Grrrr - diese Ärzte!

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    • Grrrr - diese Ärzte!

      Hallo ihr Lieben, ich hatte mich neulich gerade erst vorgestellt.

      Ich muss mal was loswerden:
      Neulich war ich beim Arzt wegen einer akuten Kniegeschichte. Bisher war er eher freundlich und tolerant, als er aber sah, dass ich seit dem letzten Besuch ein Jahr vorher wieder zugenommen hatte, war das Thema "Knie" völlig vom Tisch und es hagelte plakative Vorwürfe, dass ja doch mein Übergewicht daran schuld sei.

      Ich wollte ihn auch ursprünglich fragen, ob die Erhöhung meiner Betablocker drei Monate zuvor meinen Stoffwechsel verlangsamt hätten, da wurde er richtig laut: "Ich will keine Ausreden mehr hören! Alles was sie da mit sich tragen, haben sie sich da oben reingestopft!" :eek:
      Ich war so perplex, dass mir sogar Tränen kamen und ich völlig neben mir stand. Ich war vor allem so geschockt, weil ich ihn anders kannte. Wie gern wäre ich an dieser Stelle schlagfertig oder selbstsicher mit einer Antwort parat gewesen. :klug2:

      Er beruhigte sich dann, drosch noch ein paar Phrasen über die Entstehung von Übergewicht, die so beschränkt waren, dass ich sie mir noch nicht mal gemerkt habe. Dann brauchte er eine Weile,um sich an den ursprünglichen Anlass meines Besuches zu erinnern, und schickte mich dann mit einem Schmerzmittel weg.

      Öhm - er hatte noch nicht einmal in Erwägung gezogen, mich zum Röntgen oder Ultraschall zu schicken! Es hätte auch ein angerissenes Band sein können, fühlte sich so an.
      Ach ja, und dann empfahl er mir noch, mich bei der Krankenkasse bei einer Ernährungsberatung anzumelden! Dazu fiel mir dann gar nix mehr ein. (Das die meisten dicken Menschen wahre Experten auf dem Gebiet der Ernährungslehre sind, passt nicht in deren Konzept).

      (Ich kurierte mich dann aus eigener Kraft und mit meinem Osteopathen wieder nach einer Weile. Es war nix gerissen zum Glück. Habe jetzt aber mit Ödemen zu tun, weil ich mich auch nicht richtig bewegen konnte, naja.)

      Mich hätte aber im Nachhinein interessiert, ob er bei einer schlanken Patientin wenigstens an eine Weiteruntersuchung gedacht hätte.

      Ich bin echt durch mit diesen Medizinern! :wand: (Ich hatte schon so einige Erlebnisse auch bei Anderen).

      Ich bin jetzt bei einem Heilpraktiker, denn es macht viel aus, wenn die Person, die mich behandelt, mir das Gefühl gibt, MICH "zu sehen". Den Arzt nehme ich nur noch als Rezeptblock für meine Dauermedikamente.

      Mögt ihr mir eure Erfahrungen mitteilen? Ich weiß, es gab da schon den einen oder anderen Thread, aber ich dachte ich fange mal neu an.

      Und nebenbei: Kennt sich jemand aus mit Betablockern und deren Wirkung auf den Stoffwechsel? Meinen Arzt wage ich nicht mehr danach zu fragen.
      Danke und liebe Grüße von Raupe.
    • Probleme mit Ärzten - ein Dauerthema. Man könnte fast sagen: Willkommen im Club!
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
      [/SIZE]
    • Hallo , was möchtest du vom Arzt denn hören ? Alles in Ordnung , ihre kaputten Knie haben überhaupt nichts mit ihrem Übergewicht zu tun oder vielleicht das alleine die Betablocker schuld daran sind das du wieder zugenommen hast ? Mir ist jeder Arzt lieber der auch mal Tacheles redet als einer der nur das sagt was ich gerne höre möchte ! :cool:
    • Womit sollen die Knie bzw. die Schmerzen denn sonst behandelt werden ? Wenn man erst einmal kaputte Knie hat , dann bleiben die auch kaputt ! Alles was man dann noch tun kann , ist zu verhindern das es noch schlimmer wird . Und warum sollte der Arzt noch irgendwelche Untersuchungen machen , wenn er den Grund schon kennt ? Und natürlich fühlt Sie sich beim Heilpraktiker wohler , denn der wird ihr das erzählen was sie hören will ! Ein Heilpraktiker hat in der Regel kein Medizinstudium hingelegt , er hat keinen Eid geleistet und hat keine 20 Stunden Schichten als Assistentsarzt abgeleistet . Ein Heilpraktiker kann sicherlich helfen , wenn man Probleme mit einfachen Wehwehchen hat , doch sicherlich nicht wenn es sich um komplexe Medizin handelt . :cool:
    • Bigboy schrieb:

      Womit sollen die Knie bzw. die Schmerzen denn sonst behandelt werden ? Wenn man erst einmal kaputte Knie hat , dann bleiben die auch kaputt ! Alles was man dann noch tun kann , ist zu verhindern das es noch schlimmer wird . Und warum sollte der Arzt noch irgendwelche Untersuchungen machen , wenn er den Grund schon kennt ? Und natürlich fühlt Sie sich beim Heilpraktiker wohler , denn der wird ihr das erzählen was sie hören will ! Ein Heilpraktiker hat in der Regel kein Medizinstudium hingelegt , er hat keinen Eid geleistet und hat keine 20 Stunden Schichten als Assistentsarzt abgeleistet . Ein Heilpraktiker kann sicherlich helfen , wenn man Probleme mit einfachen Wehwehchen hat , doch sicherlich nicht wenn es sich um komplexe Medizin handelt . :cool:


      Bist Du Arzt? Bin ich zwar auch nicht, es wäre mir aber trotzdem komplett neu, dass Knieschmerzen gar nicht behandelt werden können. :mad:
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • Nachtrag: Ach ja, dann darf es Dich, Bigboy, auch nicht wundern, wenn dann manche Leute zu sündhaft teuren Heilpraktikern gehen, nach solchen Aussagen von manchen Ärzten und Zustimmung mancher anderer.
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • Bigboy schrieb:

      Hallo , was möchtest du vom Arzt denn hören ? Alles in Ordnung , ihre kaputten Knie haben überhaupt nichts mit ihrem Übergewicht zu tun oder vielleicht das alleine die Betablocker schuld daran sind das du wieder zugenommen hast ? Mir ist jeder Arzt lieber der auch mal Tacheles redet als einer der nur das sagt was ich gerne höre möchte ! :cool:



      Kaputte Knie, müssen zwangsläufig wirklich nichts mit dem Gewicht zu tun haben, so gehört von meinem Hausarzt - und das gestern.

      Übergewicht ohne adäquate Bewegung, das kann zu Gelenkverschleiß führen.

      Denke mal an die Fußballspieler, Skifahrer oder die Gewichtheber. Diese Sportarten, sind dafür prädestiniert Gelenkschäden hervorzurufen. Würde ein Arzt so ein Profisportler auch auf diese Art und Weise zusammenfalten? Ich glaube eher nicht.

      Es gibt sehr viele Medikamente, die den Stoffwechsel verändern - oder die eben sehr appetitanregend sind - dazu gehören Psychopharmaka, Kortikosteroide und wie ich eben las, auch Betablocker.

      Und die Schilddrüsenunterfunktion, bremst den Stoffwechsel auch ordentlich ab - aber das ist ja bekannt.

      Es gibt viel mehr schlanke Extremsportler mit Gelenkverschleiß, als Übergewichtige die an so etwas leiden. Ich gehe seit 2002 zu meinem Hausarzt, der mich und meine Vorerkrankungen kennt und zu ihm habe ich Vertrauen.

      Ich schrieb ja auch schon mal, dass ich auch schon oft an Spinner geraten bin, wenn ich mal zu einer Vertretung musste, die sofort alles zu wissen glaubten, wenn sie mich nur zur Tür hereinkommen sahen - aber ich hoffe, dass diese Spezies bald endlich ausstirbt.

      Es gibt leider immer noch Ärzte, vom sogenannten "alten Schlage", die sich mit solch einer unrühmlichen Verhaltensweise, hervortun möchten.
    • Bigboy schrieb:

      Mir ist jeder Arzt lieber der auch mal Tacheles redet als einer der nur das sagt was ich gerne höre möchte ! :cool:


      Was soll an den beleidigenden Aussagen des Arztes im ersten Beitrag denn Tacheles gewesen sein??
      Ich lese da nur Intoleranz und Beleidigungen und keinerlei Anstalten, nach der Ursache auch nur mal entfernt gucken zu wollen.
      Ich sehe einen faulen Arzt, der den Fehler vieler Ärzte macht und nicht hinter das Gewicht guckt.
      Ich als Dicke kann doch wohl verlangen, genauso umfassend behandelt zu werden wie eine Dünne!
      Das Gewicht MAG eine Ursache sein, MUSS es aber nicht. Wenn das Gewicht die Ursache ist, dann sollte man als Patient auch etwas unternehmen (soweit das möglich ist), aber dazu braucht es Beweise und kein bescheuertes Parolengegröle von "besserwissenden" Ärzten!


      Nach den Tiraden des Arztes dann so eine Bemerkung wie von dir lesen zu müssen ist eine Frechheit, Bigboy.
    • Ahja.
      Mein Mann hat nen Hüftschaden. Zeitlebens nie mehr gewogen als 68kg. Ich hab ihm gesagt, er ist zu fett, weil bigboy gesagt hat, dass Gelenkschäden mit Übergewicht zu tun haben.
      Das war ihm lediglich einen schiefen Blick wert.
      Ich finde, mehr sollte man den Aussagen von Bigboy auch nicht beimessen. Sorry, mir stoßen die Kommentare von Bigboy immer mehr auf. Bisher ist man hier in diesem Forum vor solchen Tiraden sicher gewesen, schließlich halte ich mich grad deswegen auch hier auf... obwohl, es gibt hier doch sicher auch ne Igno-Funktion <Notiz an mich: mal suchen gehen>.

      Bist du sicher, dass Du in diesem Forum richtig bist, Bigboy?
      Viele Grüße

      Andrea


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Hallo , ich möchte gerne etwas richtig stellen ! Erst einmal habe ich nie behauptet , das Knieschmerzen nicht behandelt werden können . Ich habe lediglich gesagt das ein Knie das Kaputt ist auch Kaputt bleibt . Woher ich das weiß ? Mein Vater hatte unter anderem kaputte Knie ! Ich habe auch nie behauptet ,das Betablocker nicht zu einer Gewichtszunahme führen können , sondern habe lediglich angezweifelt das es nur an den Betablockern liegt wenn man zunimmt ! Außerdem habe ich nie gesagt , das nur dicke Menschen Probleme mit den Knien haben können ! Ich fände es schön wenn man meine Kommentare auch richtig lesen würde bevor man mir Dinge unterstellt die ich nie behauptet habe . Wenn man sich den ersten Bericht mal richtig durchliest , wird man feststellen , das Sie nicht zum ersten mal bei dem Arzt war wegen Ihrer Knie . Was in der Regel bedeutet , das der Arzt Sie schon damals untersucht hat ! Warum soll ein Arzt eine Ultraschalluntersuchung durchführen , nur weil die Patientin einen Verdacht hat ? :cool:
    • Andererseits muß ich zugeben , das der Arzt sich hätte mäßigen müssen ! Ich halte es auch für Sinnvoll , sich nochmals mit dem Arzt zu unterhalten und Ihm mitzuteilen wie man sich gefühlt hat bei seinen Äußerungen gegebenenfalls mit einem Rechtsbeistand falls der Arzt die Würde des Patienten verletzt hat oder er eine notwendige Behandlung verweigert hat .:cool:
    • Bigboy schrieb:

      Warum soll ein Arzt eine Ultraschalluntersuchung durchführen , nur weil die Patientin einen Verdacht hat ? :cool:


      Nein, nicht wegen eines Verdachts, sondern weil sie Schmerzen hat, die eine Ursache haben. Mein Orthopäde guckt sich mein schmerzendes Knie genau an, diagnostiziert einen Menisusschaden, der durch ein MRT bestätigt wird. Und mit einigen Spritzen und Krankengymnastik bin seit Monaten wieder schmerzfrei.

      Über mein Gewicht haben wir vor Jahren einmal gesprochen, sachlich, und dann nie wieder und ich werde immer nach meinen Beschwerden und nicht nach meinem Gewicht behandelt.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • Bigboy schrieb:

      Allerdings sollte man auch nicht die beleidigte Leberwurst spielen , wenn der Arzt einem sagt , das die Beschwerden mit dem Übergewicht zusammenhängen ! :cool:


      allerdings nur dann, wenn es stimmt und eine solche Diagnose kann man nur nach einer Untersuchung stellen und nicht vorher.
    • Bigboy schrieb:

      Allerdings sollte man auch nicht die beleidigte Leberwurst spielen , wenn der Arzt einem sagt , das die Beschwerden mit dem Übergewicht zusammenhängen ! :cool:

      Doch, wenn das ohne gründliche Untersuchung passiert, schon. Raupe hatte einen Bänderriss vermutet, das hat primär erst mal nichts mit dem Gewicht zu tun! Und natürlich könnte es auch sein, daß sie allein durch die Betablocker zugenommen hat. Es steht dir nicht zu, dies in Frage zu stellen.
      Und, by the way: Die Erde ist keine Scheibe, bigboy.:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
    • Hallo Raupe

      Die Sorte Halbgötter in weiss kenne ich auch.

      Bei letzten Zwischenfall hab ich ihn telefonisch "in den Senkel gestellt". Weil er mir sagte, hauptsache nicht mehr zunehmen und der Diabetesberaterin schrieb: abnehmen, und das obwohl er weiss, dass ich Kortison nehmen muss und keine Diäten mehr machen will. Seither haben wir Waffenstilstand (vorläufig). Ich hab ihm mal gesagt, dass er keine Ahnung hat, was es bedeut dick zu sein oder Diäten zu machen. Wenn ich nicht betroffen bin, kann ich auch locker Forderungen stellen.

      Raupe, wenn Du auf diesen Arzt angewiesen bist (auch in Blick auf die Zukunft) und nicht wechseln willst oder kannst, würd ich dem mal sagen, wie das dumme Geschwätz bei Dir ankommt und dass Du Dir so eine Tonart verbittest. Dem würd ich auch sagen, dass es diveres Studien zum Thema Adipositas und Stoffwechsel usw. gibt, welche die gängige Meinung widerlegen. Er soll sich mal gefälligst weiterbilden, bevor er eine dicke Lippe riskiert, anderfalls wird ihm von Dir in dem Punkt die Fachkompetenz abgesprochen.

      LG Finchen
    • ich habe in den letzten 13 jahren drei ops an der wirbelsäule gehabt. bandscheibenvorfälle. oh wunder, nicht ausgelöst durch übergewicht. zwar hatte ich beim ersten schon zehn kilo zuviel, aber daran hat es nicht gelegen.
      gehe ich heute zu meinem orthopäden und klage über rückenschmerzen, untersucht er meinen rücken und schickt mich zum röntgen etc. gerade wenn ich einen verdacht habe.
      mein vater hat seit ca. 30 jahren knieprobleme jeglicher art. er ist normalgewichtig. auch er wird bei jedem schmerz umfassend untersucht.

      ich kann in keinster weise nachvollziehen, warum dieser "gott in weiß" so unverschämt war und die diagnose "übergewicht" gezogen hat.

      bestätigen kann ich ebenso wenig, dass heilpraktiker einem nur nach dem mund reden, weil blablabla. ich kenne mittlerweile genug leute, die sich diesem berufszweig zuwenden und sehr zufrieden sind, weil der körper im ganzen gesehen wird.

      bigboy, dem patienten einfach nur schmerzmittel in die hand zu drücken, ist mir persönlich zu einfach. ob mit oder ohne übergewicht. ja, es ist richtig, dass knie kaputt bleiben, wenn sie es sind. aber man kann ja mal schauen, ob der schaden noch größer geworden ist oder ob die tabletten ausreichen. und das geht nunmal nur mit weiteren untersuchungen.

      selbstverständlich darf jeder in frage stellen, ob die erde eine scheibe ist. nur ist bewiesen, dass sie keine ist.

      und off topic: was hat meine mutter damals geredet, dass mein rücken nur durch mein gewicht kaputt wäre. und dann hatte franziska van almsick einen bandscheibenvorfall. das kam dann vom schwimmen, laut meiner mutter. es folgte vitali klitschko. das kam dann vom boxen. und als dann mal jemand aus dem bekanntenkreis einen vorfall hatte, der normalgewichtig war, hatte sie keine begründung mehr. :D

      also kopf hoch. ich würde den arzt wechseln. das würde ich persönlich mir nicht mehr geben. wie auch so manch ein kommentar hier. *mitdemzaunpfahlwink*
    • Ich kann das jetzt nicht mit Quellen belegen und habe das sozusagen nur vom Hörensagen, aber in einer Kur, die ich mal gemacht habe, sagte der Chef-Orthopäde bei einem Vortrag, man wisse nicht warum, aber es sei so, dass Übergewichtige prozentual dramatisch seltener von Bandscheibenvorfällen betroffen seien als Normalgewichtige. Ich meine, er hätte damals davon gesprochen, dass man annimmt, dass das Knochengerüst vom Fett ja auch ein Stück weit "zusammengehalten" wird.
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    • Hallo , ich wollte niemanden hier beleidigen ! Mich regen einfach nur dicke Menschen auf , die immer so tun als ob immer nur alles andere Schuld ist an Ihren Gelenk Beschwerden nur nicht das Übergewicht . Das sind nämlich dieselben die auch immer tausend Ausreden haben warum Sie Übergewichtig sind , nur zugeben das es daran liegt das Sie zuviel vom falschen essen,:cool: tun sie nicht !
    • Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich Leute gibt, die es einfach nicht zugeben müssen, weil es nicht so ist, gibt es keinen Grund, die Behandlung von Krankheiten, die - vermeintlich oder nicht - durch das Übergewicht verursacht wurden, zu verweigern. Und es ist sicher auch nicht unsensibel, mal zu hinterfragen, was denn die Ursache des Übergewichts bzw. wie in diesem Falle der Zunahme ist, anstatt sich aufzuführen wie ein krankes Pferd.

      Mich regt es auf, dass es von einigen - leider häufig auch dicken - Leuten grundsätzlich in Zweifel gezogen wird, dass ein Dicker nicht vom ungehemmten Fressen dick wurde.

      Selbst wenn man unterstellt, dass das bei den meisten so wäre, was ich persönlich bezweifle, dann ist das eine Frechheit denjenigen gegenüber, bei denen das nicht so ist.

      In Zeitungskommentaren findet man das gerne: Es gibt natürlich auch Dicke, die durch Krankheit dick wurden, aber das sind maximal 2 % (was ich bezweifle). Der Rest ist vom Fressen dick. ... Und das berechtigt dann zum hemmungslosen Draufdreschen auf alle Dicken.

      Ich habe nie verstanden, warum ich so dick geworden bin. Ich habe meine Ernährung ständig optimiert, ich habe viel Sport getrieben, bin viel zu Fuß gelaufen und Fahrrad gefahren, habe lange gar kein Auto gehabt, musste täglich mehrmals in den dritten Stock die Treppen rauf rennen. Trotzdem bin ich immer dicker geworden. Es ist unser gutes Recht, die Ursachen zu hinterfragen, wenn es hemmungsloses Fressen nicht sein kann.
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