Staat setzt dicke Kinder auf Diät

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    • Staat setzt dicke Kinder auf Diät

      Das habe ich heute in der Zeitung gefunden und schnell mal danach gegoogelt. Ein paar Auszüge aus dem Artikel.

      Weil ihre drei Kinder zu fett sind, hat ein Gericht in Amsterdam den Eltern das Sorgerecht entzogen. Die Geschwister müssen nun unter Aufsicht einer Diätexpertin abspecken, ehe die Eltern das Sorgerecht zurückbekommen.

      Alle drei müssen jetzt aufgrund des Gerichtsurteils unter Vormundschaft abspecken – ob sie wollen oder nicht. Der Vormund bekommt laut Urteil eine Diätistin zur Seite gestellt, die dafür sorgen soll, dass die Kinder ihre Essgewohnheiten verändern.
      Ich frage mich gerade, was sie wohl mit den Kindern machen, wenn es nicht funktioniert. Einsperren?
      Und vor allem frage ich mich, ob die schon mal was von Menschenrechten gehört haben? Ich würde fast meinen, die sind in dem Fall verletzt.

      Auszug aus Wikipedia:

      Persönlichkeitsrechte (grundlegende Rechte)


      • Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
      • Schutz vor Folter, Menschenversuchen ohne Einwilligung des Patienten, vor Zwangssterilisation und Zwangskastration, Schutz vor Körperstrafen und Prügelstrafen sowie Schutz vor entwürdigender oder erniedrigender Behandlung (wie beispielsweise Ehrenstrafen), Abschaffung der Züchtigung in Erziehung und Schule

      Freiheitsrechte


      • Recht auf Freiheit, Eigentum und Sicherheit der Person
    • Nunja, das ist schon ein sehr harter Eingriff, aber ich kann es verstehen...dort ist ja auch angegeben, wieviel schwerer die Kinder sind und das sind schon arg happige Werte muss ich sagen. Ich war auch ein mopsiges Kind, aber als 6 jährige schon so viel Übergewicht? Da war ich ja sogar noch "normal" gegen. Es gibt auch Eltern, so traurig das ist, die ihre Kinder tatsächlich überfüttern. Und wenn ALLE Kinder so starkes Übergewicht haben (ja, die Werte sind für Kinder schon hart) muss da irgendwas schieflaufen.

      Wollte ich nur mal anmerken...ob es der richtige Weg ist sei dahin gestellt, aber ich denke dann immer an das dickste Kind der Welt, diesen kleinen Jungen: Seine Ma ist voll stlz, dass er so berühmt ist und füttert fleißig weiter, obwohl sie weiß, dass sie ihr Kind damit im Grunde tötet...und bei sowas einfach nur zuzusehen kann es auch nicht sein.

      das Toastbrot
    • MopsWombat schrieb:

      ich denke dann immer an das dickste Kind der Welt, diesen kleinen Jungen: Seine Ma ist voll stlz, dass er so berühmt ist und füttert fleißig weiter, obwohl sie weiß, dass sie ihr Kind damit im Grunde tötet...

      Ich gebe dir da Recht, dass dieses Extrem nicht in Ordnung ist!

      Meine Bedenken in diesem Fall sind, dass wenn das erste Urteil in so eine Richtung gefällt wird, dass dann die nächsten Urteile folgen und der eine Richter schon bei 15 Kilo Übergewicht "rot" sieht und der andere Richter bei 10 Kilo - Ich frage mich das selbe wie Kubalibre, wie kann man so ein Urteil mit den Menschenrechten vereinbaren!?

      So weit ich weiß, können die Menschenrechte nur aus einem Grund außer Kraft gesetzt werden, wenn ich ein verurteilter Straftäter bin und ins Gefängnis muss.

      P.S. Eigentlich dachte ich, dass die Niederlande eher liberal eingestellt sei.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von savoir-vivre () aus folgendem Grund: P.S. - Nachtrag

    • MopsWombat schrieb:

      Da war ich ja sogar noch "normal" gegen.

      Dieser Satz macht mich wirklich und wahrhaftig unglaublich doll sauer.
      Schön, dass du hier eine Dickenhierarchie aufbaust und mal kurz so dahinschmeißt, was ja nun wirklich furchtbares Übergewicht ist. Toll! Super! Ich bin sowas von begeistert!

      Ich war auch mal so ein unnormales Kind mit mehr Übergewicht als die dort beschriebenen Kinder und ich will nicht wissen, wie viele solcher Kinder und Jugendlicher hier gerade mitlesen.

      Jedem seine Geschichte und jedem seine Gefühle. Also bitte ich dich sehr, über die Gefühle der Mitlesenden nachzudenken.

      Ich bin sehr dafür, dass Kindern geholfen wird, sofern ein Problem vorliegt. Ich bin immer dagegen, nur Übergewicht zu bekämpfen. Die Entscheidung, das Sorgerecht zu entziehen ist meines Erachtens nur auf Grund des Übergewichts -scheiß egal wie hoch es ist- eine falsche. Sofern nicht mehr vorliegt als Übergewicht, also nicht mindestens nachweisbar ist, dass die Eltern ihre Pflicht nicht erfüllen, halte ich das für absoluten Nonsens.

      Und ich bin immer dagegen mit dem Finger zu zeigen und quasi "BOAH! Freak!" zu brüllen.
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sombra_blanca () aus folgendem Grund: ein wichtiges "nicht" eingefügt

    • sombra_blanca schrieb:

      Dieser Satz macht mich wirklich und wahrhaftig unglaublich doll sauer.
      Schön, dass du hier eine Dickenhierarchie aufbaust und mal kurz so dahinschmeißt, was ja nun wirklich furchtbares Übergewicht ist. Toll! Super! Ich bin sowas von begeistert!


      :confused:

      Ich kann zwar in keiner Art und Weise nachvollziehen, warum du dich hier so aufregst, aber so wie es bei dir angekommen ist habe ich es nicht gemeint. Dickenhierarchie *lach*, also bitte...
    • Ok, wie meinst du das denn?

      MopsWombat schrieb:

      dort ist ja auch angegeben, wieviel schwerer die Kinder sind und das sind schon arg happige Werte muss ich sagen. Ich war auch ein mopsiges Kind, aber als 6 jährige schon so viel Übergewicht? Da war ich ja sogar noch "normal" gegen.
      Hervorhebungen sind von mir.
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    • Oh man :rolleyes: Danke, aber ich weiß was ich geschrieben habe.

      Ich weiß, dass es hier im Forum um die Akzeptanz Dicker Menschen geht, aber deshalb lege ich doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage...

      In meinen Augen ist das Übergewicht der Kinder tatsächlich schon auffällig hoch und damit nicht gut für die Entwicklung. Punkt.

      Und bevor gejaule kommt: Ich war selbst ein übergewichtiges Kind und weiß wie scheiße das sein kann.
    • MopsWombat schrieb:

      Ich war selbst ein übergewichtiges Kind und weiß wie scheiße das sein kann.


      Ich war auch ein "übergewichtiges" Kind und nicht das Übergewicht fand ich sch..... sondern das Verhalten von meinen Eltern, Ärzten und sonstigen Leuten die der Meinung waren, dass ich so nicht der Norm entspreche - also das Übergewicht war, bei mir, völlig harmos aber die Selbstgerechten nicht -
    • MopsWombat schrieb:

      Nunja, das ist schon ein sehr harter Eingriff, aber ich kann es verstehen...dort ist ja auch angegeben, wieviel schwerer die Kinder sind und das sind schon arg happige Werte muss ich sagen. Ich war auch ein mopsiges Kind, aber als 6 jährige schon so viel Übergewicht? Da war ich ja sogar noch "normal" gegen. Es gibt auch Eltern, so traurig das ist, die ihre Kinder tatsächlich überfüttern. Und wenn ALLE Kinder so starkes Übergewicht haben (ja, die Werte sind für Kinder schon hart) muss da irgendwas schieflaufen.



      :mad: Nein, ich kann es nicht verstehen und ich bin fassungslos, dass ein Gericht wegen so einem Grund das Sorgerecht entzieht. Was soll aus Eltern werden, die ihre dicken Kinder vor dem Diätwahn schützen wollen. Mein Sohn hat auch 18 kg Übergewicht und nein, er wird nicht Dauergefüttert!:mad: Wie kannst Du Dir ein Urteil anmassen, wenn Du die Kinder nicht gesehen hast und nur die Zahlen liest? Mein Sohn ist 11 Jahre, hat Schuhgrösse 41 und ist schon grösser wie ich. Er entspricht in keinster Weise dem Durchschnitt seiner Altersklasse.

      LG Finchen
    • Ach Leute, wenn man Dinge falsch verstehen will, dann tut man es auch.
      Ich kann auf soein Niveau verzichten und ziehe mich zurück. Um die Erfahrung reicher, dass hier anscheinend sehr aufbrausende Charaktere unterwegs sind. :)
    • Was ich besonders schlimm finde isr, dass die Kinder massiv unter Druck gesetzt werden und sich sicher schuldig fühlen. Entweder abnehmen oder es geht nicht mehr zurück zu den Eltern. Was passiert, wenn das Abnehmen nicht klappt? Dann bürdet man kleinen Kindern so etwas auf.
    • babelfish schrieb:

      Entweder abnehmen oder es geht nicht mehr zurück zu den Eltern. Was passiert, wenn das Abnehmen nicht klappt?
      Dramatisch fände ich auch die Aktion: Kind wird den Eltern weggenommen, magert ab, darf zurück zu den Eltern, isst dann wieder normal, nimmt wieder zu, soll dann wieder weg von den Eltern usw.
      Wie oft hintereinander will man ein Kinder so einer Sache aussetzen?
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Wenn der eingesetzte Pfleger einen Ernährungsbeistand zur Seite gestellt bekommt, warum geht das denn nicht bei den Eltern?

      Das wäre doch vielleicht eine sinnvollere Maßnahme?!
    • Gut dass wir hier (noch?) nicht so weit sind, sonst wäre ich meinen Eltern damals wohl auch weggenommen worden, ich hatte nämlich auch schon immer Übergewicht und schon damals nicht nur "ein bißchen".

      Aber ich finde es auch unverantwortlich, die Kinder den Eltern wegzunehmen, weil sie "zu dick" sind.

      1. bekommen sie da gleich eingetrichtert, dass dicke Menschen weniger wert sind und dass man unbedingt etwas gegen Übergewicht tun muss, der Beginn einer "wundervollen" Diätkarriere, würde ich meinen

      2. lernen sie daraus, dass ihre Eltern "Versager" sind, weil sie es ja offensichtlich nicht schaffen, die Kinder "gesund" zu ernähren, es stört also das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern

      3. Wo wird denn die Grenze gezogen? Ab wann hat ein Kind "zu viel" Übergewicht um noch bei seinen Eltern bleiben zu können? Und wer legt diese Grenze fest?

      4. Ob damit wirklich zugunsten des Kindeswohls gehandelt wurde? Ich kann es mir nicht vorstellen, und gerade das sollte ja bei Sorgerechtsentzug im Vordergrund stehen. Und wenn man den Kindern schon unbedingt eine staatlich verordnete Diät aufzwingen will (wovon ich gar nichts halte), hätte man auch den Eltern einen Diätassistenten zur Verfügung stellen können, dafür muss man nicht erst einen Vormund bestellen.
      [SIZE=1]There's a storm on the horizon, and you have only seen the clouds so far.[/SIZE]
    • aber trotzdem ist es doch nachgewiesen, dass

      - kinder, die mit pommes und co aufwachsen, mehr übergewicht haben.

      - je ärmer das klientel ist, das übergewicht sich erhöht. je mehr geld für ernährung ausgegeben wird, desto schlanker.

      - dicke eltern vermehrt auch dicke kinder haben und das hat nicht nur mit genetik zu tun.

      - eltern, die essen als notpflaster benutzen, dieses verhalten zumeist weitergeben.


      ich war ein dünnes kind, habe oft erbrochen, war dann mit 5 jahren 6 wochen deswegen im krankenhaus. danach war meine mutter so froh, dass nahrung drin blieb, dass sie mich binnen 2 jahren in übergewicht gepäppelt hat. dann kam die einschulung und das dazugehörige mobbing. trost kam dann wieder in form von schokoriegeln.

      dicke kinder bleiben fast immer dicke erwachsene!

      ich hätte mir gewünscht, sie und ich hätten hilfe bekommen. vermutlich wäre ich heute schlanker.

      vernünftiges, stressfreies essen habe ich eigentlich nie kennengelernt. wenn meine mutter nicht auf quäldiät ist, frisst sie, trotz inzwischen diabetes.

      das ist jetzt keine mutterschelte. sie gab sicher ihr bestes! aber es hat eben auch geschadet!

      ich plädiere jetzt nicht für wegnehmen, aber für hilfe und beratung.
    • Hummel63 schrieb:

      aber trotzdem ist es doch nachgewiesen, dass

      - kinder, die mit pommes und co aufwachsen, mehr übergewicht haben.

      - je ärmer das klientel ist, das übergewicht sich erhöht. je mehr geld für ernährung ausgegeben wird, desto schlanker.

      - dicke eltern vermehrt auch dicke kinder haben und das hat nicht nur mit genetik zu tun.

      - eltern, die essen als notpflaster benutzen, dieses verhalten zumeist weitergeben.



      Hummel, bei dem Wort nachgewiesen stößt es mir ein wenig auf, denn wer macht denn solche Studien bzw. Nachweise!? - ich habe keine Ahnung, aber ich weiß, dass ich selbst nicht mit Pommes und Co aufgewachsen bin, auch sind meine Eltern nicht arm. Dick sind meine Eltern auch nicht und meine Eltern benutzen das Essen nicht als Notpflaster, aber sie quälten mich Tag und Nacht und Jahr für Jahr....
      Trotzdem bleiben wir beim Thema -

      Meine Freunde waren schlank und sie aßen sehr oft Pommes und Co und von einigen waren die Eltern sehr arm, welche Figur die Eltern hatten weiß ich heute nicht mehr, aber ich weiß noch das die Eltern von einigen meiner Freunden das Essen als Belohnung für ihre Kinder benutzt haben (da fallen mir gerade ein paar Geschichten ein....)

      Meine Tochter war schlank und da ich keine Pommes essen durfte und keine Limo trinken und da ich auch keine Schokolade essen durfte, hatte ich meiner Tochter erlaubt, diese Dinge zu essen und zu trinken.

      Die LIEBE ist sehr wichtig und wenn dann trotzdem mal ein Kind dick ist und später ein dicker Erwachsener ist, dann glaube ich eher an eine versteckte Krankheit, die Veranlagung oder daran, dass wir alle nicht gleich sein sollen und der eine dick, der andere groß.................ist

      Mit solchen Aussagen vergrößert man nur die Angst der Eltern und läßt sie unsicher werden, wenn ihr pummeliges Kind Pommes, Limo und süßes Essen will. Eine gute Bekannte von mir, hatte eine Tochter im gleichen Alter wie unsere Tochter und dieses Kind war pummelig und die Mutter schlank, meine Tochter war schlank und ich dick.

      Als wir beide an einem Kindergartenfest nebeneinander gesessen hatten, sprach eine Frau meine Bekannte an, wegen dem "Übergewicht" ihrer Tochter.....wow, da war was los meine Bekannte war eher eine ruhige Person, aber bei dem Thema - ich war geplättet wie souverän sie auftrat und sagte "meine Tochter wird in Ruhe gelassen und dann wird sich das Ganze eh irgendwann in die Länge ziehen und wenn nicht, dann ist es halt so".........kurz vor der Pubertät schnellte das Mädel in die Höhe und heute sie eine schlanke erwachsene Frau!

      Wenn ich von meinem Mann Geschichten höre aus seiner Kindheit staune ich auch nicht schlecht, dort gab es einen Süßigkeiten Schrank (so etwas kannte ich überhaupt nicht) und oft Würstchen und Wurst im Kühlschrank, und Pommes (mit Mayonnaise und Ketchup :eek: :eek: ).

      Ich unterhalte mich öfter mal mit meiner Schwiegermutter über das Thema "dick sein". Meine Schwiegermutter hat drei Kinder groß gezogen und alle drei hatte sie verwöhnt, auch mit Essen, sagt sie selbst, und alle drei sind heute noch schlank............da fällt mir gerade ein meine Schwiegermutter ist pummelig und das war sie auch schon früher ;)
    • Ich finde die Art wie hier miteinander umgegangen wird unterirdisch.
      Kontroverse Meinungen werden mit Beleidigungen gekontert. Oft bösartig und kleinlich.

      Zur Sache selbst, finde ich die Maßnahme des Sorgerechtentzugs völlig daneben. Außer das Übergewicht resultiert aus Vernachlässigung. Aber dann müsste die Schlagzeile anders lauten.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • viel-frau schrieb:

      Kontroverse Meinungen werden mit Beleidigungen gekontert. Oft bösartig und kleinlich.

      Ich gebe dir Recht kontroverse Themen bespricht man am besten sachlich und daher meine sachliche bitte an Dich. Auf welche beleidigenden, bösartige und kleinliche Kommentare beziehst du denn deine Wut!?
    • viel-frau schrieb:

      Ich finde die Art wie hier miteinander umgegangen wird unterirdisch.
      Kontroverse Meinungen werden mit Beleidigungen gekontert. Oft bösartig und kleinlich.
      Ich finde generell das Diskussionsniveau in diesem Forum weitaus höher als in einer ganzen Reihe anderer Foren, die ich im Laufe der letzten ca. 10 Jahre besucht habe.
      Ja, es artet hier und da etwas aus und ja, Personen, die sich schriftlich nicht besonders gut ausdrücken können, kommen hier gelegentlich schlecht weg, weil sie einige Dinge nicht klar genug ausdrücken und andere ihnen in der Argumentationsweise überlegen sind. Da wird dann eben auch mal spitzfindig eine unglückliche Formulierung seziert und genauer dargelegt, warum einige Behauptungen hanebüchen sind. Diskussionsforen leben nun mal von der Diskussion und wenn es um Argumente geht und manchmal Leute auf der Stufe reiner Behauptungen stehen bleiben, geht es auch mal deutlicher zu.
      Direkte Beleidigungen, die Du hier anprangerst, finde ich in diesem Forum eher selten, auch wenn ich den forschen Stil einiger Mitschreibenden gelegentlich nicht mag.
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      — Mary Flannery O'Connor

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      — Sam Levenson
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    • Hier ist ein Artikel in Originalsprache mit Kommentaren. Ich kann kein Niederländisch. Soweit ich das verstehe, gibt es aber durchaus auch heftige Kritik, neben Stammtischparolen, dass man solchen Eltern verbieten sollte, überhaupt Kinder zu bekommen.

      Man beachte das typische suggestive Bild!
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    • Eigentlich mag ich streitbare Menschen sehr.
      Aber solche Sätze, oder Totschlagargumente lassen einfach keine weitere Diskussion zu. Man zeigt dem anderen dass man sich überlegen fühlt, und es vielleicht auch ist, und bringt ihn so zum schweigen.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Jetzt mal zurück zu dem ältesten Jungen. 51 kg Übergewicht kommen nicht von ungefähr. Die Eltern sind geschieden, wer weiss denn, wie er (und auch seine Geschwister) die Scheidung verkraftet hat? Ich finde, statt auf Diät zusetzen, wäre es erstmal angebracht, andere Gründe anzugucken und gegebenfalls auszuschliessen. Möglicherweise kompensiert er die seelischen Verletzungen mit Essen, möglicherweise ist er auf dem Weg oder hat schon eine Essstörung. Ich finde das Gericht hat fahrlässig gehandelt. Zumal der Sorgerechtsenzug die Kinder noch weiter psychisch belastet.

      LG Finchen