Soziologe: Es gibt keine Adipositas-Epidemie

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    • Soziologe: Es gibt keine Adipositas-Epidemie

      Soziologe: Es gibt keine Adipositas-Epidemie
      Montag, 20.06.2011

      Mal wieder ein anderer Artikel als das übliche Gezeter, dass sonst verbreitet wird. Es stehen zudem keine Leserkommentare dabei aber man kann unten den Artikel bewerten und sieht dann, wie abgestimmt wurde. Besonders gut kann sich die Allgemeinheit mit dieser Sichtweise wohl nicht anfreunden.


      Passend dazu wieder der Artikel der meinungsbildenden Zeitung von Deutschland.
      Dicke kosten Kassen und Staat 863 Millionen Euro.

      Interessant auch der Satz daraus:
      Weil Fettleibige oft krank sind, in Frührente gehen oder früher sterben, gingen der Volkswirtschaft außerdem rd. 16 000 Erwerbstätigkeitsjahre verloren.
      Jetzt sind wird dann auch noch Schuld wenn wir sterben und daher nicht in die Rentenkasse einzahlen - schön.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Administrator ()

    • Ich koennte zu jedem einzelnen Satz in diesem bloeden Artikel eine Seite Satire schreiben. Aber woher die Zeit nehmen? :rolleyes:

      "Bei betroffenen Familien fehlt laut Zwick oftmals auch das Problembewusstsein, weshalb man sie als Adressaten für Prävention kaum erreichen kann. Bildungseinrichtungen müssten häufig erzieherische Aufgaben übernehmen, Gesundheit als Querschnittsaufgabe behandeln und mehr Bewegung und Sport anbieten."

      Na, dann waeren wir wieder direkt bei der Suessigkeiten-Polizei.

      Seit die Biologie-Lehrerin im Unterricht ueber die "richtige" Ernaehrung erzaehlt hat, meint mein SOhn, er sollte eigentlich mehr zum Fruehstueck essen, um sein "Bedarf" zu decken. Eine Schuessel Muesli fuer ein Kind in Wachstumsphase ist laut Lehrerin nicht genug. Es muss noch belegtes Brot und ein Apfel her. ;)
    • Meinen eigenen Beobachtungen zufolge geht die Anzahl stark adipöser Kinder sogar zurück. Zu meiner Schulzeit gab es pro Klasse ca. 2-3 "Dickerchen", also Kinder mit Übergewicht von ca. 10-15kg. Die typischen Pummelchen eben.
      Manche wurden gemobbt, manche nicht.

      Jetzt sehe ich den den Klassen (5.-12. Klasse) höchstens in der Klassenstufe, also gesamte 5. Stufe, max. 1 bis 2 übergewichtige Kinder, wenn überhaupt.
      Mir wird eher von einer Häufung von Magersucht und Bulemie berichtet, vor allem in den Klassenstufen 7-10. In einer Ethikgruppe haben mir zwei Mädchen ihre Geschichte erzählt, beide waren bereits in mehreren Therapieeinrichtungen wegen Magersucht u.ä.

      Dieser beunruhigende Trend wird natürlich nicht thematisiert. Alle Essstörungen müssen therapiert werden, was die Gesundheitskassen ebenso etwas kostet. Aber von "belasten" würde hier niemand sprechen, oder?

      Ich meine noch nie eine Schlagzeile wie beispielsweise "Zunehmende Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen kosten den Staat jedes Jahr xx Euro!" gesehen zu haben.

      Da ist sich die Gesellschaft wohl einig, dass den Betroffenen geholfen werden muss, weil sie keine Schuld an ihrer Erkrankung haben.

      Aber wir Dicken...pah..wir belasten alle und zwar mit voller Absicht. *Ironie aus*