Ansporn für dicke Kinder

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    • Ansporn für dicke Kinder

      DIESER Artikel stellt das Programm „Moby Dick“ vor. Beim Lesen des Artikels erinnerte ich mich an meine Kindheit, denn auch meine Mutter wollte mir Anreize schaffen und versprach mir pro abgenommenem Pfund ein Geschenk…….an ein Geschenk kann ich mich noch erinnern, einen Schirm :hihi:

      Aber bei Moby Dick gibt es viel schönere Geschenke :rolleyes:

      "Wenn sich Kinder und Eltern vom Arzt beraten lassen und das Gewicht binnen eines halben Jahres sinkt oder mindestens gleich bleibt, dann gibt es eine Belohnung", schlägt Lotter vor. Dies könne ein Fahrradhelm, eine Schultasche oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein sein, aber auf jeden Fall kein Bargeld.
      Maßstab für den Erfolg solle der Body-Mass-Index (BMI) sein, schlägt Lotter vor. Das Geschenk gebe es, wenn die BMI-Formel aus Gewicht und Körpergröße sich beispielsweise nach einem halben Jahr dem Idealwert annähert oder sich zumindest nicht verschlechtert.

    • "Der Wal hat den Kampf gewonnen", sagt Moby-Dick-Sprecher Gernot Schmahlfeldt. "Für Kinder, die normalgewichtig werden wollen, ist das eine wichtige Bestätigung."


      Der Wal hat aber im Kampf nicht abgenommen, oder? :baeh::baeh::baeh:

      Der Wal hat deswegen gewonnen, weil es kraeftig, schwer und in seinem Element (im Wasser also) war. Na, wenn das nicht eine Vorwarnung fuer dicke Kinder ist, dem Programm fern zu bleiben, was dann?! :hopps:

      dass insgesamt 15 Prozent der Drei- bis 17-Jährigen übergewichtig sind. Gut sechs Prozent davon leiden bereits an Adipositas,


      Quelle, bitte? Welche Studie des Robert-Koch-Instituts, wann und wie durchgefuehrt?

      Habe allerdiings diesen Ueberblick ueber die KiGGS-Studie gefunden, von der wohl oben die Rede ist. Die Folien scheinen vom Robert-Koch-Institut selbst zu stammen. Schoene Gegenueberstellung von Adipositas (ca. 6% der Kinder) und Verdacht auf Esstoerungen (mehr als 20% der Kinder, nach Unten scrollen):

      Folien zur KiGGS-Studie

      Die Definition von uebergewichtigen Kindern blicke ich nicht ganz durch. Allerdings erinnere ich mich dunkel, dass Gunter Frank im Buch "Lizenz zum Essen" geschrieben hat, dass die Referenzzahlen, auf die auf Folie 12 verwiesen wird, ganz anders erhoben wurden als die KiGGS-Daten, und daher der Vergleich wohl wertlos ist.

      Viele von ihnen leiden nicht zuletzt deshalb schon in jungen Jahren unter Diabetes vom Typ 2, dem sogenannten Altersdiabetes. Er ist meistens auf falsche Ernährung und Bewegungsmangel zurückzuführen.


      Von Vererbung haben diese Idioten noch nie gehoert, was? :mad::mad::mad:

      Ich hoffe, das ist ein typisches Sommerloch-Artikel. Achja, vor einer Woche gab es einen Krokodil-Alarm in einem Bayrischen See. Das finde ich eigentlich schoener... :rolleyes:
    • Ich kann es aus irgendeinem Grund nicht mehr finden, aber ich bin mir absolut sicher, es gab vor mehreren Jahren mal einen Thread, in dem MD vorgestellt wurde. Kann sein, dass das bei uralten Sachen mit bei war und aus irgendwelchen Gründen archiviert wurde.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Muminfrau schrieb:



      Von Vererbung haben diese Idioten noch nie gehoert, was? :mad::mad::mad:



      Muminfrau, vererbt werden kann die Diabetes des Typ 1 (Diabetes mellitus).

      Zu Diabetes Typ-2 folgendes Zitat aus "netdoktor":
      Typ-2-Diabetes entwickelte sich früher praktisch nur im höheren Lebensalter und wurde daher ursprünglich Altersdiabetes genannt. Mittlerweile wird die Erkrankung jedoch immer häufiger auch bei Kindern und Jugendlichen beobachtet.

      Bei Typ-2-Diabetes kommt es zu einer herabgesetzten Insulinwirkung und gegebenenfalls zu einer gestörten Insulinausschüttung. Risikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2 sind Übergewicht, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Daher sind vor allem übergewichtige Kinder immer häufiger von Typ-2-Diabetes betroffen
    • Nach neuen Erkenntnissen werden sowohl Koerpergewicht als auch eine Neigung zum Diabetes Typ 2 sehr wohl vererbt. Dass beides frueher auftritt mag damit zusammen haengen, dass die genetische Neigung zu diesen Zustaenden von Umweltbedingungen (inklusive z.B. das chemische Zeugs im Essen) beguenstigt wird.

      Also, wer von Natur aus zum Dicksein und Diabetes neigt, bekommt wegen des modernen Lebesstils (mehr sitzen, mehr Chemie im Essen und in der Umgebung) diese genetische Neigung frueher und heftiger zu spueren.

      Wer von Natur aus nicht dazu neigt, kann sich wenig bewegen und viele Chips und Gummibaerchen essen und bekommt trotzdem weder Uebergewicht noch Diabetes.

      Das ist meine Ueberzeugung, die durch das Lesen von einigen Buechern (Pollmer, Gunter Frank), Artikeln (s. u.a. Forschung an der Uni Tuebingen von Norbert Stefan) und durch das Beobachten des Geschehens u.a. auch in diesem Forum entstanden ist.

      Die Tatsachen moegen stimmen, dass Diabetes Typ 2 heute frueher auftritt, und dass es mehr dicke Menschen gibt. Diese Schlussfolgerung aber ist falsch:

      FALSCH: moderner Lebensstil (zu wenig Bewegung, zu viel Essen) --> dick --> Diabetes

      Ich sehe es anders:

      genetische Veranlagung + moderner Lebensstil (letzeres betrifft ALLE: Dicke, Duenne, Diabetiker usw) --> dick + Diabetes in einem frueheren Alter und in einem hoeheren Grad

      Ich bin allerdings schon sehr muede, immer wieder auch hier in diesem Forum auf dieselben Artikel und Tatsachen zu verweisen. Muss nicht sein, von mir aus. :(
    • Moby Dick? Ist das so ein Programm von Doktor Doof?

      Namen, Namen, Namen. Manchmal sollten sie mal etwas genauer nachdenken. Mich erinnert das an die Songauswahl der CDU bei der ersten Kanzlerinnenwahl. Angie von den Rolling Stones. Da wurde dieser Teil auch wohl überhört:

      "But Angie, Angie, ain't it time we said goodbye?
      With no loving in our souls and no money in our coats
      You can't say we're satisfied"

      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Muminfrau schrieb:


      Achja, vor einer Woche gab es einen Krokodil-Alarm in einem Bayrischen See. Das finde ich eigentlich schoener... :rolleyes:


      Jawohl, vor allem wenn man die Ernährungsexperten und Forscher da zum Schwimmen geschickt hätte:holy:


      Wenn ich mich Recht erinnere ist Moby Dick wieder ein Thema im neuen Buch von Gunter Frank. Es ist diskriminierend, wenn ein Abnehmprogramm so einen Namen hat. Da wissen die Kinder doch sofort, wie man über sie denkt.

      LG Finchen
    • Muminfrau schrieb:

      Nach neuen Erkenntnissen werden sowohl Koerpergewicht als auch eine Neigung zum Diabetes Typ 2 sehr wohl vererbt. Dass beides frueher auftritt mag damit zusammen haengen, dass die genetische Neigung zu diesen Zustaenden von Umweltbedingungen (inklusive z.B. das chemische Zeugs im Essen) beguenstigt wird.

      Also, wer von Natur aus zum Dicksein und Diabetes neigt, bekommt wegen des modernen Lebesstils (mehr sitzen, mehr Chemie im Essen und in der Umgebung) diese genetische Neigung frueher und heftiger zu spueren.

      Wer von Natur aus nicht dazu neigt, kann sich wenig bewegen und viele Chips und Gummibaerchen essen und bekommt trotzdem weder Uebergewicht noch Diabetes.

      Das ist meine Ueberzeugung, die durch das Lesen von einigen Buechern (Pollmer, Gunter Frank), Artikeln (s. u.a. Forschung an der Uni Tuebingen von Norbert Stefan) und durch das Beobachten des Geschehens u.a. auch in diesem Forum entstanden ist.



      Auf den Punkt gebracht, danke Muminfrau.

      LG Finchen
    • Der Name ist sicherlich keine intellektuelle Höchstleistung.

      Fraglich für mich ist lediglich, ob man eventuell am modernen Lebensstil etwas ändern könnte, bzw. ihn für sich etwas verträglicher anzupassen.
      Aber vermutlich reguliert sich das auch von selbst mit der Zeit und die Menschen kommen besser mit diesen veränderten Bedingungen zurecht.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • @Maky

      wie kommst du darauf das die beiden kein Diabetes haben?

      Hab den Bericht auch gesehen, fand ihn gut. Es wurde mit keinem Wort über Adiopositas-Chirurgie gesprochen.

      Und das die Frau in der Klinik richtig eingestellt wurde und damit ihre Lebensqualität verbessert wurde fand ich gut.
      Es bleibt dahin gestellt ob das der einzig gangbare Weg ist.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Den Bericht hab ich auch gesehen und mir ist er sauer aufgestossen, weil:

      - ich werden den Eindruck nicht los, dass den Diabetikern durch die Blume oder direkt vermittelt wird "selber Schuld, zu viel und falsch gefressen".
      Beide hatten ein ständiges schlechtes Gewissen. Und gerade die Frau hat durch die leidvolle Kindheit sich ein Schutzschild angefuttert und jetzt wird dafür auch noch bestraft. Klar ist es gut, dass sie jetzt erst mal richtig eingestellt wurde, aber so rigide, wie die Ernährungsberaterin auf den Lebensmittel (z.B. Fett) rumhackte, muss man dann doch nicht leben. Gerade jemand wie der Mann, der gerne isst, wird diese Diätkuren nicht auf Dauer durchhalten, weil im einfach ein Teil Lebensfreude genommen wurde.

      - der Arzt vom Mann hat ihm mit den Bildern von Diabetikerfüssen Angst gemacht, wenn du nicht........dann...... Das find ich unter aller S...:mad:
      Ebenso die Prognosse, wenn du nicht abnimmst, wirst du nicht 50. Ist der Arzt Hellseher? Woher will er das wissen? Nein, die Ärzte haben nicht mit OP's angefangen, aber mit Drohungen Patienten zu "motivieren" sollte verboten werden.

      LG Finchen
    • Finchen schrieb:

      Nein, die Ärzte haben nicht mit OP's angefangen, aber mit Drohungen Patienten zu "motivieren" sollte verboten werden.

      Finchen, ich kann deinen Aussagen nichts neues zufügen, denn du hast genau das ausgedrückt was ich auch beim Ansehen des Beitrags gedacht hatte.
      Die Aussage von Michael B.
      "Ich hatte schon immer Gewichtsprobleme"

      Und auf die Frage nach dem Walken von Michael B. an seine Frau
      "was gibt es denn zu Essen"

      Antwort
      "Nix"

      und Aussagen während des Beitrags
      "Fett ist unser Feind"

      das alles waren Aussagen bei denen ich auch ins Grübeln kam...
    • Finchen schrieb:


      - ich werden den Eindruck nicht los, dass den Diabetikern durch die Blume oder direkt vermittelt wird "selber Schuld, zu viel und falsch gefressen".
      ....
      Und gerade die Frau hat durch die leidvolle Kindheit sich ein Schutzschild angefuttert und jetzt wird dafür auch noch bestraft.
      ....
      Gerade jemand wie der Mann, der gerne isst, wird diese Diätkuren nicht auf Dauer durchhalten, weil im einfach ein Teil Lebensfreude genommen wurde.


      Wer hat denn irgendetwas gesagt von "selber schuld" - der Mann hat doch selber erklärt, dass er früher nach dem Essen den Kühlschrank leer gefuttert hat. Sorry - von nix kommt eben nix.

      Wieso oder womit wird die Frau bestraft? Sie weiß, dass sie krank ist und möchte es ändern - für ihre Kinder, für ihren Partner, für sich selbst. Und wie schon der Arzt sagte - es ist leicht, eine Tablette einzuwerfen, aber es ist verdammt schwer, an seiner Gesundheit zu arbeiten.

      Stimmt, ob der Mann irgendwelche "Diät" durchhalten wird, bezweifle ich auch. Er weiß zwar, wie notwendig es wäre, aber letztendlich ist es mehr seine Ehefrau, die ihm Dampf macht. Wenn es aber nicht von einem selber kommt, wird dies auf Dauer sicher nicht klappen.

      So und jetzt geht in den Garten, Steine holen.... ;)
    • Maky schrieb:

      Wer hat denn irgendetwas gesagt von "selber schuld" - der Mann hat doch selber erklärt, dass er früher nach dem Essen den Kühlschrank leer gefuttert hat. Sorry - von nix kommt eben nix.

      Wieso oder womit wird die Frau bestraft? Sie weiß, dass sie krank ist und möchte es ändern - für ihre Kinder, für ihren Partner, für sich selbst. Und wie schon der Arzt sagte - es ist leicht, eine Tablette einzuwerfen, aber es ist verdammt schwer, an seiner Gesundheit zu arbeiten.

      Stimmt, ob der Mann irgendwelche "Diät" durchhalten wird, bezweifle ich auch. Er weiß zwar, wie notwendig es wäre, aber letztendlich ist es mehr seine Ehefrau, die ihm Dampf macht. Wenn es aber nicht von einem selber kommt, wird dies auf Dauer sicher nicht klappen.

      So und jetzt geht in den Garten, Steine holen.... ;)


      Heute im Diabetikerforum haben auch einige den Kopf geschüttelt über genau diesen Filmbeitrag. Und ebenso nerven sie sich, weil allen runden bis dicken Typ 2er durch die Medien oder dann vom Arzt gesagt wird "selber schuld".
      Was heisst hier von nix kommt nix? :mad: Mein Diabetologe hat gesagt, dass es weit dickere Menschen als mich ohne Diabetes gibt. Diabetes Typ 2 wird immer noch vererbt. Und auch wenn er den Kühlschrank nach dem Abendessen in Ruhe gelassen hätte, hätte er die Krankheit bekommen.

      Sie wird bestraft von aussen und bestraft sich mit Vorwürfen auch selber, weil sie diesen Schutzpanzer hat. Glaubst Du es interessiert jeden Arzt, warum Du dick bist? Irrtum! Die sehen eine dicke Frau mit Diabetes und dann läuft das Programm (Diät und Sport) automatisch ab. Die Vorgeschichte ist denen völlig egal.
      Das möcht ich mal erleben, dass einem Krebs- oder MS Patient so vehement ins Gewissen geredet wird, damit er Diät und Sport macht. Das machen sie nur bei dicken Typ 2 Diabetiker.

      LG Finchen
    • Was heisst hier von nix kommt nix? Mein Diabetologe hat gesagt, dass es weit dickere Menschen als mich ohne Diabetes gibt.

      Dem setze ich nichts entgegen…sicher ist nicht jeder Diabetiker dick und nicht jeder Dicke hat Diabetes.


      Diabetes Typ 2 wird immer noch vererbt. Und auch wenn er den Kühlschrank nach dem Abendessen in Ruhe gelassen hätte, hätte er die Krankheit bekommen.

      Wie willst du das so genau wissen? Dann könnte man auch zu einem Raucher sagen, rauche beruhigt weiter, Krebs kriegst du nur, wenn du die Veranlagung dazu geerbt hast.

      Sie wird bestraft von außen und bestraft sich mit Vorwürfen auch selber, weil sie diesen Schutzpanzer hat. Glaubst Du es interessiert jeden Arzt, warum Du dick bist? Irrtum! Die sehen eine dicke Frau mit Diabetes und dann läuft das Programm (Diät und Sport) automatisch ab. Die Vorgeschichte ist denen völlig egal.

      Leider fragt die Diabetes nicht nach, wieso jemand dick geworden ist.
      Und hast du denn eine Alternative für die Frau im Ärmel, wie sie nun gegen ihre Krankheit vorgehen soll, wenn "Diät und Sport" deiner Meinung nach zu krasse Methoden sind? Ich bin mir sicher, sie würde deinen Vorschlag liebend gerne aufgreifen.

      Das möcht ich mal erleben, dass einem Krebs- oder MS Patient so vehement ins Gewissen geredet wird, damit er Diät und Sport macht. Das machen sie nur bei dicken Typ 2 Diabetiker.

      Ich glaube nicht, dass Ärzte bei Krebs oder MS Sport oder eine Diät verordnen würden. Das ist nun etwas weit hergeholt.
    • Maky, bitte Zitate ordentlich kennzeichnen. Der letzte Beitrag ist nicht klar zu lesen, wenn einfach etwas kursiv gesetzt wird und man nicht direkt sehen kann, auf wessen Aussagen Du Dich beziehst. Den entsprechenden Satz markieren und oben auf die Sprachblase zu drücken sollte mindestens möglich sein.
      Das gilt auch für diejenigen, die es dann gerne mit Farben versuchen anstatt mit den üblichen Bordmitteln.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Maky schrieb:

      Und hast du denn eine Alternative für die Frau im Ärmel, wie sie nun gegen ihre Krankheit vorgehen soll, wenn "Diät und Sport" deiner Meinung nach zu krasse Methoden sind?

      Finchen hat doch überhaupt nicht behauptet, dass Sie eine angepasste Ernährung und Bewegung zu grass empfinden würde.
      Ich habe Finchens Beitrag eher so verstanden, dass Sie, wie ich auch, der Meinung ist, dass Tanja H. ihr Übergewicht durch ihre traumatische Kindheit bekommen hat und das müsste der erste Ansatz sein und nicht die übliche Hervorhebung von Essen und Bewegung als Grund ihres Übergewichts.

      Ich weiß jetzt sagst du wieder
      - von nix kommt eben nix -

      der Meinung bin ich eben nicht.......Stress kann extrem dazu beitragen, dass man dick wird. Der Eine hat ohne Stress eine normale Figur und der Andere hat, mit gleichem Essen, eine dicke Figur (Beweis für die Aussage ist eine Studie die ich seit 26 Jahren mit meinem Mann durchführe ;) )
    • savoir-vivre schrieb:

      (...) dass Tanja H. ihr Übergewicht durch ihre traumatische Kindheit bekommen hat und das müsste der erste Ansatz sein und nicht die übliche Hervorhebung von Essen und Bewegung als Grund ihres Übergewichts.


      Wie der Teufel es will:

      Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass das Risiko, später eine manifeste Adipositas zu entwickeln, bei den Frauen mit den umfangreichsten und schwerwiegendsten Missbrauchsfällen um 30 Prozent höher war, als bei den Frauen ohne Misshandlung.
      Und das Deutsche Ärzteblatt ist ganz und gar nicht verdächtig, mit dem bösen Pollmer unter einer Decke zu stecken.

      Aus der gleichen Quelle:

      Adipositas und Diabetes durch Schichtarbeit Ok, das ist hier eigentlich nicht das Thema, aber ein Hinweis, dass Übergewicht und Diabetes nicht unbedingt von einander abhängen, sondern gemeinsame Ursachen möglich sind.

      Sollen Schichtarbeiter auch einfach diäten und sporteln und dann wird das wieder?
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    • Wie willst du das so genau wissen? Dann könnte man auch zu einem Raucher sagen, rauche beruhigt weiter, Krebs kriegst du nur, wenn du die Veranlagung dazu geerbt hast.



      Das kann ich wissen, weil ich es in meiner Familie erlebe. Sowohl meine Oma, wie auch ihre Tochter (meine Mutter) waren schlank, haben im Alter etwas zugenommen (Kleidergrösse 42/44) und irgendwann Diabetes Typ 2 bekommen. Beide haben sich immer ausgewogen ernährt. Ebenso meine Schwiegermutter. Leicht rundlich, immer gesunde Ernährung mit Gemüse aus dem eigenen Garten und sie hat auch Diabetes Typ 2. Und die Aussage mit dem Rauchen ist Blödsinn. Es gibt Krebsarten wo die Veranlagung vererbt wird, aber Lungenkrebs trifft nun mal hauptsächlich Raucher, oder Menschen die in schlechter Umgebung (Asbest) arbeiten mussten.

      Und hast du denn eine Alternative für die Frau im Ärmel, wie sie nun gegen ihre Krankheit vorgehen soll, wenn "Diät und Sport" deiner Meinung nach zu krasse Methoden sind? Ich bin mir sicher, sie würde deinen Vorschlag liebend gerne aufgreifen.



      Sie sollte die Krankheit akzeptieren und das Beste aus der Situation machen. So lange sie sich Vorwürfe macht, wird ihre Lebensqualität nicht besser. Ausserdem ist das auch eine Form von Stress und bei Stress schüttet der Körper Cortisol aus. Was auch dick macht und den Blutzucker in die Höhe treibt. Es bringt nichts auf Dauer, gegen eine Krankheit anzukämpfen oder mit dem Schicksal zu hadern. Natürlich muss sie mal lernen, wie viele Kohlenhydrateinheiten in einem Lebensmittel stecken, schon alleine, damit sie weiss, wieviel Insulin sie für was spritzen muss. Aber wenn sie das Wissen mal hat, kann sie selbstverantwortlich ihr Essen zusmmenstellen und auch hoffentlich geniessen. Und Fett, ist definitiv nicht schlecht, im Gegenteil, es hilft die Vitamine für den Körper aufzunehmen und bremsten den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit.
      Und sie hat sich einen Hund angeschafft, das reicht völlig an Bewegung.

      Ich glaube nicht, dass Ärzte bei Krebs oder MS Sport oder eine Diät verordnen würden. Das ist nun etwas weit hergeholt.


      Du hast es nicht verstanden, was ich meinte. Kein Arzt würde einen schlanken Patienten (egal welche Krankheit er hat) so viele Vorschriften machen, wie sie es bei runden Diabetiker Typ 2 tun. Und der Fluch ist es nun mal, das Typ 2er mehrheitlich rund sind, ist eben so in den Genen drin.

      LG Finchen