Radfahren

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    • Hallo,

      hat jemand Erfahrung bis wieviel kg ein Fahrrad aushält?

      Ich habe mir vor einigen Jahren ein KTM-Trekkingrad gekauft. Nach nun 2 Schwangerschaften habe ich seitdem erheblich zugenommen und bin jetzt bei nicht ganz 110 kg. Ich würde gern mit meiner kleinen im Fahrradsitz eine Tour machen. Nun traue ich mich aber nicht so recht, weil wir vielleicht zusammen (plus Sitz) zu schwer sind?:eek: Sie wiegt noch nicht ganz 10 kg.
      Hat jemand Erfahrung?!
    • pitty1976 schrieb:



      hat jemand Erfahrung bis wieviel kg ein Fahrrad aushält?



      Dafür gibt es keine allgemeingültige Aussage!

      Jeder Hersteller und jedes Modell hat da andere Grenzen. Also am einfachsten beim Hersteller nachfragen oder nach Deinem speziellen Fahrrad googeln und schauen ob eine Belastbarkeit angegeben ist.
    • In dem Zusammenhang gebe ich Dir ein paar alte Links aus dem Forum über Fahrradsuche und Belastbarkeit von Fahrrädern.
      Die meisten, die damals mitgeschrieben haben, sind schon lange nicht mehr im Forum aktiv, aber die Informationen aus den Threads haben sicher an Gültigkeit nichts verloren.

      1. Thread
      2. Thread
      3. Thread

      Bitte nicht in den ganz alten Threads von 2005/6 antworten, sondern in dem Fall besser diesen neuen Thread verwenden.

      Übrigens haben wir eine ähnliche Gewichtsklasse und ich fahre nach wie vor stinknormale Hollandräder mit gutem Druck.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
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    • pitty1976 schrieb:

      Hallo,

      hat jemand Erfahrung bis wieviel kg ein Fahrrad aushält?

      Ich habe mir vor einigen Jahren ein KTM-Trekkingrad gekauft. Nach nun 2 Schwangerschaften habe ich seitdem erheblich zugenommen und bin jetzt bei nicht ganz 110 kg. Ich würde gern mit meiner kleinen im Fahrradsitz eine Tour machen. Nun traue ich mich aber nicht so recht, weil wir vielleicht zusammen (plus Sitz) zu schwer sind?:eek: Sie wiegt noch nicht ganz 10 kg.
      Hat jemand Erfahrung?!


      Aus eigener Erfahrung: Absolut kein Problem!
      Meine Frau ist nochmal einiges schwerer als du und ist mit Kind im Kindersitz bis jetzt noch mit jedem Rad zurechtgekommen, ohne sich auch nur im Entferntesten mit Gewichtslimits beschäftigt zu haben. ;););)
    • Mir wurde in einem Fahrradfachgeschäft mal gesagt, dass es eine Norm gibt, nach der ein Rahmen bis 130kg aushalten muss.
      Wenn das Gewicht darüber hinausgeht, gibt es entsprechende Modelle mit stärkerem Rahmen und Verstärkungen, ansonsten sind wie bereits erwähnt die Hollandräder sehr stabil. Alte Posträder wurden mir auch mal empfohlen, weil die eine sehr hohe Lastgrenze haben.
      In Deinem Fall dürfte es kein Problem sein. Ich würde aber definitiv ein Rad aus dem Fachhandel vorziehen.
      Meinem Vater ist erst vor kurzem der Rahmen gebrochen von einem real Fahrrad. Hätte nicht passieren dürfen, wird grad geprüft.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Bayernbub schrieb:

      Aus eigener Erfahrung: Absolut kein Problem!
      Meine Frau ist nochmal einiges schwerer als du und ist mit Kind im Kindersitz bis jetzt noch mit jedem Rad zurechtgekommen, ohne sich auch nur im Entferntesten mit Gewichtslimits beschäftigt zu haben. ;););)

      für mich ist das durchaus ein Problem. Mein Trekkingrad ist bis 120 kg geeignet, d.h. ich bewege mich im Grenzbereich. Es fährt sich in Kurven beschissen. Mit 20 kg weniger hab ich mir keinerlei Gedanken gemacht, heut fahr ich sehr viel langsamer und vorsichtiger durch Kurven. Damenräder mit tiefem Einstieg sind nun mal leider bauartbedingt nicht annähernd so verwindungssteif wie Herrenräder mit Querstange. Wenn ich dann noch eine Kiste Wasser auf dem Gepäckträger transportiere, wirds in Kurven übel. :(

      Mein Rat an pitty1976: ausprobieren, wie sich das KTM-Trekkingrad fährt und vor allem das Kind bitten, möglichst wenig im Kindersitz rumzuhampeln. Auseinanderbrechen wird das Rad mit Sicherheit nicht. :)
      Es kann allerdings sein, daß das Fahrfeeling alles andere als angenehm ist.
    • Vielen Dank für Eure Antworten!

      Ich habe nun mal den Hersteller Kontaktiert, und das Rad kann mit max. 118 kg "beladen" werden. Öhm... also ich habe meine Tochter und mich zusammen mit Klamotten gewogen und da kamen wir auf nicht ca 120 kg. Der Sitz wiegt ja auch noch mal ordentlich was. Wenn es nur um mich selber gehen würde, würde ich es einfach drauf ankommen lassen. Aber mit der Kleinen hinten drauf.... :confused:
      Vielleicht probieren wir mal nen Fahrradanhänger. Da sitzt sie vielleicht sicherer, falls doch irgendwas passieren sollte....
    • Diese Anhänger find ich ganz gut. Da haben die Kinder mehr Platz und sitzen auch sicherer, finde ich. Allein wenn man mal so umkippt, kann ja immer mal passieren, ist die Fallhöhe nicht so hoch. Man muss nur bei den Straßen aufpassen.
    • Denke ein paar Kilo mehr als vom Herrsteller angegeben wird es auf jeden Fall aushalten! Die Angaben sind ja immer sehr "vorsichtig". Die Hänger sind mir zum Beispiel immer unsympathisch, weil das Kind dann so weit weg ist und irgendwie direkt auf der Straße.. aber das mit dem Umfallen ist tatsächlich auch ein Argument und um die Belastung müsstest du dich ja dann auch nicht mehr sorgen.
    • alexb schrieb:

      Die Hänger sind mir zum Beispiel immer unsympathisch, weil das Kind dann so weit weg ist und irgendwie direkt auf der Straße..

      ja, es ist bestimmt sehr angenehm für das Kind, an der roten Ampel zu warten, wenn nebenan ein Bus vor sich hintuckert. :eek:
      Außerdem ist die Frage, ob sich die Anschaffung lohnt. Bald ist das Kind groß genug, ein eigenes Fahrrad zu fahren. Jedenfalls, wenn es sich um eine kleine Oldenburgerin handelt. In Ol lernen die Kleinen mit einem Jahr, Rad zu fahren. :applaus:
    • Für den Rahmen würde ich das mit den 130kg vielleicht noch unterschreiben, aber ich sehe das Problem an anderen Stellen:

      Speichen
      Ich sitze auf meinem Rad sehr aufrecht, damit liegt die Hauptlast auf dem Hinterrad. Bei einem meiner Räder hatte ich hinten ständig einen Platten. Ob die Speichen nach innen durchgestochen sind, kann ich nicht sagen, aber etwas an der Konstruktion war mit meinem Gewicht überfordert.

      Lenker
      Gebrochen ist er zum Glück nicht, aber "gezirpt" hat er ordentlich. Da Alu spröde bricht, wäre ich heute nicht mehr so risikofreudig.

      Federung
      Wenn Gewicht und Federung nicht zusammenpassen, wird 's ein Ritt auf der Gummiente. Wer schon mal eins der DB Räder gefahren hat, wird wissen, was ich meine.

      Meine Erfahrung aus vier Rädern lässt sich daher wie folgt zusammenfassen:

      • Stahl statt Alu
      • Ballonreifen statt Federung
      • Laufräder mit mehr Speichen oder kleinerem Durchmesser
      • gebogener Lenker für aufrechtes Sitzen (Entlastung der Handgelenke)


      Als ich noch keinen Blick auf die Herstellerangaben geworfen habe, habe ich immer nach Rahmenformen Ausschau gehalten, die noch eine zusätzliche Querstrebe hatten. Das gab es damals auch bei Rädern mit tiefem Einstieg.
    • Nur mal so in den Raum geworfen: Es gibt auch dreirädrige Fahrräder mit und ohne Elektromotörchen, z.B. von Popal. Da ist die Last auf die beiden Hinterräder verteilt, und außerdem Zuladung vorgesehen. Ich stelle mir das Fahren damit zwar langsam, aber auch sicherer vor. Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht?
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)