Fahrrad

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • hallo,
      mein name ist nadine...ich würde mir gerne eine fahrrad kaufen...hat da jemand einen tipp... , ich wiege 120kg und es sollte da schon stabil sein...würde mich über infos freuen!!! :hopps:
    • Hallo Nadine,
      ich habe zwei Links zu älteren Themen zum Fahrradkauf hier für Dich zusammengestellt. Du kannst über die "Stichwortwolke" und die Forensuche auch noch weitere Threads finden. Da ist sicher Hilfreiches bei.
      Fahrradkauf
      Ich habs getan: Rad gekauft
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • Beim Fahrradkauf war ich damals fast so schwer wie Du. Der Fahrrad-Händler hat dann empfohlen, dass es gut gefedert ist (es hat so Federn am Lenker und unter dem Sitz). Und ich hab ein teures Marken-Rad gekriegt (über 1000.-- Euro). Und dann natürlich alles durchprobieren und Probe fahren, was in Frage kommt. Manch ein Rad ist bequem und manches eben nicht.

      LG Finchen
    • Mein Fahrradhändler hat genau das Gegenteil gesagt: Das Federn die Stabilität beeinträchtigen und mehr Federn auch schnellere Abnutzung bedeuten.

      Ich würd dir empfehlen, dich umfassend beraten zu lassen.

      Ich habe seit letzem Jahr ein Rabeneick-Fahrrad, die auf 120 kg zugelassen sind, aber ein vielfaches davon tragen. Der Fahrradhändler (mit angeschlossener Werkstatt, was größere Erfahrung in punkto Haltbarkeit bedeutet) war sich 100 % sicher, dass das Rad problemlos standardmäßig 150 kg aushält.
      Ich war mir unsicher und fragte ihn, ob ich dann überhaupt noch Sachen transportieren können würde. Ja. (Denn mit nem vollen Rucksack usw lieg ich bestimmt bei 160-170kg)

      Nach einem Jahr und nach zwei Komplettinspektionen (Spannung/Verbiegung der Speichen zB) kann ich sagen: Alles wunderbarst.

      Das Rad ist unheimlich stabil, es hält mich und Gepäck problemlos aus und lässt sich gut fahren.
      Und es war günstiger als alle Fahrräder, die speziell für höhere Gewichtsklassen ausgelegt sind.

      Ich würde dir in jedem Fall eine Beratung empfehlen im Laden. Dann kannst du ja immer noch gucken.
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • Warum denn nicht, akinom?

      Konnte ich nämlich 13 Jahre lang auch nicht wegen einer Bein-Fehlstellung. Mein Fahrradhändler hat dann aber mit mir zusammen eine Lösung entwickelt und mein Fahrrad umgebaut. Seit letztem jahr fahre ich wieder und bin überglücklich! :)
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • sombra_blanca schrieb:

      Warum denn nicht, akinom?


      Das hat medizinische Gründe. Ich hatte Wirbelgleiten und hab jetzt die Lendenwirbelsäule verschraubt. Bei der REHA blieben dann beim Versuch das Fahrradergometer zum Training zu nutzen die Beine weg, weil Narbengewebe auf den Nerv drückt. Also folgte ein striktes Verbot, damit nicht noch schlimmeres geschieht, wenn ich mich ohne Gefühl in den Beinen nicht mehr halten kann.
      Schade! Aber es gibt ja auch noch andere Bewegungsmöglichkeiten und die nutze ich schon. :daumen:
    • Das Hat auch etwas mit der Sitzposition zu tun. Auf dem Ergometer muss man meistens "sportlich" sitzen mit vorgebeugtem Oberkörper. Das kann ich auch nicht. Ich habe auch Gleitwirbel, aber nicht versteift. Privat fahre ich ein 30 Jahre altes Hollandrad mit herrlich aufrechter Sitzposition und habe damit keinerlei Rückenprobleme. Da ich auf keinem anderen getesteten Fahrrad so gut sitze, habe ich kein neues bisher kaufen wollen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Die OP war 1996 im Januar. Ich trau mich heute auch nicht mehr auf's Fahrrad, weil ich doch in den Jahren meiner Krankheit körperlich abgebaut hatte und noch lange nicht wieder auf dem alten Stand bin. Ich befürchte auch, dass ich nie wieder so fitt werde wie vor der Krankheit, denn die Jahre zählen ja auch. Ich mache eben das was jetzt noch bzw. wieder geht, und freue mich über jeden Fortschritt. :daumen:
    • Das ist wirklich sehr, sehr schade.
      Wie gesagt, ich kenne es sehr gut, nicht Fahrrad fahren zu können.
      Ich hatte zwischendurch ja überlegt, ob ich mir nicht mal einen Tretroller kaufe, damit ich wieder das Gefühl von Geschwindigkeit und Wind im Gesicht habe... ;)
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, Tretroller ist was feines- nur, man sich sich trauen :)
      Ich habe so einen, nicht aus Alu, wie die Kinderroller, sondern so ein richtig stabiles Teil mit großen Rädern (wie vom Kinderfahrrad)Es lässt sich anders lenken als ein Fahrrad, aber den Bogen hat man schnell raus. Auch gibt es welche, die man auseinander bauen kann, um sie im Auto mitzutransportieren.Ich krieg meinen mit etwas Mühe im Polo mit.

      Aber es gehört schon etws Mut dazu, mit dem Teil durch die Gegend zu rollern- denn danach dreht sich garantiert (fast) jeder um
    • Hab vor genau einem Jahr hier auch nach einem Rad gesucht!
      War zu erst in 2 Radgeschäften und hab mich beraten lassen und bekam jedes mal zuhören, dass mein Gewicht (mit 170 kg deutlich mehr als du Nadine :)) nichts aus macht und ich ruhig ein normales Rad kaufen kann. Das hat mir damals als Aussage nicht gereicht und so landete ich im Netz.

      Fand da dann dies "Nach DIN EN 14764 (und der veralteten DIN 79100) müssen Fahrräder grundsätzlich nur für ein Gesamtgewicht von 100 kg ausgelegt sein. Das Gesamtgewicht bezieht sich dabei auf die Summe aus Eigengewicht des Fahrrades, Kleidung des Fahrers, Gewicht des Gepäcks und Gewicht des Fahrers. Fahrer mit einem Eigengewicht von über 80 kg sollten auf ein explizit ausgewiesenes höheres zulässiges Gesamtgewicht achten." (wikipedia) Und mein Gewicht macht da nichts aus??? Soviel zur Beratung.

      Es ist so das es viele Berichte gibt von Menschen die ein normales Fahrrad haben und es kein Problem gibt. Was mir auch wichtig war, ist die Garantie und Sicherheit und es ist doch nun mal so, wenn etwas kaputt geht dann ist es schon echt schwer sein Recht durchzusetzten wenn man das Rad über das Höchstgewicht hinaus belastet hat.

      So lautet mein Fazit es musste ein Fahrrad sein das meinen Gewicht entsprechen ausgelegt war und ich wurde im Netz fündig (Kalkhoff XXL) und hatte auch das Glück einen Händler in der Nähe zu finden der die Firma vertrat. Übrigens war das Rad nicht erschreckend viel teurer als die normalen die mir empfohlen wurden.
      Hab also seit letztem Jahr ein Rad und hab die neue Mobilität sehr genossen:baeh: (trotz anfangs Konditionsproblemen) und kann dir nur zu deinem Entschluss zum Rad gratulieren!
    • Ich habe mir damals ein Kalkhoff City Bike vollkommen ohne Federung und mit einem zusätzlichen Querrohr im Einstiegsbereich gekauft (Stahlrohr). Ich habe es auch mit 150kg später noch gefahren, hatte dann allerdings hinten häufig einen Platten, da ich eher aufrecht auf meinem Rad sitze.

      Mit dem Rahmen habe ich keine Probleme gehabt. Ich habe mich bewusst gegen eine Federung entschieden, weil ich Angst bezüglich der Stabilität hatte. Statt dessen habe ich einen sehr breiten Reifen gefahren, den Big Apple von Schwalbe [bitte selbst googlen!]. Das ist ein Ballonreifen. Der war besser als jeder Federung, weil ich dadurch nie das Gefühl hatte, auf einer Gummiente zu reiten.

      Inzwischen wurde mir das Fahrrad geklaut *seufz*. Ich habe mich auch dies Mal gegen dass XXL von Kalkhoff und für ein Trekkingrad mit gleicher Rahmenbauweise wie damals entschieden. Die Probefahrt war ein Genuss. Bisher gehe ich also davon aus, dass es die richtige Entscheidung war.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Link gelöscht. Die Namensnennung sollte genügen (Forenregel 6)

    • Bei einem so hohen Gewicht würde ich immer Hollandräder kaufen [gewerblichen Link entfernt, ist leicht ergooglebar.], da die Rahmen besonders stabil gebaut sind.
      Außerdem halte ich diese Hollandräder für sehr bewuem (fahre selbst eins). Ich würde jedoch immer eine Probefahrt machen um nicht die Katze im Sack zu kaufen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sombra_blanca () aus folgendem Grund: Bitte Forengeln beachten!!