Ängste die auf das Gewicht zurückzuführen sind

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    • @Rita

      Würde gerne deine PN beantworten aber leider ist mir das nicht
      möglich :confused::confused::confused:

      Eigentlich bin ich recht forenerfahren, daher wundert es mich,
      dir nicht antorten zu können, bzw. den möglichen Weg nicht zu
      finden. :-o

      Mache ich was falsch?
    • Mir ist noch eine Angst bewusst geworden. Die Angst vor Zurückweisung. Besonders von Menschen, die ich bewundere oder sehr mag. Das macht mir gerade bei der Partnersuche schwer zu schaffen. Meistens spule ich die selben Verhaltensweisen ab: Jemanden sehen-sympathisch finden-versuchen subtil zu flirten bzw. besonders unbekümmert lässig rüberzukommen (er soll nicht offensiv bemerken, dass ich ihn gut finde, ist mir irgendwie peinlich bzw. kommt da schon die Angst vor Zurückweisung auf)-mir im Kopf sagen "Der will dich eh nicht! Wieso denn auch?!"-keinerlei Zeichen mehr senden bzw. das versuchen/ihn nicht mehr beachten (obwohl ich innerlich schon 10 Schritte weiter bin)-still vor mich hin leiden, ratlos sein-irgendwan abhaken. Und wieder von vorne.

      Dazu kommt noch das Phänomen, dass ich meinen Augen nicht traue, wenn ich angeflirtet werde ("Ich? Kann doch gar nicht sein, der verascht mich doch!") und mit Komplimenten nicht umgehen kann.
      Leider haben mir besonders ehemalige männliche Mitschüler schon sehr früh klargemacht, dass ich nichts wert sei und so weiter. Und so blöd und ausredenhaft das klingt, wenn sich sowas jahrelang in ein Hirn einbrennt..dann ist es schwer sowas nicht zu beachten. Die Gesellschaft mit ihren Idealbildern tut da ihr Übriges. Ich arbeite zwar intensiv an meiner Außenwirkung bedingt durch ein steigendes Selbstbewusstsein, aber den Schritt: Jemanden, den ich toll finde offensiv zu umwerben konnte ich noch nicht gehen. Anscheinend habe ich Angst davor, dass es doch was werden könnte...anders kann ich mir mein Verhalten nicht erklären. Viell. ist meine Psyche noch nicht soweit, ihre alten Verhaltensmuster aufzugeben und legt mir immer Steine in den Weg.
    • Sassy schrieb:



      Und so blöd und ausredenhaft das klingt, wenn sich sowas jahrelang in ein Hirn einbrennt..dann ist es schwer sowas nicht zu beachten..


      Da kann ich nur zustimmen! Aber - und das klingt vielleicht etwas komisch -
      wenn man z.B. 2 Jahre hier im Forum liest, wird vieles, vieles relativiert und
      das Selbstbewußtsein steigt.
      Hab ich Euch allen eigentlich schon mal "danke" gesagt?

      Schwierig ist für mich aber manchmal immer noch, genau wie bei Dir, Sassy, Komplimente jeder Art anzunehmen - ich finde es häufig peinlich, dann so im Focus zu stehen.

      Liebe Grüße
      Mariechen
    • Hallo Sassy,

      ich kann sehr gut verstehen, was du schreibst, weil es mir viele Jahre lang auch so gegangen ist - schön zu lesen, dass du schon auf einem guten Weg bist.

      Ich würde dich nur gerne auf eine Gefahr aufmerksam machen - bei mir ist genau aus diesem Gefühl heraus mein Gewicht ein Vorwand gewesen, um jede Zurückweisung zu erklären, weil ich - wie ich später gemerkt habe - viel mehr Angst aus Zurückweisung aus anderen Gründen hatte.
      Dieser Zusammenhang hat lange mein Verhältnis zum Essen geprägt.

      lg,

      wollmaus
    • Ja, da kann schon was dran sein. Ich habe in meiner Vergangenheit viel auf mein Gewicht geschoben z.B. weiß ich jetzt, dass die Meisten mich nicht leiden konnten, weil ich einfach in ihren Augen "der Streber" war. Aber leider gab es 2 Erlebnisse (auf die ich nicht näher eingehen will), wo mir deutlich gemacht wurde, dass ich...so wie ich aussehe, nichts wert sei. Diese Dinge liegen schon Jahre zurück und es ärgert mich immer wieder, dass ich mich davon anscheinend noch beeinflussen lasse...zumindest in einer Flirtsituation.
      Dazu kommt noch das Phänomen, dass ich mich in Männer vergucke, die ich nicht haben kann z.B. weil sie vergeben sind oder zu unerreichbar für mich. Obwohl Letzteres kann ich mir auch wieder einreden. Jedenfalls immer wieder das selbe Dilemma, wenns drauf an kommt hab ich Angst abgewiesen zu werden. Dabei kenne ich das schon mein ganzes Leben (in Bezug auf das männliche Geschlecht), ich müsste mich doch eigentlich dran gewöhnt haben. Da fragt man sich, warum der Effekt der Gewöhnung bei mir nicht einzutreten scheint.
      Ich bin mit meinem Leben wirklich sehr zufrieden, ich nehme mich Tag für Tag mehr an, habe tolle Eltern, tolle Freunde...aber in diesem Punkt läuft es nicht und das ärgert mich zunehmend, weil ich der Meinung bin, dass ich es verdient habe eine Beziehung zu führen bzw. begehrt und als liebenswert erachtet zu werden. Zumindest in diesem Punkt hab ich schon Fortschritte gemacht, früher gestand ich mir nicht mal das zu. Oder viell. kämpfe ich noch zu dolle mit meiner Selbstakzeptanz, mit meiner Selbstfindung, dass ich noch nicht bereit für eine Partnerschaft bin und meine Psyche mir das durch mein Verhalten deutlich machen will. So strahle ich das natürlich dann aus, würde den "neutralen" Blick erklären, mit dem ich von Männern oft wahrgenommen werde.
      Ich möchte Euch echt nicht damit nerven, aber ich war schon in einem Forum angemeldet, dass sich damit beschäftigt, zumindest thematisch...aber dort waren alle sehr sehr sehr verzweifelt, sehr negativ und haben keine Lösungsvorschläge gegeben geschweige denn nach Erklärungsversuchen gefahndet...lieber unterhielt man sich darüber von wem der Leidensdruck am größten ist und wie viele Selbstmordversuche man schon hinter sich hat, wie sch*** alle Männer und alle Frauen sind usw. Das hat mich dann irgendwann so angenervt, dass ich mich wieder abgemeldet habe...war hier anscheinend schon Besseres gewöhnt ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sassy ()

    • Hallo Sassy,
      ich überlege, was ich dir als Tipp geben könnte.

      Vielleicht hilft es dir, wenn ich dir sage, dass ich 10 Jahre Single war, nachdem mein Exfreund mein Selbstbewusstsein in Tiefen gestürzt hat, die kaum vorstellbar sind - immer mit dem Verweis auf mein Gewicht.

      Es gab mehrere Männer (mit denen ich heute noch teilweise befreundet bin) die was von mir wollten, was ich aber nicht gemerkt habe - mir nicht zugestehen konnte - wie könnte der mich nur wollen - und noch einen Schritt weiter - wer mich will, kann nicht gut genug sein (sehr, sehr böse, ich weiß, aber so habe ich nun mal getickt) - erst wenn ich schlank wäre, dürfte mich jemand lieben.

      Inzwischen bin ich nicht schlank und habe heute den neunten Jahrestag mit einem Mann, mit dem ich vor der Beziehung fünf Jahre befreundet war. Der Schritt dahin ist von mir ausgegangen und er war mir möglich, weil ich mir klar gemacht habe, dass ich nichts zu verlieren habe.
      Ein Mensch, der meiner Liebe und Sympathie wert ist, kann auch damit umgehen, wenn ich eine Beziehung möchte und er nicht. Ein "nein" sollte das Schlimmste sein, was dir passieren kann. Natürlich ist das schlimm, aber es gibt eben auch die Möglichkeit eines "ja"

      Kann es sein, dass du dich genau aus deinem Kontext heraus in Männer verliebst, die nicht zu haben sind? Die sind leichter aus der Ferne anzuschwärmen. Das ist nicht böse gemeint - habe ich alles ganz genauso gemacht!

      Ich würde versuchen die Männer erst mal nicht als potentielle Partner zu sehen, sondern sie erst mal kennen zu lernen und wenn du ihnen vertrauen kannst und dir mehr vorstellen kannst, dann ist der nächste Schritt vielleicht einfacher, als wenn du auf einer Flirtebene einsteigst.

      Eine andere Idee ist, dass du dir eine gute Freundin oder einen guten Freund schnappst, dem Situationen schilderst, wo du dich fragst, ob das wirklich flirten gewesen sein kann und lass sie dann doch von ihnen bewerten. Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.

      Du hast auf jeden Fall eine Beziehung verdient! Ich weiß noch aus der Zeit, dass ich eben auch immer dachte, dass ich ein Mensch bin, der nicht zum Single geboren ist - auch wenn die besch... Beziehung nur wenige Monate gedauert hat und ich dann eben so lange Single war - ich wusste, dass das nicht mein Weg wäre und ich fand das Leben extrem unfair.

      Heute kann ich auch Vorteile sehen - ich habe viele Macken nicht, die andere Menschen aus schlechten Beziehungen mitnehmen und das tut unserer Beziehung sehr gut!

      Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du bald deine Ergänzung findest!
    • wollmaus schrieb:

      Kann es sein, dass du dich genau aus deinem Kontext heraus in Männer verliebst, die nicht zu haben sind? Die sind leichter aus der Ferne anzuschwärmen. Das ist nicht böse gemeint - habe ich alles ganz genauso gemacht!


      Das kann durchaus sein..manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich es besser finde, von jemandem zu träumen (denn im Traum ist ja alles super!), anstatt im realen Leben viell. zurückgewiesen oder als "Verehrerin" wahrgenommen zu werden. Wie krank ist das denn bitte?! :(


      wollmaus schrieb:

      Eine andere Idee ist, dass du dir eine gute Freundin oder einen guten Freund schnappst, dem Situationen schilderst, wo du dich fragst, ob das wirklich flirten gewesen sein kann und lass sie dann doch von ihnen bewerten. Vielleicht hilft dir das ein wenig weiter.


      Ich spreche oft mit meiner besten Freundin über Situationen. Sie rät mir dann meistens offensiv an die Sache ran zu gehen, weil sie selbst ein sehr offensiver Typ ist und der Meinung ist, sie wüsste wie Männer ticken. Leider sind ihre Tipps, so lieb ich sie hab, keine..die meinem Typ, meinem Naturell entsprechen. Zum Bsp. gibts sie mir Tipps in die Richtung "Mal im Gespräch zweideutige Sachen sagen, versaute Witze machen usw." Sie meinte so würden mich Männer als sexuelles Wesen wahrnehmen und mich auch endlich mal umwerben. Aber ich möchte das so nicht. Irgendwie will ich durch mein Ich überzeugen...geht natürlich schlecht, wenn ich keine Versuche in Richtung kennenlernen unternehme. Aus oben geschilderten Gründen.
      Ich kann mich nicht erinnern, dass flirttechnisch je mehr gelaufen ist als ein kurzer Blickwechsel...ich kenne es nicht begehrt bzw. umworben zu werden..logischerweise kann ich die Signale dann auch nicht deuten.
      Ich habe mal mit mehreren männlichen Freunden darüber gesprochen und die meinten ehrlich zu mir "Sassy, du bist so eine tolle Person. Aber mein Typ wärst du nicht!" oder "Du bist eben ein spezieller Typ Frau!" Keine Tipps, wie es besser laufen könnte...oder eben die Sprüche in Richtung Gewichtsverlust, weil eben die Meisten auf Schlanke stehen würden bla bla. Hilfreich ist also was anderes. Ich habe also durchaus mehr oder weniger produktive männliche Freunde, nur die interessieren mich in die Richtung nicht.

      Ich glaube das größte Problem ist nach wie vor, dass ich mich insgeheim nicht liebenswert fühle, von der Seite aus und dann alles danach bewerte und sortiere. In dem anderen Forum wurde mir geraten meine männlichen Freunde als Instrumente der Selbstbestätigung zu gebrauchen um ein sexuelles Selbstbewusstsein aufzubauen. Ich fand die Idee sowas von egoistisch..entspricht mir gar nicht. Ich bin kein Egoist, wenn dann sollen schon beide was davon haben. Ich gebrauche doch niemanden für etwas..wo kommen wir denn da hin?!

      Mir fällt gerade auf, dass viele Männer meine Nähe suchen, sich freuen mich zu sehen, auch gerade in der Uni...aber ich tue das immer als rein freundschaftliches Nett sein ab. Viell. sollte ich da mal genauer beobachten, da sind durchaus welche dabei, die mir richtig sympathisch sind ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sassy ()

    • Sassy schrieb:

      In dem anderen Forum wurde mir geraten meine männlichen Freunde als Instrumente der Selbstbestätigung zu gebrauchen um ein sexuelles Selbstbewusstsein aufzubauen. Ich fand die Idee sowas von egoistisch..entspricht mir gar nicht. Ich bin kein Egoist, wenn dann sollen schon beide was davon haben. Ich gebrauche doch niemanden für etwas..wo kommen wir denn da hin?!

      Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Das Wort "gebrauchen" hört sich natürlich irgendwie schlecht an. Aber nenne es mal "trainieren", oder "als Nachhilfelehrer sehen". Sieh es einfach mal als Spiel an. (Die Ach-ich-bin-ja-so-lieb-und garnicht-egoistisch-Falle ist in übrigens vielen Bereichen das Manko vieler Frauen. Nicht nur bei Flirts, sondern auch bei Gehaltsverhandlungen, Vorstellungsgesprächen etc. Und dann wundert frau sich, dass andere mehr Erfolg haben. Das hat nichts mit dem Gewicht oder Schönsein zu tun, sondern mit der braven Rolle, die frau zu spielen verinnerlicht hat.)
      Ich würde das aber trotzdem nicht mit den Freunden machen. Da bestünde vielleicht die Gefahr, dass aus Spiel Ernst wird. Wenn es bei beiden funkt, wäre dagegen auch nichts einzuwenden. Aber sollte sich nur einer der Beteiligten verlieben, wäre es schade um die Freundschaft.

      Gerade mit verheirateten oder sonstwie unerreichbaren Männern kann frau herrlich flirten üben, weil beide im Grunde nicht weiter gehen wollen, aber beide ihr Selbstwertgefühl päppeln können. Allerdings bleibt immer das Restrisiko, dass es bei beiden "zoom" macht...
      Übrigens habe ich mit Männern, die ich nicht in die "engere Wahl" gezogen habe, die besten Spaß-Flirts gehabt - nix Ernstes! Weil ich nicht darauf konzentriert war "den muss ich kriegen!" und dann total verkrampfe, sondern tatsächlich als Spiel, und zwar so, dass der Mann auch merkt, dass es ein Spiel ist (nachher verknallt der sich noch!). Das macht übrigens auch den Männern Spaß, zumindest hatte ich immer den Eindruck. Du musst ja nicht ordinär werden. Es gibt auch Zweideutigkeiten auf dem Level wie "Ich mach doch gerne mit einem so gut aussehenden Mann wie Ihnen einen Termin aus...", oder am Telefon "Hallo Herr XXX. Wie kann ich Sie glücklich machen?" (Lahme Beispiele, aber es kommt eben auf die Situation an.)
      Wie gesagt, das erste Ziel wäre "Training der Flirttechniken" mit gleichzeitigem Aufbau der Selbstsicherheit. Gleich loszutoben mit dem festen Ziel einer tieferen Beziehung macht nur verkrampft und schreckt eher ab. Und irgendwann erwischst du dann den Richtigen.

      Sassy schrieb:


      Mir fällt gerade auf, dass viele Männer meine Nähe suchen, sich freuen mich zu sehen, auch gerade in der Uni...aber ich tue das immer als rein freundschaftliches Nett sein ab. Viell. sollte ich da mal genauer beobachten, da sind durchaus welche dabei, die mir richtig sympathisch sind ^^

      Tu das! Es gibt viele unverfängliche Möglichkeiten, sich näher zu kommen: bei Glatteis unterhaken, oder jemanden mit unter den Regenschirm nehmen zum Beispiel. Dann merkst du schon, ob der Gute auf Distanz geht oder erst recht näher kommt... Und wie gesagt: sieh es mehr spielerisch - dann kannst du auch zur Not einen Rückzieher machen, wenn es doch mal peinlich wird.
      Mädel, du bist doch noch so jung! Habe etwas Geduld. Ein guter Freundeskreis ist 1000mal besser als eine schlechte Zweierbeziehung.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • @Sophie: Komischerweise fällt es mir leicht, mit Männern zu flirten, an denen ich nicht ernsthaft interessiert bin. Nur WENN ich ernsthaft interessiert bin scheint mein Hirn auf Sparflamme zu schalten und kramt die alten Ängste hoch. :( In solchen Situationen so zu bleiben, wie bei den anderen Männern war für mich bis jetzt nicht möglich.
      Ich glaube mein Problem ist: Ich denke zu viel. Ich kann mein, nennen wir es mal, moralisches Gewissen nicht abschalten. Mich hat mal jemand extrem angeflirtet, von dem ich wusste er ist verheiratet, hat Kinder. Ich wäre auch interessiert gewesen...aber eben sein Familienstatus hat mich davon abgehalten. Dann noch das Problem, dass ich mir immer noch zu viele Gedanken darüber mache, was andere von mir halten. Viell. ne Idee wie ich das "abstellen" kann?!
    • Hier mein Erfolgsrezept beim Flirtversuch (Männer bitte wegsehen :-p).

      Den Mann von unten nach oben in die Augen blicken, vielleicht noch von schräg seitlich (du bist ja soo groß). Wirkt immer (oder er ist schwul oder du wirklich nicht sein Fall).

      Lächeln! Lächeln! Lächeln!

      Über seine Witze lachen (nicht immer einfach :-D)

      Sonst finde ich den Tip super, es bei Männern ausprobieren, bei denen du dir nichts denkst.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Knalle schrieb:

      Hier mein Erfolgsrezept beim Flirtversuch (Männer bitte wegsehen :-p).



      zu spät:grins:

      aber sonst sind deine Tipps klasse, das wirkt, wie ich aus eigener Erfahrung weiss:holy: Männer lassen sich gerne bewundern:cool3:

      Ziel beim Flirt ist doch, soweit ich das begriffen habe, nicht ein Date, sondern einfach das Wecken von Interesse...alles weitere ist Vertiefung

      ich würde eigenen Druck rausnehmen und einfach zwanglos mit dem anderen Geschlecht in Kontakt treten...dann klappts auch irgendwann mit den richtigen;)
    • Ich würde mir auch nicht so viele Gedanken machen, wenn verheiratete Männer flirten. Es kann gut sein, dass sie auch nur Spaß haben wollen und sich denken, dass du ja weißt, dass nicht mehr dahinter steckt, weil sie eben verheiratet sind.
      Mir fällt flirten auch viel leichter seid ich verheiratet bin - immer auf einer spaßigen Ebene!
    • Seht ihr, ich habe ein Problem: Ich kann Signale null deuten...da null Erfahrung; bzw. positive. Hab gestern auf dem Weihnachtsmarkt mal jeden angelächelt, den ich gut fand...ein paar "Lächeln" kamen auch zurück. ^^
    • Hey, und anlächeln oder angelächelt werden muss ja auch nicht unbedingt flirtmäßig gedeutet werden. Es tut immer gut, wenn man angelächelt wird. Egal ob Mann oder Frau. (Es sei denn, das Lächeln ist dieses typisch weibliche Beschwichtigungslächeln - ich bin nett zu dir, tu mir bitte nichts (mehr). Das ist sogar gefährlich, weil manche gestörten Leute das als positive Bestätigung ihres übergriffigen Verhaltens deuten.)
      Aber das normale echte Ich-mag-dich-Lächeln wärmt das Herz und macht sympathisch. Wenn dann erst mal die Sympathie-Linie steht, kann "tieferes" Interesse signalisiert werden.
      Und was das Signale-Deuten angeht: wie bei Fremdsprachen macht auch hier die Übung den Meister. Und zugucken.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)