NDR Visite: Operation gegen Übergewicht verlängert Leben

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    • NDR Visite: Operation gegen Übergewicht verlängert Leben

      Der Beitrag zu diesem Artikel läuft gerade im NDR.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Kein Wort über die Mortalitätsrate, über körperliche oder psychische Probleme nach den OPs, über lebenslange Vitaminsubstitution etc.
      Überhaupt wird gar kein negativer Aspekt benannt.

      Gezeigt werden nur Fälle, die durch die OP Diabetes losgeworden sind (selbstverständlich für immer...) oder die in der OP den letzten Ausweg sehen, aber die bösen Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen wollen, obwohl das doch in anderen Ländern so einfach ist.

      Nachtrag: Die nebenstehenden Links zum Thema sind auch mal wieder typisch, da werden die Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Adipositaszentren in Deutschland, Adipositaschirurgie-Selbsthilfe Deutschland e.V. und Deutscher Diabetiker Bund gelistet.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: ergänzt

    • Hab mir den Beitrag angeschaut. Wie war das noch gleich? Allein in Deutschland 2,5 Mio "Patienten" mit der "Indikation" für diese OP. Kasse, ich hör Dir klingeln! :mad: Was mich am meisten geärgert hat, war am Schluss die Stimme aus dem Off: "...damit auch diese Menschen ein gesundes Leben führen können." Wie denn, mit halbem Magen?
    • kampfzwerg schrieb:


      Überhaupt wird gar kein negativer Aspekt benannt.

      Kritischer, oder gar investigativer Journalismus in good old germany?? Vergiss es. Die Lobby schreibt, und irgendwelche Kolumnisten kassieren Batzi, oder der Chefredakteur bekommt eine Urlaubsreise mit Gratisrunde im Freudenhaus, und schon ist alles perfekt! :mad:

      Das verachte ich so sehr an den Medien...
    • Weißt du, genau das hab ich mich auch gerade gefragt... :cool:
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • babelfish schrieb:

      Ich habe den Beitrag nicht gesehen, aber wie kann man über Lebensverlängerung sprechen, wenn es überhaupt keine Langzeituntersuchungen nach OP gibt?
      Man faselte etwas über eine schwedische Studie, die das belegen soll.
      Wir wissen ja: Für jede Studie, die etwas belegt, gibt es mindestens eine weitere, die das widerlegt.
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    • kampfzwerg schrieb:

      Man faselte etwas über eine schwedische Studie, die das belegen soll.
      Wir wissen ja: Für jede Studie, die etwas belegt, gibt es mindestens eine weitere, die das widerlegt.


      Ja aber wie? Nimmt man einfach an, dass ein Mensch mit 200kg nur 40 Jahre alt wird und wenn er mit OP 45 wird ist das dann eine Verlängerung?
    • Auf dem gestern von mir eingefügten Link zur Sendung kann der knapp sechsminütige Beitrag als Video noch einmal angeschaut werden.
      Bitte denkt daran, dass Videos nicht mehr dauerhaft in die Seiten der Öffentlich Rechtlichen Sender eingebunden werden und nach 1-2 Wochen wieder verschwinden.
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    • Hm, versteh ich das richtig? 5 Jahre lang ist die Lebenserwartung gesteigert? Was ist denn dann nach den 5 Jahren? Steigt da die Mortalitätsrate wieder?? :cool:
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    • Wahrscheinlich werden danach keine Zahlen mehr erhoben. Ist vielleicht besser für die Statistik. ;)

      Die NDR-Visite ist mir immer wieder als besonders unkritisch gegenüber der AC aufgefallen. Mittlerweile sehe ich mir die Beiträge nicht mehr an. Da kann ich auch gleich Werbefilme dafür gucken.
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    • Stand der Forschung

      "Die Cochrane Collaboration ... ist ein weltweites Netz von Wissenschaftlern und Ärzten. Ziel ist, systematische Übersichtsarbeiten (systematic reviews) zur Bewertung von medizinischen Therapien zu erstellen, aktuell zu halten und zu verbreiten."
      de.wikipedia.org/wiki/Cochrane_Collaboration

      Sie orientiert sich an den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin. Anstatt sich nur eine Studie herauszupicken gibt es hier eine Übersichtsarbeit:
      "Weight loss surgery for obesity" summaries.cochrane.org/CD00364…-loss-surgery-for-obesity

      Dort Ergbnis ist:

      1. "In conclusion, the review found that surgery is more effective than conventional management." Auf deutsch man nimt mehr ab als mit konventionellen Methoden.
      2. "The evidence on the safety of these procedures compared with each other is even less clear." Wie sicher die einzelnen Verfahren sind ist nicht klar.
      3. "Due to the poor quality and small number of trials comparing each pair of procedures the information should be viewed with caution." Aufgrund der schlechten Qualität und der geringen Anzahl von Studien, die Verfahren vergleichen, sollten die Informationen mit Vorsicht betrachtet werden.


      Von klaren Beweisen kann also keine Rede sein.

      Dass der NDR trotzdem so tut ist sehr armsellig.
    • Nordlicht schrieb:

      Hm, versteh ich das richtig? 5 Jahre lang ist die Lebenserwartung gesteigert? Was ist denn dann nach den 5 Jahren? Steigt da die Mortalitätsrate wieder?? :cool:


      Vermutlich reichen die Daten nicht, da es noch nicht so viele Operierte gibt. Hat jemand in diesem Artikel die Originalstudien irgendwo gesehen. Da sind in Klammern ja immer die Zahlen angegeben, wo man was nachlesen könnte, aber ich finde es nicht.
      Und aus dieser Abbildung geht für mich immer noch nicht hervor, wie das Sterblichkeitsrisioko denn überhaupt bewertet wird. Ob man dann sagt von allen untersuchten Adipösen in den 5 Jahren haben alle abgenommen und 6% sind verstorben und mit der OP waren es nur 0,6%. Keine Angabe zu Alter, zum BMI, zu den Lebensumständen, zum Todesumstand. Oder wie oder was? Die Abbildung sagt überhaupt nichts aus.
    • ach hätte ichs doch sein lassen

      Ausgerechnet am Rosenmontag muß ich mir diesen thread antun. Selbst schuld.
      Seit 1998 war jede mir bekannte Adipositaschirurgie super erfolgreich, bis sie von einer noch besseren eingeholt wurde.
      Husemann. Pier und Weiner = zigtausende Operationen.
      Das Internet müßte voll sein von glücklichen operierten. Geldschneiderei auf höchstem Niveau.
      Jahrelang habe ich gepredigt, wohin mit den psychischen Begleitproblemen? Jetzt heißt es d. Suizidrisiko steigt bei operierten um das zehnfache
    • Wenn selbst Mediziner langsam resignieren...dann heissts, sorry, Hintern hochkriegen und jetzt erst recht!!! Den gesunden Menschenverstand (wieder-..) anklicken und einfach NEIN sagen!!!! Ich kapiere bis heute nicht ansatzweise, warum sich dicke Menschen freiwillig verstümmeln lassen..und rege mich akut derart auf..:mad::confused::eek:
      Lg. Alex
    • Oh, weißt du, das läuft so ab, dass so ein dicker Mensch (vielleicht eine dicke Frau etwas über 20) sich beraten läßt (zB in einer AC-Klinik in Frankfurt) und glücklich ist, dass es zwar ein paar Risiken gibt (die gibts ja immer, mei!), aber sie Aussicht darauf hat, wieder "normal" zu werden (weil sie vielleicht 125kg oder so hat). Und dann kümmert sie sich nicht weiter um Inofrmationen zu Risikien weil: sie wurde ja beraten. Von einem "Experten". Und dann ist es ja gut.
      Wenn dann so jemand im Internet zufällig bei einer AC-kritischen Seite nachfragt, wie die Erfahrungen sind, wie man evtl. auftretenden Problemen mit der Krankenkasse begegnen kann, kann man sich vorstellen was passiert... :rolleyes: Natürlich werden die Risiken aufgezählt, es wird gesagt "wie kann man sich nur selbst verstümmeln" etc. und der Mensch, der sich operieren lassen will, fällt wahlweise aus allen Wolken oder ist beleidigt, weil man scharfe Kritik übt oder beides oder eben so etwas in der Art. Manch einer mag gar nichts über Risiken hören. Andere glauben es einfach nicht, wollen nicht glauben. Und so gehts dann halt weiter.
      Kurzfassung: der dicke Mensch holt sich die Zusage zur Kostenübernahme, läßt sich operieren, ist erstmal euphorisch und irgendwann kommt dann die Erkenntnis (in vielen Fällen), dass so ne OP doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Nur dass es sich dann halt nicht mehr ändern läßt. Manche werden erst aus Schaden klug, was willst du da machen? :cool:

      Gruß
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Dem gegenüber stehen noch die Schreckenszenarien was Übergewicht angeht und denen gegenüber die Risiken der AC als vernachlässigbar dargestellt werden.

      Ich kann mich gerade dunkel an eine der Visite-Jubelbeiträge zur AC erinnern, wo sich "brave" Dicke sinngemäß selber dahin gehend geäußert haben - vor der OP.
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    • biggerman schrieb:


      Husemann. Pier und Weiner = zigtausende Operationen.
      Das Internet müßte voll sein von glücklichen operierten. Geldschneiderei auf höchstem Niveau.

      Diverse freie Presseportale sind voll von Wunderberichten zur Adipositaschirurgie - die gleichen Portale welche auch Inkassounternehmen immer gute Publicity bescheinigen.

      Nichts anderes als Suchmaschinenspam vom allerfeinsten...
    • Läuft grad wieder was im NDR.
      Frau wurde zur MagenOP überredet von einem Arzt, nachdem sie in 6 Kilo 6 Wochen durch Ernährungsumstellung abgenommen hatte, voll schlimm. Er hat ihr gesagt, sie habe jetzt sechs Kilo abgenommen, mehr geht nicht, weil sie schon über 60 ist und deshalb hilft nur eine OP, wenn sie noch mehr abnehmen will. Mehr abnehmen müsse sie aber, wegen ihrer Gelenkbeschwerden. So dick war die Frau gar nicht. Wird man in Deutschland wirklich so manipuliert, von Ärzten, denen man doch vertrauen können sollte?
      Echt ein SUUUUPER Beitrag und sowas zahlen wir mit unseren Fernsehgebühren.
      Die Moderatorin und der Arzt haben sich abgewechselt dabei, Adipositaschirugie hochzuloben und die Risiken kleinzureden. Hab schon lange keinen so einseitigen Beitrag mehr gesehen. Und die bösen Krankenkassen sehen es leider immer noch nicht ein, dass AC auf Dauer das einzig Wahre ist und auch so super für die Blutzuckerwerte und doch eigentlich nur kleine und leicht zu behebende Risiken beinhaltet. Die reinste Manipulation, adieu Deutschland!

      Schlimm, wie mit den Leuten umgegangen wird, die nicht alles hinterfragen.

      Sabine

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sabine ()