragen :D
    • ja stimmt, das mit der bevorzugten Zeit fand ich auch nicht so geschickt. Ich hab dann die Zeit genommen, wo ich am ehesten am Rechner sitze.

      Mir hat das Outfit zwar (eingeschränkt) gefallen, ich würde es aber im Leben nicht kaufen, weil es mir nicht stehen würde.
      Viele Grüße

      Andrea


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      Naguib Mahfouz
    • sunny73 schrieb:

      Mir hat das Outfit zwar (eingeschränkt) gefallen, ich würde es aber im Leben nicht kaufen, weil es mir nicht stehen würde.
      Das ging mir ähnlich. Es ist nicht meine Art, mich zu kleiden, aber ich konnte mir mehrere Damen vorstellen, denen das gut stehen würde.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • Ich musste meine Passforproleme auch unter sonstiges eintragen.

      Mir sind immer die Ärmel zu lang. :rolleyes:

      Für dieses Outfit würde ich gar nix ausgeben weil es mir überhaupt nicht gefällt, darum hab ich den niedrigsten Preis gewählt. Ich würd es aber nicht mal geschenkt wollen.
    • @Balou
      Es freu mich, dass dir meine Idee gefällt. Ich bin bereit sehr viel Herzblut in die Sache zu stecken, da ich es wichtig finde.
      Um jedem die freie Möglichkeit zu geben, Fragen die einem unsinnig erscheinen oder für einen selbst keinen Sinn machen, weg zu lassen, habe ich nur eine Pflichtfrage im Fragebogen, da er ohne diese Angabe nicht auswertbar wäre. Alles andere, kann jeder machen wie er möchte.

      Das Problem mit der nicht einheitlichen Größe haben denke ich fast alle Frauen, aber das ist zu Komplex um es in dieser Umfrage genauer zu analysieren, da ich dann auch eure Maße bräuchte, damit es Sinn macht.


      @Alke
      Deswegen ist Einkommen kein Pflichtfeld, da ich niemanden dazu zwingen möchte eine Angabe zu machen. Leider ist es so, wenn man die Möglichkeit gitb keine Angabe zu machen, neigen viele dazu diese Möglichkeit zu nutzen, wenn sie die Antwort nicht sofort im Kopf haben. Daher habe ich mich dagegen entschieden und sehe eine unbeantwortete Frage als für den Befragten unpassen an.

      Frage 11 und 12 hängen davon ab, was du vorher ausgewählt hast. Wenn du Onlineshop und Einzelhandel ausgewählt hast, bekommst du die Frage 2 mal, da ich herausfinden möchte ob es da unterschiede gibt.

      Und bei den Passformproblemen, dafür gibt es ja "sonstiges" :)

      @Sunny73
      Die Zeitfrage ist nötig, um abschätzen zu können, welche Öffnungszeiten sinnvoll wären. Beim Onlineshop geht es einfach darum, heraus zu finden, ob sich die Zeiten für Shopping dort ändern oder nicht.

      @Kampfzwerg
      Freut mich zu hören, das es Damen gibt denen es stehen könnte :)

      @Pika
      Dafür gibt es ja das Feld sonstige. Ich hatte zu Beginn der Entwicklung des Fragebogens unmengen an Möglichkeiten was den Fragebogen sehr lang gemacht hat und bei vielen zu Verwirrung geführt hat.
      Das Outfit ist auch eher als Richtung des Stils der Kleidung gedacht, nicht als "so wird alles aussehen". Aber ich verstehe natürlich, dass es vielen nicht zusagt. Das ist vermutlich immer das "Problem" von Kleidung, jeder hat einen ganz eigenen Geschmack und eigene Vorstellungen.
    • Ehrliche Ansage: Mir ist Nachhaltigkeit nicht ganz so wichtig, ich versuche lediglich einigermaßen darauf zu achten, dass Kleidung auch mal außerhalb von Billiglohnländern produziert wird (habe aber die Befürchtung, dass es ungute Produktionsbedingungen auch in Ländern gibt, an die man gar nicht sofort denkt).

      Grundsätzlich habe ich als Besitzerin eines großen Busens das größte Problem mit Blusen, die passen dann womöglich an der Taille genau, oben sprenge ich aber regelmäßig den Rahmen, bin generell als X-Typ zu bezeichnen. Solche Angaben wären für mich dann schon hilfreich.

      Das gezeigte Outfit wäre mir persönlich zu damenhaft und auffällig, ich mag es eher dezent, sportlich-elegant und etwas "jünger". Und Reißverschlüsse außerhalb von Jacken und Hosen mag ich generell an Kleidung nicht, schon gar keine goldenen;) Ich könnte mir das als Gala-Abendoutfit für ältere Frauen vorstellen und da passt es für mich dann auch. Im Job ist bei mir eher klassisch schlicht angesagt, ich wäre damit hoffnungslos overdressed.

      Aber ich gebe zu, ich habe nur aus Neugierde mitgemacht und finde die Grundidee gut.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Angelina schrieb:



      Grundsätzlich habe ich als Besitzerin eines großen Busens das größte Problem mit Blusen, die passen dann womöglich an der Taille genau, oben sprenge ich aber regelmäßig den Rahmen


      Ich habe immer das gegenteilige Problem...wenns an der Taille und den Hüften paßt dann ist es an der Brust oft viel zu weit. Irgendwie scheinen viele Marken zu denken, dass dickere Frauen automatisch auch einen großen Busen haben.
    • @ Iris

      Guck doch mal bei Agathe Zürich. Da hat mich meine SchwieMa hin geschleppt, die kauft da seit Jahren. Ich hab mir ein ganz schlichtes Oberteil im Nehru-Stil aus Leinen machen lassen dürfen. Immer noch mein schönstes Stück im Schrank.

      Die ganz ausgeflippten Sachen da sind aber nicht mein Fall.
    • Alke schrieb:

      Ich habe immer das gegenteilige Problem...wenns an der Taille und den Hüften paßt dann ist es an der Brust oft viel zu weit. Irgendwie scheinen viele Marken zu denken, dass dickere Frauen automatisch auch einen großen Busen haben.



      Ich kenne deine Kleidergröße ja nicht, aber damals ist es mir besonders by Triangle by s.oliver aufgefallen, dass mir die Blusen eher auf A-Linie (würde jetzt deinen Worten nach eventuell zu dir passen) geschnitten zu sein schienen.
      Die Marke schneidert bis Größe 54. Die Preise sind allerdings mitlerweile starker Tobak, ich habe dort seit zwei Jahren nichts mehr probiert oder gekauft, muss ich dazu sagen.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Ich fand die Fragen sinnvoll, aber leider das Modell auch nix für mich - der Rock ist zu kurz und Jacken, die in der Taille aufhören, stehen mir nicht so gut.

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Ich fand die Fragen sinnvoll, aber leider das Modell auch nix für mich - der Rock ist zu kurz und Jacken, die in der Taille aufhören, stehen mir nicht so gut.

      Mit freundlichen Grüßen Lisa



      Ich könnte das auch nicht tragen, aber ich glaube darum geht es auch nicht. Ich habe es eher so verstanden, dass man den Wer einschätzen sollte und was man bereit ist mehr zu zahlen, wenn das Modl nachhaltig produziert werden würde.
    • Hallo,

      ich bin als erstes gestolpert über die Angabe meines verfügbaren Einkommens und als nächstes über die verlangte Postleitzahl. Dann habe ich sofort abgebrochen.
      Ich bin inzwischen sehr misstrauisch in solchen Dingen und beides hat schließlich mit dem untersuchten Problem nichts oder nicht direkt zu tun - daher werde ich dergleichen auch nicht unterstützen.
    • Ich habe die erste Postleitzahl der Stadt, in der ich wohne, angegeben. Die genaue Postleitzahl dürfte nichts zur Sache tun. Aber so kann sie das Gebiet einordnen, wo eventuell Absatz für ihr Produkt ist.

      Vermutlich ist das Einkommen relevant, weil es in Relation zu dem Preis stehen mag, den man für das Ensemble zu zahlen bereit wäre.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Guten Morgen zusammen,

      vielen Dank euch allen für die Hilfe. Es ist bald die Mindestmenge an ausgefüllten Umfragen erreicht :)
      Die bisherigen Ergebnisse sehen auch ziemlich eindeutig aus, was mich wirklich sehr freut.


      @Angelina
      Das ist was ich ändern möchte. Die Kundin soll genau wissen wo die Kleidung hergestellt wird und woher die Materialien kommen und wie diese hergestellt werden.
      Die Angabe für welchen Figurtyp Kleidung gedacht ist halte ich gerade beim Onlineshop für sehr wichtig, da man es da ja nicht anprobieren kann und es einem die Entscheidung wesentlich erleichtert.

      @Alke
      Das sind glaube ich die beiden häufigsten Schwierigkeiten. Man muss wohl eine "standard" Brustgröße haben um in den meisten Kleidern gut auszusehen. Dabei wäre es relativ wenig Aufwand einfach 2-3 Varianten anzubieten.

      @Balou
      Vielen Dank für den Tip. Ich habe mir ihre Seite angeschaut, wirklich ein interessantes Konzept. Toll finde ich vor allem die vielen Farbvarianten. Sonst sind mir die Schnitte etwas zu unbetont, aber das ist absolut Geschmackssache.

      @Hummelchen
      Genau :) ich versuche damit einzuschätzen, ob es der Kundin wichtig ist, unter welchen Bedingungen ihre Kleidung hergestellt wird, und ob sie auch bereit ist dafür etwas mehr zu bezahlen um die Sicherheit zu haben, damit etwas sinnvolles zu unterstützen.

      @Thea
      Das verstehe ich natürlich, trotzdem eine Erklärung warum es nötig ist diese beiden Dinge zu fragen.
      Das verfügbare Nettoeinkommen dient dazu, eine spätere Frage besser beurteilen zu können, die nach der Bereitschaft einen Betrag für ein bestimmtes Outifit zu bezahlen. Wenn hier beispieslweise eine Teilnehmerin angibt unter 1000€ im Monat zur Verfügung zu haben, aber trotzdem bereit wäre für das nachhaltig hergestellte Outfit 400€ zu bezahlen, ist ihr das viel mehr Wert als einer die über 6000€ im Monat zur verfügung hat und ebenfalls bereit wäre 400€ zu bezahlen. Um den Teilnehmern kein ungutes Gefühl dabei zu geben habe ich die Bereiche relativ groß gewählt, aber verstehe dein Argutment natürlich.
      Die Frage nach der Postleitzahl ist um zu wissen wie die Verteilung der Teilnehmer über das Land ist, da ich sie sonst nicht als repräsentativ angeben kann. Hier würde es auch ausreichen, die ersten beiden Ziffern anzugeben.
      Ich hoffe die Erklärung hilft dein Misstrauen etwas zu reduzieren :)
    • Alke schrieb:

      Ich habe immer das gegenteilige Problem...wenns an der Taille und den Hüften paßt dann ist es an der Brust oft viel zu weit. Irgendwie scheinen viele Marken zu denken, dass dickere Frauen automatisch auch einen großen Busen haben.

      Das Problem habe ich auch. Wobei ich einen dicken Hintern habe, und an der Taille muss ich dann enger nähen. Ich habe außerdem "männlich" muskulöse Schultern, wenn da ein Oberteil passt ohne gleich bei jeder Bewegung auszureißen, ist vornerum viel Luft...
      Ich bin außerdem mehr der Typ "Sitzriese" mit relativ kurzen Beinen und Armen. Ich hab mir mal was maßschneidern lassen, da stellte sich heraus, dass meine Arme jeweils 8 cm zu kurz sind im Vergleich zur deutschen Norm-Frau, die Beine sogar 10 cm. Wenn "große Größen", auch als K-Größen, in der Breite passen, muss ich trotzdem Ärmel und Hosenbeine kürzen. Bei Röcken kommt es auf ein paar Zentimeter nicht so an, das geht dann, aber ich muss halt oft Hosen anziehen.

      Das gezeigte Outfit fand ich schön, sowas würde ich glatt im Job anziehen, und wenn die Qualität stimmt, auch entsprechend den Preis bezahlen. Gut verarbeitete Qualität hält mehrere Jahre. Ich trage ein (damals) teures T-Shirt seit fast 10 Jahren, und erst jetzt zeigen sich erste Auflösungserscheinungen an den Nähten. Da hat sich der Preis definit gerechnet im Vergleich zu Billig-T-Shirts, die jedes Jahr ausgetauscht werden müssen.
      Es hieß "grob strukturierter Baumwollstoff", sowas liebe ich generell. Und Leinen. Seide lehne ich ab, ich mag zum einen das "Hautgefühl" nicht, und zum anderen als Vegetarierin aus ethischen Gründen. Dann lieber Öko-Viskose. Die Farbe wäre nicht ganz meins, aber wenn man da individualisieren kann, wäre das super.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • @Klangola
      Vielen Dank :)

      @Sophia
      Vielen Dank für die genaue Beschreibung deiner Figur und der daraus resultierenden schwierigkeiten beim Kleiderkauf.

      Die "normgrößen" sind leider überhaupt nicht hilfreich, da sie eben ein Mittelwert sind. Das heißt noch lange nicht, dass sie deswegen vielen Frauen passt. Es wäre wirklich mal spannend das zu testen, wie viele Frauen tatsächlich in ein exakt danach geschneidertes Teil passen würden. So entsteht auch das Größenchaos, jedes Unternehmen passt die Standardgrößen nach seinen Vorstellungen an die Zielgruppe an.
      Ich nehme an du lehnst Seide ab weil sie die Raupen abtöten? Wie stehst du zu Seide die aus bereits geschlüpften Kokons gewonnen wird?

      Es freut mich sehr, dass dir das Outfit gefällt :)
      Eine Auswahl von etwa 10 Farben je Material halte ich für realisierbar, es würde sich sicherlich etwas finden.
    • Ich finde das Outfit an sich auch nicht schlecht, mir würde es halt überhaupt nicht stehen vom Schnitt her. Daher hab ich auch den Betrag angepasst was ich zahlen würde, wenn es ein Schnitt wäre, der passt.
      Meine Probleme sind im Verhältnis zur Gesamtverteilung ist der Bauch sehr groß, der Busen proportional eher klein und durch den großen Bauch + Schürze sind die Oberteile in der Regel zu kurz...
      Viele Grüße

      Andrea


      ###############
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      Naguib Mahfouz
    • Iris schrieb:

      Ich nehme an du lehnst Seide ab weil sie die Raupen abtöten? Wie stehst du zu Seide die aus bereits geschlüpften Kokons gewonnen wird?

      Ja, das ist der Hauptgrund, aber wie gesagt, ich mag das Gefühl auf der Haut nicht. Ich hab definitiv eine Macke, manche Dinge nehme ich anders wahr.
      Ich empfinde Seide nicht als kühl, wie viele Leute, sondern als "hitzig", aufdringlich, klebrig, auch Tussahseide, die grobnoppiger ist. Mir macht es nichts aus, grobe Schafwollpullis auf der nackten Haut zu tragen, aber Seide geht gar nicht, auch nicht in Mischung.
      Ich mag lieber das distanzierte, trockene, fast staubige Gefühl von Leinen, oder freundlich-weiche Baumwolle.
      Bei den Kunstfasern ist es so ähnlich: Mikrofaser fühlt sich schön weich in der Hand an, aber auf der Haut ist sie mir zu "distanzlos" anhaftend. Dann lieber kühle rutschige Viskose.

      Tierschutzgerechte Seide würde in meinem Fall also nicht viel nützen. :grins:
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)