Magenbypass

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    • Danke Angelina , ich versuche wirklich das Ganze objektiv zu sehen. Ich habe auch nach wie vor eine kritische Einstellung gegenüber der AC. Panikmache kann ich genau so wenig gut finden wie den Blick durch die rosarote Brille.
    • Pika:
      Weshalb denkst du das es in Österreich einfacher ist?
      Also ein Schlauchmagen kommt für mich gar nicht in Frage, da 2 Personen die ich kenne einen solchen haben und genau so weiter essen wie zuvor und auch noch das gleiche Hungergefühl haben :(
      Nunja das mit den Spritzen und Vitaminpräperaten wurde mir erklärt und die ersten 2 Jahre habe ich alle 4 Monate eine Untersuchung die nächsten 3 Jahre alle 6 Monate dannach jährlich eine die ist aber freiwillig.
      Ich denke das es egal ist ob man 19 oder 30 ist. Da ich noch jung bin bildet sich bei mir die Haut noch besser zurück (nicht ganz das ist mir klar) und mein Körper ist auch schneller wieder Fit und stellt sich besser auf die neue Situation ein habe ich mir zumindest gedacht?:confused:
    • Sabsi schrieb:


      Ich denke das es egal ist ob man 19 oder 30 ist.
      Ist es nicht. Weil sich im Laufe der Zeit deine Prioritäten einfach ändern werden. Was dir heute noch absolut lebenswichtig erscheint, findest du in einigen Jahren absolut lächerlich. Das weißt du jetzt noch nicht. Und wahrscheinlich glaubst du mir das auch noch nicht, aber es wird so sein.

      Gerade deshalb wäre es gut und wichtig für dich, erst einmal Alternativen zu einer OP über einen längeren Zeitraum auszuprobieren. Eine Therapie anzufangen, zum Beispiel. Die OP läuft dir doch nicht davon. ;)
    • Eine Therapie?????? Inwiefern kann mir das helfen?
      Nunja ich denke oder sagn wirs so ich bin mir sicher das mir das Gewicht immer wichtig sein wird einfach um ''gesund'' zu sein. Damit meine ich kein Diabetis, Rückenbeschwerden.....
    • Pandora schrieb:

      Weil sich im Laufe der Zeit deine Prioritäten einfach ändern werden. Was dir heute noch absolut lebenswichtig erscheint, findest du in einigen Jahren absolut lächerlich. Das weißt du jetzt noch nicht. Und wahrscheinlich glaubst du mir das auch noch nicht, aber es wird so sein.


      Dem kann ich nur beipflichten.

      Mit 19 hatte ich auch ganz andere Ziele/Ideen/Vorstellungen als heute. Damals war ich zwar nicht dick, aber ansehnlich habe ich mich nicht gefühlt. Heute weiß ich, dass es mir einfach an Selbstbewusstsein, Erfahrung und einem gerüttelt Maß an "LMAA" gemangelt hat. Das alles kam im Laufe der Jahre.

      Und hätte es damals die Möglichkeit gegeben, mich ansehnlicher zu machen mit einer OP - mehr Selbstvertrauen hätte ich damit nicht gewonnen. Dazu waren ganz andere Erfahrungen/Erlebnisse/Gegebenheiten in meinem Leben nötig.


      Sabsi schrieb:

      Nunja ich denke oder sagn wirs so ich bin mir sicher das mir das Gewicht immer wichtig sein wird einfach um ''gesund'' zu sein. Damit meine ich kein Diabetis, Rückenbeschwerden.....


      Nicht jeder Dicke bekommt automatisch Diabetes und nicht jeder Schlanke bekommt keins. Da spielen ganz viele Faktoren eine Rolle. Und wenn Du sagst, Deine Großeltern haben Diabetes, kann es genauso gut sein, dass Du zwar Gewicht verlierst, aber es dennoch bekommst, weil Du vielleicht genetisch dazu veranlagt bist.

      Informiere Dich gut und umfassend und glaube nicht, es gäbe einfache Lösungen für Probleme - die gibt es meiner Erfahrung nach nicht. Und manches löst auch die Zeit - was heute noch schlimm erscheint, relativiert sich und mag später gar nicht mehr so gravierend sein, wie es ursprünglich einmal wahrgenommen wurde.
      Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat,
      der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach)
    • Vielen Dank für eure Hilfe und dafür das ihr versucht mir möglichst viele Wege zu zeigen. Ich werde mich auch weiterhin informiren und weitere Wege in betracht ziehen und melde mich wenn es neues gibt:)
    • Ich kann es absolut bestätigen dass sich die eigene Einstellung zu sich selbst ändert über die Zeit.
      Ich habe mir mit Anfang 30 Fett am Bauch absaugen lassen (mit 0 Kilo Übergewicht wohlgemerkt). Ich war absolut davon überzeugt dass dies eine gute Idee war, ich hatte alle Argumente für mich. Ich habe vorher zwei Schönheitschirurgen konsultiert. Der erste (privat, niedergelassen) riet mir davon ab, er sagte dass die Gefahr besteht dass Dellen zurückbleiben. Der zweite (akademische Koriphäe, macht umsonst rekonstruktive Operationen an armen afrikanischen Kindern in seiner Freizeit) war Feuer und Flamme. Es blieben Dellen. Auch nach der Korrekturoperation. Mein Bauch war vorher dicker aber absolut schöner. :rolleyes:

      Das ist natürlich überhaupt nicht mit AC zu vergleichen. Ich will nur sagen, bitte gib dir mehr Zeit bevor du etwas irreversibles mit einem deiner wichtigsten Organe anstellst.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Hallo Leute :)
      Ich bin auch mal wieder da. Ich habe mich weiterhin über die Operation und deren Nebenwirkungen informiert, aber auch über mach Alternativen. Für mich steht mittlerweile fest das ich mich für die Operation entscheide.
      Ich habe es mir gut überlegt und ich will das machen. Ich weiß es wird kein leichter Weg und vielleicht werde ich auch zweifeln aber ich werde das schaffen. Ich war bereits bei allen Ärtzten und habe auch einen Termin. Zwar war es ein langes hin und her und ich musste von einem Arzt zum anderen hetzen um die nötigen Untersuchungen zu bekommen aber jetzt habe ich alles und bin zuversichtlich.
      lg Sabsi:hopps:
    • Sabsi schrieb:

      [...] Ich stehe momentan vor einer großen Entscheidung und zwar bin ich 19 jahre alt, wiege 125kg und habe somit laut Arzt einen BMI von 41. [...] Würdet ihr mir zu der OP raten?

      Niemals würde ich einer jungen Frau mit dem Gewicht zu dieser OP raten, aber du hast ja, trotz der vielen Informationen und Tipps hier, deine Entscheidung getroffen.
    • Sabsi schrieb:

      Ich weiß es wird kein leichter Weg und vielleicht werde ich auch zweifeln aber ich werde das schaffen.


      Was genau willst Du denn schaffen?

      Wenn es Dir um den Weg BIS zur OP geht...klar den wirste bestimmt schaffen.
      Wenn es um die OP an sich geht.....da wünsche ich Dir, dass Du Glück hast und sie dann "schaffst" dh überstehst.

      Oder bezieht sich Dein "Schaffen" auch auf die Zeit NACH der OP?
      Auf all die Nachwirkungen, Auswirkungen, Einschränkungen, Spätfolgen etc?
      Denn DAS sind die Dinge um die Du Dir wirklich Gedanken machen solltest ob Du sie wirklich schaffen willst, kannst und vor allem musst....

      Und ansonsten sehe ich das ähnlich wie Bircan, ich finde es unverantwortlich wie Dir überhaupt jemand in Deinem Alter und bei Deinem Gewicht jemand zu einer solchen OP raten kann, aber es ist Dein Körper und Du hast für Dich die Entscheidung getroffen...da wünsche ich Dir nur, dass Du diese niemals bereuen wirst!
    • Sabsi, ich hatte das ja anfangs bereits geschrieben:
      Da du dich offenbar eingehend informiert hast und, so hoffe ich Pro und Contra ehrlich (vor dir selbst!) abgewägt hast ist es für mich voll und ganz zu akzeptieren, dass du diese Entscheidung getroffen hast.

      Ich wünsche dir, dass es dir tatsächlich das bringt, was du dir davon erhoffst!
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Ich kann dir nur empfehlen: Erwarte nicht zu viel:
      Du wirst dein Leben lang Diät halten müssen.
      Du wirst nicht gesund, sondern nur anders krank sein.
      Du wirst nicht mehr Charakter oder Selbstliebe haben, als jetzt.
      Du hast an einem gesunden Organ ohne Not herumschnibbeln lassen, hoffentlich kommste in keine Situation, wo du deinen gesunden Verdauungstrakt dringend bräuchtest.

      Na dann: Viel Glück!
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Was ist denn die Ursache des Übergewichtes? Keine einfache Frage, aber wenn du Pro und Kontra zusammenstellst solltest du dich mal fragen, warum du dick bist. Vielleicht findest du dann eine Weg ohne OP?
    • Bircan:
      Klar ich bin jung, aber ich möchte einfach wieder mit meinem Körper leben können und mich wohl fühlen.

      Alke:
      Mir hat niemand zu der Op geraten ich bin selbst auf diese Möglichkeit gekommen ;)

      Angelina:
      Ja das habe danke :)

      Sonnenkuss:
      Weshalb anders krank? Nur weil mir ein Stück Magen entfernt wurde? Das ist meines erachtens nur ein kleiner Preis wenn ich denke weche Veränderungen er bringt. Natürlich sieht das jeder anders und das akzeptiere ich auch.
      Der einzige Grund weshalb ich keine Selbstliebe habe ist der das ich meinen Körper hasse. Ich hasse es wenn ich sehe wie alles schwabbelt und die Haut hängt, genauso hasse ich meine Rettungsringe und das ich selten passende Kleidung finde ohne wie eine Knackwurst auszusehen. Mit dem Charakter hat das aber meines erachtens nichts zu tun.

      Evi:
      Ich esse zwar meist gesund aber sehr große Mengen. Wo ein anderer eine Portion isst esse ich 2 bis 3. Wenn ich nur eine esse habe ich schon nach einer Stunde wieder hunger.

      Lisa Cortez:
      Danke
    • Sabsi schrieb:

      ...
      Evi:
      Ich esse zwar meist gesund aber sehr große Mengen. Wo ein anderer eine Portion isst esse ich 2 bis 3. Wenn ich nur eine esse habe ich schon nach einer Stunde wieder hunger.
      ...

      Genau das kannst du aber mit einer Magen-OP auch. Viele oder sogar die meisten Operierten die ich kenne, kämpfen nach der anfänglichen Abnehm-Erfolgsgeschichte weiterhin mit ihrem Essverhalten und nehmen unweigerlich wieder zu.

      Dann kannste dich erst besch*** fühlen, am Besten noch, wennste dir den Frack schon enger schneidern hast lassen, also die Hautlappen weggeschnitten wurden und du wieder was zunimmst.
      Ich kenne da einen Mann, der sieht aus wie ein krumm zusammengenähter Teddybär. Und eine liebe Arbeitskollegin, die hat sich nur die "Winkeärmchen" enger nähen lassen, aber bei jedem Wetterwechsel leidet sie an ihren meterlangen (!) Narben Höllenschmerzen.

      Wenn du dich jetzt schon mies findest, wird keine Operation der Welt dein Bild, dass du von dir hast, auf Dauer verbessern können. Glaub mir, die AC-Operierten sehen mit ihren Narben, Hautlappen und Bauchschürzen nicht recht viel hübscher aus, als ein einfach dicker Mensch.
      Ich finde keinen Menschen und mich selbst schon mal gar nicht, "nur" hässlich, es gibt immer eine Schönheit und wenn es verdammt nochmal die immer wieder hervorgekramte "innere" ist.

      Bitte, bitte arbeite an deinem Selbstbild. Mit 125 Kilos bin ich noch skigefahrn, höhlengeklettert und geritten. Klar ist das anstrengend, aber es ist machbar, man darf sich doch nicht so einschränken lassen von sich selbst. Eine OP ist so radikal und aus Erfahrung weiß ich, dass sich für die Operierten nichts, aber auch gar nichts ändert.
      Nur so viel und so lange, wie bei jeder herkömmlichen Diät, wo man anfangs auch auf einer Erfolgswelle dahinschwimmt. Das kennen wir Dicken alle, dieses Hochgefühl und "ach wie einfach" und die anderen die das nicht machen, sind alle undiszipliniert und doof!

      Mensch, mensch, mensch, lass dich bitte nicht von so einem Dr. Frankenstein verschneiden und verkrüppeln für's Leben. Dicksein ist keine Krankheit, die man einfach wegschnippeln kann.
      Auch ich habe schon mit diesem Gedanken gespielt, ich glaube, die meisten von uns. Aber ich hab in den AC-Foren eher eine Abschreckung als eine Ermutigung herausgelesen.
      Keine, die nicht mindestens noch zweimal nachoperiert wurde, sei es tatsächlich eine Reparatur der AC oder eben eine Hautlappen-OP. Der Durchschnitt wird ca. sechsmal nachoperiert.
      Sechsmal das Risiko einer Narkose, die lange Krankenhausnachbehandlung, sechsmal Angst vor der OP, sechsmal Neben- und Nachwirkungen der medizinischen Nachversorgung...

      ...und das soll gesund sein?
      Gesünder als 125 Kilo zu wiegen?
      Wer's glaubt wird selig.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Sabsi schrieb:

      Der einzige Grund weshalb ich keine Selbstliebe habe ist der das ich meinen Körper hasse. Ich hasse es wenn ich sehe wie alles schwabbelt und die Haut hängt, genauso hasse ich meine Rettungsringe und das ich selten passende Kleidung finde ohne wie eine Knackwurst auszusehen. Mit dem Charakter hat das aber meines erachtens nichts zu tun.

      O doch. Es ist genau andersrum: der einzige Grund, warum du deinen Körper hasst, ist der, dass du keine Selbstliebe hast.
      Du machst deinen Wert als Mensch von deiner Körperform abhängig.
      Aber wenn du nicht genügend Selbstwertgefühl besitzt, das sich aus anderen Quellen speist als einer tollen Figur, dann ist das schon ein Aspekt deiner Persönlichkeit, der sich im Laufe eines Menschenlebens durchaus wandlen kann. Ich kenne Frauen, die wesentlich mehr wiegen als du, und erhobenen Hauptes durchs Leben gehen, weil sie eben andere Quellen für ihr Selbstwertgefühl haben als ihre Figur.

      Wirst du dich auch hassen, wenn deine Haare grau werden, die Haut schlaff von den Oberarmen schlackert, sich Falten um Augen und Mund bilden, Altersflecken auf dem Handrücken erscheinen, die Augen schwach werden ... ? Das erwartet alle Menschen auf diesem Planeten, unabhängig vom Gewicht.

      Es ist auch nicht gesagt, dass du nach der OP weniger isst als jetzt. Dann sind es halt nicht 3 große Mahlzeiten am Tag, sondern 30 kleine.
      Frag dich doch lieber, ob dein "Hunger" wirklich vom Magen kommt oder nicht vielleilcht doch andere Ursachen hat.

      Vielleicht versuchst du zunächst etwas Reversibles, wie einen Magenballon. Wenn sich deine Hoffnungen damit nicht erfüllen, kann man das wenigstens wieder rückgängig machen. Und wenn du damit klarkommst, kannst du ja immer noch an die OP denken. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sabsi schrieb:



      Alke:
      Mir hat niemand zu der Op geraten ich bin selbst auf diese Möglichkeit gekommen ;)



      Naja im Endeffekt haben Dir schon die Ärzte die Du bisher konsultiert hast dazu geraten. Denn meiner Meinung nach hätten sie einem Mädel in Deinem Alter und mit Deinem Gewicht diese Idee einer Magen-Verstümmelung direkt wieder ausreden müssen!
    • @ Sabsi

      Für mich klingt das alles so, als ob man jemandem, dem der Arm weh tut, raten würde, den Arm zu amputieren, anstatt der Ursache des Schmerzes auf den Grund zu gehen.

      Es hat einen Grund warum Du dick bist. Das kann die Gene sein, das kann von falschem oder ungesundem Essen kommen, dass kann psychische Gründe haben, es kann eine körperliche Krankheit zugrunde liegen...
      und, und, und.
      Es gibt hier sogar einen Thread mit einer (sicherlich längst nicht vollständigen) Sammlung von Gründen.

      Ich glaube wie Viele hier, dass diese mit einer OP nicht beseitigt werden.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Wenn du ein Volumenesser bist, dann hast du sicher kein ausreichendes Sättigungsgefühl, oder liege ich da falsch? Warum dann einen Bypass, der ist doch eher für Sweater geeignet oder als Umbauoperation, wenn ich richtig informiert bin. Gerade ein Bypass ist der größere Eingriff durch die Malabsorption. Als junge Frau wäre mir das zu heftig, du hast noch viele Jahre vor dir, bekommst sicher auch mal Kinder, das ist alles ein schwerer Eingriff.Ein Leben lang Substitution von Vitaminen, Eiseninfusionen in regelmässigen Abständen. Ich hoffe, du hast auch die Probleme bei Bypass in den entsprechenden Foren gelesen. Wenn du zuviel Essen tust, dann ist doch eine restriktive Methode indiziert wie zum Beispiel der Schlauchmagen? Aber besser wäre es auf das ganz zu erzichten, du bist jung ohne Gelenkprobleme und in dem Alter kannst du täglich in ein Fitnessstudio gehen und deine Pfunde abtrainieren. Dazu WW, damit wirst du satt.Und was das Hassen des eigenen Körpers angeht, wirst du den mehr lieben, wenn die Haut hängt? Stelle dich mal nackig vor den Spiegel und schaue dich bewußt an, mache ich oft. Dann fällt mir auf, dass ich auch Schönes an mir habe.Einenctollen Busen, knackigen Arsch, mein dicker Bauch kann nichts dafür, denn den habe ich gefüttert.Ich unterstütze die Meinung der anderen, dass du die Selbstliebe wieder erlangen musst. Hast du mal eine Psycho-oder Verhaltenstherapie gemacht? Das multimodale Konzept der Krankenkassen hat ja auch seine Gründe, es ist dazu gedacht ganz bewusst an drei Ecken zu arbeiten, Sport, Psyche, Ernährung. Mir kommt die Op zu schnell, ich finde, dass du wenig getan hast an deinem Uebergewicht was zu ändern. Der bequeme Weg ist nicht immer der richtige.
    • Evi schrieb:

      Der bequeme Weg ist nicht immer der richtige.


      Der vermeintlich bequeme Weg...

      Es ist hier alles schon gesagt worden über Selbsakzeptanz, die Risiken, die Folgen usw. und ich habe nicht das Gefühl, dass bei Sabsi davon irgendetwas wirklich angekommen ist.

      Dieses Phänomen kenne ich von zwei anderen Operierten in meinem Bekanntenkreis auch - man möchte keine Gegenargumente hören, setzt Scheuklappen auf und wartet auf die AC-Fee die einem mit einem Schlag schlank, schön und glücklich macht...

      Bei meinen beiden Bekannten ist das voll nach hinten losgegangen...

      Was mich immer wieder erschüttert, dass die Ärzte anscheinend keine Skrupel haben eine so junge Frau mit diesem "lächerlichen" Gewicht dieser irreversiblen Verstümmelung zu unterziehen.

      Es gibt durchaus einige wenige Fälle wo ich verstehe, dass die Übergewichtigen keinen anderen Ausweg sehen - und die Nutzen-Risiko Abwägung zugunsten der OP ausfällt.

      In diesem Fall finde ich das Verhalten der Ärzte einfach nur fahrlässig und völlig unverantwortlich.

      Liebe Sabsi. nichtsdestotrotz wünsche ich Dir alles Gute und dass Du deinen Entschluss nicht bereuen wirst.
    • Evi:
      Nein Kinder möchte ich keine. Die ganzen Zusatsstoffe die ich zu mir nehmen musssind mir auch bewusst. Und das ich keine Gelenksprobleme habe kann man nicht sagen. Nach meiner Knieoberation ( durch einen Unfall) vor 3 Jahren habe ich seit ca. einem Jahr vermehrt beschwerden und schmerzen.

      Itsme:
      In meiner Familie haben alle, außer meiner Oma, Normalgewicht. Ich esse fast immer gesund, Fisch, Fleisch, Gemüse, nichts frittiertes oder sonstiges. Ich esse einfach zu viel.

      Sopieh:
      Mag sein das andere Frauen ihren Körper mit mehr Kilos akzeptieren aber ich kann und möchte das nicht. Was bringt es mir wenn ich mich akzeptiere aber dennoch so nicht sein möchte? Wie kann ich etwas lieben was ich nicht sein will?
      Das Alter wùrde mir nichts ausmachen. Jeder wird einmal alt, man kann nichts dagegen tun aber gegen sein Gewicht schon.

      Sonnenkuss:
      Wenn ich einmal dünn bin und immer nur kleine Portionen gegessen habe warum sollte ich wieder Dinge in mich reinstopfen wenn mir doch die kleinen Portionen immer gereicht haben? Das sich Hautfalten bilden ist mir auch bewusst aber das nehme ich in kauf. Auch Narben sind mir egal, ich habe ja jetzt schon 7 Operationsnarben, da kommt es auf die auch nicht mehr an.
      Auf dauer gesehen ist es gesünder dünn als dick zu sein.
    • Sabsi schrieb:

      ... Nein Kinder möchte ich keine. [...]

      Für die Zukunft wäre es sehr wichtig, dass der Magenbypass erst ab einem gewissen Alter durchgeführt werden kann, dass würde es den Operateuren auch weniger einfach machen, denn einen jungen Menschen kann man meistens besser überzeugen von der Notwendigkeit dieser Operation. Es ist schwerer in jungen Jahren die weitreichenden Konsequenzen, egal ob auf Familienplanung oder auf die psychischen Probleme ... , zu erkennen.