Modediktat - Lassen wir uns alle gängeln?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Modediktat - Lassen wir uns alle gängeln?

      Ich dachte immer von mir, dass ich recht autark bin, was die jeweils momentanen Modevorgaben anbelangt.
      Ich dachte immer, ich lasse mich nicht beeinflussen, lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu tragen habe, bin immun gegen das, was die Modeindustrie sich wieder einmal für uns Frauen so ausgedacht hat...

      Aber anscheinend komme ich - oder so nehme ich an - kommen wir alle gar nicht daran vorbei.
      Manche Frau will das vielleicht auch gar nicht und ist froh über Vorgaben, weil sie möglicherweise unsicher ist. Dann haben Vorgaben etwas Gutes. Aber was ist bei Frauen wie mir, die einen eigenen Geschmack haben?

      Festgestellt habe ich das deutlich an mir, als ich im Zuge von Räumarbeiten alte Alben durchblätterte. Ich war echt geschockt! So was soll ich mal getragen haben??? Das entsprach doch gar nicht wirklich meinem Geschmack!

      Oder liegt es einfach daran, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, weil man eben nur das angeboten bekommt, was es im Rahmen der Vorgaben gibt?

      Wenn man nicht gerade perfekt im selber entwerfen und schneidern von Kleidung ist - und das bin ich bestimmt nicht - oder wenn man es ist, aber einem einfach die Zeit fehlt, sich immer selber etwas zu nähen, dann muss man halt kaufen was angeboten wird. Und da muss man dann doch recht oft Kompromisse eingehen.
      Also hängt man mit drin in der Mangel der Modeindustrie! Und das wohl erst recht, wenn es um "Ausnahmegrößen" geht.

      So empfand ich eine ganze Zeit lang eine regelrechte Abscheu wenn ich bei Ulla Popken schaute. Alle Oberteile waren mit "niedlichen" Applikationen versehen. Wirklich praktisch alle. Bärchen, Blümchen, Figürchen... mein Gott wie scheußlich! Entweder man trug sie oder man konnte sehen wo man was her bekommt. Internet hatte ich noch nicht und ansonsten bot hier kaum jemand größere Größen an.

      Das hat sich Gott sei Dank geändert. Zumindest ist die Auswahl größer und man kann doch ein wenig mehr auf den eigenen Geschmack eingehen. Natürlich auch das nur im Rahmen dessen, was uns angeboten wird. Aber es ist vielseitiger geworden, oder wie sehr Ihr das?

      Aber trotzdem:
      Egal ob es um Kleidung, oder um Frisuren, oder um Schuhe etc. geht, wir beugen uns - in gewissem Maß alle. Weil uns gar nichts anderes übrig bleibt.
      Schaut mal alte Fotos von Euch an, Ihr werdet sehen...;)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Ja wir beugen uns dem Modediktat, heute mache ich es weniger als früher, weil die Auswahl größer ist und man nicht mehr so sanktioniert wird wenn man anders ist.
      Da ich lange Oberteile gebrauche ist die Auswahl für mich noch kleiner als für andere Menschen. Also habe ich nur sehr begrenzt kleidung und muss sehen wie ich durch komme.
    • Definitiv früher ja.
      Als Teen wollte ich ja wenigstens, wenn schon nicht figürlich, wenigstens modisch den andern etwas gleichziehen können.
      Heute pfeif ich drauf, zumal es bei meinem Format auch fast unmöglich oder unglaublich teuer wäre. Ich hab da kein Interesse dran.
      Ich bin einzigartig, ich bin bunt, ich bin schräg, ich bin aber auch manchmal stockkonservativ. Ich finde, das reicht.:grins:
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • ich beneide die Mode früherer Epochen. Am liebsten hätte ich eine Toga ( oder für puristen: die Frauen trugen eine Palla de.wikipedia.org/wiki/Palla_(Gewand))) , in die ich mich hineinwickle.
      Die passt immer. Kein alter Römer oder Römerin hat sich je beklagt, dass sie nicht mehr in ihre Toga passt.
      Eigentlich hat das ganze Drama mit den Konfektionsgrößen angefangen. Wir wollen Körper, die in die Kleider passen, anstatt Kleider, die den Körpern passen.
      liebe Grüße Lisa
    • sunny73 schrieb:

      Definitiv früher ja.
      Als Teen wollte ich ja wenigstens, wenn schon nicht figürlich, wenigstens modisch den andern etwas gleichziehen können.


      Ich auch. Lieber bin ich im Winter frierend und cool, als warm und uncool rumgelaufen.

      Der Geschmack wird einem schon diktiert, aber manche schaffen es trotzdem mit kleinen persönlichen Noten, etwas anders zu gestalten. Einerseits hab ich mich mit Anfang 20 auf die aktuelle Kleidung in den Shops gestürzt, aber auch sehr gerne in Second Hand Shops nach besonderen Stücken gesucht. Heute lauf ich im Lagenlook rum, obwohl ich auch diesen nach meinen Möglichkeiten und Vorstellungen ( Z.B. keine kurzen Oberteile und keine drei Lagen) trage.

      LG Finchen
    • Was heißt schon "Modediktat"?

      In den meisten Fällen ist es eben so, dass man das als "normal" betrachtet, was man häufig sieht. Geht uns doch oft so: erst findet man einen neuen Trend total blöd ... aber irgendwann ist es normal, dass die Schuhe vorne eckig oder die Hosen unten weiter o.ä. sind ... wenn es Schulterpolster gibt .... oder wenn die Klamotten besonders lang/weit/kurz/eng sind. Das merkt man immer erst, wenn man alte Sachen wieder mal anprobiert ... und dann denkt "huch, das ist ja seltsam" ... aber zum Zeitpunkt, als man es trug, war es halt ok.

      Ich finde solche Aussagen "oh, wie furchtbar sahen wir in den 80iger Jahren aus!?!?!" auch immer unsinnig. Damals fanden wir es doch schick - und da war es auch schick - und deshalb liefen wir so rum. Heute ist es anders - und in 20 Jahren werden wir uns vieleicht gruseln, wie wir in 2013 rumgelaufen sind!? Man findet halt immer die Gegenwart am "normalsten".

      Und was Ulla P. o.ä. betrifft: ich finde da immer mehr schöne Sachen als ich mir leisten kann. Die Zeiten, wo jedes Dicken-Shirt ein Teddy zierte, sind doch schon lange vorbei!
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Lisa Cortez schrieb:

      ich beneide die Mode früherer Epochen. Am liebsten hätte ich eine Toga ( oder für puristen: die Frauen trugen eine Palla de.wikipedia.org/wiki/Palla_(Gewand))) , in die ich mich hineinwickle.
      Die passt immer. Kein alter Römer oder Römerin hat sich je beklagt, dass sie nicht mehr in ihre Toga passt.



      .....warum nicht gleich wie die Muslime einen Tschador tragen.... dann braucht man sich auch wegen Pickeln, Falten und schlecht sitzender Frisur keine Sorgen mehr machen :confused:
    • Mir fallen gerade so ein paar Sachen aus meiner Teeniezeit ein. Auch da gab es natürlich bestimmte Klamotten die "in" waren, aber ich versuchte mit wenig, oder fast gar kein Geld mich anders zu kleiden.
      So "entdeckte" ich alte große Herrenhemden für mich, die ich lieben gern trug. Gern auch mit Krawatte!:)

      Oder ich machte mir aus einfachsten Mitteln, z. B. dünnem Silberdraht, ausgefallenen Schmuck.

      Und was passierte?
      In meinem Umfeld fand man das toll und kopierte die Hemden-Idee und fragte mich, ob ich solchen Schmuck auch verkaufen würde.
      Verkaufen ist eigentlich kaum das richtige Wort, denn Geld war bei allen Mangelware. So nahm ich nur ein wenig mehr als die Materialkosten und verdiente mir ein Mini-Taschengeldchen, was damals sehr sehr willkommen war.:-D

      Ach ja, und da kommt mir auch mein Che Guevara-Poster in den Sinn.
      Hat jetzt zwar nix mit Kleidung zu tun, aber doch auch mit einer Modeerscheinung, denn praktisch jeder hatte ein Che-Poster in seinem Zimmer.
      Ich hatte aber kein Geld dafür, es was nicht gerade billig. Ich hatte jedoch Zeichenkohle, da ich gern malte. Und an einfach Tapetenreste zu kommen war nicht schwer. Die Rückseite eignete sich gut als Zeichenpapier.
      So habe ich mir von einem Postkartengroßen Che-Bild als Vorlage, ein großes Poster gemacht.
      Auch das war beliebt und auch das polsterte mein kaum vorhandenes Taschengeld auf.

      Auch so was wie diese Poster sind Modeerscheinungen und man macht irgendwie mit. Besonders in sehr jungen Jahren.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Naja, lange Männerhemden haben wir ja damals alle getragen und fanden uns totschön. Und lange Wickelröcke und Flatterkleiderund lange Haare, und besonders gerne kurze Röcke, dazu lange Maximäntel und Stiefel. Und ganz ehrlich, wenn ich alte Fotos betrachte, finde ich mich und die Klamotten schön.
      Manchmal muß ich lächeln, z.B. bei Pulli in orange und knallgrün in breiten Streifen, aber ich finde es nie häßlich.

      Und was ist den Sachen von vor vielleicht 20 JAhren? Vieles davon habe ich nicht nur noch, ich trage es auch immer wieder mal und finde mich damit überhaupt nicht altmodisch, es sieht alles ganz normal an und entpricht meinem Stil. Ausgenommen damals heißgeliebte Blusen mit Riesenkragen, auch die finde ich immer noch schön, aber trage sie nicht mehr.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • Ich kenn auch die Fotos von früher. Mit Schlaghose und Plateauschuhen. Langen Haaren bis zum Po oder die ultrakurze Mini mit den Overkneestiefeln. Kennt noch jemand die umhäkelten Schlüsselringe, die dann als tiefsitzender Gürtel getragen wurden? Ode die kleinen gehäkelten Mützchen, die keck auf der Haarfülle saßen, aber weder wärmten noch den Wind abhielten.
      Ja, damals war es eine Modediktat, denn wenn Mini, midi, maxi Mode war, trugen das alle, ob sie es nun figürlich konnten oder nicht. Da gab es halt nicht die Jeans großartig im Straßenbild. Jetzt empfinde ich persönlich kein Modediktat. Es gibt so viel Auswahl und Möglichkeiten. Keiner rümpft die Nase über Minirock- oder Hotpans-Trägerinnen oder den beliebten langen Stufenrock im Chipsy-Look. Heute ist alles entspannter und ich finde das gut. :applaus:
    • Maky schrieb:

      .....warum nicht gleich wie die Muslime einen Tschador tragen.... dann braucht man sich auch wegen Pickeln, Falten und schlecht sitzender Frisur keine Sorgen mehr machen :confused:


      Ja, dann würde ich nur die Augen betonen ( ich mag meine Augen)
      Dein argument ist übrigens ein Argument von studierten Muslimas, mit denen ich gesprochen habe. Sie meinten, mit der westlichen Kleidung wird man arg auf seinen Körper reduziert......
    • Ein Tschdor reduziert die Frau so sehr auf den Körper, dass dieser sogar vollen Umfangs verhüllt werden muss. Meiner Meinung nach ist das nicht besser als Netzstrumpfhose mit Naht bei ultrakurzen Hosen und Ausschnitt bis zum Bauchnabel am Oberteil. Beides definiert Frau irgendwie auf Ganzkörpergenital. Wobei der Tschador dazu noch die Aussage macht, dass Männer sich nicht beherrschen können und bei dem Anblick des weiblichen Körpers zu notg..... Tieren mutieren. Das wird auch den Männern nicht gerecht.

      Meine Ansicht muss niemand teilen.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Andra1963 schrieb:

      Was heißt schon "Modediktat"?

      In den meisten Fällen ist es eben so, dass man das als "normal" betrachtet, was man häufig sieht. Geht uns doch oft so: erst findet man einen neuen Trend total blöd ... aber irgendwann ist es normal, dass die Schuhe vorne eckig oder die Hosen unten weiter o.ä. sind ... wenn es Schulterpolster gibt .... oder wenn die Klamotten besonders lang/weit/kurz/eng sind. Das merkt man immer erst, wenn man alte Sachen wieder mal anprobiert ... und dann denkt "huch, das ist ja seltsam" ... aber zum Zeitpunkt, als man es trug, war es halt ok.



      Stimmt genau.

      Wobei der Tschador dazu noch die Aussage macht, dass Männer sich nicht beherrschen können und bei dem Anblick des weiblichen Körpers zu notg..... Tieren mutieren. Das wird auch den Männern nicht gerecht.


      "Wer hat's erfunden?"....... die Männer selber.

      LG Finchen
    • Andra1963 schrieb:

      Was heißt schon "Modediktat"?

      In den meisten Fällen ist es eben so, dass man das als "normal" betrachtet, was man häufig sieht. Geht uns doch oft so: erst findet man einen neuen Trend total blöd ... aber irgendwann ist es normal, dass die Schuhe vorne eckig oder die Hosen unten weiter o.ä. sind ... wenn es Schulterpolster gibt .... oder wenn die Klamotten besonders lang/weit/kurz/eng sind. Das merkt man immer erst, wenn man alte Sachen wieder mal anprobiert ... und dann denkt "huch, das ist ja seltsam" ... aber zum Zeitpunkt, als man es trug, war es halt ok.

      Ich finde solche Aussagen "oh, wie furchtbar sahen wir in den 80iger Jahren aus!?!?!" auch immer unsinnig. Damals fanden wir es doch schick - und da war es auch schick - und deshalb liefen wir so rum. Heute ist es anders - und in 20 Jahren werden wir uns vieleicht gruseln, wie wir in 2013 rumgelaufen sind!? Man findet halt immer die Gegenwart am "normalsten".

      Und was Ulla P. o.ä. betrifft: ich finde da immer mehr schöne Sachen als ich mir leisten kann. Die Zeiten, wo jedes Dicken-Shirt ein Teddy zierte, sind doch schon lange vorbei!


      Im oberen Absatz beschreibst Du mit Deinen Worten genau das, was ich unter Modediktat verstehe. ;)

      Dem was Du im zweiten Absatz schreibst kann ich nur zustimmen, denn so meinte ich meine Aussage nicht, als ich von alten Fotos schrieb, sondern eher so, das es mich erstaunt, wie sehr man sich doch der jeweiligen Mode "angepasst" hat - also doch immer irgendwie dem momentanen Modediktat unterworfen hat.

      Und zu U.P.
      Ja, da hat sich was getan. Ich schrieb deshalb auch von "eine Zeit lang"... nicht von jetzt. ;)

      ---------------

      Insgesamt gesehen glaube ich, dass selbst wenn wir glauben unseren ganz eigenen Stil zu haben, wir immer unterschwellig beeinflusst werden - uns also alle immer in gewissem Maß dem momentanen Modediktat beugen.

      Gut ist, das, wie schon geschrieben, die Mode zurzeit sehr vielseitig ist und uns viel Freiraum gibt, so dass wir innerhalb dessen was angeboten wird, recht nahe an das heran kommen können, was unserem wirklich eigenen Geschmack entspricht.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Lisa Cortez schrieb:

      ich beneide die Mode früherer Epochen. Am liebsten hätte ich eine Toga ( oder für puristen: die Frauen trugen eine Palla de.wikipedia.org/wiki/Palla_(Gewand))) , in die ich mich hineinwickle.

      Sari Sari Sari! Da kommt es auf einen Meter Stoff mehr auch nicht an.
      Wenn die Temperaturen über 35 Grad steigen, ziehe ich sogar ins Geschäft Kaftan oder Sari an. Die indischen Kollegen haben ihren Spaß und ich habs luftig.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • sari ist eine tolle Idee.
      Ich habe nämlich immer schon den Eindruck gehabt, dass dieser Hype von "Dick" oder "Nicht dick" ursächlich mit Konfektionsgrößen und Mode von der Stange zusammenhängt. Wenn es keine "XS" gibt, muss auch keiner reinpassen. Unsere Körper sollen Normen entsprechen, damit es die Kleiderhersteller einfacher haben.
      Aber Sari ist natürlich viel hübscher als Burka. :)

      liebe Grüße Lisa
    • Dabei geht es uns schon viel besser als den Frauen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Wen es interessiert, auf der Seite neheleniapatterns gibt es Schnittmuster für Gründerzeit-Klamotten, inclusive Korsetts. Mannomann....
      Dagegen war das Mittelalter Wellness pur, zumindest, was die Klamotten angeht.
      Und auch hier wieder: attraktiv ist, was die Oberschicht macht/trägt. Die arbeitende Bäuerin auf dem Feld hat bestimmt kein Korsett mit Taille 36 cm getragen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Itsme schrieb:

      Egal ob es um Kleidung, oder um Frisuren, oder um Schuhe etc. geht, wir beugen uns - in gewissem Maß alle.


      Ich bin zwar auch der Meinung, jedoch denke ich auch, dass man die aktuellen Trrends gut mit seinem eigenen Stil kombinieren kann. Das heißt, nicht alles übernehmen, aber was einem gefällt.
    • Seit ca. 15 bestelle ich fast alles, was ich brauche, über den Versandhandel. Ich liebe es, in den Katalogen zu blättern und mir immer wieder mal Sachen auszusuchen, die meinem Geschmack entsprechen. Ich finde auch, dass die Auswahl an großen Größen deutlich zugenommen hat, auch bei Ulla Poken finde ich hin und wieder etwas, aber nicht oft. Meine Alltagsmode habe ich überwiegend von Sheego (gehört zu Otto), teilweise aber auch von Happy Size (früher Neckermann, jetzt Baur), Johnnie Boden, Deerberg, Créative L, Peter Hahn (nur reduzierte Ware) Emilia Lay (teuer, aber die Qualität ist sehr gut, die Sachen halten ewig) und von Gudrun Sjöden. Zwar würde ich mich als schlanke Frau anders kleiden (figurbetontere Kleider, kürzere Röcke, höhere Schuhe), weil mir weibliche Mode an Frauen gut gefällt, aber dies sieht an mir nicht gut aus, bzw. in höheren Schuhen bekomme ich rasch Schmerzen beim Gehen und lasse das lieber. Ich trage immer noch viel häufiger Hosen als Röcke oder Kleider, aber achte auf eher weiblich aussehende Oberteile (ist momentan gut zu machen dank der Tunika-Mode und den offen zu tragenden Cardigans) und bekommen viele Komplimente wegen des Schmucks, der oft gut dazu passt (ich habe nur günstigen Modeschmuck, immer mal wieder kommt eine schöne Kette dazu). Im Großen und Ganzen kann ich also sagen, dass ich mich unter Berücksichtigung meiner Figur und dessen, was mir am ehesten steht, doch recht gut so kleiden kann, wie es mir gefällt. Manche Anregungen aus der jeweils aktuellen Mode nehme ich gerne auf, aber beileibe nicht jede. Ich fühle mich frei genug, das anzuziehen, was mir gefällt, egal ob es gerade modern ist oder nicht. Ich fühle mich daher keinem Diktat unterworfen.

      LG; Mollezza