Ich hab aufgehört zu Rauchen [und wieder angefangen]

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    • Ich hab aufgehört zu Rauchen [und wieder angefangen]

      Seit ca 29 Jahren rauche ich ein Päckchen am Tag. Seit einem Monat klebe ich Nikotinpflaster und rauche nicht mehr. Trotz Nikotinersatz gehts mir schlecht. Ich bin total unleidlich und gehe auf jeden los. Habe schon 2 Freundinen vergrault und meine Mutter beleidigt. Mein Mann will auswandern. Bin total schlecht drauf, nahe an den Depressionen.
      Denke über die zu erwartende Gewichtszunahme nach (hatte mal 3 Jahre aufgehört und dabei 7 kg zugenommen, nachdem ich die Pflaster abgesetzt habe). Dann wird sich zeigen, wieviel ich hier im Forum gelernt habe und wie souverän ich damit umgehen werde. Fühle mich im Moment jedenfalls nicht sehr souverän und denke darüber nach, gleich nach Ende der Pflasterkleberei auf eine Fastentour zu gehen. Toll, nicht? Heul.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Knallfrosch,

      erst mal, wenn ich darf: :troest2:

      Ich gehe da einen anderen Weg, den, den mein Mann ging und der es so geschaff hat, ich reduziere. Und zwar so langsam, dass ich damit klar komme, ohne auszurasten. :-o
      So bin ich seit geraumer Zeit bei einem Viertel des Quantums, welches ich lange Zeit verqualmte. Für mich ein großer Schritt und ich bin froh, dass es so gut klappt.

      Was ich für mich glaube:
      Wenn ich gleich alles ganz sein ließe, müsste ich nicht nur den körperlichen Entzug sofort schaffen, ich müsse ja auch damit klar kommen, eine feste Gewohnheit - nämlich die, in bestimmten Situationen etwas in der Hand zu haben - von heute auf morgen sein lassen.
      Das sind gleich zwei Dinge auf einmal und das wäre mir zu schwer.
      So aber, die Zeiten zwischen den Zigaretten zu verlängern, damit komme ich gut klar. Praktisch ohne unangenehme Nebenwirkungen. Ich schleiche mich also langsam raus. :flucht1: ;)

      Im Grunde gibst Du Deinem Körper ja auch weiterhin Nikotin mit den Pflastern. Das tue ich auch, aber anders, für mich leichter.

      Aber so oder so, egal für welchen Weg man sich entscheidet:
      Man darf einfach nicht vergessen, dass es eine starke Sucht ist und die abzulegen ist einfach schwer.
      Sei also nicht ungeduldig mit Dir und gebe Dir Zeit. :)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • @ knallfrosch

      das gibt sich wieder. Das hatte ich auch. Eine zeitlang wirst du noch so leben mussen. Aber dafür daß du ohne Rauch bist, ist doch klasse.
      so wie das itsme beschreibt hat bei mir nicht funktioniert. Bei mir gab es nur entweder weiter rauchen oder sofort 0 rauchen. ich hätte es auch gerne erstmal reduziert, finde ich eigentlich auch besser. Aber da gab es bei mir keinen Weg.
    • Ein ehemaliger Vorgesetzter, mit dem ich momentan im Rahmen eines kleinen Projektes wieder zu tun habe, hat Jahrzehnte lang Zigarillos geraucht, je nach Stress um die 20 Stück am Tag. Ich kannte ihn als jemanden, der bei jeder Gelegenheit erst einmal eine rauchen musste.
      Seit dem 1. Januar kommt er ohne aus. Erstaunlich, wie er das macht, aber vor allem, wie sehr sich sein Leben dadurch wandelt. Was mir sofort auffiel, als ich ihn nach der ersten Januarwoche das erste Mal sah: Sein Gesicht wirkte weniger fahl, die Haut frischer. Er kommt, nachdem er einige Tage ohne jegliches Nikotin gelebt hat, nun mit 2 Nikotinkaugummis am Tag aus. Gewichtszunahme kann ich bisher bei ihm nicht feststellen.
      Wie ich seinen Kommentaren entnehmen kann, ist er überrascht, wie wenig er sich nach dem Rauchen sehnt.
      Toitoitoi, dass Du das auch so gut hinbekommst.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Hallo Knallfrosch,
      ich hab am 21.April 2008 um 15:24 h mit dem Rauchen aufgehört. Bei mir war es von einer Minute zur nächsten, ohne Nikotinersatz, weil ich eben genau davon weg kommen wollte.

      Die erste Woche war schlimm, danach ging es - zumindest bei mir - besser. Ich denke, man muss den richtigen Zeitpunkt erwischen. Davor hatte ich noch nie versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, aus Angst zu versagen.

      Ich weiß, dass es jeder auf seine Art schaffen muss.

      Zugenommen habe ich schon etwas, andererseits hatte ich mehr Luft und mache Sport und deswegen ist das gar nicht "ins Gewicht" gefallen.

      Halte durch! Es zahlt sich aus, die schlechte Laune vergeht.
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • die erste Woche war bei mir auch am Schlimmsten, die 2. war schon besser, die 3. noch besser. Nach der 4. Woche hatte ich kein Verlangen mehr. Habe das ohne Nikotinersatz geschafft. Allerdings habe ich mir eine Gruppe gesucht, die das Gleiche vor hatten. So konnten wir uns gegenseitg motivieren.
    • MissSilver schrieb:

      Hallo Knallfrosch,
      ich hab am 21.April 2008 um 15:24 h mit dem Rauchen aufgehört. Bei mir war es von einer Minute zur nächsten, ohne Nikotinersatz, weil ich eben genau davon weg kommen wollte.


      26. September 1990..... man merkt sich dieses Datum wie einen zweiten Geburtstag. Bei mir war es ebenso.... morgens keine Kippen mehr zuhause gehabt und beschlossen, jetzt ist es vorbei. Mir ging es aber nicht schlecht, ich war dermaßen euphorisch und wusste von der ersten Minute an, dass ich nie wieder rauchen werde. Es war der RICHTIGE MOMENT.
      Und ich habe in den 20 Jahren nie wieder eine Zigarette angerührt und es hat mir keine Sekunde gefehlt.

      Von "reduzieren" oder Ersatznikotin halte ich nichts.... es ist ein halbherziger Versuch und die meisten scheitern daran.

      :daumen:
    • Ich selber rauche nicht, und kann eigentlich nicht mitreden. Aus dem Bekanntenkreis kenne ich jemanden, der seit Jahren bei zwei Zigaretten am Tag ist -- und damit voellig gluecklich. Und jemand anders, der aufgehoert hat, 10 Jahre nicht geraucht hat, und danach wieder angefangen hat. So unterschiedlich ist das!

      Ein Buch liegt bei mir seit einger Zeit in der "Leseschlange": Maja Storch, "Rauchpause -- Wi das unbewusste hilft, das rauchen zu vergessen". Werde ich unbedingt lesen, denn ich moechte, dass mein Freund mit dem Rauchen aufhoert. Aber bevor ich ihm damit komme, moechte ich mich zumindest ein bisschen informieren.
    • Wirklich mitreden kann ich hier nicht, da ich schon immer Nichtraucher bin.
      Als Beobachterin kann ich immer mal wieder beim Entwöhnen zuschauen
      und erahne daher, wie schwer das ist.

      Ich kann dir nur ganz viel Durchhaltevermögen schicken und einen Sack voll
      Kraft, dass du es schaffst. Das wünsche ich dir von Herzen. Denn ohne die
      Stängel geht es dir auf Dauer ganz sicher besser.

      Also toi toi toi und "Daumendrück" !!!

      Alles Liebe Paulinchen
    • Hallo ihr lieben,
      vielen Dank für eure Antworten. Die zeigen auch schon, wie unterschiedlich die Nikotinsucht bei Leuten ausgeprägt sein kann.

      Was Maky schreibt, trifft überhaupt nicht auf mich zu beispielsweise. Trotzdem ich rauchfrei war und "körperlich" clean, fehlten mir die Zigaretten damals. Und reduzieren geht bei mir auch nicht. Natürlich habe ich das schon 1000 Mal probiert und es hat nie geklappt. Ich bin ein "Spiegelraucher", brauche also einen gleichmäßigen Nikotinspiegel im Blut. Mich belastet das total weil ich regelmässig rauchen muss auch wenn es logistisch oder gesellschaftlich gerade überhaupt nicht passt.

      Das Wissen darum hat es mir ermöglicht, das letzte Mal mit den Pflastern erfolgreich aufzuhören, und das ja auch immerhin recht lange. Auch damals war ich ca. 1 Jahr schlecht drauf. Mir fehlt mit dem Rauchen auch eine mentale Krücke, nicht nur das Nikotin. Ich hatte damals aufgehört weil ich schwanger werden wollte. Musste dann erfahren dass ich nicht schwanger werden kann und hab dann aus Trotz wieder angefangen. Ich war einfach sauer auf mein Schicksal. Diesmal brauche ich Zahnimplantate....:cool:. Ich hab am 17. Dezember mein erstes Pflaster geklebt und es nervt mich extrem dass ich trotz dem Nikotin so mies drauf bin. Wenn alles grau ist, fällt es schwer daran zu glauben, dass es irgendwann wieder hell wird.

      Musste einfach mal ein bisschen heulen, vielen Dank für den Zuspruch.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Knallfrosch schrieb:

      Ich bin ein "Spiegelraucher", brauche also einen gleichmäßigen Nikotinspiegel im Blut.
      .....
      Mir fehlt mit dem Rauchen auch eine mentale Krücke, nicht nur das Nikotin.


      Würde es nur das Nikotin sein, wäre doch mit der Verwendung von Nikotinpflastern das Problem gelöst. Ich bin überzeugt, dass die Abhängigkeit von der Zigarette zu 95 Prozent im Kopf verankert ist. Ich kenne mehrere Leute, die trotz Pflaster weitergeraucht haben. Im Kopf muss die Einsicht und Überzeugung entstehen, dass Rauchen etwas ist, das man nicht braucht. In keiner Situation. Rauchen löst keine Probleme und Nikotin löst keinen Stress auf.

      Ich habe damals das Buch "Endlich Nichtraucher" gelesen (ich darf wohl keine Werbung hier machen... aber ich denke, fast jeder Raucher hat schon davon gehört ;)). Alles was drinsteht, ist einfach nur logisch und nachvollziehbar.
      Ich habe es allerdings erst gelesen, als ich schon längst Nichtraucher war - einfach aus Neugierde, und konnte alles nur bestätigen.
    • Maky schrieb:

      Von "reduzieren" oder Ersatznikotin halte ich nichts.... es ist ein halbherziger Versuch und die meisten scheitern daran.

      Kann ich nicht sagen. Ich hab am 06.12.1997 aufgehört und zwar mit Pflastern.
      Allerdings ist da vorausgegangen, dass ich mit einem Freund, mit dem ich das Rauchen damals angefangen hatte, in einem Cafe saß und wir darüber philosophiert haben, wie idiotisch das Rauchen doch ist. Wir haben zwar an dem Abend nicht beschlossen aufzuhören aber kurz darauf haben wir beide es getan, unabhängig voneinander. Beide mit Pflaster und wir haben seit dem nicht wieder angefangen.

      Aber das "Aufhören wollen" war schon vorhanden, wohl der viel beschworene Klick im Kopf und das Pflaster somit nur ein Hilfsmittel, um es leichter zu machen. Reduzieren hätte bei mir bestimmt nicht funktioniert.
    • Ich habe vor 5 Jahren aufgehört - auch mit Pflaster und vielen Mohrrüben, die brauchte ich im Büro am PC, weil ich dort immer viel geraucht habe.....

      Das Pflaster habe ich aber nur zwei Wochen benutzt, da ich vorher selbstgedrehte geraucht hatte und der Nikotinersatz teurer wurde als das Rauchen :eek:
      Mir hat auch sehr geholfen, dass ich mich in einem Forum mit anderen "Nichtmehrrauchern" ausgetauscht habe.

      Und fehlen tut mir nichts :grins:, ich geniesse es immer noch, dass die asthmatischen Anfälle einfach weg sind......

      Gruss
      Anke
    • Ich habe gestern zufaelllig von e-Zigaretten erfahren. Das sind Dinger, die dampfen, einer Zigarette aehnlich aussehen, nach unterschiedlichen Geschmaksrichtungen schmecken (inklusie Nikotin, aber auch Erdbeergeschmack ist dabei ;)) und angeblich bei Entzugserscheinungen helfen sollen. Wer interesse hat, googelt mal darauf. :)
    • Ich habe auch am 06. Februar 2006 mit einem Mal aufgehört zu Rauchen....aus Angst vor Lungenkrebs.
      Eine letzte Zigarette habe ich mir noch gegönnt und dann war es aus und vorbei....und einen Tag später hatten meine Eltern Silberhochzeit und fast alle waren Raucher:eek: Aber ich habe es geschafft und ich selber denke auch, das dies die beste Methode ist, denn ich hatte vorher schon einiges versucht;)
      Ich wünsche Dir die Kraft es durchzustehen:)
    • Muminfrau schrieb:

      Ich habe gestern zufaelllig von e-Zigaretten erfahren. Das sind Dinger, die dampfen, einer Zigarette aehnlich aussehen, nach unterschiedlichen Geschmaksrichtungen schmecken (inklusie Nikotin, aber auch Erdbeergeschmack ist dabei ;)) und angeblich bei Entzugserscheinungen helfen sollen. Wer interesse hat, googelt mal darauf. :)


      Hab ich vor Jahren mal als "Huflattich-Zigaretten" ausprobiert. Sahen aus wie Zigaretten, brannten auch so ab, aber man konnte nicht inhalieren.
      Nebeneffekt: sie stanken so penetrant, dass ich in meinem damals rauchenden
      Bekanntenkreis gebeten wurde, draussen zu rauchen.

      Liebe Grüsse
      Mariechen
    • Die stinken nicht, sondern dampfen nur. Am Nachbarstisch in einer Nichtraucher-Kneipe hat eine Frau sowas geraucht, ich habe sie dann darauf angesprochen. Sei versichert, wenn das Ding gestunken haette, haette ich es sofort gerochen, und wie! ;)

      Es gibt eben auch bei Placebo-Zigaretten Fortschritt! ;)
    • Muminfrau schrieb:

      Die stinken nicht, sondern dampfen nur. Am Nachbarstisch in einer Nichtraucher-Kneipe hat eine Frau sowas geraucht, ich habe sie dann darauf angesprochen. Sei versichert, wenn das Ding gestunken haette, haette ich es sofort gerochen, und wie! ;)
      Es gibt eben auch bei Placebo-Zigaretten Fortschritt! ;)



      Fortschritt.... :hopps:


      Mal schnell was OT: ich machte mir bei einem Gartenfest eine von den Huflattich-"Zigaretten" an und nach einem Moment sagte eine Frau hinter mir zu ihrem Mann: "Na, endlich hat der Uwe den Grill angemacht!". Uwe hatte aber noch nicht,,,

      Diese Placebo-Zigaretten hat mir übrigens ein Naturheilarzt "verordnet", weil die von ihm versprochene Nikotinfreiheit durch Akupunktur erfolglos blieb.

      Liebe Grüsse
      Mariechen
    • Ich habe im Juni 2003 von einem auf den anderen Tag mit dem Rauchen aufgehört. Grund war der Herzinfarkt meiner Mutter. Sie war auch starke Raucherin. Obwohl die Ärzte ihr zwar versicherten, dass das Rauchen bei ihr nicht der Auslöser war (diese Aussage hat mich sehr verwundert), hat sie nach der OP nie mehr zur Zigarette gegriffen. Alle in der Familie hörten auch auf, somit habe ich mich angeschlossen. Obwohl ich täglich knapp 2 Schachteln geraucht habe, fiel es mir nicht schwer. Ich habe allerdings dadurch ordentlich zugenommen. Anfangs dachte ich, wenn sich der Körper umgestellt hat, werden diese Kilos irgendwann verschwinden. Pustekuchen! Sie begleiten mich noch heute. Gegessen habe ich wie immer. Nicht mehr und auch nicht weniger. Trotz allem bin ich froh, dass ich dieses Laster los bin. Ehrlich gesagt, könnte ich es mir heute auch gar nicht mehr leisten.

      @ Knallfrosch

      Auch wenn Du momentan Deinem Namen vllt. alle Ehre machst, die Stimmungsschwankungen gehen vorbei. :grins: Bei mir wurde es nach sechs Wochen besser. Du wirst auch merken, dass sich Dein Geruchs-und Geschmackssinn verändert. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du durchhältst!!!!:)
    • Hallo Knallfrosch,
      ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du durchhältst!
      Auch wenn Du Dich jetzt noch mies fühlst, es lohnt sich.
      Ich bin inzwischen seit Januar 1993 Nichtraucherin, aber ich weiß noch wie schwer mir der Entzug gefallen ist. Drei Anläufe habe ich gebraucht. Beim ersten Mal habe ich 1 ½ Jahre durchgehalten und dann leider wieder angefangen, weil ich mich stark fühlte und geglaubt habe, ich könnte zwischendurch ruhig mal wieder eine rauchen. Der zweite Versuch hat mir ¾ Jahre ohne Rauch gebracht und erst der dritte Versuch im Januar 1993 war erfolgreich. Alles nach dem Motto: Aufhören ist ganz leicht, ich habe es schon ganz oft gemacht. Ich habe damals ca. 40 Zigaretten am Tag geraucht. Reduzieren ging gar nicht. Ich musste schon von einem auf den anderen Tag aufhören. Leider habe ich ohne meine Glimmstängel dann ganz massiv zugenommen. Trotzdem bin ich froh, dass ich es geschafft habe. Aber ich weiß, wenn ich heute auch nur eine Zigarette probieren würde, würde ich so lange üben bis es wieder schmeckt. Also ganz konsequent: Finger weg von den Lungenbrötchen!
      Du schaffst das!
    • Knallfrosch schrieb:

      Wollte mal nen Zwischenbericht loswerden. Klappt gut bis jetzt (54 Tage). Suche allerdings noch die Anti-Salami Pflaster in der Apotheke.




      54 Tage sind schon mal gut. Glückwunsch.
      Du darfst dich nur nicht mehr in Versuchung bringen. D.h eine Zigarette und alles war für die katz. Das Gleiche gilt auch für mich, obwohl ich schon 2,5 j. clean bin. Aber nur eine, würde alles zerstören.
      Du fühlst dich doch schon gleich besser, oder?
    • Knallfrosch schrieb:

      Wollte mal nen Zwischenbericht loswerden. Klappt gut bis jetzt (54 Tage). Suche allerdings noch die Anti-Salami Pflaster in der Apotheke.

      Da kann dir geholfen werden: Lege dir eine Scheibe Salami auf´s Brustbein, befestige darüber eine Lage Mull mit Pflaster. Dieses trage dann mindestens 7 Tage, ich bin ganz fest davon überzeugt, daß das hilft. :flucht1:
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