Nicht schlank? Na und!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Lunix schrieb:

      Bei mir ist das rote Licht angegangen, als ich in der Rezension von Fabella sinngemäß las, dass es laut Autorin möglich ist abzunehmen, wenn man sich nur mehr bewegt und bewusster isst (dritter Absatz). Für mich diese typische „Man muss nur einfach...“-Aussage wie wir sie wohl alle zur Genüge kennen.


      Da es immerhin möglich ist, dass dies eher ein Produkt der Interpretation der Leserin ist, als eine tatsächliche Aussage, bitte ich hier auch mal um Aufklärung.



      Ich bin nicht die Autorin aber vielleicht hilft hier der bereits gefallene Schrift wechsel weiter oben zwischen mir und der Autorin.

      Hier zusammengefasst:

      Itsme:

      Gestoplert bin ich insbesondere jedoch über die obigen Sätze.
      Zunächst einmal dieser:

      [FONT=&quot]Was dieses Buch möchte:[/FONT]
      [FONT=&quot]- [/FONT][FONT=&quot]Ihnen einen Anstoß geben, sich nicht mehr treiben zu lassen, sondern Ihre Entscheidungen selbstverantwortlich zu treffen.[/FONT]

      Dieser Satz ist in meinen Augen extrem dazu angetan wieder einmal zu suggerieren, das Frauen mit mehr Gewicht einfach nur zu schwach sind um abzunehmen, sich also treiben lassen... die Situation ändern können, wenn sie sich am Riemen reißen.

      Antwort von Angelika_D:

      Sich treiben lassen, hatte für mich zwei Aspekte. Einer ist der, wenn man Vieles im Leben vor sich her schiebt, auf den Zeitpunkt aufschiebt, wo man endlich dünn ist. (Vielen Frauen, die sich zu dick fühlen, geht es so. Mir ging es so.) Und es gibt den "Antrieb" aus den Medien, aus dem Dickenbashing, das Frauen zu einer Diät nach der anderen "treibt". Eigenverantwortung heißt in diesem Fall, einfach dazu zu stehen, dass man da nicht mehr mitmacht. (Das war bei mir der Fall).

      ----------------------------------

      So weit so gut.
      Wenn es jedoch so ist, wie die Autorin hier erklärt, dann frage ich mich, wie die Leserin Fabella daruf kommt, "dass es laut Autorin möglich ist abzunehmen, wenn man sich nur mehr bewegt und bewusster isst."

      Genaus verstand ich ja auch dieses "sich nicht mehr treiben lassen"...
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Angelika_D schrieb:

      Vorteil hätte ich als einfache Selbstversuchs-Autorin bei keinem Verlag ins Feld führen können.


      Ja, das dachte ich mir bereits. Wie gesagt, ich bin so froh, dass ich nur in "meinem" Bereich Texte schreibe und mich nicht um die Verlage kümmern muss.

      Was war eigentlich das Hauptziel für dich, Angelika, dieses Buch zu schreiben? Ich habe es immer noch nicht so ganz verstanden, weil du ja sogar selber schreibst, dass du keine neuen Erkenntnisse gewinnen konntest.

      @Lunix & Itsme: die Rezension von Fabella sagt mehr über die Verfasserin der Rezension als über das Buch aus, finde ich.
    • Muminfrau schrieb:

      @Lunix & Itsme: die Rezension von Fabella sagt mehr über die Verfasserin der Rezension als über das Buch aus, finde ich.
      Sehe ich nach dem Lesen der Rezension auch so.

      Ich erwarte von einem Buch wie dem von Angelika keine brandneuen inhaltlichen Ergebnisse, brauche nicht das Dogmenhafte, mit dem andere ihre Text verfassen und bin sehr schnell enttäuscht, wenn ähnliche Bücher zu kumpelhaft oder zu verwissenschaftlicht klingen. Daher gefielen mir der lockere aber unalberne Schreibstil und vor die Authentizität, dass alles auch mal ausprobiert worden ist statt nur Bekanntes aneinander zu reihen.
      Ich fand die Zusammenstellung der Themen gut. Lud mich dazu ein, zu reflektieren. Gelegentlich braucht man einfach einen kleinen Schubs. Mich selbst hat es beim Lesen mal wieder daran erinnert, mir öfter wirklich mit mir selbst zu beschäftigen und zu schauen, was mir selbst gut tut oder was ich für mich selbst möchte statt meine Bedürfnisse wie sonst zu oft hinter denen anderer zurückzustecken und zu funktionieren.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • Das Ziel war eigentlich ein egoistisches. Ich hatte es satt, mir von meiner Umgebung suggerieren zu lassen, ich müsse abnehmen und dazu eine Diät nach der anderen ausprobieren. Die letzte davon war die Glyx-Diät. Ich hatte die Nase einfach voll von den Verboten und dem ganzen Kram drumherum. Ich dachte mir, ich brauche Ratschläge dazu, wie es mir mit all den Kilos die ich nun mal habe, besser geht. Damals habe ich beim Suchen kein passendes Buch mir Alltagsratschlägen gefunden, dafür aber Bücher wie die von Pollmer, Frank usw... mit viel Hintergrundwissen. Dann dieses Forum hier. Und dann fing ich an, in allen Bereichen meines Lebens zu drehen und zu verändern, zu hinterfragen und Experten zu suchen. Ich wollte, dass es mir besser geht. Deshalb habe ich dann auch alles aufgeschrieben, was funktioniert hat und wie und was nicht ganz meines war, aber ich bin ja nur eine und für andere kann es funktionieren, wie ich in meiner Umgebung gesehen habe. Daher streift das Buch so viele Lebensbereiche.

      Dass Fabella denkt, es ginge ums Abnehmen, zeigt mir, dass ich wohl nicht deutlich genug war in meinem Text. Gut zu essen und sich gern und ohne Mühe zu bewegen, Kraft und Ausdauer zu entwickeln, dazu muss man nicht abnehmen. Allein schon, dass ich das Essen und das Bewegen überhaupt angesprochen habe (neben vielem anderen mehr), legt in manchen Köpfen bereits einen Schalter um. Ist ja klar, schließlich wird beides von jeher als Allheilmittel gegen Übergewicht angesehen und gegen diese Windmühlen anzukommen, dazu braucht es noch viele Pollmers und Franks und Roths und wie die medial präsenten Autoren alle heißen.
    • Danke fuer deine Erklaerung, Angelika, auch wenn ich immer noch das Ziel nicht ganz verstanden habe. Du schreibst, es waere ein egoistisches Ziel gewesen. Also du hast recherchiert und ausprobiert, was dir gut tut und was nicht, und warum, und all das aufgeschrieben. Das ist sehr verstaendlich. Aber warum wolltest du das Aufgeschriebene veroeffentlichen?

      Uebrigens, wenn du mit den Teilen einer Rezension nicht einverstanden bist, kannst du ja bei Amazon einen Kommentar dazu abgeben. (Ich weiss, das ist gemeiner Vorschlag... :holy:)
    • Danke Muminfrau, aber wenn Autoren sich bei amazon melden und zu diskutieren anfangen ist sofort das Geschrei der Blogger groß, dass hier jemand eine Art Zensur einfürhen möchten oder ähnliches (schon bei anderen Büchern, nicht meinen, gesehen).
      Wer den Kopf aus dem Fenster steckt, darf sich nicht beschweren, wenn ihm der Wind nicht nur Rosenblätter ins Gesicht bläst.