Selbstabwertung

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    • Unendlichkeit schrieb:

      Danke für eure Antworten.
      Ich habe das Thema schon mit meiner Freundin oft durchgekaut, und ich weiß ja, dass sie mich so liebt, wie ich aussehe. Ihre Worte waren: "ich habe mich so in dich verliebt" - und das ist ja auch eine Tatsache.



      Das find ich sehr gut, dass Ihr das bereden könnt. Und ihre Liebeserklärung spricht für sich. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du diesen Satz mal von ganzem Herzen glauben kannst. Und auch, dass Du die Beziehung richtig geniessen kannst.

      LG Finchen
    • Es gibt genügend schlanke Menschen die sich unwohl fühlen, obwohl sie der gesellschaftlichen und der durch die Medien verbreiteten Norm entsprechen.

      "Ein paar Kilos mehr sind halb so wild! " Das sage ich mir jeden Tag und mein Freund ist da der gleichen Meinung, obwohl seine bisherigen Freundinnen schlank waren. Wenn es passt "wie Arsch auf Eimer" dann ist die äußere Hülle egal. Die Einstellung zum Leben und die Vorstellung von der gemeinsamen Zukunft sollte stimmen. Daher kann sich jeder glücklich schätzen der das hat.
    • Federleicht schrieb:

      Es gibt genügend schlanke Menschen die sich unwohl fühlen, obwohl sie der gesellschaftlichen und der durch die Medien verbreiteten Norm entsprechen.


      Das stimmt wirklich... in meiner Ausbildung war ich mit lauter schlanken jungen Frauen in einem Kurs. Die hatten teilweise Modelmaße :rolleyes: und waren nur am sich selbst bemäkeln. Teilweise dachte ich allerdings auch, sie sind auf der Suche nach Dauerbestätigung - was ich einerseits ziemlich nervig finde, andererseits aber auch traurig, denn dann stimmt irgendwo irgendwas nicht - und bestimmt sind es keine körperlichen Mängel...

      Federleicht schrieb:

      Wenn es passt "wie Arsch auf Eimer" dann ist die äußere Hülle egal.


      Das gefällt mir :)!
    • Mondsteinhexe schrieb:

      ... sie sind auf der Suche nach Dauerbestätigung


      Das FINDEN der Bestätigung, von wem auch immer, fördert das Verhalten immens. Zu beobachten ist das überall und da es besonders die Mädchen sind, die so ein Verhalten an den Tag legen (hab aber auch schon Jungs erlebt - allerdings wirkt es bei denen wirklich befremdlich), ist es bei den jungen Mädchen auch immer früher zu beobachten. Die Medien finden sie immer früher als Zielgruppe und sie springen darauf an. Sie verwenden Make-Up und Co, kleiden sich figurbetonter als sie es vermutlich noch vor 10 Jahren getan hätten und das sehen die (vor-)pubertären Jungs (wodurch ein falsches Bild oder das aktuelle Bild von gesellschaftskonformer Schönheit geprägt wird).
      So erlangen die Mädchen schon sehr früh eine Form der Bestätigung, die kaum durch die Eltern "kontrolliert" werden kann.
      Wer es nicht macht, wird ausgegrenzt und wer es zu gut macht und beliebter wird, macht die gleichen Erfahrungen.

      Es ist ein Teufelskreis!
    • Hallo, ich kann Dich so gut verstehen. Man braucht auch nichts schön zu reden, es ist einfach so, dass Du Dich nicht mehr wohl fühlst und selbst mit Dir nicht zufrieden bist. Nimmst Du irgendwelche Medis, dass Du nicht abnehmen kannst, Kortison??? Gewichtsdokumentation und Heilsversprechen entfernt. Alles Liebe.

      @brunn: Lies die Philosophie und die Regeln dieses Forums, bevor du dich hier weiter beteiligst. Du hast der Einhaltung von beidem bei Registrierung zugestimmt. Bei weiterer Nichteinhaltung wird dein Account gegebenenfalls gesperrt werden.
      Dies ist ein Forum für dicke Selbstakzeptanz und in diesem Thread geht es um das Phänomen der Selbstabwertung, welches schon von der Threadstarterin als Kopfsache und Quatsch bezeichnet wurde. Dementsprechend hat dein Abnehmhilfsangebot hier nichts zu suchen - sowieso nicht und erst Recht nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sombra_blanca ()

    • brunn schrieb:

      Man braucht auch nichts schön zu reden, es ist einfach so, dass Du Dich nicht mehr wohl fühlst und selbst mit Dir nicht zufrieden bist. .


      Nein, es ist nicht einfach so, es hat einen Grund und der liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht an den Kilos.

      Was wäre zum Beispiel, wenn wir in einer Zeit lebten (die es, wie wir wissen gab) in der Frauen mit möglichst vielen Rundungen als besonders schön angesehen, leben würden?
      In der dünne oder schlanke Frauen sich künstlich (durch Polster und ähnliches) diese Rundungen verschafften um so auszusehen wie die, die sie glücklicherweise hatten?
      In der diese Frauen verehrt, begehrt und bewundert wurden?
      Die die Models dieser Zeit waren und vielen Malern als begehrtes Vorbild dienten?

      Es ist in fast allen Fällen die Umwelt, der äußere Einfluss, die Gesellschaft, der/die einen mit sich unzufrieden sein lässt, weil sie schon immer gern denen, die ihrer Meinung nach nicht ins (gerade zufällig) gängige Bild passen, vermitteln möchten, falsch zu sein.

      Wer also muss sich hier verändern?

      Die Person die sich davon kränken, beleidigen, klein machen und beeinflussen lässt, - und das passiert, selbst starken Menschen -

      oder die Gesellschaft, die engstirnig einem momentan als schick angesehenem Vorbild nachrennt und denen, die ihm nicht entsprechen, das Leben schwer machen?

      Ich glaube die Frage ist leicht zu beantworten, oder?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:



      Wer also muss sich hier verändern?

      Die Person die sich davon kränken, beleidigen, klein machen und beeinflussen lässt, - und das passiert, selbst starken Menschen -

      oder die Gesellschaft, die engstirnig einem momentan als schick angesehenem Vorbild nachrennt und denen, die ihm nicht entsprechen, das Leben schwer machen?

      Ich glaube die Frage ist leicht zu beantworten, oder?


      Hallo Itsme

      Meiner Meinung nach ist es müßig sich die Frage zu stellen, obwohl du schon Recht hast!
      Ist ist aber der Lauf der Geschichte, dass sich Ansichten ändern und Schönheitsideale entstehen, die von einem großen und mal weniger großen Teil der Gesellschaft anerkannt bzw. abgelehnt wird.
      Ich bin kein Befürworter von diesem Trend, dass junge Frauen jederzeit den gesellschaftlichen Normen entsprechen und immer korrekt sein müssen, also ein bestimmtes Gewicht, eine Kleidergröße oder eine bestimmte Figur vorzuweisen haben.
      Fakt ist aber leider, dass sich "Regeln" und Ansichten entwickelt haben, denen man leichter folgen kann bzw. sich mit ihnen arrangiert, um im Leben unkomplizierter voran zu kommen.

      Es hilft nicht sich darüber aufzuregen!
      In meiner Familie wurde es immer so gehalten ein großes Selbstbewusstsein zu haben und sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein und mit bzw. an diesen zu arbeiten.
    • Doch, es hilft, sich über Missstände aufzuregen.
      Sonst hätten in den USA die Schwarzen immer noch nicht die gleichen Rechte wie die Weißen. Sonst hätten Frauen immer noch nicht das Wahlrecht. Sonst würden Kinder immer noch im Bergwerk schuften. Wenn gesellschaftliche Konventionen unhinterfragt bleiben, kann es keine Entwicklung geben. (Übrigens - wer definiert eigentlich diese Konventionen? Sind es gewachsene kulturelle Eigenheiten, oder mehr von Medienlobbys eines einzelnen Kulturkreises oder Industriezweigen gepushte Do's und Don'ts? Ich tippe eher auf letzteres.)
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Doch, es hilft, sich über Missstände aufzuregen.
      Sonst hätten in den USA die Schwarzen immer noch nicht die gleichen Rechte wie die Weißen. Sonst hätten Frauen immer noch nicht das Wahlrecht. Sonst würden Kinder immer noch im Bergwerk schuften. Wenn gesellschaftliche Konventionen unhinterfragt bleiben, kann es keine Entwicklung geben. (Übrigens - wer definiert eigentlich diese Konventionen? Sind es gewachsene kulturelle Eigenheiten, oder mehr von Medienlobbys eines einzelnen Kulturkreises oder Industriezweigen gepushte Do's und Don'ts? Ich tippe eher auf letzteres.)

      Danke.
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    • Sophie schrieb:

      Doch, es hilft, sich über Missstände aufzuregen.
      Sonst hätten in den USA die Schwarzen immer noch nicht die gleichen Rechte wie die Weißen. Sonst hätten Frauen immer noch nicht das Wahlrecht. Sonst würden Kinder immer noch im Bergwerk schuften. Wenn gesellschaftliche Konventionen unhinterfragt bleiben, kann es keine Entwicklung geben. (Übrigens - wer definiert eigentlich diese Konventionen? Sind es gewachsene kulturelle Eigenheiten, oder mehr von Medienlobbys eines einzelnen Kulturkreises oder Industriezweigen gepushte Do's und Don'ts? Ich tippe eher auf letzteres.)


      :applaus: So ist es.

      LG Finchen