Dicke im Fernsehen

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    • Boah, ich guck' das hier so nebenbei. Die haben garantiert bei uns gelesen. UNGLAUBLICH!

      Ne Trulla mit 'ner Dickenselbsthilfegruppe mit meinen Argumenten. Ein abbrechendes Hängeclo. Wenn ich intensiver hingeschaut hätte, hätte ich sicher noch mehr gefunden.
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    • Ne Mutter, die seit 12 Jahren eine Kerze für den heiligen St. Martin ansteckt, damit die Tochter endlich abnimmt und die in Freudentränen ausbricht, als die Tochter endlich schlank ist.
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    • Allein 14,1 Prozent der Männer und kaum weniger Frauen gelten mit einem BMI von 30 aufwärts als adipös. Da zudem die Zahl untergewichtiger Menschen steigt, müsste ein subtiles Außenseiterbashing als ein zentrales Funktionsprinzip des Fernsehhumors längst den Körperfettanteil Normproportionierter karikieren. Eine ARD-Anwaltsserie würde dann Der Normalgewichtige heißen statt: Der Dicke.


      :rofl2:
      Lieben Gruß

      Rita
    • Ich habe den Film auch gesehen, strotzte natürlich vor Klischees (natürlich bricht das Klo von der Wand ab, wenn sich ein Dicker draufsetzt, wie Martina ja schon gesagt hat; natürlich bricht jeder Stuhl unter nem Dicken zusammen, natürlich keuchen Dicke bei der kleinsten Anstrengung wie beim schwersten Asthma-Anfall...), aber ich fand die Szenen mit der Selbsthilfegruppe und der Imma van Dick oder wie die hieß gut. Ist doch schön, wenn Argumente aus diesem Forum auch mal an die breitere (pun intended) Bevölkerung gelangen! ;)

      Ich hätte mir da nur noch mehr, hm, wie nenne ich das jetzt mal... Aufgreifen von Problemen und Diskriminierungen, mit denen Übergwichtige konfrontiert werden, gewünscht. Außer den üblichen "guck-ma-ist-der-dick!"-Blicken und der nervigen Mutter (der ich gerne mal in einem schalldichten Raum meine Meinung gesagt hätte, wäre sie meine Mutter) war da ja nicht viel. Aber dafür wars auch n Sat 1-Film.

      Das Ende fand ich allerdings merkwürdig... sind sie beide denn jetzt schlank geworden (KOOOOOTZ!!! Schlimmste Lösung von allen: zur Belohnung dürfen die beiden Protagonisten schlank bleiben/werden...), oder sollte das bedeuten, dass sie doch ein paar Pfunde behalten haben (sie strichen sich ja amüsiert-resigniert über ihre (nicht vorhandenen) Bäuche)?
    • Oh nein, da habe ich gestern wieder einmal ein Kleinod filmischer Überflüssigkeit total verpasst. :holy:
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Ich hab's auch gesehen und fühlte mich unwohl, obwohl es ja eine Komödie sein sollte. Ja, es wurden alle Klischees bedient und mir geht das immer persönlich(!) sehr nahe. Ich finde da schlecht Abstand, weil es einfach so typisch ist und ich die Blicke kenne, die abwertenden Sprüche, einfach alles.

      Auch der Fatsuit war übertrieben, zumindest was das Gesicht angeht. Muss eine Frau die Größe 46 trägt, ein so enormes Doppelkinn haben, welches die Protagonistin vor sich her trug? Ich denke nein!

      Ich meine auch, dass in letzter Zeit vermehrt Sendungen kommen über Dicke. Natürlich nie optimistisch, sondern immer Angst machend und druff kloppend.
      Heute auch bei Stern TV und gestern bei AKTE.

      sat1.de/ratgeber_magazine/akte…p_akte-vom-30-08-_211748/

      Mich macht das ganz einfach fertig. Ich denke dabei auch daran, was der Gesundheitspolitik noch alles einfällt um Dicke endlich dünn zu bekommen. Denn die werden ja schon offen angeprangert, sie würden die Budgets sprengen. Ja, mir macht die Zukunft dahingehend Angst.