Biotonne

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    • Wir haben nun eine Biotonne und ich weiß zwar was hinein darf (Brot, Käse (roh), Früchteschalen, Gemüseabfall, Küchentücher …) aber ich weiß noch nicht „wie“ ich diese Dinge in die Biotonne tun soll.

      Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen mit der Biotonne und kann mir helfen … Werft ihr den Abfall lose in die Tonne, oder benutzt ihr abbaubare Tüten, Papier, …? Wie ist es in einem sehr kalten Winter, wenn es draußen gefriert – was kann man da tun, dass der Bodenabfall nicht festfriert? Wie ist es im Sommer, wenn die Tonne in der Sonne steht – kann man etwas Natürliches gegen den Geruch und den Madenbefall tun?
    • Wir nehmen abbaubare Tüten --> kann man oben, wenn sie voll sind, schön zusammenknoten

      Gegen das Festfrieren bzw. zum Aufsaugen der Feuchtigkeit generell wird die Biotonne mit einer Lage Zeitungspapier ausgelegt

      Bei uns wird die Tonne alle 2 Wochen, im Sommer jede Woche, geleert. Wenn man sie dann jedesmal gleich ausspült (Schlauch --> Wasser), ist der Geruch kein Problem
    • Hallo,

      in unsre Biotonne kommen vor allem Gartenabfälle, sprich Unkraut. Auf dem Boden sorgt eine Zeitung dafür, daß nix festklebt. Küchenabfälle werden in Zeitungspapier eingewickelt, das wurde von der Stadt so empfohlen und ist ganz praktisch.

      Bei uns wird die Biotonne in den Sommermonaten wöchentlich geleert. Sie stinkt nicht. Wir machen den Deckel nicht zu, sondern lassen ihn offen.

      Unsre Biotonne steht nicht draußen, sondern in einem Schuppen. Probleme mit Maden haben wir deshalb nicht. Aber eine Freundin findet Maden gar nicht sooo schlimm, sondern sogar überaus hilfreich. Sie wohnt in einem großen Mietshaus, die zur Verfügung gestellte Biotonne ist viel zu klein für alle Parteien. Die Biotonne ist also ruckzuck voll. Und da kommen die Maden ins Spiel und fressen fressen fressen. Schwuppdiwupp ist wieder Platz in der Biotonne. Naja, ich finds schon reichlich eklig. :eek:
    • elltee schrieb:

      in unsre Biotonne kommen vor allem Gartenabfälle, sprich Unkraut. Auf dem Boden sorgt eine Zeitung dafür, daß nix festklebt. Küchenabfälle werden in Zeitungspapier eingewickelt, das wurde von der Stadt so empfohlen und ist ganz praktisch.
      Das mit dem Zeitungspapier ist mir recht sympathisch, denn die wöchentlichen Stadtzeitungen könnte ich somit sinnvoll wiederverwerten.
      Bei uns wird die Biotonne in den Sommermonaten wöchentlich geleert. Sie stinkt nicht. Wir machen den Deckel nicht zu, sondern lassen ihn offen.
      Bei uns wird die Biotonnen im zweiwöchigen Rhythmus geleert werden, dass finde ich im Hochsommer schon recht lang, zumal die Abfalltonnen in der Sonne stehen.
      Unsre Biotonne steht nicht draußen, sondern in einem Schuppen.
      Das wäre natürlich klasse, aber wir wohnen zu Miete und von daher haben wir keinen Schuppen oder ähnliches.
      Probleme mit Maden haben wir deshalb nicht. Aber eine Freundin findet Maden gar nicht sooo schlimm, sondern sogar überaus hilfreich. Sie wohnt in einem großen Mietshaus, die zur Verfügung gestellte Biotonne ist viel zu klein für alle Parteien. Die Biotonne ist also ruckzuck voll. Und da kommen die Maden ins Spiel und fressen fressen fressen. Schwuppdiwupp ist wieder Platz in der Biotonne. Naja, ich finds schon reichlich eklig. :eek:
      Das finde ich interessant, aber diese Maden sehen schon gewöhnungsbedürftig aus ;)

      Diese Unmenge an Mülltonnen … mit zwei Personen haben wir jetzt drei Mülltonnen :eek: (plus die Tonnen der anderen Mieter), außerdem haben wir bzw. machen wir überhaupt nicht so viel Müll. Ich versuche wo es nur geht Müll zu vermeiden, die Werbezeitungen habe ich schon mit einem Hinweis am Briefkasten abbestellt, denn diese Infos kann ich mir auch übers Internet holen.
    • Bircan schrieb:

      Habt ihr auch einmal etwas anderes ausprobiert wie diese Tüten?


      ja, ich hatte anfangs Papiertüten. leider stand bei mir dann das Wasser zentimeter hoch in der tonne und ich musste sie täglich leeren.
      Im sommer kamen dann Fruchtfliegenmaden dazu - war ziemlich ekelig.
      Seitdem bin ich auf kompostierbare Tüten umgestiegen , jetzt hält es der Biomüll zwei bis drei Tage aus.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Bircan schrieb:

      Wie ist es in einem sehr kalten Winter, wenn es draußen gefriert – was kann man da tun, dass der Bodenabfall nicht festfriert? Wie ist es im Sommer, wenn die Tonne in der Sonne steht – kann man etwas Natürliches gegen den Geruch und den Madenbefall tun?


      gegen das Festfrieren hilft nichts, wenn die Sachen lose reingeworfen werden ( die Tüten frieren nicht fest).
      gegen den Madenbefall hatte ich ein Spray auf Zitrusölbasis von Frosch.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • melisah schrieb:

      Wir haben einen Siebdeckel für die Biotonne, dass heißt Luft kommt rein und der normale Deckel hält den Regen ab, so ist der Maden und Fliegenbefall sehr eingeschränkt. So ein Decke kostet um die 13 € und hält Jahre

      Weißt du, ob man diesen Siebdeckel auch für die Abfuhr-Biotonnen bekommt?

      … Danke euch allen für die tollen Tipps und Erklärungen :)
    • Eine Plastiktonne für Biomüll ist halt ein Widerspruch an sich. Kompost ist auch was schönes, kann man sogar auf dem Balkon machen (Kompostkiste).
      Versuchs mal damit, den Deckel so zu blockieren, dass er nicht ganz schliesst, (Wäscheklammer oder irgendwas einklemmen). Dann kann die Flüssigkeit bessser verdampfen und die Fliegen (die aus den Maden werden) entfleuchen.
      Nicht zu viel Zeitung wegen der Druckerschwärze (altmodischer Ausdruck, es sind die Farben, die nicht echt unbiolgisch sind), eher benutzes Küchenkrepp oder was so hast. Das was anfriert, modert nicht und taut auch irgendwann wieder auf, da würde ich mir nicht so den Kopf machen. Käse und Brot sind allerdings nicht sooo für den Kompost, weil das mag auch das Nagetier mit langem Schwanz. Kommt aber immer auf die Menge drauf an.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Knallfrosch schrieb:

      Eine Plastiktonne für Biomüll ist halt ein Widerspruch an sich.

      Interessanter Hinweis zum Thema Plastiktonne – wir hatten uns gefragt was mit den Restmülltonnen und mit den Papiertonnen geschieht die man in unserem Ort an allen Häusern abgeholt hatte. Ich hatte bei unserer Kreisverwaltung nachgefragt was mit diesen Tonnen geschehen ist – sofort bekam die Gegenfrage: "Warum wollen sie das denn wissen?". Nach meinem Hinweis, dass ich nur eine interessierte Bürgerin bin und von daher diese Frage stelle, sagte mir die Zuständige auf diesem Amt, dass alle Tonnen geschreddert werden und das der Grundstoff der Wiederverwertung sei um neue Tonnen zu fertigen.

      Der Hinweis mit dem Brot bzw. Käse ist gut und macht Sinn.