Wenn es anders nicht geht . . .

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    • Sonnenkuss schrieb:

      In einigen Bundesländern sind halt schon Schulferien... *malsodenk*


      Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass jemand aus dem Knien nicht mehr hochkommt, aber besser in der Badewanne sitzt (und hochkommt), als z.B. zu duschen. Klingt nicht wirklich logisch.
    • Sonnenkuss schrieb:

      Ich habe jetzt einen Rollator und komme trotz Hüftschmerzen endlich wieder in den aufrechten Gang und hatsche nicht daher wie der Glöckner von Notre Dame.
      Warum sollte ich auf ein "Hilfs"mittel verzichten, dass ich benötige. Nur um besser auszusehen oder taffer zu wirken? Nee, mein schiefes Daherschlurfen hat sicherlich nicht besser ausgesehen.


      Soku, nee, ganz sicher hat es das nicht....

      Viel wichtiger find ich aber, dass dir der Rollator noch schlimmere Schmerzen evt. auf längere Sicht erspart, weil du trotz Hüftproblemen mobil bleiben kannst und das hofftl. auch genau so bleibt!!!

      Alex
    • Ich habe über mich geschrieben. Tatsache ist: Dicke Menschen toleriere ich, auch Korpulente. Bisher fand ich auch niemanden hässlich, aber wenn ich in den Spiegel gucke, würde ich mich gerne ändern, und auch sonst, weil mich das Übergewicht einschränkt. Mich persönlich finde ich hässlich, da mache ich eine Ausnahme. Wenn euch mein Selbstbild stört, schreibe ich in Zukunft "korpulent" statt "fett".

      Dass Sonnenkuss durch den Rollator eine Erleichterung des Alltags hat und nun besser klarkommt, finde ich super. :bigdaum:

      Grüße aus der Nacht
      DracuLara
    • Draculara schrieb:

      Mich persönlich finde ich hässlich, da mache ich eine Ausnahme. Wenn euch mein Selbstbild stört, schreibe ich in Zukunft "korpulent" statt "fett".

      Wenn du dich als hässlich bezeichnest, weil du, ich sage mal, dick bist, dann ist das meiner Meinung nach auch ein Bild, dass du von einem anderen dicken Menschen hast, der vielleicht genauso wie du, oder ähnlich wie du aussieht.

      Du musst hier nicht korpulent, beleibt, füllig, mollig oder ähnliches schreiben, mich hat nur die Ausdrucksweise gestört und das Wort fett hat etwas sehr negatives und nichts sachliches. Ich bin nicht hässlich weil ich dick bin, ich bin hässlich wenn ich hässliche Dinge tue!
    • Diese Begriffe sind schwierig und wahrscheinlich nicht für jeden gleich besetzt.
      Dick:
      mag ich am liebsten, ein ehrlicher klarer Ausdruck, ein adjektiv dass mich weder verletzt noch sonst wie emontional berührt.

      fett:
      als Adjektiv empfinde ich es beleidigend, es wird sehr oft in Schimpfworte eingepackt und ist wohl deshalb so negativ besetzt

      korpulent:
      eine gestelzte Umschreibung von dick. Mag ich nicht, kommt mir so vor als würde das Gegenüber mich schonen wollen. macht die Sache fast noch schlimmer.

      mollig
      das ist wohl das am meisten missbrauchte Wort für Dicke.
      kommt mir lächerlich vor, Mollig sind für mich 15jährige Mädchen oder Jungs bei denen der Babyspeck noch an den Hüften klebt, aber sonst mag ich das
      Wort nicht.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • "Im Alltag" kann ich meinen Rollator leider nicht nutzen... zuhause muss ich über drei Stockwerke und Türschwellen und sonstiges, da wir in einem Altbau wohnen und draußen kann ich ihn auch nicht nutzen, weil ich keine hundert Meter weit komme, wegen meiner Schmerzen.
      Es kann nur besser werden.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Sonnenkuss schrieb:

      "Im Alltag" kann ich meinen Rollator leider nicht nutzen... zuhause muss ich über drei Stockwerke und Türschwellen und sonstiges, da wir in einem Altbau wohnen und draußen kann ich ihn auch nicht nutzen, weil ich keine hundert Meter weit komme, wegen meiner Schmerzen.
      Es kann nur besser werden.



      Echt mies, ich wünsche dir wirklich gute Besserung.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Sonnenkuss schrieb:

      "Im Alltag" kann ich meinen Rollator leider nicht nutzen... zuhause muss ich über drei Stockwerke und Türschwellen und sonstiges, da wir in einem Altbau wohnen und draußen kann ich ihn auch nicht nutzen, weil ich keine hundert Meter weit komme, wegen meiner Schmerzen.
      Es kann nur besser werden.


      Das ist doch echt kacke.
      Gute Besserung auch von mir. Ist ein Ende der Schmerzen abzusehen? Ich hoffe, ja.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Auch von mir gute Besserung.

      Als fett bezeichnen mich Verwandte, aber auch sich selbst. Ich finde das auch nicht sehr nett. Dicke Menschen sind hübsch auf eine andere, den Modemachern fremde Art. Nur mich selbst empfinde ich als im eigenen Körper eingeengt und hässlich. Er ist wie ein Gefängnis, weil ich gerne raus würde. Das kann ich nicht, weil ich ne Essstörung habe. Immer wieder höre ich unterwegs, wie irgendwer sagt: "Oh mein Gott, ist die fett", weiß natürlich, wen die Person meint, und wünsche mir dann ein Ganzkörperzelt.

      Jedenfalls wünsche ich dir, dass du nicht operiert werden musst.

      Nächtliche Grüße
      DracuLara
    • Draculara schrieb:



      Als fett bezeichnen mich Verwandte, aber auch sich selbst. Ich finde das auch nicht sehr nett.

      Warum tust du es dann? Warum bestätigst du dein sowieso schon negatives Selbstbild dann auch noch durch für dich abwertende Worte?
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • Draculara schrieb:

      Nur mich selbst empfinde ich als im eigenen Körper eingeengt und hässlich. Er ist wie ein Gefängnis, weil ich gerne raus würde.


      Ich muss sagen - ich empfinde ebenso. Nicht (mehr) aus optischen Gründen, aber die angeschlagene Gesundheit, wäre besser zu ertragen. Vielleicht hätte ich einiges sogar erst gar nicht, wenn ich normal gewichtig wäre, wie z.B. Diabetes und den Bluthochdruck.

      Dick geworden bin ich durch Psychopharmaka, ich schrieb es an anderer Stelle schon mal, aber ohne Psychopharmaka, hätte mich meine endogene Depression schon unter die Erde gebracht. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

      So gesehen, habe ich mir dann doch das barmherziger Leiden ausgesucht - obwohl - manchmal sehe ich es nicht so.

      Mir macht mein Dicksein sehr viel aus, da hapert es noch ganz gewaltig an Selbstakzeptanz! In meinem Umfeld gebe ich mich kühn, so nach dem Motto: ach, es hat schon immer Dicke und Dünne gegeben (was ja auch stimmt). Aber nein, ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl.

      Komischerweise finde ich andere dicke Menschen, die vielleicht noch etwas mehr sind, äußerst selten unattraktiv, ganz im Gegenteil - ich sehe meistens in schöne, interessante Gesichter. Nur - mich selbst finde ich abstoßend. Ja, so muss ich es ausdrücken.

      Dazu kommt jetzt auch das allgemeine Älter werden, die Wechseljahre - ach Gottchen, manchmal wünsche ich mir ein Maulwurf zu sein, der sich einfach vor dem hellen Tag verstecken kann.
    • Ich habe keinen Garten, daher bin ich über Hilfsmittel froh, die mir das Leben in der Wohnung erleichtern.

      Früher, egal ob ich dicker oder dünner war, war es immer ein Graus, die Gardinen und Vorhänge in die Schiene/LEiste (keine Ahnung wie das Ding genau heißt) fädeln zu müssen. Teils waren die ganz schön schwer, zudem stehe ich ungern eröhnt auf Leitern oder Hockern (nicht dass ich schon mal runter gefallen wäre, aber ich fühle mich einfach nicht wohl dabei).

      Seit ich einen Gardinen Butler verwende, würde ich das Ding nie wieder hergeben wollen. Klemmt zwar ab und an, aber es geht schneller und ich muss niergendwo hochsteigen.

      Wenn ich mal viel Geld habe, kaufe ich mir ein japanisches Klo mit Wasserdusche. Ich habe es auf meiner Reise letztes Jahr sehr schätzen gelernt.
    • Hab ne Prothese

      Hab kein Problem ne kurze Hose und Protrhese anzuziehen . Wer mich kennt , weiß was ich hab , wers nicht weiß , soll denken was er / sie will .

      Ich geh auch in ie Sauna . Wenn mich Kinder ansprechen , haben die Eltern ein Problem . Die Kinder wollen eine Erklärung .
    • Habe gerade eben noch mal kurz das Eingangsposting von Klangola gelesen und dabei fiel mir ein, dass wir alle, ob nun schlank, mollig oder dick, jünger oder älter, Hilfsmittel benutzen, über die man sich früher sicherlich gewundert hätte.

      Oder was anderes ist ein Staubsauger?
      Eine Waschmaschine?
      Ein elektrischer Mixer?
      Eine Kaffeemaschine?
      Ein Kühlschrank?
      Und so weiter und so fort.

      Sie alle dienen der Bequemlichkeit.

      Das würde ich der lieben Oma mal kurz erläutern und sie fragen, ob sie auf all diese Dinge auch verzichten würde?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Alles was im Laufe der Jahrhunderte das Leben angenehmer machte, zählt als Hilfsmittel, den Alltag zu bewältigen . . . Eigentlich sonnenklar, doch als ich diesen Thread im Frühling schrieb, kam ich auf diesen einfachsten der Gedanken nicht.

      Zum Thema Waschmaschine fällt mir noch was ein:

      Meine Mutter hat sehr lange mit der Hand gewaschen. Obwohl Geld für eine Waschmaschine da gewesen wäre, zog sie es vor, sich zu plagen. Sie begründete es oft mit: "Die sind ja nur zu faul".

      Gemeint waren Waschmaschinenbesitzer. Inzwischen hat sie längst auch eine oder ist es schon die zweite. So ist es mit meiner Schwiegermutter auch. Nur ja nie was einfacher machen . . .
    • Klangola schrieb:

      Alles was im Laufe der Jahrhunderte das Leben angenehmer machte, zählt als Hilfsmittel, den Alltag zu bewältigen . . . Eigentlich sonnenklar, doch als ich diesen Thread im Frühling schrieb, kam ich auf diesen einfachsten der Gedanken nicht.

      Zum Thema Waschmaschine fällt mir noch was ein:

      Meine Mutter hat sehr lange mit der Hand gewaschen. Obwohl Geld für eine Waschmaschine da gewesen wäre, zog sie es vor, sich zu plagen. Sie begründete es oft mit: "Die sind ja nur zu faul".

      Gemeint waren Waschmaschinenbesitzer. Inzwischen hat sie längst auch eine oder ist es schon die zweite. So ist es mit meiner Schwiegermutter auch. Nur ja nie was einfacher machen . . .


      Wenn sie wieder mal was von "Steh doch auf" faselt, dann schlage ihr einfach vor, dass sie sich gern weiterhin bücken darf, ohne dass Du es ihr verbietest, Du jedoch so arbeitest, wie Du es für richtig hältst.

      Es ist absolut okay, sich das Leben / die Arbeit zu erleichtern, denn es ist auch mit Hilfsmitteln oftmals schwer genug!
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Seit dem ich vor 2 Jahren extrem zu genommen habe benutze ich sehr oft Turnschuhe in der Freizeit aber auch für die Arbeit einfach weil ich Knieprobleme bekam. Da interessiert es mich herzlich wenig was andere denken. Ich macht es auch so!:applaus:
    • Mir ist es lieber jemand der etwas nicht kann oder es so nicht machen möchte nimmt sich Hilfsmittel anstatt unzufrieden zu sein.
      Unser Haushalt und auch der Computer sind mit sehr vielen Elektrischen Zusätzen ausgestatet. z.B Dragon Speaking, falls mein Mann tippen möchte, was er ob seiner verarbeiteten Hände kaum kann, oder falls ich so große Schmerzen habe und auch nicht mehr tippen kann.
      Wischen geht bei mir wenn es gründlich sein soll nur mit dem Industriesauger. Boden nass machen Dreck aufsaugen. Zum Wischen brauche ich trotzdem mindestens 10 Lappen, weil ich keinen auswringen kann.
      Der ganz normale Wahnsinn bei uns.
      Aber so bin ich in vielen Dingen unabhängig.