dicke Patienten werden im Tierspital untersucht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • dicke Patienten werden im Tierspital untersucht

      In Bern werden stark übergewichtige Personen in einem Tierspital untersucht, da nur dort die nötigen Geräte sind um stark übergewichtige Menschen zu untersuchen. Zu lesen HIER


      Zwar gebe es Magnetresonanztomographen, "wo auch die ganz Dicken Platz haben", doch würde der Erwerb eines solchen Geräts mehrere Millionen Franken kosten. Das sei vor dem Hintergrund der heutigen Kostendiskussionen im Gesundheitswesen nicht opportun.


      Mich erinnert das an mein Erlebnis in einem Krankenhaus in dem es keine Waage gab die über 150 Kilo gemessen hatte. Ich musste aus diesem Grund in die Großküche des Krankenhauses und wurde dort, vor den Augen der Mitarbeiter, auf einer großen „Kartoffelwaage“ gewogen. Dieses Erlebnis war für mich traumatisch und auch, wenn die Patienten „Verständnis“ für diese Maßnahme haben, finde ich es trotzdem eine diskriminierende Aktion was in Bern getan wird! :sonicht:

      P.S. Schwer vorzustellen, dass sich HIER ein Mensch wohlfühlen kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von savoir-vivre ()

    • Das ist wirklich nicht schön :( Aber mal ganz im Ernst...welches KH kann es sich schon leisten sich voll und ganz auf Menschen jenseits der 150kg vorzubereiten? Es wird doch an allen Ecken und Enden gespart.
      Als ich letztes Jahr meine Galle rausbekommen habe sollte ich auch auf die Waage und meine erste Frage war, bis zu welchem Gewicht sie denn geht ;) War auch nur bis 150kg, also musste die Schwester sich auf meine Angabe verlassen, da ich mich ja relativ regelmäßig wiege. Wenn die versucht hätten mich in die Großküche zu schleppen, hätten sie nicht auf meine Kooperation hoffen können :baeh2:
    • MopsWombat schrieb:

      Wenn die versucht hätten mich in die Großküche zu schleppen, hätten sie nicht auf meine Kooperation hoffen können :baeh2:


      Es gibt Situationen, in denen das Gewicht eine notwendige Information für eine OP, Medikation oder Therapie darstellt und dass hat dann nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun.
    • Na, bei der Kartoffelwaage hätt ich wohl auch gestreikt...oder man hätte den "Wiegetermin" so legen können, wenn in der Küche kein Betrieb mehr ist, vllt abends...

      Bei meiner Kniescheibe hat ein Arzt auch mal Angst um sein CT. Dem hab ich an den Kopf geworfen, das ich ja vor ihm sitze also beim letzten CT wohl nicht stecken geblieben bin und wenn er so Angst um sein Gerät hat, soll er mich zur TiHo Hannover überweisen...wenn da ne Kuh reinpasst, würd ich wohl auch passen....bin dann ohne CT gegangen.

      Also, bevor ich mich da beim MRT/CT "blamiere", weils nicht passt, würd ich, wenn kein Großgerät in erreichbarer Nähe ist, auch auf ne TiHo ausweichen, wenn dieses bildgebende Verfahren für zB ne Op notwendig ist, Probleme hätt ich damit nicht.
      Das nicht jede Klinik beim herrschenden Sparzwang für max.10 Patienten pro Jahr sich diese Großgeräte anschafft ist verständlich und wenn der Umgang/Erklärung nicht "platt" daher kommt, seh ich das als "angemessene" Alternative. Nicht jeder wohnt in der Nähe einer Klinik, die diese Geräte hat und wenn dafür ne TiHo in der Nähe ist...
    • bigette schrieb:

      Na, bei der Kartoffelwaage hätt ich wohl auch gestreikt...oder man hätte den "Wiegetermin" so legen können, wenn in der Küche kein Betrieb mehr ist, vllt abends...

      Also, bevor ich mich da beim MRT/CT "blamiere", weils nicht passt, würd ich, wenn kein Großgerät in erreichbarer Nähe ist, auch auf ne TiHo ausweichen, wenn dieses bildgebende Verfahren für zB ne Op notwendig ist, Probleme hätt ich damit nicht.
      Das nicht jede Klinik beim herrschenden Sparzwang für max.10 Patienten pro Jahr sich diese Großgeräte anschafft ist verständlich und wenn der Umgang/Erklärung nicht "platt" daher kommt, seh ich das als "angemessene" Alternative. Nicht jeder wohnt in der Nähe einer Klinik, die diese Geräte hat und wenn dafür ne TiHo in der Nähe ist...


      Das denk ich auch über den Wiegetermin in der Küche.
      Und mir geht es auch so, die Vorstellung in einem Gerät stecken zu bleiben wäre mir weit peinlicher, als beim Tierarzt untersucht zu werden. Schliesslich sind wir auch ein Teil der Tierwelt.

      LG Finchen
    • MopsWombat schrieb:

      Aber mal ganz im Ernst...welches KH kann es sich schon leisten sich voll und ganz auf Menschen jenseits der 150kg vorzubereiten? Es wird doch an allen Ecken und Enden gespart.

      Für mich ist es trotzdem ein diskriminierender Umgang mit dicken Menschen!
    • Naja, meine Selbstakzeptanz geht wohl soweit, das ich einsehe, das durch mein Dicksein nicht alles machbar ist. Eben auch im med Bereich.
      Und welche andere adäquate Möglichkeit gibts denn sonst? Wenn jetzt keinen Klinik mit Großgerät vorhanden ist und ein MRT/CT zwingend notwendig ist?
      Nur zu sagen, das ist diskriminierend, da macht man es sich zu einfach..wie würdest du das in so einer Situation regeln savoir-vivre?
      Man müßte dann ja auch zB die Tische grundsätzlich so niedrig stellen können (was nicht überall scheinbar geht), das zB Kleinwüchsige allein, ohne Draufheben, auf die Liege kömmen, sonst wäre das ja auch nen Fall von Diskriminierung...
      Es ist wie oft im Leben...wer nicht zum allgemeinen Durchschnitt zählt muss in einigen Bereichen bereit sein Kompromisse zu schließen, obs gefällt oder nicht...einige Sachen sind da, da eben für die große Durchschnittsmasse hergestellt, eben manchmal alternativlos...
    • bigette schrieb:

      Nur zu sagen, das ist diskriminierend, da macht man es sich zu einfach..

      Für mich ist diese Prozedur einen dicken Menschen in eine Tierklinik zu bringen um ihn dort zu untersuchen entwürdigend, also darf ich dieses auch als diskriminierend bezeichnen.
    • bigette schrieb:

      ..wie würdest du das in so einer Situation regeln savoir-vivre?


      @savoir-vivre
      schade, dass du diese Frage offen lässt, mich hätte auch interessiert, was deine Vorstellung von einer Alternative wäre. Ich denke auch, dass nicht immer alles passend für alle sein kann - das gilt nicht nur für dicke Menschen.

      Diskriminierend würde ich es empfinden, wenn man die Behandlung eines dicken Menschen ablehnen würde, weil man keine entsprechenden Geräte zur Verfügung stellen kann. Nach Alternativen suchen und diese finden, halte ich an sich nicht für diskriminierend.
    • Naja, das Zitat geht aber noch weiter und da wird von den enormen Kosten gesprochen - und ich habe absolut Verständnis dafür, dass nicht jede Klinik soviel Geld hat.

      Und desweiteren wird gesagt, dass die Patienten einverstanden sind, im Tierspital untersucht zu werden, wenn sie gut aufgeklärt sind - und genau das widerspricht meines Erachtens der Diskriminierung, denn die Patienten werden nicht ohne ihr wissen ins Tierspital gekarrt und dort zur Schaugestellt, sondern über die Notwendigkeit und Gründe aufgeklärt.

      Nochmal zu den Kosten: auch für andere Fälle gibt es nicht immer das passende Gerät. Kürzlich stand bei mir zur Diskussion ein PET-MRT machen zu lassen - dieses Gerät ist sehr teuer und es gibt in Deutschland nur wenige Kliniken, die eins haben... wenn jetzt jemand extra anreisen muss, um so eine Untersuchung machen zu lassen, liegt das nicht an dem Geiz der Kliniken und dem bewussten Willen, die Patienten zu diskriminieren, sondern hat schlicht finanzielle Gründe - das ist alles.
    • Mondsteinhexe schrieb:


      Nochmal zu den Kosten: auch für andere Fälle gibt es nicht immer das passende Gerät. Kürzlich stand bei mir zur Diskussion ein PET-MRT machen zu lassen - dieses Gerät ist sehr teuer und es gibt in Deutschland nur wenige Kliniken, die eins haben... wenn jetzt jemand extra anreisen muss, um so eine Untersuchung machen zu lassen, liegt das nicht an dem Geiz der Kliniken und dem bewussten Willen, die Patienten zu diskriminieren, sondern hat schlicht finanzielle Gründe - das ist alles.


      Gut das mit den Kosten trifft vielleicht auf ein MRT zu, wurde nicht sogar Exkanzler Kohl schon in er Pferdeklinik untersucht? Ich meine ich da dunkel an etwas zu erinnen.

      Aber es gibt so viele Dinge mit denen Dicke in Kliniken absichtlich diskriminiert werden oder das Personal es geradezu darauf anlegt.

      Als ich vor 2 Wochen auf der Intensivstation lag hatten sie angeblich keinen Toilettenstuhl in den ich reinpasse. Auf der Schüssel konnte ich nicht, dann wurde ein Katheter gelegt.
      Ich pass auch in einen handelsüblichen Gartenstuhl für 5 €, es ist zwar nicht bequem aber es geht.

      Am nächsten Tag brachten sie eine Sitzwaage die auch nicht breiter war und da sollte ich mich reinsetzen , das ging plötzlich ohne Probleme.
      Nachher hab ich noch gesehen das sie auch einen Toilettenstuhl hatten bei dem man die Armlehnen hochklappen konnte.

      Ich glaub die Kartoffelwaage hätte ich verweigert und zur Not meine von zu Hause mitbringen lassen. Waggen für schwere Personen sind doch heute nicht mehr unerschwinglich, jedes Krankenhaus sollte zumindest eine davon haben alles andere ist lächerlich.

      Als ich vor 7 Jahren meine Galle rausbekam wurde mir gesagt das ich ohne Stützstrümpfe operiert werde weil sie keine in meiner Größe hätten.
      Ich fragte dann warum man überhaupt welche braucht wenn man sie anscheinend auch einfach weglassen kann. Ich wurde dann echt blöd von der Schwester angemacht da sie ja wohl nichts dafür kann das mir keine Stümpfe passen, das wäre schon meine eigene Schuld.

      Kurz darauf kam der Nakrosearzt, ich fragte ihn was das soll. Er meinte er würde sich darum kümmern. Am nächsten morgen wurden mir nagelneue Strümpfe gebracht die mir viel zu groß waren. Dann wurde die größe Größe der normal verwendeten gebracht und die passten optimal.

      Was ich auch immer toll finde wenn das Gewicht quer über den Gang gebrüllt wird. Ich musste dieses Mal auch wieder eine Schwester zurecht weisen das ich das nicht möchte, sie soll meine Daten in ihre Tabelle eintragen andere Leute geht mein Gewicht überhaupt nichts an.
    • Pika schrieb:

      Aber es gibt so viele Dinge mit denen Dicke in Kliniken absichtlich diskriminiert werden oder das Personal es geradezu darauf anlegt.

      Diese Erfahrungen habe ich auch gemacht. Sicher, es kommt immer auf die einzelnen Menschen an, aber im Krankenhaus habe ich schon die verrücktesten Dinge erlebt.

      Als ich vor 2 Wochen auf der Intensivstation lag hatten sie angeblich keinen Toilettenstuhl in den ich reinpasse............Nachher hab ich noch gesehen das sie auch einen Toilettenstuhl hatten bei dem man die Armlehnen hochklappen konnte.

      Als ich 2009, für ein paar Tage, in einem Krankhaus in Saarbrücken lag gab es an einem Morgen Aufruhr im Flur. Zuerst konnte ich die Gespräche nicht genau verstehen, da ich in ein Buch vertieft war.
      Dann kam ein Angestellter vom Krankenhaus mit einem Bett und versuchte damit in mein Zimmer zu kommen, aber das gelang ihm nicht, denn das Bett war zu groß und zu breit.
      Zu dieser Zeit lag ich schon drei Tage im Krankenhaus und sollte am nächsten oder übernächsten Tag entlassen werden.

      Als ich das große Bett sah, hatte ich den Verdacht, dass dieses Bett für mich ist. Also wurde ich hellhörig und hörte deshalb die Schwester laut sagen "die Frau ist viiiiiiel zu schwer für unsere Betten, die Betten sind nur bis 150 Kilo zugelassen" dann sprach ein Arzt "ja, aber die Frau ist jetzt schon ein paar Tage hier und schläft in diesem Bett, also geht das auch noch ein paar Tage länger" und die Schwester wurde richtig laut" Nein, die Frau ist sooooo schwer, dass geht nicht"...........ich kochte langsam vor Wut und war so aufgebracht, dass ich in den Flur ging und richtig laut wurde "ich werde in diesem Bett nicht schlafen, eher bleibe ich die ganze Nacht auf dem Stuhl sitzen der in meinem Zimmer steht und dieser Stuhl ist doch wohl auch nicht für soooo schwere Menschen wie mich gedacht, oder!?

      Ich fand dieses laute rumkrakelen einfach unverschämt und ich kam mir vorgeführt vor und aus diesem Grund habe ich auch lauthals meine Meinung gesagt.....danach war Ruhe!
      Ich glaub die Kartoffelwaage hätte ich verweigert und zur Not meine von zu Hause mitbringen lassen.

      Das ist mir im Jahr 2003 in einer Klinik passiert und damals war ich alles andere als selbstbewusst, ich konnte mich nicht wehren, denn ich war zu dieser Zeit fest davon überzeugt, dass ich ein schlechter Mensch bin, der es einfach nicht schafft so zu sein wie alle anderen Normalgewichtigen auch. Ich hatte mich sogar dafür Entschudigt wieviel "Mühe" ich dem Krankenhaus gemacht habe, durch mein hohes Übergewicht.
      Waagen für schwere Personen sind doch heute nicht mehr unerschwinglich, jedes Krankenhaus sollte zumindest eine davon haben alles andere ist lächerlich.

      Als ich 2011 hier in unserem Ort für zwei Tage ins Krankenhaus musste hatte man dort auch nur eine Waage bis 150 Kilo. Ich fragte den Pfleger, ob ich meinen Mann bitten soll mir meine Waage von zuhause mitzubringen.....das hatte er verneint und gemeint, sie wissen ja wie schwer sie sind und da sie keine Medikamente bekommen ist das nicht nötig.



      Kurz darauf kam der Nakrosearzt, ich fragte ihn was das soll. Er meinte er würde sich darum kümmern. Am nächsten morgen wurden mir nagelneue Strümpfe gebracht die mir viel zu groß waren. Dann wurde die größe Größe der normal verwendeten gebracht und die passten optimal.

      Na, da sieht man doch wieder, dass es klappt, wenn man sich nur ein wenig bemüht.
      Was ich auch immer toll finde wenn das Gewicht quer über den Gang gebrüllt wird. Ich musste dieses Mal auch wieder eine Schwester zurecht weisen das ich das nicht möchte, sie soll meine Daten in ihre Tabelle eintragen andere Leute geht mein Gewicht überhaupt nichts an.

      Ja, bei mir sind es manchmal auch die "kleinen" Dingen die ich diskriminierend empfinde.....ich selbst bin der Indikator dafür was ich entwürdigend empfinde und was nicht und wenn dem so ist, dann werde ich das auch offen aussprechen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von savoir-vivre ()

    • savoir-vivre schrieb:


      Als ich das große Bett sah, hatte ich den Verdacht, dass dieses Bett für mich ist. Also wurde ich hellhörig und hörte deshalb die Schwester laut sagen "die Frau ist viiiiiiel zu schwer für unsere Betten, die Betten sind nur bis 150 Kilo zugelassen" dann sprach ein Arzt "ja, aber die Frau ist jetzt schon ein paar Tage hier und schläft in diesem Bett, also geht das auch noch ein paar Tage länger" und die Schwester wurde richtig laut" Nein, die Frau ist sooooo schwer, dass geht nicht"...........ich kochte langsam vor Wut und war so aufgebracht, dass ich in den Flur ging und richtig laut wurde "ich werde in diesem Bett nicht schlafen, eher bleibe ich die ganze Nacht auf dem Stuhl sitzen der in meinem Zimmer steht und dieser Stuhl ist doch wohl auch nicht für soooo schwere Menschen wie mich gedacht, oder!?



      Als ich in der Notaufnahme ankam wurden alle gleich hektisch weil sie ja dachten ich hätte einen Herzinfarkt, sie brachten ein Bett und als sie es über den Gang schoben fielen ein paar Schrauben ab.
      Ich sagte gleich dieses Bett nehm ich nicht, zum Schluss kracht es zusammen und dann bin ich schuld weil ich angeblich zu schwer war.

      Die haben mich gleich zu dritt beruhigt. Nein nein das müssen sie nicht nehmen, regen sie sich nur nicht auf, wir bringen gleich ein anderes. :grins:
    • Als ich vor 2 Wochen auf der Intensivstation lag hatten sie angeblich keinen Toilettenstuhl in den ich reinpasse.


      Als ich per Kaiserschnitt entbunden habe, sagte man mir ich würde in keine Netzunterhose passen. Die haben mich so, ohne Vorlage etc ind Bett gelegt. Dier Stationsschwestern waren entsetzt und alles war natürlich versaut. Ich hab mir nachher so eine Hose geholt:..ich hätte 2x reingepasst!

      Grrrr
    • Pika schrieb:


      Was ich auch immer toll finde wenn das Gewicht quer über den Gang gebrüllt wird. Ich musste dieses Mal auch wieder eine Schwester zurecht weisen das ich das nicht möchte, sie soll meine Daten in ihre Tabelle eintragen andere Leute geht mein Gewicht überhaupt nichts an.


      Wenn sie uneinsichtig sind, kann man noch ihre vermutete Körbchengröße über den Gang brüllen. Vielleicht verstehen sie dann, was Privatsphäre ist.

      Ich finde es unglaublich, was einigen hier so vom medizinischen Personal zugemutet wurde. Bei der Sache mit den Netzhosen wurde mir fast übel. Man stelle sich vor, eine Frau hat gerade per Kaiserschnitt entbunden - was ja echt nicht ohne ist - und hat sich dann mit solch entwürdigendem Verhalten rumzuschlagen.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Das sind Netzhöschen. Das Gehirn der Krankenschwester scheint mind. genauso durchlöchert zu sein wie die Höschen.
      Man kann ein Netzhöschen zur Not am Bund einschneiden, der Rest dehnt sich in unendliche Weiten, deshalb macht man sie aus Netz. :idee:Grrrrrrrrrrrrrrrr....
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • tschaggi schrieb:

      Als ich per Kaiserschnitt entbunden habe, sagte man mir ich würde in keine Netzunterhose passen. Die haben mich so, ohne Vorlage etc ind Bett gelegt. Dier Stationsschwestern waren entsetzt und alles war natürlich versaut. Ich hab mir nachher so eine Hose geholt:..ich hätte 2x reingepasst!

      Grrrr


      Der Wochenbettausfluss ist doch hochinfektziös :eek:. Wenn der mit der OP-Wunde in Kontakt gekommen wäre :eek:. Die waren ja nicht bei Trost!

      LG Finchen
    • Danke elvae

      Im Tierspital wurde nur ein einziges Mal, im Jahr 2007, ein übergewichtiger Patient radiologisch untersucht. Eine weitere Untersuchung konnte aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht durchgeführt werden.

      Manchmal sind Dinge die schief gehen, oder nicht klappen wunderbar ;)
    • War schon ganz verwundert - warum die Leute in ein Tierspital müssen.

      Als "stark" Übergewichtiger kann man in ein OpenMRT gehen - man fühlt sich zwar dort wie ein Grosser Hamburger d.h. du bist zwischen rein geschoben :D aber es geht!
      War aber auch das Erste mal in einem normalen MRT, die Ärztin die das MRT angeordnet hat - hat vorher freundlich gefragt ob es mir was aus machen würde wenn ich vorher das MRT ausprobieren würde ob ich reinpasse - ich denke ob man sich jetzt als Dicker wohl fühlt oder sich diskriminiert fühlt - hängt bei mir 100% davon ab, wie die Leute dann damit umgehen - der MRT Techniker dort war einfach sehr lässig drauf und meinte nur "Ach wir haben schon jeden reingebracht!"

      Das mit der Waage habe ich auch in einer Klinik erlebt, die eigentlich auf "Adipositas-Patienten" schon ein wenig ausgelegt war, zumindest Bettenmässig - 1 Tag dort auf die Waage --- ERROR Höchstgewicht überschritten.
      Laut Krankenschwester wiegt die Waage eigentlich bis 300kg, keiner wusste warum ich zu schwer bin, naja - sie hatte mich dann auch gebeten doch auf die Küchenwaage zu gehen - heute würde ich es wahrscheinlich auch nicht mehr machen, durch die gesamte Grossküche da zu marschieren.
      Zum Glück hat sich dann eine einfache Auszubildene dem Problem angenommen und mal nachgebohrt warum die Waage nicht mehr wiegen würde - und sich dann am nächsten Tag herausgestellt hat das beim Eichen der Wage vor 1 Woche jemand etwas verstellt hatte - Zack konnte ich mich darauf wiegen!