Lymphödem-Übergewicht mit Magenverkleinerung behandeln

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    • Lymphödem-Übergewicht mit Magenverkleinerung behandeln

      Marianne Heyne ist seit drei Jahren ans Bett gefesselt, wegen ihren Lymphödemen in den Beinen. Da Marianne Heyne ins Krankenhaus musste und der normale Krankentransport für ihr Gewicht von 218 Kilo nicht ausreichte rief sie die Feuerwehr, die sie mit einem Kran abtransportierte.

      In einem Interview erzählte die Rentnerin wie es zu der Gewichtszunahme kam und das sie sehr wenig isst „Morgens gibt’s ein Brötchen und mittags einen Salat, abends wieder Brötchen oder Joghurt. Zwischendurch esse ich höchstens ein Stückchen Bitterschokolade.“.

      Trotzdem rät der behandelnder Arzt zu einer Magenverkleinerungs-OP. Frau Heyner versteht diese Empfehlung nicht, denn sie sagt, dass sie nicht noch weniger essen kann.

      Wie kann ein Arzt so etwas empfehlen, obwohl er von der Patientin weiß, dass sie eh schon wenig isst :batsch: … ich hoffe die Frau kommt in ein gutes Haus wie z.B. das Ödemzentrum Bad Berleburg "Haus am Schloßpark", denn dort wird nicht mit solch barbarischen Mitteln gearbeitet.

      KLICKKLACK
    • Bircan schrieb:




      Wie kann ein Arzt so etwas empfehlen, obwohl er von der Patientin weiß, dass sie eh schon wenig isst :batsch:


      Ganz einfach - er glaubt es nicht.
      ich habe zwar kein Lymphödem, aber mir
      glaubt auch keiner.
      der beste Spruch kam von einem Arzt, der tönte: "Von nix kommt nix!"

      Ich wünsche der Frau auch, dass sie endlich in eine Behandlung kommt, wo ihr geglaubt und an ihrem ursächlichen Problem gearbeitet wird.

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ich fass es einfach nicht, dass Mitten in Europa im 21. Jahrhundert ein Mensch wegen einem Lymphödem so dick wurde. Irgend einem Arzt hätte das doch mal auffallen müssen und der hätte doch vor Jahren schon Lymphdrainage verschreiben müssen, so dass sie gar nie bettlägerig geworden wäre. Da könnt ich mich masslos aufregen, über so viel Arroganz und Unwissenheit bei den Weisskitteln. :mad:

      LG Finchen
    • HIER noch ein weiterer Artikel – die Frau ist früher viel Rad gefahren, war zehn Jahre im Ruderverein und hat 28 Jahre als Verwaltungsangestellte in einem Krankenhaus gearbeitet.

      Die Feuerwehr rückte, in diesem Fall, schon zum vierten Mal an um die Frau mit dem Kran heraus zu hieven. Frau Heyner sagte zu dieser Aktion „Wenn Fachärzte Hausbesuche machen würden, wäre mir letzte Woche die peinliche Aktion mit der Feuerwehr erspart geblieben.“

      Ich kann mich Finchens Bemerkung nur anschießen, dass hätte doch einem Arzt frühzeitig auffallen müssen :confused:
    • Ich finde ehrlich gesagt, solche bloßstellenden Artikel einfach nur furchtbar. Beginnend damit, dass der volle Name genannt wird und noch lange nicht mit dem schrecklichen Foto endend, bei dem die Blöße der Frau nur notdürftig bedeckt ist, während die Ärzte in sicherem Abstand stehen mit Masken vorm Gesicht.

      Da kann man wirklich nur hoffen, dass sich die arme Frau einen fähigen Anwalt nimmt und mal kräftig bei allen Beteiligten aufräumt. Aber das wird wohl leider nur ein Wunschdenken bleiben...
    • Ich habe vor kurzem entdeckt, dass die freiwillige Feuerwehr der hiesigen Kreisstadt auf ihrer Internet-Seite über ihre Einsätze berichtet. Das ist ganz interessant, wenn die Feuerwehr mal wieder stundenlang fährt und man sich fragt, weshalb.

      Krankenbergungen mit dem Kran oder der Drehleiter kommen in dieser Liste öfter vor, da manche Treppenhäuser einfach für den Transport von Tragen nicht geeignet sind. Kein Mensch findet das komisch, es sei denn, der Kranke ist dick. Dann wird jedesmal ein Fass aufgemacht, welcher Aufwand doch für die doofen Dicken getrieben werden muss.

      Das war mir vor der regelmäßigen Lektüre der Feuerwehr-Seite auch nicht klar. Alles Propaganda ... und ich habe keine Worte für meine Empörung darüber.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Boewi - Martina: Ich bin gerade über meine blinden Flecken entsetzt, denn mir fiel nur das Wort "Magenbypass" auf, aber zuerst wäre doch wichtig gewesen das Recht auf Privatsphäre zu nennen!
    • Pika schrieb:

      Ich gehe mal davon aus das sie keiner mir vorgehaltener Pistole gezwungen hat ein Interview zu geben.

      Auch dem Foto und dessen Veröffentlichung musste mit Sicherheit zugestimmt werden.

      Solche Aussagen sind banal, denn man benötigt nur Einfühlungsvermögen um zu verstehen, dass sich diese Frau in einer traumatischen Situation befindet.

      In solch einer Situation ist eine Zustimmung schnell gegeben, aber die Konsequenzen sind eher schwer zu überschauen.
    • Was mich wundert, ist , dass keiner in der Lage ist, zu sagen, warum die Dame so dick ist.
      Lymphe oder Speck?
      das müsste doch festzuustellen sein.

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Knallfrosch schrieb:

      Woisnda der kausale Zusammenhang? Selbst wenn man feststellt dass die Dame "Speck" hat, weiss man damit nicht notwendigerweise warum sie dick ist. :confused:


      Ich versuche es nochmal :confused:

      Die Patientin wiegt 218 Kilo.
      Der Arzt sagt: abnehmen, das ist, weil Sie dick sind.
      Die Patientin sagt: Das ist ein Lymphödem, was das hohe Gewicht verursacht.

      Wer hat nun Recht?

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Manchmal haben beide Recht, manchmal keiner und manchmal beide ein bisschen. Die Frage nach Recht oder Unrecht hilft nicht immer weiter, ebenso wenig die Frage nach der Schuld. Wichtiger ist die Frage, wie man mit den Gegebenheiten umgeht...
    • Vielleicht untertreibt die Frau auch ein wenig mit dem was Sie angibt zu essen, aber ich bin mir sicher manch einer würde sich wundern wie wenig das auf das enorme Gewicht bezogen tatsächlich ist.Die Reaktion mit dem Mbypass wundert mich gar nicht. Die tolle Földiklinik, in der ich vor Jahren war, schob mich agressiv in Richtung Magen-Bypass.Zwar gestand man die Lymphödeme ein, aber das hätten alle Dicken früh oder später als Folge(Gedanken der Ärztin "weil Sie so viel fressen"), so die nette Ärztin. Ich dachte dann na ja, weil ich eben ein Mann bin und ja Männer eh keine Lymphödeme haben dürfen, wäre die Reaktion so ausgefallen. Weit gefehlt, später lernte ich zwei Frauen kennen, wo alles exakt genauso ablief. Und eine davon hatte Elefantiasis.Beide Frauen machten natürlich brav was man Ihnen sagte und rennen jetzt mit dem Bypass rum. Letztere hat gerade mal 35 Kilo in 1,5 Jahren dadurch abgenommen, Ausgangsgewicht 215 Kilo. Auf Ihre monströsen Beine hatte das ganze natürlich null Einfluss.Oh Wunder!