Werde ich je wieder eine Arbeit finden?

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    • Werde ich je wieder eine Arbeit finden?

      Ich bin wirklich verzweifelt. Seit dem Jahr 2006 bin ich arbeitslos, in dem Jahr wurde auch unser Sohn geboren, ich habe es mit Minijobs versucht, mit Zeitarbeit, aber entweder wurde ich gekündigt oder es hat einfach für mich nicht so gepasst.

      Ich habe Hotel und Informatikkauffrau gelernt, ich bin sehr fit in sämtlichen Büroangelegenheiten, Sprachen usw.

      Wie es so ist, im Laufe der Zeit habe ich mich von der stämmig-molligen Madame in eine Frau mit Adipositas permagna entwickelt. Irgendwie habe ich das nicht so wahrgenommen:eek:, dass es so"schlimm" ist, ich wiege 140 kg auf 1,80.

      Ich habe mich in den letzten Jahren bemüht Arbeit zu finden, aber Freunde und Familie(und die wollen mir keine reinwürgen) haben mir ziemlich offen gesagt, dass meine Wunschstellen(Büro, Verwaltung etcpp) wohl mit meinem Gewicht nicht in Frage kommen und ich muss Ihnen recht geben. Und ich suche nicht den Supermanagerjob, sondern wäre auch mit einem Archivjob zufrieden.

      "Büro" kann ich, ich kann mir nicht vorstellen als Verkäuferin zu arbeiten, das liegt mir einfach nicht. Meine Therapeutin hat auch gemeint, ich solle mich mal als Tagesmutter oder Altenpflegehelferin bewerben. Tagesmutter ist für mich indiskutabel:eek::grins:

      Mich frustiert es einfach, dass mein Gewicht ein Hindernisgrund sein soll, irgendwo im Büro was in den PC zu klopfen, herrgott! Und Bewerbungen habe ich geschrieben, das dürft Ihr mir glauben, ich habe nicht mal ein Nein Danke gehört:mad:

      Danke, dass ich mich austoben durfte;)
    • Hallo Madame,

      das hört und liest man ja öfter, dass übergewichtige Menschen gegenüber eher normalgewichtigen Menschen bei der Stellensuche Nachteile haben sollen. Bei Jobs, die z.B. Ge-wichtig in einem anderen Thread beschreibt, die also mit stundenlangem Stehen oder Gehen oder gar Klettern verbunden sind, verstehe ich das ja auch noch einigermaßen. Aber bei Jobs im Büro, in der Verwaltung??? Du bist gut ausgebildet, hast Berufserfahrung, kannst denken, am PC arbeiten, und - sitzen!!! ;) Wahrscheinlich geht es nicht um den Beruf an sich, sondern darum, dass übergewichtige Menschen gerne in "Sippenhaft" genommen werden und ihnen allen unterstellt wird, häufig krank zu sein und somit früher oder später dem Arbeitgeber eher Schaden als Nutzen zu bringen :mad:. (Was ist dagegen mit den vielen schlanken sportlichen Kolleginnen und Kollegen und ihren zahlreichen und langwierigen Sportverletzungen...? Irgendwie scheinen die nicht zu gelten...)

      Aber nicht jeder Arbeitgeber denkt und handelt so!!! Als ich damals meine erste Arbeitsstelle gesucht habe, lag mein BMI nicht weit unter Deinem. Nach 2 Vorstellungsgesprächen hatte ich 2 Zusagen und damit sogar die Qual der Wahl... Also: Nur Mut!!! Vielleicht kannst Du die Bewerbung noch ein wenig "aufpeppen"? Irgendwie zeigen, dass Du ein "Original" bist, bei dem es sich lohnt, es kennen zu lernen? Ein Bewerbungsfoto mit kesser Frisur und wachem Blick reinkleben? Oder so? ;) Hast Du da wirklich schon alles probiert? Vielleicht können Dir Deine Freunde dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen?

      Viel Erfolg und Glück!
      Mollezza
    • Liebe Mollezza, danke Dir für Deine Antwort- meine Bewerbung ist gut, mein Bild auch. Ich bin es aber langsam sooo leid, die Hoffnung in einem großen Unternehmen unterzukommen habe ich eh aufgegeben. Aber mich ärgert es so, ich bin auch nicht mehr krank als normalgewichtige Menschen- aber nicht mal die Chance auf ein Vorstellungsgespräch macht mich einfach sauer:-o
    • Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn du seit 2006 arbeitslos bist, dann ist die Langzeitarbeitslosigkeit ein viel grösseres Problem als Dein Gewicht.
      Du könntest dem Arbeitgeber beweisen dass du die richtige für die STelle bist, indem du ihm eine Probewoche anbietest. Oder über einen MInijob in eine Firma kommst und dich so zeigen kannst.
      So ähnlich habe ich es vor 7 Jahren auch einmal gemacht. Bin immer noch auf dieser Stelle.

      Gib einfach nicht auf.

      lg
      Bärbel
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • viel-frau schrieb:

      Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber wenn du seit 2006 arbeitslos bist, dann ist die Langzeitarbeitslosigkeit ein viel grösseres Problem als Dein Gewicht.
      Du könntest dem Arbeitgeber beweisen dass du die richtige für die STelle bist, indem du ihm eine Probewoche anbietest. Oder über einen MInijob in eine Firma kommst und dich so zeigen kannst.
      So ähnlich habe ich es vor 7 Jahren auch einmal gemacht. Bin immer noch auf dieser Stelle.

      Gib einfach nicht auf.

      lg
      Bärbel


      Ja, das weiß ich auch, ich hatte ja auch schon ein paar Minijobs, waren aber befristet, oder die Firma hat Insolvenz gemacht. Aber wie soll man sich beweisen, wenn man einen nicht in sein Unternehmen lässt?
    • Sabine schrieb:

      Probiers mal bei Bosch. Manch einer hat sich 20 mal bei Bosch beworben, bevor er genommen wurde, hartnäckig sein.

      Sabine


      Bei Bosch habe ich über die ZA gearbeitet, weil eine Kollegin auf unbestimmte Zeit krank war, die Kollegin kam zurück und ich war meinen Job los. Bei BoschSiemens habe ich mich schon 5mal beworben, das ist bei mir um die Ecke, optimal für mich(kleine Teamassi in Teilzeit), keine Chance. Eine Bekannte die auch bei der Firma arbeitet(mit alten Vertrag seit Xjahren), meint, die nehmen sogar als Assistentinnen nur noch Leut, die studiert haben oder aussehen wie ein Model. Ich habe nur Abi und kein Studium vorzuweisen:mad:
    • Nach meinen Erfahrungen ist das Gewicht ein eher untergeordneter Faktor, zumindest in den Buden, die ich kenne. Du schreibst doch nicht etwa dein Gewicht in die Bewerbung, oder?!
      Viele große Firmen haben mittlerweile sogar anonyme elektronische Bewerbungsverfahren, da kommt es (erst mal) nur auf die Qualifikation an, da ist noch nicht mal ein Foto oder eine Altersangabe dabei. Das ist der Trend, allein schon um sich nicht eine AGG-Klage einzuhandeln.

      Eigentlich nur wo es auf einen "öffentlichkeitswirksamen Auftritt" geht oder repräsentiert werden soll, werden Bürokräfte nach der Optik eingestellt.
      Dein Problem ist wirklich die lange Arbeitslosigkeit. Dann wird einem zuerst unterstellt, dass man aus dem Job raus ist, die neuesten Bürotechniken (Office, SAP, trallala) nicht drauf hat und sich nach so langer Zeit nicht mehr in ein größeres Teamgefüge einpassen kann.
      Hinzu kommt, dass fast alle freiwerdenden Positionen nur noch befristet oder mit Leiharbeit besetzt werden, damit keine Kündigungen mehr ausgesprochen werden müssen (mit dem Risiko einer Kündigungsschutzklage und Abfindung). Das heißt dann so schön menschenverachtend "Flexibilitätsreserve". Fast so schön wie "Kanonenfutter".

      Leider haben die Arbeitsagenturen durch die Verwirtschaftlichung ihrer Arbeit den Fokus auf leicht vermittelbare Personen "von Job zu Job" gelegt. Versuch trotzdem, irgendeinen Beleg dafür zu kriegen, dass du in den neuesten Office-Anwendungen fit bist. Sei es über einen Kurs über die Arbeitsagentur oder bei der Vokshochschule.

      Und wie wäre es, wenn du dich initiativ bei kleineren Betrieben bewirbst? Du willst nach langer Familienphase (nicht das Wort "Arbeitslosigkeit" benutzen, "Familie" ist gesellschaftlich viel eher akzeptiert!) wieder in den Job und suchst ..., gerne auch Teilzeit. Die Kleinunternehmen finden mittlerweile sehr schlecht Personal, weil ihnen die Großen alles wegschnappen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Manchmal kann Zeitarbeit ein guter Einstieg sein. Ich kenne einige Frauen, die dadurch in guten Bürojobs gelandet sind. Ich selbst habe drei solcher Zeitarbeitsfirmen durch (habe mich quasi nach oben gekündigt) und bin dann übernommen worden. Mit 150 kg+.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Wo man auch gerne einen Einstieg findet, das ist in der Telefoniebranche. Viele stellen sich das ja eher als ausbeutende Fließbandarbeit vor, und solche Angebote gibt leider auch. Es gibt allerdings auch Jobs, wo man in einem netten Team arbeitet und die Unterstützung erhält, die man braucht. Und die Auftraggeber vergeben an die Dienstleister nicht nur Telefonieaufgaben, sondern auch schriftliches. Es kann also vorkommen, dass man - in der richtigen Abteilung - durchaus den Bürojob hat, meiste etwas strukturierter als im klassischen Einzelbüro.
      Bei vernünftigen Unternehmen kann man auch weiterführende Seminare mitmachen und zusätzliche Aufgaben übernehmen, was dann wieder etwas bessere Bezahlung bedeutet. Für so einige ist das dann das Sprungbrett zu einem anderen Arbeitgeber, wo man besser honoriert wird. Der einzige große Haken in der Branche ist nämlich einfach, dass die Arbeit nicht besonders gut bezahlt wird. Aber das wird sich evtl. ja noch ändern. Ich hab die Hoffnung auf einen flächendeckenden Mindestlohn noch nicht aufgegeben.

      Gruß
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • das Gewicht kann ein Problem sein und ist es bei
      sehr vielen Firmen.
      In England und den USA wird in der Bewerbung weder
      das Alter angegeben noch ein Foto verlangt, und es
      kann beim Vorstellungsgespräch am Gewicht scheitern.
      Mein Vorschlag: Archiv, man kann Archive in der Nähe des
      Wohnorts suchen und ein Archivpraktikum machen,
      oder eine Zusatzausbildung als Archivarin.
      Da gibt es wirklich Möglichkeiten, vor allem wenn man
      Sprachen kann. Wenn Du sagst, Archiv würdest Du gut finden.
    • Aber da liegen doch im Zweifel die gleichen Vorurteile vor was Krankheitsausfall etc. angeht. Das kann sich ein Archiv auch nicht mehr leisten als die meisten anderen Bürojobs.
      Zumal Archivarbeit nicht gleich Archivarbeit ist und idR Fachkräfte (bei den wirklich spannenden Aufgaben ohnehin nur die mit dem Fachstudium) genommen werden.

      Also klar, probieren kann man es und bei Firmenarchiven oder so mag es andere Kriterien geben.
      Aber so an sich sehe ich nicht, warum ausgerechnet Archivarbeit nun das richtige bzw. die Einstellungchance höher sein soll.
      "My body is a cage
      That keeps me from dancing with the one I love
      But my mind holds the key"

      Peter Gabriel
    • madame schrieb:


      Ich habe mich in den letzten Jahren bemüht Arbeit zu finden, aber Freunde und Familie(und die wollen mir keine reinwürgen) haben mir ziemlich offen gesagt, dass meine Wunschstellen(Büro, Verwaltung etcpp) wohl mit meinem Gewicht nicht in Frage kommen und ich muss Ihnen recht geben. Und ich suche nicht den Supermanagerjob, sondern wäre auch mit einem Archivjob zufrieden.
      "
      ;)


      deshalb kam ich auf Archiv. Ich kenne jemanden mit drei Kindern, die
      ein Praktikum in einem Archiv gemacht hat, und sie war sehr gut. Als
      eine Stelle frei wurde, hat man sie angerufen.
    • hi

      ich denke schon noch das du Arbeit finden kannst, ich selber habe schon im Büro gearbeitet und so fit muss man nicht dafür sein.
      Kleiner Tip von mir, probiere doch mal dich für einen Homeoffice Job zu bewerben, da hast du vielleicht bessere Chancen.
      Ich hatte auch ne längere Zeit einen Homeoffice Job und fand es recht gut, da ich meine Zeit komplett selber bestimmen konnte, aber man muss natürlich schon noch des öfteren an den Arbeitsplatz :D
      Falls du Probleme hast mit Bewerbung schreiben an sich, kannst du ja Vorlagen benutzen, die dich Schritt für Schritt durch eine gute und ordentlich Bewerbung leiten. [Unnötigen Werbelink entfernt] kannst du mal vorbei schauen, da ist sich was für dich dabei.

      Liebe Grüße Gredo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boewi () aus folgendem Grund: Unnötigen Werbelink entfernt

    • gredo schrieb:

      hi

      Kleiner Tip von mir, probiere doch mal dich für einen Homeoffice Job zu bewerben, da hast du vielleicht bessere Chancen.
      Ich hatte auch ne längere Zeit einen Homeoffice Job und fand es recht gut, da ich meine Zeit komplett selber bestimmen konnte, aber man muss natürlich schon noch des öfteren an den Arbeitsplatz :D

      Kleines Scherzchen von dir? Homeoffice-Jobs sind heiß begehrt, und wenn überhaupt, werden solche Stellen nur an bereits langzeitig beschäftigte Mitarbeiter in größeren Firmen oder Behörden vergeben. Und meist auch nur unter gewissen Voraussetzungen (Erziehung eines Kindes, Pflege von Angehörigen o.ä.). Ich denke nicht, dass ein Neueinsteiger nur anzuklopfen braucht und dann sofort ein Homeoffice eingerichtet bekommt.
    • Ne Familie (mit Kind), deswegen 7 Jahren außer Beruf... Das alleine hindert die Firmen, Leute einzustellen.. (Hat mit Gewicht nix zu tun).

      Die nehmen dann lieber die "Frischlinge" frisch ausgelernt--die sind auch nicht so teuer wie jemand, der das schon seit 20 Jahren macht (Tarifgruppierung).

      Wenn ich Chef wäre (nicht böse sein), würde ich auch ne 20 jährige einstellen, die die Sache aus dem "FF" kann, als jemand, der (vielleicht noch alte) Erfahrungen hat, und sich erst mal ewig eingewöhnen muss--und ich immer mit rechnen muss, dass sie wegen dem Kind nicht mal eine Stunde länger dableiben kann, oder weil das Kind krank ist, zuhause bleibt.

      hab auch ne Bekannte, die ist seit 3-4 Jahren arbeitslos, sie ist ÜBERqualifiziert (weil sie an ihrer alten Stelle jeden Lehrgang mitgenommen hat, den es gibt). Und nu bekommt sie nichts mehr..weil die Chefs angst haben, dass sie entweder zuviel Gehalt verlangt oder , wenn der nächste lukrative Job in ihrem "Ausbildungs-Stand entspechend " winkt, sie dann geht. Dabei hat sie mir ständig gesagt, sie würde auch unter ihrem Ausbildunges-Niveau was suchen...(also nicht "Chef", sondern "Gehilfe")--hauptsache, erst mal arbeit.

      Das hat jetzt nicht mit Übergewicht/Untergewicht/braune Haare/blonde Haare zu tun...

      Ich kann dir nur weiterhin viel Glück wünschen und gute Nerven für weitere Bewerbungen..

      Pesi
    • Nochmal Rückmeldung

      So, ich war beim Arbeitsberater im Jobcenter- der war total überfordert mit mir, denn, trotz meiner Langzeitarbeitslosigkeit habe ich ihm eine tadellose Bewerbung hingelegt. Und die aktuelle Version des Officepakets habe ich auch gut drauf(mein Läppi ist noch nicht so alt). Er hat gemeint, äh, ja, normalerweise hat er andere Leut hier sitzen, weder Ausbildung, Sprachkenntnisse, geschweige denn Motivation. Ach was, habe ich mir gedacht, neee oder? Guten Morgen, das weiß ich auch....

      Und dann fragt der gute Mann mich glatt, was mit meinem Gewicht wäre! Jetzt mal ehrlich, ich habe gedacht, mich haut es vom Hocker.

      Ich hab dann zu ihm gesagt, tja, was soll mit meinem Gewicht sein? Was ist denn mit ihrer Nase? Haben Sie da auch Probleme? (Er hatte ein ziemliches Riechorgan). Er war dann so baff, dass er sich entschuldigt hat.

      Normalerweise ist das nicht mein Niveau, aber ich war SO angefressen....Tja, richtige Lösungen hat er mir dann auch nicht bieten können, habe jetzt einen Termin im Vermittlungscenter, irgendwelche Kurse habe ich mir gleich verbeten, ich brauch niemanden der mir den PC erklärt, oder wie ich mich zu präsentieren habe, das halte ich für Geldverschwendung
    • madame schrieb:


      Normalerweise ist das nicht mein Niveau, aber ich war SO angefressen....

      Ich finde, die Antwort war durchaus angemessen und schlagfertig dazu. Mein früherer Chef hat beim Bewerbungsgespräch auch diese Frage gestellt und von mir eine ähnliche Antwort bekommen. Den Job hatte ich eine Stunde später und bin immer noch in dieser Firma. Das war 1987. ;)
      Dir alles Gute bei der weiteren Suche. :daumen:
    • Bei meinem Vorstellungsgespräch fragte mich der Personaler, ob ich verheiratet wäre - nein - ob ich denn einen Freund hätte - nein - ob ich etwa Probleme mit Männern hätte...
      Ich hab ihn von oben bis unten angeschaut und gesagt: Bis jetzt noch nicht...
      Die Stelle hab ich übrigens auch bekommen, das war 1990.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • :applaus:
      soviel Schlagfertigkeit kann ich nur bewundern! Mir fällt sowas immer erst hinterher ein.
      Direkt in der Situation bin ich erstmal geplättet und kann überhaupt nichts sagen.:(
      Übrigens suche ich auch gerade einen minijob, am liebsten von zuhause... gibt's sowas noch, hat da vielleicht jemand Erfahrungen?
    • oyo schrieb:

      :applaus:
      soviel Schlagfertigkeit kann ich nur bewundern! Mir fällt sowas immer erst hinterher ein.
      Direkt in der Situation bin ich erstmal geplättet und kann überhaupt nichts sagen.:(
      Übrigens suche ich auch gerade einen minijob, am liebsten von zuhause... gibt's sowas noch, hat da vielleicht jemand Erfahrungen?


      Na freilich..... Kugelschreiber montieren
    • Na, ob das so ernst gemeint war?!?
      Die Frage war übrigens ernst gemeint, und du wirst lachen, ich hätte auch kein Problem damit, Kugelschreiber zu montieren!
      Womit ich allerdings ein Problem habe bzw. hätte- wenn ich erst für 500 Euro Kugelschreiberteile kaufen sollte und dann auf den fertigen Dingern sitzen bleiben würde.
      Daher die Frage.