besser dick und aktiv als schlank und träge (war: wen es interessiert.....

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    • Sehr intressant, aber leider gilt das auch hier wieder nur für "stark Übergewichtige" bis zu einem BMI von 31.


      Zitat aus dem Artikel:
      Fettleibige Menschen können offenbar ihre geringere Lebenserwartung durch sportliche Aktivität teilweise ausgleichen. So lebten einerseits aktive schlanke Menschen mit einem BMI unter 25 durchschnittlich 7,2 Jahre länger als inaktive, extrem Fettleibige mit einem BMI über 35. Andererseits hatten aber stark Übergewichtige, wenn ihr BMI noch unter 31 lag, eine höhere Lebenserwartung als völlig unsportliche Normalgewichtige. Das sei die erste Studie, in der Lebenserwartungen in Abhängigkeit von körperlicher Aktivität und BMI auf diese Weise ermittelt wurden, schreiben die Autoren.


      Anscheinend gibt es doch tatsächlich sinnvolle Studien, das sollte dem einen oder anderen zu denken geben.
    • ich habe schlechte karten, weil ich außer Spazierengehen keinen Sport mag.ich

      mochte ihn aber auch nicht, als ich dünn war. Also mit dem gewicht hat er bei mir nichts zu tun. ich sehe aber, dass ich so eine Stunde am Tag Spazierengehe und 150 minuten sind 2,1/2 stunden die woche, das kommt gerade so hin.....

      liebe Grüße Lisa
    • Schön, auch mal soeine Studie zu lesen :)
      Ich denke es ist einfach schwer die Art von Bewegung zu finden, die der eigene Körper mag. Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass ich unglaublich gerne tanze und mache deshalb ab und an Zumba :applaus: Das ist zwar auch anstrengend, aber ich mag das einfach, die Bewegungen, die Musik, einfach toll =)

      Ich würde wohl auch zu den "dicken" fitten gehören, wenn ich dann mein Zielgewicht erreicht habe. Das ist nämlich auch weit jenseits des 20iger BMI angesiedelt ;)
    • Wenn ich Zeit und Lust haette, wuerde ich diese Studie zerreisen. Das ist einfach nur Quatsch, methodisch voellig im Eimer und absolut unglaubwuerdig. Zumindest so, wie im Artikel berichtet wird.

      Liebe Leute, laesst euch vom "Forscher haben festgestellt"-Kram nicht beeindrucken.

      Ausserdem: Drei Jahre laenger leben? Na, dann lohnt es sich ja wirklich, jede Woche 150 Minuten sich zu quaelen, gell? :ironie:

      Ich persoenlich bin ueberhaupt nicht gegen Sport, ich mag Bewegung. Aber wir reden in diesem Forum von einem selbstbestimmten Leben. Dazu gehoert auch, dass man selber bestimmt, welche Bewegung und wie viel davon einem gut tut.

      Als Beispiel fuer den "Forscher haben festgestellt"-Unfug: Vor einiger Zeit stand in allen Nachrcihten, dass Brokkoli einen Stoff enthaelt, das gegen Krebs schuetzt. In der urspruenglicher Forschungsarbeit ging es um einen speziellen Sort Brokkolil und um einen sehr hoch konzentrieretn Extrakt daraus.

      Gestern habe ich in der TV-Programm-Zeitschrift gelesen: "Brokkoli schuetzt vor Krebs, eine Handvoll am Tag wird empfohlen." Will denn jemand immer noch diesem ganzen Mist glauben?!
    • Ok, ich nehme mir doch Zeit, um diese Studie zu zerreisen, oder zumindest den Bericht.

      Schon 150 Minuten einer wöchentlichen Aktivität, die der Belastung von schnellem Gehen entspricht, verlängert das Leben um bis zu viereinhalb Jahre. Auch Übergewichtige profitieren von einem solchen leichten Training.


      Der wichtigste Einwand, bitte lesen und nachdenken:

      Es wurde durch diese Studie keinswegs, niemals festgestellt, dass viel Bewegung die Ursache fuer laengeres Leben ist.

      Es ist eher so, dass es einen statistischen Zusammenhang zwischen mehr Bewegung und laengerem Leben festgestellt wurde.

      Daraus darf man in der Wissenschaft nicht schliessen, dass die Bewegung die Ursache fuer laengeres Leben ist. Aus den Daten koennte man auch den umgekehrten Schluss machen:

      Menschen, die laenger leben (dicke und duenne) sind gesuender als Menschen, die kuerzer leben. Gesuendere Menschen bewegen sich mehr, weil ihre gute Gesundheit dies leichter macht. Also, der Zusammenhang koennte umgekehrt sein:

      Wer laenger lebt, bewegt sich mehr. Laengeres leben (und damit bessere Gesundheit) waeren dann Ursachen dafuer, dass die Menschen sich mehr bewegen.

      Es gibt noch andere, kleinere "Schoenheitsfehler" in dieser Studie und in diesem Bericht, aber sie verblassen alle angesichts des o.g. Einwands. :eek::eek::eek:
    • Muminfrau schrieb:


      Menschen, die laenger leben (dicke und duenne) sind gesuender als Menschen, die kuerzer leben. Gesuendere Menschen bewegen sich mehr, weil ihre gute Gesundheit dies leichter macht. Also, der Zusammenhang koennte umgekehrt sein:

      Wer laenger lebt, bewegt sich mehr. Laengeres leben (und damit bessere Gesundheit) waeren dann Ursachen dafuer, dass die Menschen sich mehr bewegen.



      Danke Muminfrau. Dazu kommen dann noch die Gene (wie alt wurden die Eltern, Grosseltern usw.).
      Und dazu kommt noch, dass für jemand, der sich gerne bewegt, Bewegungseinschränkugen genau so negativen Stress sind, wie für jemanden, der Bewegung nicht mag und sich bewegen (z.B. Fitnesstudio) muss.

      LG Finchen
    • Egal, wie rum man die Studie interpretiert, ich bin glücklich, wenn ich mich bewegen darf. Vor kurzem war ich noch in meinem Frauenfitnessstudio und war nach dem Training immer glücklich und zufrieden.
      Ich verstehe, dass es Menschen gibt, die Sportsüchtig werden.