Aus dem Krankenhaus zurück...

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    • Aus dem Krankenhaus zurück...

      Ich hatte von meiner Gallen-OP von vor über einem Jahr berichtet und auch irgendwo davon, dass ich auch nach der OP trotz vorsichtigem Essverhalten mehrere Male unerträgliche Schmerzanfälle von mehreren Stunden hatte - genau wie vor der OP.

      Die Ultraschalluntersuchungen - jedes mal - ergaben keine Anhaltspunkte.
      Sowieso ist das so, wie ich es erlebte sehr selten, die meisten Menschen können danach normal essen.

      Durch die Angst vor erneuten Schmerzanfällen wurde ich im Essverhalten immer vorsichtiger. Durch Recherchen erfuhr ich, dass es einige wenige Prozent von Gallen-operierten gibt, die es so erleben wie ich.

      Einige Monate hatte ich dann weitgehend Ruhe, die Angst blieb.

      Nun kamen sie wieder die Schmerzen, mit aller Macht und so ging es überstürzt ins Krankenhaus.
      Den gerade ablaufenden Schmerz konnte man mit zweimaliger Gabe von starkem Schmerzmittel über den Tropf eindämmen. Für den Folgetag waren alle nötigen Untersuchungen angesetzt, die ich gut überstanden habe. Die Schmerzen waren im erträglichen Bereich und eine Spiegelung der Gallengänge anberaumt.

      In der Nacht davor ging es dann jedoch in viel viel schwererer Form wieder mit den Schmerzen los, die dann so arg wurden, dass nach allen "normalen" Schmerzmitteln, die überhaupt keinen Einfluss auf die Schmerzen hatten, erst die zweite Morphiumgabe Erleichterung brachte.
      Zumindest die Schmerzen waren weg, ich jedoch nicht mehr von dieser Welt.
      Ich musste in diesem extrem benommenem Zustand gewaltig auf meine Atmung achten, denn sie wollte immer wieder aussetzen.
      Die Nachtschwester schien sehr überfordert und war nicht gerade - nun ja, wie soll ich sagen - emphatifähig und recht ruppig.

      (Gerechterweise muss ich dazu aber erwähnen, dass das gesamte übrige Personal trotz all dem Stress den sie haben, sehr sehr freundlich und hilfsbereit war.)

      Mir ging es auf gut deutsch gesagt, so richtig Scheiße. Körperlich sowieso und seelisch ebenso.

      Ich wurde mit dem Eingriff vorgezogen und sofort am Morgen folgte die Untersuchung der Gallengänge.
      Ich bekam nichts davon mit, denn erstens war ich von dem Morphium noch weggetreten und zweitens wird ein solcher Eingriff sowieso unter Vollnarkose vorgenommen.

      Resultat:

      Anscheinend befanden sich schon vor der Gallen-OP vor gut einem Jahr, auch Steine oder Gries in den Gallengängen. Wie gesagt auf dem Ultraschall nicht sichtbar.
      Diese hatten nun akut zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung geführt, die die zusätzlichen starken Schmerzen verursachten.
      Während es Höhepunktes dieser Schmerzen habe ich - wie der Arzt es ausdrückte, den letzten größeren Sterin der im Gang war, "selbst geboren".

      Weitere Schmerzmedikation und die sofort beginnende Gabe von starken Antibiotika haben dann zur Heilung verholfen.
      Seit vorgestern durfte ich, nachdem die Laborwerte eine sehr gute Minderung der Entzündungswerte zeigten, auch wieder etwas essen.

      Dann ging es hopplahopp und die nächste Nachricht war, dass wenn auch die folgenden Laborwerte eine so rapide Verbesserung zeigen, ich bald nach Hause dürfe.

      Das war gestern Nachmittag der Fall.
      Nun bin ich also wieder zu Hause, noch sehr schlapp, aber so froh, dass der Buhmann, der sich seit der OP nicht finden ließ und mich über ein Jahr so arg quälte und ängstigte, gefunden und beseitigt werden konnte.

      Nun bleibt trotzdem noch die Angst, die rational nicht so einfach wieder weg zu denken/argumentieren ist, obwohl ich von Kopf her weiß, dass solche unerträglichen Schmerzen nicht wieder anstehen werden. Aber dafür habe ich Hilfe.

      Schön ist, das ich einen lange geplanten, bereits gebuchten und bezahlten und so sehr benötigten Urlaub, der am 2.3. starten soll, nicht absagen muss, sondern - sofern weiterhin alles gut geht - antreten kann.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hallo Itsme,

      schön das es dir besser geht! :applaus:
      Ich wünsche dir trotzdem gute Besserung und das es für dich ein wunderschönder Urlaub wird!!

      Liebe Grüße!
      "s'Leba isch koin Schlotzer - abr au koi Gosch voll Reißnägel!!" (schwäbische Volksweisheit)
    • Liebe Itsme,

      die Geschichte klingt wirklich schlimm.
      Ich kann mir vorstellen, wie groß die Hilflosigkeit bei solchen Schmerzen und der zunächst fehlenden Diagnose gewesen sein muss.

      Umso größer die Erleichterung dass der Grund nun endlich gefunden werden konnte und du es überstanden hast mit der Prognose einer, soweit ich das richtig verstanden habe, vollständigen Genesung.
      Dass du immernoch Angst hast, nach einem Jahr quälender Unsicherheit ist vollkommen verständlich, das wischt man nicht mal ebenso weg.

      Ich wünsche dir viel Spaß und Erholung in deinem anstehenden Urlaub, das sollte ein richtiges Fest für dich werden.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Wünsche Dir weiter gute Besserung!

      Da ich am eigenen Körper schon erfahren musste wie schmerzhaft Gallenkoliken sein können und am Tag nach meiner Gallen-OP echt Angst hatte wieder zu essen nachdem ich 2 Monate vor der OP jedes Mal nach dem Essen immense Schmerzanfälle hatte kann ich Deine Angst gut nachvollziehen. Drücke Dir die Daumen, dass Du das bald in den Griff bekommst und dann im März Deinen Urlaub in vollen Zügen genießen kannst!
    • Welch grässliches Erlebnis.
      Schön, dass es Dir wieder besser geht!
      Und schön, dass Du wieder da bist.:applaus:
      Viele Grüße

      Andrea


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • @ Nette

      die letzten beiden Laborwerte in KH waren gut. Ich muss weiterhin noch einige Tage lang das Antibiotikum nehmen und natürlich die Nachsorge bei meinem Hausarzt, der schon alle Unterlagen hat, in Anspruch nehmen.
      Ernährungsmäßig ist die Empfehlung "leichte Vollkost".

      @ Alle die mir gute Wünsche geschrieben haben:

      Vielen vielen Dank :):):)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Das hört sich ja wirklich schlimm an. Ich wünsche dir, daß sich jetzt und vor allem auf Dauer das Problem erledigt hat.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • Zum Glück wurde Dir endlich geholfen und die Ursache entdeckt. Gallenkolliken müssen mörderisch sein und ich kann Deine Angst davor gut verstehen. Ich wünsch Dir von Herzen, dass Du im Urlaub so richtig Entspannung findest. Gute Besserung weiterhin.

      LG Finchen
    • Liebe Itsme,

      das klingt nach Horrortrip. Hatte mich schon gewundert, wo Du warst. Ich bin froh, dass es so ein gutes Ende gefunden hat, und wünsche Dir weiterhin gute Besserung.

      Liebe Grüße
      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Danke, Danke, Danke an Euch alle. :):):)

      Für Euch: :LG:


      Die Ausgangsposition jetzt fühlt sich, was meine schon so lange andauernde Angst vor neuen Schmerzen anbelangt, viel besser an als nach der ersten Attacke nach der Gallen-OP, denn damals konnte mir keiner genau sagen woher die Schmerzen kommen. Und wenn man das nicht weiß, rechnet man immer damit, dass sie wiederkehren.
      Was sie ja auch taten... :flenn:

      Jetzt aber will ich den Ärzten des KH vertrauen, dass der Übeltäter erkannt und beseitigt ist und ich will lernen wieder ohne diese Angst zu leben.
      Noch jedoch wohnt sie in mir und will sich nicht mal eben so verscheuchen lassen.
      Trotzdem merke ich, dass sie sich mit dem oben geschilderten Wissen irgendwann bannen lassen wird und das ist ein seeeeehr gutes Gefühl.
      :):):)

      Und ich habe therapeutische Hilfe. Das ist gut.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hallo, Itsme,
      ich kann Dein Angst-Probelm so gut nachvollziehen, besonders,
      wenn die Ärzte irgendwie im "Dunkeln" tappen.

      Aber immer, wenn mir ein Doc eine konkrete Diagnose
      gestellt hat, war die Hoffnung größer als die Angst.

      Alles Gute und einen ganz tollen Urlaub!!!

      Liebe Grüsse
      Mariechen
    • Auch den letzten Schreiberinnen vielen Dank
      für die lieben Wünsche :):):):)

      Habe nun Weiteres erfahren, was für die Zukunft helfen könnte. So soll es Naturmittel geben, die helfen der erneuten Gallensteinbildung vorzubeugen. Hierfür habe ich die Empfehlung zu einem speziellen Arzt, bei dem ich Montag anrufen und um einen Termin bitten werde.
      Auch weiß ich nun, dass fettreiche Ernährung wohl der Gallensteinbildung Vorschub leisten soll. Aber ich esse schon lange relativ Fettarm. Wo es geht werde ich da noch weiter reduzieren.
      Was in meiner Macht steht um neue Gallensteine zu verhindern, werde ich natürlich tun.

      Was den Punkt der fettarmen Ernährung angeht, bin ich allerdings ein bisschen verwirrt, denn meine Schwester, die praktisch ihr Leben lang von einer Diät in die andere gesaust ist, hatte vor ca. 20 Jahren Gallensteine.
      Am Fett allein kann es also nicht liegen.
      Auch hier also wie in allen anderen Bereichen:
      Jeder Mensch ist ein Individuum und was für den Einen gilt muss für den Anderen noch lange nicht gelten.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Liebe Itsme,

      ich verfolgen deine Gallenblasengeschichte nun schon seit Beginn.
      Da ich auch Probleme mit der Gallenblase hatte, habe ich mich umfassend zu dieser Thematik informiert.
      Mir ist damals ein Buch empfohlen worden, durch die ich meine Probleme weitestgehend lösen konnte.
      Es heißt: Die wundersame Leber- und Gallenblasenreinigung und wurde geschrieben von Andreas Moritz.
      Die Resenzionen zu diesem Buch bei Amazon (oder natürlich bei anderen Buchversendern) sind recht informativ und helfen bei der Entscheidung, ob man/frau das Buch kaufen möchte.

      Dir alles Liebe und Gute.
      Engelchen

      .
      [SIZE=1]:holy:

      Hast DU heute schon einen dicken Menschen umarmt??? Fang bei dir selber an!!! (Engelchen)
      [/SIZE]
      [SIZE=1]

      [/SIZE] [SIZE=1]Denn: "LIEBE deinen Nächsten wie DICH SELBST" (mein Chef, der Jesus)[/SIZE]
    • Itsme schrieb:


      Auch weiß ich nun, dass fettreiche Ernährung wohl der Gallensteinbildung Vorschub leisten soll. Aber ich esse schon lange relativ Fettarm. Wo es geht werde ich da noch weiter reduzieren.
      Was in meiner Macht steht um neue Gallensteine zu verhindern, werde ich natürlich tun.

      Was den Punkt der fettarmen Ernährung angeht, bin ich allerdings ein bisschen verwirrt, denn meine Schwester, die praktisch ihr Leben lang von einer Diät in die andere gesaust ist, hatte vor ca. 20 Jahren Gallensteine.
      Am Fett allein kann es also nicht liegen.
      .


      Hallo itsme,
      nein, das liegt nicht am Fett. Auch eine extrem fettarme Ernährung kann Gallensteine hervorrufen. Das liegt daran, dass der Gallensaft dann nicht gebraucht wird, zulange in der Gallenblase bleibt und quasi "eindickt" = Steine bildet.
      Ich hatte meine Gallenkoliken NACH vier Monaten, in denen ich so gut wie nix und 30 kg abgenommen habe. In der Klinik hat man mir dann die Zusammenhänge erklärt.
      Also kein wunder, dass deine diätgeplagte Schwester welche entwickelt hat!
      ZU schnelle Gewichtsabnahme steigert das Risiko, eine Gallenkolik zu bekommen.


      Nachfolgend die häufigsten Ursachen für Gallensteine:

      Familiäre Belastung
      Übergewicht
      Schwangerschaft
      Mittleres oder höheres Alter
      Frauen
      Hoher Cholesterinspiegel
      Fasten
      Sehr fettarme Ernährung
      Schnelle Gewichtsabnahme (strenge Diät)
      ....


      aus gallenblase.gesund.org/krankheiten/gallensteine.htm
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Die letzten Aussagen - ich habe den Ausschnitt aus dem Buch gelesen und nun Deinen Beitrag Lisa - ebenso etliches im Internet dazu, sowie Aussagen aus dem Umfeld, verwirren mich vollkommen, denn jeder sagt / schreibt etwas anderes.

      Mein Vertrauen ist sehr sehr angeschlagen, da zunächst, nach den ersten Schmerzattacken nichts entdeckt wurde, dann plötzlich im KH vor ca. 1,5 Jahren doch von Gallensteinen als Ursache die Rede war, die Gallen OP jedoch keine Verbesserung brachte, dann nachfolgend bei wiederholten mehrstündigen starken Schmerzen und darauf folgenden mehrmaligen Untersuchungen wieder nichts gefunden wurde, dann die letzte Blutuntersuchung zwei Tage vor meinem jetzigen KH-Aufenthalt, beste Werte zeigte und ich dann doch mit viel Tamtam im Krankenhaus landete, wo mein Zustand lebensbedrohlich wurde und wo man dann Steine in den Gallengängen fand, die zu einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung und zur Gelbsucht führten...

      Jedes mal, bei jeder Untersuchung glaubte ich wieder daran dass alles okay wäre...
      Jedes mal aber blieb die Angst vor erneuten Schmerzen...
      Von vielen Seiten hörte und las ich, dass Fett vor allem mit verantwortlich wäre...
      auch dass eine Gewichtsreduktion die Chancen erneute Steine zu bilden sehr mildert...
      dann eben jetzt, dass fettarme Ernährung der Bildung Vorschub leisten...
      ebenso wie eine Reduktionsdiät...

      Ich weiß bald nicht mehr was ich essen soll und was nicht, was ich glauben kann und was nicht, und wie viel Wert eine Blutuntersuchung haben soll, wenn einen Tag nach hervorragenden Ergebnissen mein kompletter Körper verrückt spielt und die Werte dabei sauschlecht sind/werden.

      Auch nehme ich heute die letzte Ration des Antibiotikums und schon das macht mir wieder Angst:
      Ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung wirklich ausgeheilt???
      Denn auch dazu bekam ich aus dem Umfeld zu hören, dass wenn die nicht komplett ausheilt, sie sich chronisch manifestieren kann.

      Mittlerweile achte ich auf jedes kleine Zwicken, Zippen, Stechen, habe Bedenken bei jedem Bissen den ich zu mir nehme, beobachte meine Verdauung mit Argusaugen.. und so weiter.

      All diese Widersprüche machen meine Ängste nicht kleiner, meine Unsicherheit bezüglich richtigen Verhaltens immer größer und mein Vertrauen in die Ärzteschaft immer kleiner...

      Ich würde soooooo gerne einmal wieder ohne all diese Ängste leben...:bigheul:
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hallo itsme,

      wenn du viele kleine Steinchen hast und nicht einige wenige große, muss der Arzt sehr geschult sein, sie im Ultraschall zu entdecken. Zwei (!) Ärzte haben bei mir nix gefunden - erst die dritte Ärztin: "Ach ja, da sind sie!"
      Soweit ich das mit der Ernährung verstanden habe, ist BEIDES schädlich: Zu fettreich UND zu fettarm. Ich hoffe sehr, dass du mit einer ganz normalen Ernährung keine Beschwerden bekommst. Und du solltest keine "Crash- Diät" machen.
      Bei mir ist es seit der OP so, dass ich, wenn ich nur ein wenig fett esse, sofort Bauchkrämpfe und Durchfall bekomme. Mein körper meldet sich und sagt mir, was er nicht mehr verträgt. So wird es bei dir auch sein, wenn du erst wieder ausgeheilt ist.
      gute Besserung

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Meine ersten Kolliken bekam ich nach ca. einem Jahr Mitgliedschaft in dem bekannten Abnehmverein. Nach einem weiteren halben Jahr war meine Gallenblase draußen..... kein einziger Stein, nur Gries.
      Der Arzt meinte ich sei nicht die erste, die nach oder während einer Diät Kolliken hat und die Gallenblase entfernt werden muss.

      Esse ich, wenn wir abends ausgehen, zu fettreich bekomme ich Durchfall. Nachts.
      Genauso ist es aber auch wenn ich zu wenig Fett zu mir nehme. Dann habe ich wie vor der OP diesen hellgelben Durchfall.
      Ich bin nach Jahren immer noch am ausprobieren was mir gut tut und was nicht. Letztens habe ich gemerkt, dass ich wieder Äpfel essen kann, dafür geht Knoblauch nicht mehr. Es kommt immer wieder was dazu und was anderes fällt weg.
      LG Angel
    • Hallo Lisa,

      ich habe keineswegs vor eine Crash-Diät zu machen. Es ist die pure Angst die mich extrem vorsichtig sein lässt. :-o

      Nun ja...
      die letzten zwei Tage ging es mir beschi.... denn ich habe mir entweder einen Magen-Darm-Virus zugezogen, oder aber in Punkto Ernährung einen Fehler gegangen.
      Da mein Mann nun jedoch ähnliche Symptome zeigt, denke ich auch an einen Virus. Der wirkt sich bei mir natürlich bei der mistigen Vorgeschichte extrem unangenehm aus. Sowohl was die körperliche Belastung als auch die Seelische Belastung betrifft.
      Ich bin (noch) so leicht umzuhauen. Das ärgert mich, weil ich gern wieder stark werden/sein möchte.

      Hallo Angel,

      wie Du den Durchfall beschreibst, so ist es gerade bei mir. Allerding mit Kolik-artigen Beschwerden. Ob von Nahrung oder durch einen Virus.. ich weiß es nicht.

      Erklärbar wäre beides, da ich nach einigen Tagen mit Magerquark auf 20%tigen umgestiegen bin (weil der Magerquark in dem Laden gerade nicht mehr vorrätig war) und am Morgen danach ging es los.
      Aber dass mein Mann nun ähnliche Symptome zeigt, kann auch einen Virus bedeuten. Oder sein Körper reagiert wie meiner, der nach Tagen mit Hauptbestandteil Magerquark, nun bei dem 20%tigen revoltiert???

      Übrigens haben wir den Quark so wie ich ihn angereichert hatte, mit ganz vielen frischen Kräutern, mit kleingeschnittenen Paprikaschoten, Gurke und Äpfeln, sehr gern gegessen.
      Dazu gab es jeweils Pellkartoffeln und da wir es so mochten, einige Tage hintereinander als Hauptmahlzeit...
      ... und dann eben am letzten Tag mit dem 20%tigen.

      Ob das der Grund für die Beschwerden sein kann???
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]