Diskriminierung macht Dicke noch dicker

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    • Diskriminierung macht Dicke noch dicker

      Erst heute fällt mir dieser Artikel aus der Schweizer Pendlerzeitung 20min in die Hände

      20min.ch/wissen/gesundheit/sto…icke-noch-dicker-22180745

      Forscher des University College London haben demnach festgestellt, dass Kränkungen und Beleidigungen, denen Dicke täglich ausgesetzt sind, sich nicht nur auf deren Psyche auswirken, sondern sich auch direkt auf das Gewicht auswirken. Kürzlich wurde auch an der University of California eine ähnliche Studie durchgeführt.

      Endlich wurde dieser Zusammenhang wissenschaftlich untersucht.

      Essen aus Frust - für mich schon sehr lange ein Thema. Leider. Andere gehen in die Stadt und kaufen sich Schuhe, oder einen Hut. :(
    • Nicht nur das Frustessen macht indirekt dick, sondern Stresshormone wirken direkt auf den Stoffwechsel und sorgen für vermehrte "Einlagerung".
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Schön und gut, man kann aber auch anders reagieren als mit Essen. Ich finde, daß bei Wut die richtige Musik wahre Wunder bewirkt. Nicht zu häufig, damit die Ohren nicht geschädigt werden. :D Family, Anyway (Good News - Bad News, Holding The Compass, Lives And Ladies u.a.), volle Pulle mit Kopfhörern und ich frage mich, wie ich jemals wütend werden konnte. :)
    • Oh ja, laute Musik reagiert wunderbar ab. Bei mir ist das dann aber eher ACDC oder so :D
      Ansonsten komme ich gut runter beim Basteln. Aber auch nicht immer.

      Des weiteren versuche ich, Stress zu reduzieren.
      Da mind. das letzte halbe Jahr mein Stress wegen diverser Arzt- und Gesundheitsgeschichten extrem gestiegen ist, ich immer wieder Deprischübe habe und auch mein Tinnitus mittlerweile auf Dauersendung ist (und das alles sich nicht mal während des sehr ruhigen Weihnachtsurlaubs verbesserte), haben wir vor ein paar Wochen die Notbremse gezogen und ich arbeite derzeit (dank der Unterstützung meiner tollen Vorgesetzten und der prima Firma) nur noch 80%. Klar, finanzielle Abstriche inklusive. Aber was nutzt mir das Geld, wenn ich wieder auf der Nase liege?

      Aber das war jetzt ein dickes OT.

      Daher, ja, ich kenne essen aus Frust sehr gut.
      Mittlerweile nur noch sehr selten, aber wenn, dann als Anfall.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • @sunny, ich finde nicvht, dass das OT ist....
      Dicke, die wegen Diskriminierung noch dicker werden, reagieren ja sozusagen auf Stress und sind "emotionale Esser" , Essen dient bei ihnen nicht vorwiegend der Ernährung, sondern um gegen unangenehme Gefühle anzugehen: Frust, Traurigkeit, Wut, Angst
      oder allgemein bei Stress.
      dazu kommt der von @Sophie beschriebene Effekt durch den erhöhten Cortisolspiegel....

      Eine Möglichkeit ist es natürlich, Stress zu reduzieren,
      super, wenn man seine Stressfaktoren kennt und sie reduzieren kann,

      und erstmal erkennen, dass man kein Ess- Problem, sondern ein Stress-Bewältigungsproblem hat.

      Also besser eine Psychotherapie, als eine Diät...
      (und in der Therapie soll es NICHT um Essen oder Gewicht gehen, sondern um die Gefühle etc.)

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Also besser eine Psychotherapie, als eine Diät...
      (und in der Therapie soll es NICHT um Essen oder Gewicht gehen, sondern um die Gefühle etc.)

      Auf jeden Fall – aber erst einmal einen (nicht ausgebrannten) Therapeuten finden, der in den nächsten Jahren auch einen freien Therapieplatz hat :ueberleg:
    • Wie ich bereits anderswo erwähnte, ist die psychosomatische Wechselwirkung zwischen der geistigen Disposition und den körperlichen Auswirkungen mittlerweile zum Glück in der Therapie anerkannt.