Happy Over-weights

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    • Dem kann ich Pika nur beipflichten. Mein Gesundheitszustand hat sich auch ganz plötzlich verschlechtert, dass ich mir Gedanken mache, wie das die nächsten Jahre weiter gehen soll. Ich bin erst Ende 40 und trauere um meine verlorene Lebensqualität.
    • Ende 40 bekommen alle Leute Beschwerden, insbesondere Frauen. Sehe ich bei meiner schlanken Mutter sehr deutlich.

      Ich persoenlich versuche mich (auch durch eure Berichte) darauf einzustellen, dass die Gesundheit leider nicht ewig ist. Sonst wuerden die Menschen ja ewig leben. ;) Da kann man Glueck oder Pech haben, und man kann das, meines Erachtens, sehr bedingt selber beeinflussen.

      Ich bin dankbar fuer meine gute Gesundheit, und ich hoffe, dass ich auch die Verschlechterungen dankbar annehmen kann.
    • Pauschal gesagt stimmt das selbstverständlich nicht.
      Es ist aber generell keine bahnbrechende Erkenntnis, dass der menschliche Körper altert.
      Dem Körper und Geist etwas Gutes tun darf man aber allem Fatalismus zum trotz sicher dennoch.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • 40 ist doch ein Knackpunkt. Bei manchen fangen da die Beschwerden an. Gerade Autoimmunerkrankungen starten gerne in dem Alter. Aber ob man nun zu den Betroffnen gehört oder nicht, hängt von den Genen ab. Meine Mutter wurde erst mit Mitte 70 so richtig krank und bei mir nehmen die Krankenheit seit Anfang 40 gar kein Ende mehr.

      LG Finchen
    • Uuhps, ich sollte eigentlich nur ausdruecken, dass ich es gut finde, auf den allmaehlichen koerperlichen Verfall moralisch vorbereitet zu sein. Das hat nichts mit Fatalismus zu tun. Wenn man mit 70 gesund ist, ist es doch super.

      Ich fuer mich persoenlich moechte meiner Gesundheit nicht nachtrauern. Ich moechte mein Bestes tun, damit ich gesund bleibe, aber wenn es nicht klappt, moechte ich gerne ganz bewusst das Beste daraus machen. Wir haben hier im Forum zum Glueck genug positive Beispiele dafuer.
    • Auf den allmählichen körperlichen Verfall war ich auch vorbereitet , das sich mit den Jahren das eine oder andere Zipperlein einstellt ist schon klar. Aber das ich mit 47 eine Erkrankung bekomme bei der das Durchschnittalter von Frauen bei 80 und bei Männern bei 75 Jahren liegt. Darauf war ich wirklich nicht vorbereitet.
    • Pika schrieb:

      Auf den allmählichen körperlichen Verfall war ich auch vorbereitet , das sich mit den Jahren das eine oder andere Zipperlein einstellt ist schon klar. Aber das ich mit 47 eine Erkrankung bekomme bei der das Durchschnittalter von Frauen bei 80 und bei Männern bei 75 Jahren liegt. Darauf war ich wirklich nicht vorbereitet.


      Ich wusste bis 28 auch nur aus Büchern, was Brustkrebs eigtl. genau ist und dass er mitnichten nur Frauen in der Menopause trifft..
      (Ruth Picardie, before I say goodbye)....und dass sich jüngere Frauen da rel. sicher fühlen können habe ich trotzdem noch lange geglaubt....ich war wohl leider schon weit vor 40 irgendwie in der falschen Gruppe unterwegs....

      Alex
    • Muminfrau schrieb:



      Ich fuer mich persoenlich moechte meiner Gesundheit nicht nachtrauern. Ich moechte mein Bestes tun, damit ich gesund bleibe, aber wenn es nicht klappt, moechte ich gerne ganz bewusst das Beste daraus machen. Wir haben hier im Forum zum Glueck genug positive Beispiele dafuer.


      Mumin, du kannst gut reden, du bist gesund und hast einen tollen Beruf. Was wäre, wenn du durch eine Krankheit deinen Beruf nicht mehr ausüben könntest? Wenn du dein jetziges Leben total umkrempeln müsstest?
      Ich glaube nicht, dass man das in jungen Jahren so einfach wegstecken und demütig annehmen kann.
    • Evi schrieb:

      Mumin, du kannst gut reden


      Das ist einerseits wahr. Andererseits kann eine plötzliche Veränderung alle treffen, mich auch. Das ist mir sehr bewusst, und ich finde es nicht schlecht, ab und zu darüber nachzudenken und sich vorzustellen, was wäre wenn. Dass man es sich nicht wirklich vorstellen kann, ist mir völlig klar.

      Ich bin ja immer noch traurig, dass ich in der letzten Zeit zugenommen habe. :( Aber es ist mir auf einer anderen, weniger emotionalen Ebene klar, dass es Quatsch ist, sich deswegen großartig einen Kopf zu machen. :cool:
    • Muminfrau schrieb:

      ...und ich finde es nicht schlecht, ab und zu darüber nachzudenken und sich vorzustellen, was wäre wenn. Dass man es sich nicht wirklich vorstellen kann, ist mir völlig klar.


      Das habe ich früher, als ich noch ganz gesund war, auch öfters gemacht und es ist heute für mich interessant zu sehen, wo ich genauso reagiere wie ich es mir damals vorgestellt (oder vorgenommen) hatte und wo ich völlig anders mit der Krankheit umgehe.
    • ich bin seit ich 42 bin als psychisch krank diagnostiziert. Außerdem hatte ich schon drei bandscheiben-OPs., weil ich einen Wirbel zuviel habe und die alle ein bißchen kleiner und kürzer sind.
      Aber als Kind war ich immer krank mit Allergien und chronischer Bronchitis.
      Meine gesunden jahre waren also zwischen 20 und 42.
      ich sage meinem Körper Danke dafür. vielleicht kann man mehr als 22 Jahre gute gesundheit vom Leben nicht erwarten.....

      liebe Grüße Lisa
    • Ich habe in einer Phase, als ich mit mir und meinem Körper ziemlich uneins war (grad arbeitslos geworden auf Grund Arthrose im Knie), angefangen, die Affirmationen von Louise Hay "Liebe deinen Körper" zu hören. Erst da wurde mir bewusst, wie viel schon seit fast 50 Jahren trotz meiner manchmal ziemlich ungesunden Lebensweise (rauchen, vorm PC sitzen...) einfach super funktioniert. Manchmal braucht es nur eine andere Sichtweise, um wieder zufriedener zu werden.
    • Happy Over-weights

      Happy over-weights

      Am Mittwochabend ( 23.01.13 / 18:00 Uhr ) gab es bei nano auf 3-Sat einen Bericht über die wissenschaftliche Erkkenntnis, dass mind. 1/3 der Übergewichtigen gesund sind und keine Stoffwechselerkrankungen haben. Deshalb bezeichnet man diese als "Happy Over-weights" ( die glücklichen Übergewichtigen ). Es wurde nach den Ursachen gesucht, weshalb das so ist. Nach diesem Bericht ist die Ursache z.B. für Diabetis nicht das Bauchfett, sondern eine Fettleber.

      Wer von Euch hat es gesehen? Was sagt Ihr dazu?
    • Ich habe die Sendung nicht gesehen.
      Aber ich frage mich immer, warum man immer nach Ursachen suchen muss, wenn übergewichtige Menschen gesund sind. Bei schlanken Menschen wird ja auch nicht nach den Ursachen gesucht, weil selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass sie gesund sind, weil sie schlank sind?

      Und wenn dann das scheinbar unmögliche Eintritt, dass ein dicker Mensch gesund ist, bekommt das Phänomen gleich einen Namen - dabei kann sich jeder Mensch glücklich schätzen, der gesund ist... ob dick, dünn, groß, klein, blond, blauäugig :rolleyes:...
      Da man uns aber immer noch weis machen will, dass es die große Ausnahme ist, wenn ein dicker Mensch aufgrund seines Gewichts keine schwere Erkrankung hat, soll er wenigstens in dem Glauben bleiben, dass er ein "Glücksfall" ist (gegenüber dem schlanken Gesunden = Normalfall).

      Nix neues also....
    • Mondsteinhexe schrieb:

      Aber ich frage mich immer, warum man immer nach Ursachen suchen muss, wenn übergewichtige Menschen gesund sind. Bei schlanken Menschen wird ja auch nicht nach den Ursachen gesucht, weil selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass sie gesund sind, weil sie schlank sind?

      Und wenn dann das scheinbar unmögliche Eintritt, dass ein dicker Mensch gesund ist, bekommt das Phänomen gleich einen Namen - dabei kann sich jeder Mensch glücklich schätzen, der gesund ist... ob dick, dünn, groß, klein, blond, blauäugig :rolleyes:...



      :daumen: Danke Mondsteinhexe, super auf den Punkt gebracht.

      LG Finchen