Flugzeugabsturz in Südfrankreich

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    • Flugzeugabsturz in Südfrankreich

      Was für eine entsetzliche Katastrophe! 150 Menschen sind ums Leben gekommen. Ich bin erschüttert. Ein furchtbarer Gedanke, sich die letzten 8 Minuten vorzustellen. Schrecklich!

      Ich möchte hier mein tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken vor allem für die Angehörigen und für die Eltern der Schüler, die an Bord waren.
    • 16 Kinder und zwei Lehrerinnen aus einem Gymnasium aus dem Landkreis, aus dem ich stamme, sind unter den Opfern. Das geht mir gerade besonders nahe. Die Kinder sind in dem Alter der Kinder meiner Freundin. Sie hatten vor ein paar Jahren erwogen nach Haltern zu ziehen, dann aber nicht das passende Haus gefunden. Jetzt bin ich froh, dass sie es nicht gefunden haben, da damit auch der geplante Schulwechsel nicht vollzogen wurde.

      Ich hoffe, dass die Familien und Freunde der Betroffenen bald wieder Frieden finden werden.
      [CENTER]Summ summ summ
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    • Ich bin sehr traurig.

      :(

      ich kannte niemanden, aber der Gedanke an die Eltern, die am Flughafen standen und warteten, das hat mich zum Weinen gebracht.

      Meine beiden jüngeren Töchter waren vor 2 Jahren mit dem Spanischleistungskurs in Barcelona.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ich finde es auch unglaublich traurig - mein Sohn war auch zum Schüleraustausch in Barcelona, vor einigen Jahren, und gerade vor 2 Wochen ist er von Düsseldorf in den Urlaub geflogen. Man denkt ja immer an einen Absturz - aber er scheint so unwahrscheinlich ... doch die Katastrophe ist gar nicht so fern.

      Was mich allerdings irgendwie irritiert, ist die ständige Berichterstattung ... stundenlange Sondersendungen, obwohl es gar nichts Neues zu berichten gibt. Soll das Anteilnahme signalisieren - und wenn ja, wollen das die Angehörigen überhaupt? Oder ist es eher Sensationsgier - endlich mal wieder ein schreckliches Thema, über das man so direkt berichten kann? Ich bin mir nicht sicher ...

      Was ich aber sagen kann: meine Fassungslosigkeit wird nicht größer dadurch, dass ich mir die gleichen Bilder 100 x angucke.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Gestern gegen 11 Uhr stürzte das Flugzeug ab. 150 Menschen sind tot. 72 Deutsche. Darunter 16 Jugendliche und ihre beiden Lehrer sowie zwei Kleinkinder. Die Maschine war 8 Minuten im Sinkflug und raste mit ca. 700 km/h in eine Felswand und zerschellte in tausend Fetzen. Die Ursache ist gänzlich unklar.

      Also mich bewegt das sehr und ich möchte die Gründe erfahren, warum es zu dieser schrecklichen Katastrophe kommen konnte. Mag sein, dass die Presse hier teilweise auch die Sensationsgier von solchen Leuten, die z.B. bei Autobahnunfällen anhalten und gaffen, ein Stück weit mit bedient. Aber die gibt es immer.

      Wo wäre denn das zeitliche Limit, ab dem darüber nicht mehr ausführlich berichtet werden soll? Ich finde, zum jetzigen Zeitpunkt, nach 1 1/2 Tagen, ist der Wunsch, die Berichterstattung einzuschränken, verfrüht. Mich interessieren diese Artikel und die Sendungen darüber. Und ich bin dankbar dafür, dass es die Informationen gibt. In manchen Fällen war das auch schon anders. Bei der MH-17 Katastrophe wurde nur sehr spärlich berichtet. Da war niemand am nächsten Tag am Absturzort. Und trotzdem wurde die Ursache schnellstens weltweit bekannt gemacht: Der böse Putin mal wieder.

      Ne, ne. Dann lieber in epischer Breite alle Details auf den Tisch. Ich hoffe, dass da dieses mal nichts verzögert und vertuscht werden wird, um irgendwelche Unternehmen zu schützen. Die Auswertung des Voice-Recorders ist abgeschlossen. Die Informationen darüber werden jedoch zurückgehalten. Warum?

      Aber nur Geduld. In einer Woche gibt's dann wieder ein anderes Thema. IS, Griechenland, Ukraine etc.
    • Zumindest wurde immer gesagt, dass man keinen Spekulationen Raum geben will - deshalb wird hoffentlich auch die Auswertung des Voice-Recorders erst dann bekannt gegeben, wenn sie gesichert ist. Das kann vermutlich noch eine Weile dauern. Wir sitzen zwar "in der ersten Reihe" - haben aber dennoch keinen Anspruch darauf, ständig und immer sofort informiert zu werden. Und was die Medien dann preisgeben? Wr weiß, was da so alles Realität entspricht, auch nicht bei ARD und ZDF ?

      Natürlich ist so ein Absturz schlimm - und es gibt immer Schlimmes in der Welt! Trotzdem ist meine Meinung, dass 2 Tage Dauerberichterstattung (über nichts Neues) auf 2 Kanälen (ARD und ZDF, was es da sonst noch gab, weiß ich nicht) merkwürdig ist. So, als gäbe es einen Autounfall und die Kamera steht daneben, dass jeder sich im Grauen gruseln kann. Ich finde das nicht gut - aber das ist sicherlich Geschmackssache.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Balou schrieb:

      ...

      Also mich bewegt das sehr und ich möchte die Gründe erfahren, warum es zu dieser schrecklichen Katastrophe kommen konnte. Mag sein, dass die Presse hier teilweise auch die Sensationsgier von solchen Leuten, die z.B. bei Autobahnunfällen anhalten und gaffen, ein Stück weit mit bedient. Aber die gibt es immer.
      ...

      Na, deine "Sensationsgier" willste doch auch bedient haben... sogar noch direkt vor deinem Vorwurf an die Gaffer. Was bist du dann? Du möchtest auch die Gründe erfahren? Was macht dich da besser, als jeden anderen Gaffer und Interessierten an Einzelheiten?

      Hier ein guter Artikel zur Medienaufarbeitung und die Echauffierungen im Netz:
      Spiegel online: Netzreaktionen

      Das passt sehr gut zu eueren Reaktionen hier.

      Ansonsten gebe Gott den Hinterbliebenen und den dort Helfenden: Kraft, Mut und Zuversicht.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Mich stört diese andauernde und auf fast allen Kanälen vorhandene Berichterstattung immens. Ich habe gestern Abend mal durch die Kanäle gezappt und mir ist dabei aufgefallen, dass sogar in so einem Boulevard-Promi-Magazin plötzlich die Frage aufgeworfen wurde, wie der Flugzeugabsturz die Promiwelt beeinträchtige. Dazu wurden dann irgendwelche Prominente aus den hinteren Rängen vor die Kamera gezerrt (naja, einige werden sich auch vor die Kamera gedrängt haben), die sich sehr betroffen gaben, davon berichteten, dass man nun auch als Prominenter Angst vorm Fliegen hätte und bla bla bla. Ich habe dann mal schnell weitergezappt, bevor ich wirklich ins Wohnzimmer gekotzt hätte.

      Später am Abend habe ich dann noch mal gezappt und kam an mehreren Talkshows vorbei. Bei Anne Will und ihren KollegInnen saßen dann die üblichen Verdächtigen und gaben ihren Sermon ab. Ich hatte da schon längst den Eindruck, dass auch hier einfach nur die Sensationsgier der Menschen befriedigt wird.

      Auf der anderen Seite habe ich dann auf Facebook gesehen, dass andere Menschen sich darüber echauffierten, dass Leute ihrer Anteilnahme überhaupt Ausdruck geben. Einer fing an wie ein Berserker zu argumentieren, dass zu gleichen Zeit Boko Haram in Nigeria wieder massig Menschen niedergemetzelt und Frauen und Kinder entführt hatten. Sachlich richtig. Aber dabei dann Bilder von Erschießungen und Enthauptungen (ja, der Kopf war ab aber der Leib kniete noch, die Kamera genau in die Wunde gehalten) und die Leute wegen ihrer Trauer um Absturzopfer zu beschimpfen, finde ich schlimmer als diese Sondersendungen zum Flugzeugabsturz. Die Bilder habe ich dann gemeldet - und war erschüttert, dass die Moderatoren diese Bilder nicht anstößig fanden.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Balou schrieb:



      Wo wäre denn das zeitliche Limit, ab dem darüber nicht mehr ausführlich berichtet werden soll? Ich finde, zum jetzigen Zeitpunkt, nach 1 1/2 Tagen, ist der Wunsch, die Berichterstattung einzuschränken, verfrüht.



      Und ich ich finde der richtige Zeitpunkt für eine ausführliche Berichterstattung ist erst dann gekommen wenn man weiß warum die Maschine abgestützt ist.

      Bisher weiß man doch noch gar nichts und das wird in Endlosschleife wiederholt.
    • Gerade die Seltenheit eines solchen Ereignisses und die Tatsache, dass es etliche Menschen auf einmal trifft, macht die starke Medien-Wirkung aus. Im Juli 2014 starben auf deutschen Straßen 343 Menschen, im August 286, in den folgenden Monaten 327, 287, 251, 299, im Januar 2015 222 Menschen, darunter sicher auch etliche Kinder. Die Angehörigen trauern auch, aber niemand ist öffentlich "betroffen". Es gibt keine Betroffenheitsmärsche oder Kranzniederlegungen. Darüber wird keine Sondersendung mit Experten gebracht. Es ist ja auch nicht so hochdramatisch, sondern alltäglich.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Pika schrieb:

      Und ich ich finde der richtige Zeitpunkt für eine ausführliche Berichterstattung ist erst dann gekommen wenn man weiß warum die Maschine abgestützt ist.

      Bisher weiß man doch noch gar nichts und das wird in Endlosschleife wiederholt.


      Es ist wie bei jeder größeren Katastrophe, die Medien stürzen sich darauf wie die Geier.
      Was hier jedoch ein gutes Maß ist, wage ich nicht zu beurteilen.

      Was im Übrigen die letzten 8 Minuten angeht, so wäre die Möglichkeit, über die man auch spekuliert, weil die Piloten sich nicht mehr über Funk meldeten, dass sie (und dann natürlich ebenso die Passagiere) durch den schnellen Druckabfall ohnmächtig wurden.
      Ganz ehrlich:
      Wäre ich Angehöriger, wäre das der einzige tröstliche Gedanke in all dem Grauen.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Na klar ist es schrecklich der Absturz, das stellt niemand in Frage.

      Aber wie Sophie schon schreibt, tödliche Auto/Verkehrsunfälle passieren wesentlich häufiger und sind doch nicht weniger schrecklich. Dabei sterben nicht 150 Menschen auf einmal aber die Trauer bei den Angehörigen ist doch deswegen nicht kleiner.
      Haben deswegen plötzlich irgendwelche Leute mehr Angst vorm Autofahren?

      Natürlich ist es wichtig herauszufinden was da genau passiert ist mit dem Flugzeug, aber vor allem damit es (wenn möglich) in Zukunft verhindert werden kann.
      Aber niemandem hilft es über die Trauer hinweg und weder "die Allgemeinheit" noch einzelne (nicht betroffene) Personen wie Balou insbesondere haben ein Anrecht darauf es zu erfahren und es hilft doch auch nichts.

      Oder fliegst Du ab sofort nicht mehr in Urlaub, auf Geschäftsreise? Verbietest Du Deinen Kindern den Austausch mit Spanien oder anderen Ländern deswegen?
      Und vor allem: hängt das davon ab, ob es ein Pilotenfehler war oder eine Bombe oder ein technischer Defekt oder ein gesundheitlicher Grund oder oder oder oder?
    • Ich glaube, man kann ja die Quellen auswählen, aus denen man sich seine Informationen holt. Die Blätter und die Sendungen, welche die Sensationsgeilheit bedienen sind ja bekannt und die muss man sich ja nicht antun, bis am bitteren Ende der Kopf im Sand rollt. Warum schaltet ihr denn nicht einfach weg?! Es gibt ja nun wirklich genügend Alternativen.

      Und jetzt berichtet die New York Times (!) über die Absturzursache in Europa! Toll!

      Von einem Zurückhalten von Informationen vor der Allgemeinheit bis zur Zensur ist nur ein kleiner Schritt! In unseren Breiten gibt es so etwas wie Pressefreiheit! Und selbstverständlich hat jeder das Recht, informiert zu werden. Wo und wie und in welchem Ausmass man sich informiert, bleibt jedem einzelnen selbst überlassen.
    • Natürlich ist das eine schlimme und traurige Sache und für die Angehörigen eine furchtbare Katastrophe, keine Frage. Aber wenn ich mir die Statistik hier ansehe, kann ich nicht ganz nachvollziehen, was die Medien, Gesellschaft und die Politik gerade machen.

      Nimmt man die Anzahl der Verkehrstoten von 2014, so starben jeden Monat durchschnittlich 280 Menschen. Sind die weniger wert, als diejenigen, die mit dem Flugzeug abstürzten, nur weil sei verteilt über ganz Deutschland und über das ganze Jahr verunglückten?
    • Balou schrieb:



      Und jetzt berichtet die New York Times (!) über die Absturzursache in Europa! Toll!



      Was ist denn daran toll?
      Ganz ehrlich, mir wäre es lieber die würden über andere Dinge berichten können als über solche Unglücke! Mir bleibt Dein extremes Interesse an einem solchen Unglück und der medialen Berichterstattung darüber sehr suspekt.
    • Ich ergänze den zitierten Satz wie folgt:

      Und jetzt berichtet die New York Times (!) als erste über die Absturzursache in Europa! Toll!

      Und darüber kann man dann schon mal nachdenken, oder vielleicht besser nicht. Die New York Times wusste schon in der Nacht, dass der Pilot ausgesperrt wurde. Als in Europa noch die Informationen zurück gehalten wurden. .....

      Und was daran 'sehr suspekt' sein soll, sich informieren zu wollen, verstehe ich nicht. So kaltschnäuzig, dass mich das nicht tangieren würde, bin ich nicht. Ich empfehle dazu den Artikel, auf den Sonnenkuss hinweist. Der beschreibt wirklich sehr gut die Reaktionen auf die Berichterstattung.
    • Natürlich muss man sich für so etwas interessieren - alles andere wäre ja merkwürdig.

      Aber es ist doch nun völlig egal, wer wann ZUERST von irgendwas berichtet!? Und überhaupt ... dieses Zerklauben von irgendwelchen "Neuigkeiten", die im Grunde gar keine sind. Da werden Leute vor die Kamera gezerrt, "was sie denn dazu sagen würden" ... irgendwer, der irgendwen aus Haltern kennt ... da werden Betten gezeigt, in denen die Angehörigen nun in dem Alpendorf schlafen sollen ... usw. Und nun rückt Montabaur ins Visier ... das Elternhaus ist schon belagert ... usw.

      Ich finde das alles gruslig. Ich will das auch gar nicht alles detailliert sehen - was ändert das? Man kann die Fakten in 3 Sätzen zusammenfassen.

      Ich bleibe dabei: Rundum-Berichterstattung hat für mich was von Senstationsgier und Gruseljournalismus. Natürlich können Sondersendungen sein - aber in dem Rahmen, in denen man die Fakten nennt - so wie der Brennpunkt nach der Tagesschau z.B.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Kubalibre schrieb:

      Natürlich ist das eine schlimme und traurige Sache und für die Angehörigen eine furchtbare Katastrophe, keine Frage. Aber wenn ich mir die Statistik hier ansehe, kann ich nicht ganz nachvollziehen, was die Medien, Gesellschaft und die Politik gerade machen.

      Nimmt man die Anzahl der Verkehrstoten von 2014, so starben jeden Monat durchschnittlich 280 Menschen. Sind die weniger wert, als diejenigen, die mit dem Flugzeug abstürzten, nur weil sei verteilt über ganz Deutschland und über das ganze Jahr verunglückten?


      Sehe ich absolut genauso wie Du,
      nur
      - man verzeihe mir in diesem Zusammenhang meinen Sarkasmus -
      es ist halt nicht reißerisch genug von einzelnen Verunglückten zu berichten, denn das wird mit Sicherheit nicht den Umsatz solcher Berichterstatter heben...

      -----------------------

      Zu den jetzigen Erkenntnissen:
      Was geht in einem Menschen vor, der unzählige andere Menschen bewusst mit in den Tod nimmt?

      Aber, woher will man denn so genau wissen, dass dieser Pilot den Absturz (der ja wohl in dem Sinne keiner war, sondern das Flugzeug war anscheinend in "normalen" Sinkflug?) herbei geführt haben soll, dies wirklich tat?
      Was, wenn er aus irgend einem Grund nicht fähig war etwas zu unternehmen? Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass ein Mensch so etwas bewusst getan haben soll.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Wie ... "nicht fähig war, etwas zu unternehmen"??? Er hat einige Schalter umgelegt, um das Flugzeug in die Sinkposition zu bekommen - und vor allem den Schalter "lock", dass niemand sonst ins Cockpit kam!

      Er war aktiv - er ist nicht irgendwo gegen gefallen oder so.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Andra1963 schrieb:


      Aber es ist doch nun völlig egal, wer wann ZUERST von irgendwas berichtet!?


      Ich finde es schon interessant, dass da auf einem anderen Kontinent Informationen veröffentlicht werden, von denen in Europa bis dahin niemand etwas wusste. Das macht mich zumindest nachdenklich.

      Andra1963 schrieb:


      Und überhaupt ... dieses Zerklauben von irgendwelchen "Neuigkeiten", die im Grunde gar keine sind. Da werden Leute vor die Kamera gezerrt, "was sie denn dazu sagen würden" ... irgendwer, der irgendwen aus Haltern kennt ... da werden Betten gezeigt, in denen die Angehörigen nun in dem Alpendorf schlafen sollen ... usw. Und nun rückt Montabaur ins Visier ... das Elternhaus ist schon belagert ... usw.

      Ich finde das alles gruslig. Ich will das auch gar nicht alles detailliert sehen - was ändert das? Man kann die Fakten in 3 Sätzen zusammenfassen.


      Ja warum schaust Du Dir das denn an? Es zwingt Dich ja niemand dazu. Du kannst doch auswählen, was Dich interessiert. Ich empfehle N-TV und, wie Du schon sagtest, den Brennpunkt.
    • Itsme schrieb:

      Sehe ich absolut genauso wie Du,
      nur
      - man verzeihe mir in diesem Zusammenhang meinen Sarkasmus -
      es ist halt nicht reißerisch genug von einzelnen Verunglückten zu berichten, denn das wird mit Sicherheit nicht den Umsatz solcher Berichterstatter heben...


      Also 280 Verkehrstote im Monat, über die sicher zumindest eine Notiz in einer Regionalzeitung erschien. 280 x 12 = 3360 Tote im Jahr. Multipliziert mit 150 Toten bei dem Flugzeugabsturz, darunter 75 Deutsche, die alle im selben Moment und unter höchst dramatischen Umständen gar nicht so weit entfernt in der grössten Katastrophe der 60-jährigen Geschichte der Lufthansa um's Leben kamen. Da kann man doch schon darüber berichten, oder? Soll das denn alles in einer möglichst zurückhaltenden, sachlichen Notiz abgehandelt werden? In der heutigen Zeit halte ich diese Vorstellung für utopisch. Wir leben im Informationszeitalter. Ob gut oder schlecht? Will ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall besser, als in diversen Regionen oder Staaten, wo sich die Bürger nur zensierte Informationen beschaffen können. Es kann sich doch jeder informieren, wie, in welcher Form und durch welches Medium er will.
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      Itsme schrieb:


      Zu den jetzigen Erkenntnissen:
      Was geht in einem Menschen vor, der unzählige andere Menschen bewusst mit in den Tod nimmt?


      Darüber denke ich auch die ganze Zeit nach. Eine schreckliche Vorstellung. Wie verzweifelt muss dieser Mann gewesen sein!

      Itsme schrieb:


      Aber, woher will man denn so genau wissen, dass dieser Pilot den Absturz (der ja wohl in dem Sinne keiner war, sondern das Flugzeug war anscheinend in "normalen" Sinkflug?) herbei geführt haben soll, dies wirklich tat?
      Was, wenn er aus irgend einem Grund nicht fähig war etwas zu unternehmen? Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass ein Mensch so etwas bewusst getan haben soll.


      Das dachte ich zunächst auch. Dass er selbst nicht bei Bewusstsein gewesen sein muss und die Tür einfach nicht öffnen konnte. Alles andere wäre undenkbar, dachte ich. Aber es ist anscheinend tatsächlich so gewesen, dass er selbst manuell den Sinkflug eingeleitet und noch bis zum Aufprall ganz ruhig geatmet hat, während der Pilot versuchte, die Tür einzutreten.
    • Balou schrieb:

      Ich finde es schon interessant, dass da auf einem anderen Kontinent Informationen veröffentlicht werden, von denen in Europa bis dahin niemand etwas wusste. Das macht mich zumindest nachdenklich.


      Ich finde es gut, wenn nicht SOFORT alles veröffentlich wird - insofern heißt es ja nicht, dass Europa "bis dahin nichts wusste", sondern dass es einfach noch nicht veröffentlich wurde, weil es noch weiter geprüft wurde. Das finde ich besser, als wenn gleich jede Spekulation an die große Glocke gehängt wird.


      Ja warum schaust Du Dir das denn an? Es zwingt Dich ja niemand dazu. Du kannst doch auswählen, was Dich interessiert. Ich empfehle N-TV und, wie Du schon sagtest, den Brennpunkt.


      Woher weißt du, dass ich das geguckt habe? Man kann auch kurz reinschalten - um dann wieder wegzuschlaten - und weiß auch, dass die Berichterstattung auf auf ARD und ZDF in Endlosschleife läuft.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)