BMI verliert an Glaubwürdigkeit

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    • BMI verliert an Glaubwürdigkeit

      Oberverwaltungsgericht und ein Verwaltungsgerichtshof in Bayern zweifeln den BMI als Maßstab für die Verbeamtung an. HIER zu lesen
      Die Juristen differenzieren, wo die Gesellschaft und auch die Medizin noch alle über einen Kamm scheren wollen: Jeder meint zu wissen, dass Dicke abnehmen müssen, wollen sie sich ihre Chancen auf ein Alter in Gesundheit nicht verscherzen.
    • Na, bleibt zu hoffen, dass sich das dann auch auf beispielhaft auf andere Bundesländer auswirkt. Habe erst neulich wieder etwas mitbekommen über welche, die sich verbeamtungstauglich hungern.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Das scheint ein ungewoehnlich fundierter Artikel zu sein. Nur eins stoert mich: Es wird immer noch behauptet, Diabetes und Co seien die Folgen vom Dicksein. Dabei ist das ueberhaupt nicht bewiesen, und ich halte es fuer falsch.

      Dass Dicksein und Diabetes (oder auch andere Krankheiten) oefter zusammen auftreten, heisst nich nicht, dass Diabetes eine Folge vom Dicksein ist. Wahrscheinlicher ist es, dass Dicksein und die sogenannten "Folgen" eine gemeinsame Ursache haben.

      Auf meinem Versicherungsschein der privaten Krabkenversicherung steht uebrigens, dass die "Folgen von Uebergewicht mitversichert" sind -- gegen einen stattlichen Aufpreis, versteht sich. Waere doch schoen, diese Formulierung mal anzufechten. "Folgen", also wirklich. :rolleyes:

      Ansonsten waere es wirklich schoen, wenn man endlich nicht "alle Uebergewichtigen in einen Topf" werfen wuerde, wie es im Artikel steht. Sondern sich wirklich darum bemuehen, dass die Menschen (Dicken und Duennen) richtig diagnostiziert und behandelt werden.
    • Ach ja, un d warum um Giottes Willen muessen die Redaktionen immer, wenn es um Dicksein geht, dicke Personen mit abgeschnittenen Kopf zur Illustration zeigen?! :eek: Wie waere es mal zur Abwechslung mit einem Foto einer gluecklich aussehender dicken Person, die auf dem Foto auch was Sinnvolles macht, z.B. sich mit Freunden unterhaelt, oder in den Bergen spazieren geht, oder sontwas...
    • Da stimm ich Dir zu. Aber wahrscheinlich darf ein dicker Mensch nicht glücklich aussehen, sondern sollte Gram gebeugt und Schuldbewusst aus der Wäsche gucken. Es könnte das Bild der dünnen Mitmenschen, das sie über Dicke haben, stören, wenn wir zufrieden aussehen.

      LG Finchen
    • Hallo zusammen, zum Thema "Bilder von dicken Frauen mit angeschnittenen Kopf". Vielleicht wollen die Models auch nciht erkannt werden aus welchen Gründen auch immer. Aber ich will dir grundsätzlich recht geben. Warum wird nicht mal ne glückliche Frau mit Rundungen im Fernsehen gezeigt.....
    • Das ist ganz einfach: Sie entsprechen nicht den Idealien wie sie die meisten gerne hätten. Deswegen werden solche Bilder verdrängt und schon gar nicht erst gezeigt. Nebenbei will ich noch meinen Respekt an mollige / dicke Models aussprechen. Wenn diese sich weiter durchsetzen können, werden wir vielleicht in ein paar Jahren nicht nur Hungerhacken auf den Plakaten finden.
    • Ein kurzer Einschub off topic meinerseits:
      Jochen, ich möchte an Deinen Beitrag anknüpfen mit einem Hinweis.
      In diesem Forum versuchen wir, Menschen jeder Art mit Respekt zu begegnen. Wir möchten weder eine Überhöhung des Dickseins noch eine Abwertung schlanker Körper. Es wäre schön, wenn Du Dir diesbezüglich die Forenphilosophie gründlich durchliest. Gleiches gilt auch für einige andere Neulinge hier bei DDF.
      Abfällig bewertende Bezeichnungen wie "Hungerhaken" (ohne c) werden hier nicht gerne gesehen, auch wenn sie leider hier und da in den Forendiskussionen auftauchen. Wer als dicker Mensch nicht diskriminiert werden möchte, sollte im Gegenzug auch keine diskriminierenden Begriffe für Personen mit besonders dünner Figur verwenden.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
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      — Mary Flannery O'Connor

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      — Sam Levenson
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    • Jepp.
      Ich schließe mich Kampfzwerg da an.
      Die Mädels auf den Laufstegen haben oft mit viel Leid für die Erfüllung ihres Traums vom Berühmtwerden bezahlt, manche sogar mit ihrem Leben, da ist Abwertung fehl am Platz.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Jimbob schrieb:

      Welch eine Überraschung. Aus Körpergröße und Gewicht eines Menschen kann man also nicht errechnen, ob er eine gute Figur hat? Logisch!


      Nein, kann man nicht. Zum einen ist eine "gute Figur" persönliche Ansichtssache... und der BMI sagt nichts darüber aus, wie die Proportionen verteilt sind oder ob es sich um Fett- oder Muskelmasse handelt.
      Aber das ist alles nichts Neues.
    • Was ich noch dazu fügen möchte: nicht nur dicke überschreiben die BMI-Marke, oft sind es auch muskulöse Männer, welche deutlich drüber liegen da ja viel Muskeln = hohes Körpergewicht.