Feste Essenszeiten wirken Übergewicht und Diabetes entgegen

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    • Feste Essenszeiten wirken Übergewicht und Diabetes entgegen

      Ein interessanter Artikel über Esszeiten und deren eventuelle Auswirkungen.

      Eigentlich gelte ja seit Jahren die Empfehlung, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen, sagt Studienleiter Satchidananda Panda, ebenfalls vom Salk-Institut. Die neuen Ergebnisse deuteten nun jedoch in die entgegengesetzte Richtung - vorausgesetzt, sie lassen sich auf den Menschen übertragen.
      Das hatten wir ja schon öfter, im Bereich der Ernährungsrichtlinien.
      Die gesicherten Erkenntnisse von heute, sind die großen Irrtümer von morgen.
      :rolleyes:
    • Mein spontaner Gedanke beim lesen der Überschrift war, dass man dann also essen soll, auch wenn man keinen Hunger hat und ebenso nicht essen darf, wenn man Hunger hat, denn der lässt sich nun mal nicht mit der Uhr an und aus stellen.

      Dann wollte ich den Artikel lesen, aber gleich zu Beginn hat mir nur ein Satz gereicht, nämlich dieser:

      "Das legt jetzt zumindest eine Studie mit Mäusen nahe"...

      Nun ja.:rolleyes:

      Ich bin keine Maus, das steht schon mal fest.;)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Ich bin keine Maus, das steht schon mal fest.;)
      Der Überzeugung war ich eigentlich auch, aber eine Nachbarin aus Kindertagen nennt mich auch 30 Jahre später noch immer gerne ...maus, wenn sie mich sieht.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Itsme schrieb:

      Mein spontaner Gedanke beim lesen der Überschrift war, dass man dann also essen soll, auch wenn man keinen Hunger hat und ebenso nicht essen darf, wenn man Hunger hat, denn der lässt sich nun mal nicht mit der Uhr an und aus stellen.


      Ehrlich gesagt haben mich deine Worte daran erinnert, dass ich immer noch in eben solchen Kategorien denke und meine Mahlzeiten einnehme. Habe ich beispielsweise einmal lange ausgeschlafen, sagen wir bis halb 10, dann habe ich meistens schon Appetit auf ein herzhaftes Mittagessen. Frühstück lohnt sich dann für mich nicht mehr, weil ich mir sage, dass es dafür schon zu spät sei. Meistens trinke ich dann meinen Kaffee und hungere mich bis minimum 12 Uhr durch, weil ich der Meinung bin, dass ein Mittagessen vor 12 unangemessen sei. Genauso ist es beim Abendessen. Manchmal schaffe ich es einfach nicht gegen 18/19 Uhr zu essen, u.a. weil ich zu dem Zeitpunkt noch Uni habe oder auf Arbeit bin. Dann esse ich auch mal gegen 21 Uhr und habe dabei ein so schlechtes Gefühl, weil es ja viel zu spät sei für ein Abendessen.

      Mein Hungergefühl ist allerdings ziemlich zuverlässig. Aller 4-5 Stunden bekomme ich Hunger und müsste etwas essen. Manchmal schaffe ich es tatsächlich gut in diesem Rhythmus zu bleiben und dann habe ich auch kein Problem mit den Zeiten, zu denen ich esse. Dann gibt es eben erst 16 Uhr "Mittag". So what. Aber dominierend ist eher der "Es ist erst xy, da kann ich noch kein Frühstück/Mittag/Abendbrot essen oder eben, es ist schon xy...". Ich denke es hat auch viel damit zu tun, dass ich größtenteils bei meiner Oma groß geworden bin, da beide Eltern voll berufstätig waren und dort immer zu festen Zeiten gegessen wurde.
    • :ironie: Seeeeehr interessant!
      Da frag´ ich am besten mal einen Freund, der hat als Biolaborant bei Bayer gearbeitet (Tierversuche mit Mäusen, Ratten, Affen etc. :rolleyes:)
    • Ich fands schon immer merkwürdig dass irgendwer mir sagt wann, wie oft und wieviel ich zu essen habe. Das hat bei mir noch nie funktioniert. Ich esse wenn ich mag, was ich mag, soviel ich mag. Ich zähle nicht meine Mahlzeiten, wozu auch. Ziemlich raffiniert, was? Warte noch auf den Nobelpreis für Ernährungswissenschaften. :rolleyes:
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Hm, feste Essenszeiten sind ja manchmal aus organisatorischen Gründen entstanden, bei uns wird generell um ca. 17:30 zuabend gegessen, da mein Partner dann nach Hause kommt, das hat sich einfach so eingebürgert.
      Am Wochenende essen wir meist 1-2 Stunden später, dann habe ich allerdings auch lange vorher schon Hunger und esse desöfteren eine Kleinigkeit zwischendurch, ebenso geht es mir aber, wenn ich in der Woche länger aufbleibe, dann habe ich gegen 22:30/23:00 auch wieder Hunger.

      Frühstück gibt es bei mir immer und wenn es um 16:30 ist:), ich habe die Angewohnheit immer erst im Laufe des Tages zu frühstücken, wenn ich schon einiges erledigt habe, mir geht`s damit sehr gut.

      Ich halte zwei Mahlzeiten am Tag ein, damit komme ich am besten klar.
      Die Zeiten zu denen ich diese einnehme sind flexibel, es ergibt sich eben so, dass ich meist gegen 9:00 Uhr frühstücke und gegen 18:00 Uhr eine warme Mahlzeit einnehme, allerdings habe ich auch kein Problem damit, erst um 22:00 Uhr zu essen, wenn ich vorher nicht zum kochen gekommen bin, das macht mir sogar irgendwie Spaß, mir mal diese Freiheit zu nehmen.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Selbst wenn man das einfach mal ausprobieren wollte, würde sich die Sache sehr schwierig gestalten. Nehmen wir mal einen halbwegs normal arbeitenden Menschen, der von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr arbeitet, eine Stunde Pause hat und ca. 20 Minuten einfachen Fahrweg zur Arbeit hat. Zudem keine Kantine, in der er regelmäßig warm essen kann. Von Menschen, die im Schicht-Dienst arbeiten gar nicht zu reden.

      Im Grunde müsste der ohne Frühstück aus dem Haus. Um 10:00-10:30 Uhr im Geschäft frühstücken, dann irgendwann zu Mittag essen. Nach Hause fahren, kochen und dann 18:00-18:30 Uhr das letzte Mal was essen. Dann kommen die 16 Stunden bis zum nächsten Frühstück im Geschäft.
      Wohl etwas unpraktisch :rolleyes:
    • Also das Kriterium morgens nicht zu frühstücken, sondern erst gegen 10 ins Brötchen zu beißen erfülle ich auch :) liegt aber daran, dass ich am Morgen eine Trantüte bin und für das Frühstück keine Zeit habe.