Die Zahl der Operationen steigt

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    • Die Zahl der Operationen steigt

      Schade, dass DIESE Nachricht wirklich ist.

      Immer häufiger werden dicke Menschen am Magen operiert.

      Zitat aus dem Artikel:
      „Es stellt sich die Frage, ob alle Betroffenen frühzeitig und umfassend über mögliche Alternativen und lebenslange Konsequenzen aufgeklärt wurden.“ So müssten Lebensstil und Ernährung nach dem Eingriff radikal umgestellt werden.
    • Was ich auch immer wieder dann Toll finde - gleich unter dem Beitrag

      "Google-Anzeigen"

      "Magenballon Günstig"
      Operationen bis zu 70% Günstiger

      "Schlank durch Magenband"

      :flirt::flirt::flirt:

      Ich denke das in dieser Hinsicht doch jeder irgendwie für sich selbst verantworlich ist.
      Wenn es um Operationen geht, die nicht notwendig sind - muss ich doch die Verantwortung in den Patienten legen können, das derjenige sich informiert über die Konsequenzen.
      Also ich habe so ein Beratungsgespräch mal in Anspruch genommen in einer Adipositas Klinik - und kann nicht behaupten das ich zu irgendwas gedrängt worden bin, war sogar überrascht das es der Oberarzt sich da 2 Std. Zeit genommen hat und ohne irgendwelche "Verkaufsgedanken" mir wirklich intensiv alle Methoden erklärt hat.
      Und auch das Verfahren das die Krankenkasse da vorher haben wollen - kann ich auch nicht umbedingt alles erschleichen - man muss ja auch zum Psychologen, muss eine Bewegungsprogramm nachweisen, muss eine Ernährungsberatung durchführen.
    • Mich wundert das gar nicht. Bei welchen Gelegenheiten mir das schon vorgeschlagen wurde!!! Einer der letzten Ärzte hat doch ziemlich bedauert, dass ich schwanger war, aber ich könne ja nach der Entbindung zu ihm kommen. Ich bin total genervt, wenn mich ein Arzt darauf anspricht und habe wirklich zu tun, höflich zu bleiben - ich ärgere mich soooo!
    • Ufoline schrieb:

      Wenn es um Operationen geht, die nicht notwendig sind - muss ich doch die Verantwortung in den Patienten legen können, das derjenige sich informiert über die Konsequenzen
      .
      Ja, aber nur wenn der Leidensdruck nicht zu groß ist und das kommt bei den Meisten, die sich zu dieser furchbaren Op entscheiden, noch dazu!

      Also ich habe so ein Beratungsgespräch mal in Anspruch genommen in einer Adipositas Klinik - und kann nicht behaupten das ich zu irgendwas gedrängt worden bin, war sogar überrascht das es der Oberarzt sich da 2 Std. Zeit genommen hat und ohne irgendwelche "Verkaufsgedanken" mir wirklich intensiv alle Methoden erklärt hat.

      Das passiert aber leider zu häufig, dass die Beratung schlecht ist bzw. die Nachsorge! In den Gespräche ist immer nur die Abnahme das Heil aller Dinge :(


      man muss ja auch zum Psychologen, muss eine Bewegungsprogramm nachweisen, muss eine Ernährungsberatung durchführen.

      Ja super, und die beiden sind auch noch ganz zufällig :rolleyes: und bequem im gleichen Haus.........
    • Ich finde den Link gerade nicht, aber vor einiger Zeit gab es hier mal einen verlinkten Artikel, in dem es darum ging, dass man in Deutschland "leider" noch nicht so weit sei wie in Österreich mit der Zahl der von den Krankenkassen übernommenen AC-Eingriffe. Es werde den Operationswilligen zu schwer gemacht. Entsprechend weniger Menschen würden hier operiert, jedoch trotzdem mit steigender Anzahl.
      Ist schon fast erstaunlich, dass in diesem Artikel mal deutlich darauf hingewiesen wird, dass viele sich so eine OP zu einfach vorstellen, weil die Aufklärung in ausreichendem Maße erfolgt. Ich kann mir vorstellen, dass vielen zwar die Risiken genannt werden, aber in beschönigter Form und die Operationswilligen dann in ihrem Wunsch nach Gewichtsverlust viele Punkte nicht ernst genug nehmen. Lebenslange Umstellung von Ernährungsgewohnheiten und dauerhafte Angewiesenheit auf Substitutionen in Form von Spritzen/Tabletten mag ihnen im Vorfeld wie ein Klacks erscheinen. Damit wären wir auch wieder bei dem Punkt, dass Personen mit einer Essstörung eigentlich gar nicht operiert werden dürften, aber es offenbar doch immer wieder geschieht. Schön jedenfalls, dass der Herr von der DAK deutliche Worte findet: "Eine bessere Zusammenarbeit von Klinikärzten, Psychologen und Ernährungsberatern könnte viele OPs verhindern". Also eben nicht möglichst viele OPs fördern, sondern andere Wege suchen und Netzwerke bilden.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
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    • kampfzwerg schrieb:

      Also eben nicht möglichst viele OPs fördern, sondern andere Wege suchen und Netzwerke bilden.

      Solange die Dicken einzig und allein auf der Ebene des Abnehmens betrachtet werden, kann es kein weiter kommen geben.

      Die dicken Menschen die in ihrer Hoffnungslosigkeit den Weg zu einem "Beratungsgespräch" suchen, wundern sich bestimmt wie „nett“ man dort behandelt wird. Viele dicke Männer und Frauen haben keine guten Erfahrungen mit Ärzten oder Krankenhäusern gemacht (Beispiele gibt es hier im Forum leider genug). Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich nach solch einem „Beratungsgespräch“ für die Magenoperation gut verstanden fühlt und gut behandelt, vielleicht ist das auch mit ein Grund warum sich dicke Menschen für diese furchtbare OP entscheiden, endlich wird man wie ein Mensch behandelt, sogar von Ärzten :rolleyes:

      Schließlich zeige ich als dicker Mensch alleine schon mit meinem Interesse an solch einer „Behandlungsmethode“, dass ich gewillt bin ALLES zu tun und genau daran hapert es doch bei uns allen…….“wir“ wollen einfach nicht ALLES tun um das Gewicht zu verlieren. :rolleyes:

      *rosarote Brille an…*

      Ich träume und stelle mir eine „Behandlung“ vor in der man sich als dicker Mensch wohl fühlen darf, sich freundlich untersuchen lassen kann, in seinen Erfahrungen gehört wird (und als dicker Mensch weiß man viel mehr als die Selbstgerechten annehmen), Gespräche führen darf in denen es nicht nur um die Gewichtsabnahme/Essen/Bewegung dreht, eventuell vorhandene Krankheiten nicht auf das Dick sein geschoben wird……….ach, wäre das schön!

      *rosarote Brille aus*
    • Adipositas bei dpa , der Sommerlochfüller

      In großer Aufmachung und in verschiedenen Formen betitelt dpa zur Zeit stories zum Thema Übergewicht. Während es im focus um die Adipositaschirurgie an sich geht, wird ein ähnlicher dpa Bericht bei der Neuen Osnabrücker Zeitung betitelt "Gut aufgestellt für XXL Patienten. Hier kommt unter anderem ein privates Krankentransportunternehmen zu wort, d. speziell einen Krankenwagen für Schwerlastpatienten bis 300 Kg angeschafft hat.
      Erfreulich d. meine Stellungnahme, zwei Tage später,als Vertreter des Patientensvhutz e.V. unter dem Titel " Goldrausch in Kliniken" in voller Länge an ebenso exponierter Stelle veröffentlicht hat.:applaus:
    • Was ich schon immer mal wissen wollte:

      wenn ein Mensch sehr dick ist, so wie ich und auf viele Medikamente angewiesen ist, auch das trifft auf mich zu, kann sich dieser Mensch dann auch einer AC-Op unterziehen? Also - ist es dann überhaupt möglich, weil er doch dann nur noch einen Schlauchmagen hat?

      Sind alle übergewichtigen Menschen vorher (!) so gesund, dass sie so eine, doch recht gefährliche OP hinter sich bringen dürfen?

      Oder andersherum: was ist wenn nach der OP, Krankheiten entstehen, jetzt mal unabhängig von der OP, die lebenslange Medikamenteneinnahme erfordern - ist das denn überhaupt möglich? Denn ich denke mir, diese Medis, können dann doch gar nicht mehr so verstoffwechselt werden, wie bei einem nicht operierten Körper, denn es fehlt doch dann ein großer Teil vom Magen und vom Darm! Ich habe mich noch nie so intensiv damit beschäftigt.
    • Elisabeth schrieb:



      Oder andersherum: was ist wenn nach der OP, Krankheiten entstehen, jetzt mal unabhängig von der OP, die lebenslange Medikamenteneinnahme erfordern - ist das denn überhaupt möglich? Denn ich denke mir, diese Medis, können dann doch gar nicht mehr so verstoffwechselt werden, wie bei einem nicht operierten Körper, denn es fehlt doch dann ein großer Teil vom Magen und vom Darm! Ich habe mich noch nie so intensiv damit beschäftigt.


      Eine operierte Frau hat mir mal erzählt, dass sie nach der OP Probleme mit der Medikamentendosierung hatte. Weil, wie Du richtig sagst, die Medis nicht mehr so vom Körper aufgenommen werden und die Dosis angepasst werden muss.

      Auch ich muss täglich viele Medikamente nehmen, nur das hat bis jetzt zwei Ex-Endokrinologen von mir nicht davon abgehalten, mit eine OP aufschwatzen zu wollen. Denen ist das völlig egal, was man hat und wie das behandelt werden muss, hauptsache die Frau ist nicht mehr so fett.

      LG Finchen
    • Elisabeth schrieb:

      Was ich schon immer mal wissen wollte:

      wenn ein Mensch sehr dick ist, so wie ich und auf viele Medikamente angewiesen ist, auch das trifft auf mich zu, kann sich dieser Mensch dann auch einer AC-Op unterziehen? Also - ist es dann überhaupt möglich, weil er doch dann nur noch einen Schlauchmagen hat?

      Sind alle übergewichtigen Menschen vorher (!) so gesund, dass sie so eine, doch recht gefährliche OP hinter sich bringen dürfen?

      Oder andersherum: was ist wenn nach der OP, Krankheiten entstehen, jetzt mal unabhängig von der OP, die lebenslange Medikamenteneinnahme erfordern - ist das denn überhaupt möglich? Denn ich denke mir, diese Medis, können dann doch gar nicht mehr so verstoffwechselt werden, wie bei einem nicht operierten Körper, denn es fehlt doch dann ein großer Teil vom Magen und vom Darm! Ich habe mich noch nie so intensiv damit beschäftigt.


      Das kann dir hier in einem Forum wohl niemand beantworten - weil es darauf ankommt was du für Medikamente nimmst.
      Es gibt eine Vielzahl Medikamente die unabhängig davon sind - einige Medikamente müssten umgewandelt werden usw.

      Ich hoffe das jeder Mensch der daran denkt sich solch einer Operation unterzuziehen - sich vorher GENAU darüber informiert was er da tut.
      Aber wie schon oben festgestellt wurde - viele Ärzte die das mal schnell empfehlen - kennen ÜBEHRAUPT nicht die notwendigen Folgen, hatte schon einige Unterhaltungen mit Ärzten die mal Pauschal in den Raum geworfen haben "Haben Sie schonmal an eine OP gedacht" und aber nichts genau davon wissen - von Konsequezen die man sein ganzes Leben mitträgt - wissen sie meistens nichts!

      Was auch ein Problem ist, in den meisten Foren zu diesem Thema - findet man nur sehr sehr schwer die wirklichen Konsequenzen, weil in den Foren ein Grossteil von Leuten ist die erst vor kurzem opertiert worden sind oder maximal halbes oder ganzes Jahr und ich bin mir SICHER das der Gewichtsverlust einen am Anfang in einer Euphorische Situation versetzt und auch die Phase bis man sein "Idealgewicht" eine wahre Freudenfahrt ist - doch was ist wenn man den Zero-Point erreicht hat und dann das "normale" Leben weitergeht.
    • Es gibt einige Medikament die man nicht mehr nehmen soll.
      Aber es gibt auch verschiedene Dareichformen.
      So funktionieren bei mir Eisentabletten leider nicht mehr, deshalb brauch ich monatlich eine Eiseninfusion. Leider auf Dauer sehr belastend für meine Venen.

      Aber das ist sicher nicht das größte Problem sich für oder gegen eine Magenop auszusprechen. Die Pharmaindustrie freut sich ihre Medis in neuen Formen zu präsentieren.

      Gegen eine MagenOP sprechen nun wirklich andere Dinge, die ich aber wahrscheinlich alle schon mehrfach erwähnt habe.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Nur zur Klarstellung: nie im Leben, würde ich mich einer Adipositas-Chirurgie unterziehen! NIE im Leben!

      Ich bin so schon gebeutelt genug, dann würde ich mich in so eine Gefahr begeben??

      Aber komischerweise hat noch keiner meiner Ärzte, mir auch nur mal ansatzweise diese Art der OP vorgeschlagen.
    • Elisabeth schrieb:


      Aber komischerweise hat noch keiner meiner Ärzte, mir auch nur mal ansatzweise diese Art der OP vorgeschlagen.


      Mir leider schon. Nicht direkt vorgeschlagen, aber ernsthaft als Alternative aufgezählt.
      Grad erst letzte Woche. Ich bin immernoch stinkig. Und das von einer Ärztin, die ich bisher für kompetent gehalten hatte.
      Es ging um das allgemeine Unwohlsein derzeit und dass ich das Gefühl habe, es tut sich irgendwie nix. Nunja, bei meinen SD und Hormondefekten kann sich auch nicht viel tun.
      Da meinte sie tatsächlich den üblichen Kram "mehr Bewegung/Sport, kontrollierte Ernährung oder halt eine Magen-OP" :eek:
      Ich hab ihr gesagt, das käme definitiv nicht in Frage, ich würde mir ja auch nicht den Fuß abschneiden, wenn ich Kopfweh hätte...
      Unglaublich, wie selbst Endokrinologen und sonstige Internisten sowas auch nur in Erwägung ziehen können...
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • sunny73 schrieb:


      Unglaublich, wie selbst Endokrinologen und sonstige Internisten sowas auch nur in Erwägung ziehen können...



      Da greift man sich wirklich nur an den Kopf und will es nicht verstehen! :boah:

      Ich denke , dass es mir meine Ärzte nie vorgeschlagen haben, weil ich chronisch krank bin und sehr viele Medikamente nehmen muss. Wäre dann wahwahrscheinlich eh nicht machbar.
    • sunny73 schrieb:

      Unglaublich, wie selbst Endokrinologen und sonstige Internisten sowas auch nur in Erwägung ziehen können...


      Oh doch, sie können. :mad: Ich hab jetzt schon von zwei Endokrinologen gehört. Die Inkompetenz von manchen Fachärtzen ist manchmal nicht mehr zu überbieten.

      von Elisabeth: Ich denke , dass es mir meine Ärzte nie vorgeschlagen haben, weil ich chronisch krank bin und sehr viele Medikamente nehmen muss.


      Bin ich auch, ist kein Hinderungsgrund für manche. Aber anscheinend hast Du wirklich gute Ärzte.

      LG Finchen
    • @ Elisabeth,
      Hallo, bin gerade zufällig über das Thema gestolpert. Nach einer Schlauchmagen OP kann man alle Medikamente weiter nehmen, das der Verdauungsweg ja nicht verändert wird.
      Viele Grüße
      Claudel
    • Claudel112 schrieb:

      @ Elisabeth,
      Hallo, bin gerade zufällig über das Thema gestolpert. Nach einer Schlauchmagen OP kann man alle Medikamente weiter nehmen, das der Verdauungsweg ja nicht verändert wird.
      Viele Grüße
      Claudel


      Solche Ratschläge zu geben, würde ich mir ganz stark überlegen. Das grenzt an medizinische Beratung, die hier niemand geben kann, ohne alle Einzelheiten über die Person zu wissen.

      Also bitte - diesen Ratschlag ignorieren.
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • Claudel112 schrieb:

      @ Elisabeth,
      Hallo, bin gerade zufällig über das Thema gestolpert. Nach einer Schlauchmagen OP kann man alle Medikamente weiter nehmen, das der Verdauungsweg ja nicht verändert wird.
      Viele Grüße
      Claudel


      Dankeschön, das wusste ich wirklich nicht. :)
      Aber ich werde mir das trotzdem nicht antun, ich hätte viel zu große Angst vor Komplikationen, während und auch gerade nach der OP.
    • Mein Mann und ich waren gestern in einem Adipositaszentrum. Wir dachten, wir werden umfassend über Möglichkeiten informiert.
      Uns kam das alles aber wie eine Kaffeefahrt vor, nur das statt Rheumadecken eben Magenbypässe verkauft werden.
      Schlauchmagen und Magenring taugen nix, bringen nie den geünschten Erfolg. Aber das mit dem Bypass ist super, einfach, unkompliziert und wir machen das sogar bei 350kg Patienten ohne Probleme.
      Von den hier beschriebenen "Nebenwirkungen" mit Vitaminmangel etc. war dort wirklich nur kurz die Rede, auch kaum vom mühsamen Beantragen und den Vorraussetzungen.
      Wir hatten wirklich nur das Gefühl, dass wieder ein geldversprechendes Allheilmittel unterwegs ist.
    • Katko, dann schau doch mal, ob sich in deiner Nähe auch eine Selbsthilfegruppe befindet (in Dresden ist das so), da kann man mit Operierten, Operationswilligen und -unwilligen, Angehörigen und auch Leuten, die einfach nur durch mehr Bewegung abnehmen wollen, reden und erfährt vor allem auch vieles über die Nebenwirkungen und Probleme der OP und auch über Auswirkungen der Abnahme auf die Partnerschaft.
    • katko schrieb:

      Mein Mann und ich waren gestern in einem Adipositaszentrum. Wir dachten, wir werden umfassend über Möglichkeiten informiert.....

      Wir hatten wirklich nur das Gefühl, dass wieder ein geldversprechendes Allheilmittel unterwegs ist.


      Das passt doch zur momentanen Hetzjagd auf Dicke. Ich finde das so erschreckend diese Propaganda, besonders geärgert hat mich der Artikel in der FAZ (das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=8013). Als hätte sich Presse und Ärzteschaft zusammengetan, die Presse macht die entprechende Stimmung in der Bevölkerung und die Ärzteschaft liefert das Allheilmittel AC.
    • Sapphi63 schrieb:

      Katko, dann schau doch mal, ob sich in deiner Nähe auch eine Selbsthilfegruppe befindet (in Dresden ist das so), da kann man mit Operierten, Operationswilligen und -unwilligen, Angehörigen und auch Leuten, die einfach nur durch mehr Bewegung abnehmen wollen, reden und erfährt vor allem auch vieles über die Nebenwirkungen und Probleme der OP und auch über Auswirkungen der Abnahme auf die Partnerschaft.


      So, oder so ähnlich werden wir das jetzt auch angehen.
      Wir wollten nie eine Magen OP. Das wird einem als sooo einfach verkauft, und die Gefahren und Begleiterscheinungen werden so in den Hintergrund gestellt.
      Eigentlich wollten wir nur nach "Schwachstellen"(jetzt fallt nicht gleich über dieses Wort her) in unserem Leben suchen, oder nach Möglichkeiten, ohne unser Leben aufgeben zu müssen. Wir wollen uns/unser Leben nicht dem Diätwahnsinn unterwerfen und das zum Mittelpunkt unseres daseins machen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Das Zitat der Leserlichkeit halber auch als solches kenntlich gemacht.

    • In meinem Freundeskreis bin ich bald die letzte Dicke, die eine Freundin hat so 40 kg abgenommen und leidet dadurch mal wieder verstärkt an Depressionen, die andere hat im Dezember einen Schlauchmagen bekommen hat ihre Rückenschmerzen und anderen Leiden auch immer noch nicht weg. und die dritte hat einen Magenbypass bekommen und ist in 2 Wochen schlanker als ich .
      Ich mache mir Sorgen um die drei, denn es ist nicht alles so goldig wie es vorher gesagt wird. die dritte ist erst vor 2 Wochen operiert worden und noch euphorisch.
      Es ist schwer für mich auf die Dauer als einzige Dicke übrigzusein, aber ich weigere mich den Wahnsinn der anderen mitzumachen, Crash Diät, gibt JoJo und OP ist für mich eine Vergewaltigung.
      Ich möchte mir helfen lassen mit meiner Essstörung besser umzugehen, gerade in Bezug auf meine Diabetis.
    • Es wäre das grundfalscheste bei einer Essstörung eine Magen-OP zu machen. Der Magen wäre für immer zerstückelt, aber die Essstörung wäre immer noch da. Es gäbe nur mehr zusätzliche Probleme. Ich finde es richtig von Dir, dass Du Dich gegen diese Metzelei wehrst und ich wünsch Dir weiterhin die Kraft dazu. Wie Du richtig festgestellt hast, wird die Euphorie nicht ewig anhalten, und dann sind es vielleicht Deine Freundinnen, die Dich um Deinen funktionierenden Magen beneiden und ihr OP's bedauern.

      LG Finchen