Begrüßungs-/Vorstellungs-Thread

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

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    • Hallo an Alle hier

      Ich bin Pixiebee und schon ein älteres Semester, mittlerweile in Pension (ja bei uns in Österreich heisst das so :) ) Mein Thema: ich hab mich von sehr schlank in meiner Jugend durch zahllose Diäten auf ein mittlerweile beachtliches Gewicht "raufgehungert". Jetzt hab ich das Thema Gewicht, Figur, Schlanksein-Müssen, sowas von satt. Ich möchte mich endlich genau so annehmen, wie ich bin. Gelingt mir zeitweise aber dann kommt manchmal Traurigkeit darüber, wie Menschen beurteilt werden (nur schlank ist schön). Ich würde mich freuen, wenn ich mich hier mit Anderen über diese Themen austauschen könnte.
      liebe Grüße, Pixiebee
    • Hallooo, ich bin die Tabea und bin 19 Jahre alt :)
      Bin schon seit meiner Kindheit übergewichtig, nur ging es mit etwa 16 Jahren dann richtig hoch, 88kg auf 156, oweia. =O
      Da hat es Klick gemacht! Habe dann 20 Kilo abgenommen, war auch da eher semi-zufrieden, aber konnte mich immerhin wieder normal bewegen.
      Dann kam vor kurzem die neue Beziehung und hab erstmal wieder 12 Kilo drauf gelegt, reiße mich jetzt aber zusammen und werde die letzten Pfunde auch noch los, weil ich schon merke, dass 80 Kilo doch schon ganz schön die Bewegung einschränken. :|
      Freut mich jedenfalls, hergefunden zu haben. Finde es schön, wenn man sich über die Alltagsprobleme wegen des dicken Leibes austauschen kann. ;)
      Liebe Grüße,
      Tabea
    • Hallo Tabea,

      herzlich willkommen im Forum. Bitte beachte bei unserem Forum die Regeln, es ist kein Abnehmforum sondern ein Annhemforum von uns als Menschen. Viele von uns kennen eine dicke Kindheit, mich eingeschlossen und vieleicht können wir voneinander lernen.

      Liebe Grüße

      Melisah
    • Hallo in die Runde!
      Ich bin Andrea und bin 36 Jahre alt und knapp 130 kg schwer. Ich habe schon seit meiner Kindheit vieles versucht um schlanker zu werden. Angefangen bei Diäten bis zum Magenbypass. Nichts war von langer Dauer, auch wenn ich für einige Jahre "normal" gewichtig war. Nun habe ich mit dem Thema meinen Frieden gemacht und akzeptiere meinen Körper so wie er ist :) und versuche mein Leben in vollen Zügen zu genießen :!: Ich bin glücklich verheiratet :love: und habe eine zuckersüße Tochter <3 die mein Leben vollkommen macht.
      Ich freue mich euch alle kennen zu lernen und hoffe auch interessanten und wertvollen Austausch.

      Herzlichste Grüße
      Andrea
    • Vorstellung

      Hallo, ich bin Sally70, 49 Jahre alt, Single und habe keine Kinder. Lebe in Ffm und meine Hobbys sind kochen, malen, fotografieren, interessiere mich aber für so vieles mehr. Seit den letzten 10 Jahren habe ich 3mal stark zugenommen. Erst 20 Kilo, dann 25, dann 30. Ich konnte mich zurückkämpfen, es aber nicht halten. Darum bin ich jetzt mal bei euch gelandet, denn ich war noch nie in einem Forum. Möchte mich mit meinem Übergewicht beschäftigen und sehen, wie es euch so geht. Ich habe mich gesellschaftlich sehr zurück gezogen. Das war es zu mir in Kürze.
    • Neu

      Hallo in die Runde!

      Ich würde mich - ganz wie es sich eben gehört - auch gerne vorstellen.

      Ich bin 28 (werde dieses Jahr 29) und gehöre zu der Sorte Mensch, die schon immer mopsig waren.
      Das fing als Kind aus, verwuchs sich als Jugendliche ein wenig und so ab Anfang 20 ging es gesundheitlich bergab und gewichtsmäßig stetig bergauf.
      Ich leide seit über 10 Jahren an Depressionen, kann damit im Alltag aber relativ gut umgehen. Aber es gibt Punkte, in denen mich eine depressive Episode einfach überrascht und umhaut wie eine Flutwelle. So einen Moment hatte ich letzte Woche.

      Schon früher in der Schule war ich immer diejenige, die im Sportunterricht keiner im Team haben wollte. Ich war "die Dicke", "die Fette", die Außenseiterin, weder Fisch noch Fleisch. Retrospektiv war ich damals zwar im leichten Übergewicht, aber wenn ich mir alte Fotos ansehe, finde ich mich sogar sehr hübsch.
      Das hat aufgehört, als ich - aus diversen Gründen - in der Schule zwei Ehrenrunden drehen musste, das Gymnasium der Realschule wich und ich nach dem Abschluss schlicht und ergreifend keinen Bock mehr auf Schule hatte. An meine Schulzeit erinnere ich mich nur ungern; leider gab es da mehr schlechte als schöne Momente. Als ich dann nach dem Abschluss anfing zu arbeiten und meine Ausbildung angefangen hatte, konnte man mir förmlich dabei zusehen, wie ich auseinander ging. Jahr für Jahr immer etwas mehr.
      Inzwischen stehe ich mit beiden Beinen fest im Berufsleben, ich arbeite gerne und viel und habe oft auch Spaß dabei, auch wenn es mir allmählich seelisch und körperlich an die Substanz geht.
      Im Prinzip definiere ich mich traurigerweise nur noch über meinen Beruf. Da ist nicht mehr viel Zeit für mich selbst. Aber eben auch wenig Zeit, um zuhause Trübsal zu blasen, weil ich mit meinem Gewicht unzufrieden bin.

      Letzteres liegt aktuell bei gut 140,00 kg auf einer Körpergröße von 1,72m. Und inzwischen merke ich es. Lasst mich drei Treppenstufen steigen und ich brauche ein Sauerstoffzelt.
      Ich habe mich letzte Woche zum ersten Mal seit vielen Jahren auf eine Waage getraut - zum einen bereue ich es, weil mir dieser Moment wirklich sehr wehgetan und mich in ein emotionales, abgrundtiefes Loch geworfen hat, auf der anderen Seite war das wohl einer dieser Schlüsselmomente in meinem Leben. Ich will etwas tun. Ich will wieder ich selbst sein. Ich will leben und Spaß haben und das aktiv und nicht nur passiv, nebendran sitzend.

      Ich liebe Freizeitparks. Mein Freund auch. Inzwischen verbringen wir unseren Urlaub regelmäßig über verlängerte Wochenenden im Europa-Park in Rust.
      Auch das Disneyland hat mich für sich vereinnahmt.
      Dummerweise ist bei den Achterbahnen irgendwann Schluss. Jedes Mal, wenn ich irgendwo anstehe, habe ich PANISCHE Angst, dass ich den "Walk of shame" antreten und die Bahn wieder verlassen muss. Das trübt die Urlaubsstimmung natürlich sehr, auch wenn ich es - jahrelangem Training sei Dank - gut überspielen kann.

      Dummerweise bin ich ein Bewegungsmuffel. Ich hasse Sport. Kanufahren fand ich richtig toll, aber der einzige grössere Fluss in meiner Nähe ist der Main - da trau ich mich das dann doch irgendwie nicht. Ist doch eine andere Größenordnung als ein bisschen Gepaddel auf der Lahn.

      Wie unschwer zu erkennen ist, schreibe ich recht viel. Und das gerne. Ich bin begeisterter Schreiber und betreibe dieses Hobby (inklusive Pausen) bereits seit.... ca. 15 Jahren in Form von forenbasierten Rollenspielen im Romanstil. Zwischenzeitlich, wenn mich die Muse küsst, gibt es auch mal eine Kurzgeschichte oder ein wenig Lyrik.

      Mir ist bewusst, dass dieses Board kein "Abnehmforum" ist. Ich will zwar abspecken, aber in erster Linie möchte ich mich auch einfach über "normale" Dinge austauschen können, ohne dass 4 von 5 Leuten anmerken, dass man diese oder jene Diät versuchen soll. Ich bin gerade erst dabei, meinen Weg zu finden und möchte mich sicher fühlen können, auch wenn ich Rückschläge erleide und einfach alles in die Ecke werfen will.
      Selbstakzeptanz ist in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach einfach unerlässlich, nur leider keine Selbstverständlichkeit. Ich schwanke hier ständig zwischen einem "hey, heute find ich mich toll" und schwelendem Selbsthass. Ich wünsche mir eine angenehme Mitte.

      Ich will leben.

      (So, jetzt ist aber wirklich Schluss, sonst finde ich wirklich kein Ende mehr. :P)

      Herzliche Grüße und auf einen tollen Austausch

      Spiegeltaenzerin

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