S21

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    • Zu aller erstmöchte ich sagen das ich hier keine politische diskussion lostreten möchte, ich möchte lediglich meine Eindrücke schildern.
      Seit fast zehn Jahren bin ich durch meine Esoterikgruppe dabei, zu versuchen auf friedlichem Wege dieses unsinnige Bauprojekt zu verhindern. Mit Unterschriftensammlungen, vorsprechen bei den verantwortlichen ect....

      Auch war ich bei so ziemlich jeder Demo dabei. Es war friedlich, und selbst als die Polizei begann die ersten "Baumbewohner" von den Bäumen zu pflücken gab es nichts ausser Sitzblockeaden oder Sprechchöre...

      Ich finde es von Anfang an mehr als gigantisch das die verschiedensten Menschengruppen,vom Banker, über Arbeiter bis hin zu Hausfrauen, Lehrer, Arbeitslosen, Punks, Grossindustrielle, Renter, Schüler gemeinsam für ein Ziel arbeiten. Sie reden miteinander, ungezwungen, hilfbereit und Vorurteilsfrei.
      Und obgleich es soviele unterschiedliche Menschen aufeinander treffen, sind sie sich einig : wir möchten unseren Kopfbahnhof behalten und... das wichtigste unseren Schlossgarten. wenn man dann mal so fragt warum, erhält man auch hier fast die gleichen antworten. Wirmöchten nicht das diese uralten Bäume gefällt werden, wir möchten die grüne Lunge unserer Stadt behalten, wir möchten das alte denkmalgeschützte Gebäude erhalten. Es berührt mich sehr das hier Menschen gröstenteils zusammenkommen uns stunden ja Tage ihres Lebens zu nutzen um Bäume und Natur zu schützen und einen Teil ihrer Geschichte.

      Ich selbst bin keine Stuttgarterin, auch wenn ich in der Nähe wohne... Was Vorgestern passiert ist, kann ich noch immer nicht glauben. Da kommen Schüler in den Park um mit Ihrem Lehrer reellen Gemeinschaftkunde Unterricht zu erleben, einige sind auf Baufahrzeuge geklettert und darauf sitzen geblieben, aber alles ohne Gewalt,und plötzlich tauchen die Wasserwerfer auf.... Nun gut, jeder dachte, die wollen hier nur protzen. Als sie begannen das Gelände zu räumen um die ersten Bäume zu fällen trafen sie auf eine fröhliche teilw.singende Menschenkette, und dann gings los. Wasserwerfer in die Menge, zig augenverletzungen, Knochenprellungen, gezielte Pfefferspray Attacken auf Kinder ( Ausser man sieht 10-15 jährige als Gefahr für die nationale sicherheit ).

      Was mich am meisten erschreckte war das danach von stunde zu stunde in den Nachrichten immer mehr gesagt wurde die Demonstranten hätten begonnen... ich war da, es stimmt nicht !!! Sie begannen sich zu wehren, als sie ungerecht behandelt wurden.

      Trotz dem ganzen Tumult blieb mir eine Zene in erinnerung. Ein alte Frau mit gehstock ging auf einen Polizisten zu (er in voller "Rüstung" mit Schlagstock in der Hand ) Gab ihm einne Sonnenblume und sagte " Genießen sie diesen Anblick, wenn ihr so weiter macht, werden wir so etwas schönes nicht mehr lange haben....

      Tja, er schaute recht irritiert und nachdenklich.

      Nun gestern war ich wieder. Viele hatten Angst das niemand mehr kommt, aus Angst... das ergebniss war : es waren mehr denn je.... Und der Anblick rührt mich immer wieder zu tränen.... Die Bäume die gefällt werden sollen sind bereits durch nummeriert. und um Jeden Baum herrum stehen zig ewige lichter , (Grablichter ) ich habe wieder unendlich viele Menschen in Geschäftsanzügen, Eltern mit ihren Kindern, und alte Menschen gesehen, die an den Bäumen Kerzen abgescstellt und oft auch geweint haben.

      Und noch etwas ist mir aufgefallen, obgleich knapp 100000 Menschen da waren, und der Rasen im Schlossgarten zwar niedergetrampelt ist, blieben Hecken, Blumenbeete uns Büsche unversehrt, weil jeder darauf achtet.

      Schade nur das es soweit kommen muss um Menschen zusammen zu führen.
    • Was ich niemals verstehen werde ist, warum die Politik nicht mal sagen kann :

      "oh, das war wohl doch keine gute Idee von uns, es war uns gar nicht bewusst, dass soviele Menschen gegen diese Regelung (...was auch immer....) sind. Wir werden diesen Vorstoß überdenken/verwerfen".

      ...oder so ähnlich....

      Was um Himmels willen ist daran so schlimm, wenn man mal einen Fehler eingesteht? Wenn man ihn offen zugibt? Muss man sich denn immer bei allem rausreden?
      Okay S21 ist nicht erst seit gestern bekannt. Das wurde ja schon seit Jahren geplant und vorbereitet. Anscheinend hat es kaum jemanden gejuckt, oder es war nicht bewusst, was da "eigentlich passiert".

      Als Verantwortliche/r kann man aber jederzeit ein Projekt ändern. Auch wenn bereits sehr, sehr, sehr viel Geld geflossen ist. Sind ja Steuergelder und kein Privatvermögen der einzelnen Politiker.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von elefäntchen () aus folgendem Grund: Grammatik

    • Ich bin ja nun auch unmittelbar betroffen. Ehrlich gesagt, habe ich mich bis vor kurzem nicht mit dem Projekt beschäftigt. Ich wohne ja auch erst seit zwei Jahren hier.

      Zum Thema als solchem bin ich zwiespalten.

      Ich glaube, dass es Stuttgart gut täte, wenn diese riesige Gleisfläche, die die Stadt teilt, verschwinden würde. Ich habe in einer anderen Stadt erlebt, wie sehr das die städtische Qualität hebt.

      Darüber hinaus bin ich als Anliegerin des Flughafens extrem an dem geplanten Filderbahnhof interessiert. Ich hasse Stuttgart und ich hasse es, in diese Stadt fahren zu müssen, insbesondere mit dem Auto. Mit der S-Bahn kann man es noch gerade so ertragen, zumal der Nahverkehr in Stuttgart fast Schweizer Niveau hat.

      Dennoch fände ich es sehr praktisch einen Fernbahnhof vor der Tür zu haben. Zurzeit verlängert sich jede Fernreise durch die komplizierte Anfahrt nach Stuttgart (die Gleise winden sich aus allen Himmelsrichtungen runter in den Kessel, der ja mal locker 300 m tiefer liegt als seine Umgebung) um mindestens eine Stunde. Auch in Bezug auf den Flughafen und die direkt daneben liegende Messe wäre es für Stuttgart und seine abnorme Feinstaubproblematik bestimmt eine Entlastung, wenn es den Filderbahnhof geben würde.

      Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich von diesen ganzen Gutachten halten soll, die unerwartete Komplikationen und entsprechende Mehrkosten prognostizieren. Seit dem Kölner U-Bahn-Bau bin ich da sehr zwiegespalten. Selbst mir als Laie wäre klar gewesen, dass diese Strecke, da sie durch das mehrere 1000 Jahre alte Kernsiedlungsgebiet der Stadt verläuft, eher durch löchrigen Boden geführt wird.

      Mein Fazit: Ich halte solche Projekte für wichtig, weil sie in die Zukunft weisen, aber nur dann, wenn sie gut gemacht sind. Ob das hier gut gemacht wird, zweifle ich im Moment gerade an.

      Was die Medienberichterstattung betrifft: In anderen Fällen habe ich solche Diskrepanzen zwischen dem, was berichtet wird und was wirklich war, auch schon erlebt. Das hat dazu geführt, dass ich alles, was ich in den Medien höre und sehe, zur Kenntnis nehme, aber skeptisch betrachte.
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    • Ich war nicht dabei, also kann ich nicht über den Wahrheitsgehalt welcher Aussagen auch immer urteilen. Und an dem einen Ende der Demo kann es genau anders herum gelaufen sein wie am anderen Ende.
      Aber an eine freie Presse glaube ich auch nicht mehr so richtig.

      Ich war in der vergangenen Woche auf einem Meeting mit Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Skandinavien. Am Mittwoch gab es einen Generalstreik in Spanien, zeitgleich in Brüssel, Warschau, Litauen, gegen die Sparpakete der Regierungen und die Versuche von Sozialabbau (in Spanien wollen sie z.B. den Kündigungsschutz verschlechtern). Auch unser spanisches Werk wurde bestreikt. Es gab also Augenzeugenberichte bzw. Kontakte über Handy und Mail zu den Demonstranten. In Madrid waren 90.000 Leute auf der Straße, in Brüssel 100.000, aber keine Zeile darüber in unserer Presse. Nur Meldungen über festsitzende Urlauber. Klasse. Da werden wieder Ressentiments gegen den "streikenden Pöbel" geschürt, aber warum die Menschen protestieren, erfährt man hierzulande nicht.

      Am 13. November ruft die Gewerkschaft zu einer Großdemo in Stuttgart auf. Nach den Berichten über das harte Vorgehen der Polizei werden wohl viele Angst haben, da mitzumachen. :mad:
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Ein Kopfbahnhof in einer so großen Stadt wie Stuttgart ist ein Dino, ein Relikt der Vergangenheit. Stuttgart 21 ist wichtig und notwendig, um die Zugverbindungen zu verbessern... gleichzeitig bekommt die Stadt mit einem Schlag große Flächen dazu, die sinnvoll genutzt werden können und mit deren Hilfe man eventuell auch die Expansion der Stadt ein bisschen bremsen kann.
      Ich kann absolut nicht verstehen, warum da jetzt auf Teufel komm raus demonstriert wird... solche Sachen kosten einfach Geld, da kann man nix machen. Gleichzeitig ist es ein Unding, warum heute wegen jedem Baum, der gefällt werden muss, so ein Getöse gemacht wird. Es werden zum Ausgleich neue Bäume gepflanzt, es werden woanders ständig neue Bäume gepflanzt... aber es gibt einfach Stellen, wo ein Baum weichen muss, wo es wichtigeres gibt. Aber vielleicht sind Menschen heute auch einfach nicht mehr in der Lage, ihre Wertigkeiten richtig zu definieren.
    • Jaja. Die dummen Demonstranten.
      Ich bin froh, dass ich damals in Wackersdorf gegen diese "Wertigkeit"-Geldverbrenn-Wiederaufbereitungsanlage demonstriert habe und nahm es auch gern in Kauf, eine Anzeige wegen Landesfriedensbruch zu kriegen. Obwohl ich eher zu den schissigen Demonstrantinnen gehöre, also niemals in der ersten, sondern lieber in der letzten Reihe stehe. Dieses Wahnsinnsprojekt, an dem sich auch nur ein paar Priviligierte goldene Nasen verdienen wollten, wurde damals gottseidank vom Volk aufgehalten.

      Ähnlich ist es für mich mit Stuttgart 21.
      Bei diesem Projekt werden Landes- und Bundesgelder verschleudert, dass es Jeden sozialdenkenden Menschen grausen sollte. An allen Ecken und Enden, was Familien und Kinder betrifft (also nicht nur das unsägliche H4, sondern auch Bildung und Kultur), muss und wird rigoros gespart, nur da scheint genügend Geld da zu sein um mit vollen Händen hinausgeworfen zu werden. Weil dass die tatsächlichen Kosten am Ende wieder erheblich höher sein werden, als jetzt schon geschätzt, dürfte selbst den Pro-S21lern klar sein.
      Die können ja nicht mal damit werben, dass dadurch Arbeitsplätze entstehen, so wie sie es beim Wiederaufbau-Berlin noch vorzulügen versucht haben, denn es werden sehr wenig deutsche Arbeitnehmer an dieser Riesenbaustelle Lohn und Brot erhalten. Der Großteil wird wieder aus den EU-Billiglohnländern kommen -die nächste Schweinerei.

      Das Volk sind wir. Deshalb sollte das Volk auch mitreden dürfen, bei solchen Großprojekten. Ich bin für eine Volksabstimmung. Auch wenn es sich, wie immer so schön behauptet wird, um ein Privatprojekt der Bahn handelt. Die kriegen soviel Zuschüsse von unseren Steuergeldern dazu, dass das Volk da mitreden kann. Auf jeden Fall die Stuttgarter und das betreffende Umland, denen ja auch Land und Gebiete dadurch verloren gehen. Als mündigen Demokraten sollte die Landesregierung ihren Bürgern das zutrauen, sich richtig zu entscheiden.
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    • Loveroffatties schrieb:

      Ein Kopfbahnhof in einer so großen Stadt wie Stuttgart ist ein Dino, ein Relikt der Vergangenheit. Stuttgart 21 ist wichtig und notwendig, um die Zugverbindungen zu verbessern... gleichzeitig bekommt die Stadt mit einem Schlag große Flächen dazu, die sinnvoll genutzt werden können und mit deren Hilfe man eventuell auch die Expansion der Stadt ein bisschen bremsen kann.
      Das Problem ist ja auch, dass hier mit Expansion nicht wirklich viel ist. Man muss bei alledem ja auch die wirklich sehr spezielle Topografie Stuttgarts berücksichtigen. Wenn man sich Stuttgart in Google Earth anschaut, dann kann man sehen, welch enorme Fläche die Gleise dieser flächenmäßig eher kleinen Kernstadt einnehmen. Große Teile von Stuttgarts Stadtgebiet sind bewaldet und nur mit großem Aufwand besiedelbar, weil alles steil ist. Da habe ich schon die dollsten Konstruktionen von Einstellplätzen auf Stelzen an Steilwänden gesehen. Das ist noch schlimmer als in Wuppertal. Die Weinberge ragen bis fast zum Bahnhof herunter.

      Ich kann nur für mich sprechen, aber ich vermeide es, wann immer es möglich ist, nach Stuttgart zu fahren. Ich empfinde die Stadt verkehrstechnisch und auch optisch nur als schrecklich. Am Montag musste ich zum Finanzamt. Ich habe mich Stunden gewunden, bis ich mich auf den Weg gemacht habe. Und ich mache drei Kreuze, dass ich nicht mehr in Stuttgart arbeite. Für 14 km habe ich 45 Minuten gebraucht. Jetzt fahre ich 125 km und brauche gerade mal eine halbe Stunde länger und habe leere Straßen. Würde ich mit dem Zug fahren wollen, müsste ich über zwei Stunden einplanen, weil ich erst nach Stuttgart fahren müsste und dann wieder den endlosen Weg rauf die Fildern.

      Ich habe kein Problem mit den Demonstranten. Ich war auch schon demonstrieren ... zu anderen Themen. Hier demonstriere ich nicht, weil ich im Kern für dieses Projekt bin. Ich halte es für gut und richtig, aber eben nur dann, wenn es auch wirklich gut und zutreffend geplant ist. Und das kommt mir in diesem Fall gerade nicht so vor.
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    • @Sophy : Das beste ist das ein jetziges einlenken nicht allzuviel Geld "unnötig" zu nichte gemacht hätten, weil der Momentane Stand des um- und Rückbaus den ganz Ursprünglichen Pläne zur Modernisierung des Bahnhof-Gebäudes entsprechen.


      Ich muss mich nur wundern, Jedes Jahr klagen die Stuttgarter über Smog, Feinstaub und "Schlechte Luft " im Kessel... Die CO²-Werte sind Im Sommer Grenzwertig. Politiker sehen hier ein Grosses Problem für die Gesundheit, und trotzdem haben sie keinen Skrupel 300 Riesige Bäume zu vernichten...!?

      Egal wer Stuttgart nicht kennt, weiß doch meistens von der Königsstrasse und dem Schönen Schlossgarten. Das wird es nicht mehr geben.

      Ausserdem ist Stuttgart unter Künstlern und Architkturstudenten für die wunderschönen Altbauten bekannst... eines der wichtigsten Bauwerke verschwindet...

      Ich arbeite im Stuttgarter -Osten , bin täglich 6-8 Stunden dort im Auto unterwegs, bruache dann noch gut ne Stunde bis ich zuhause bin... nur ich glaube nicht, das die "wichtigen " Staupunkte wie Pragsattel, Weinsteige, Echterdingen, Neckarstrasse ect, durch den Bau in irgend einer Form entlastet werden... wie auch...

      Wenn ich keinen Dienstwagen zur verfügung habe, oder Urlaub habe, habe ich kein Auto, und ich bin bisher problemlos mit den öffentlichen überall hin gekommen.

      Seit neuestem ist es aber so, das die Verspätungen oder Ausfälle von ganzen Streckenabschnitten total nervig sind, und viele die bisher mit der Bahn gefahren sind aufs Auto umsteigen. Wenn man nun bedenkt das die Bauarbeiten 15-20 Jahre dauern... Prost Mahlzeit...
    • Molly78 schrieb:

      Ich arbeite im Stuttgarter -Osten , bin täglich 6-8 Stunden dort im Auto unterwegs, bruache dann noch gut ne Stunde bis ich zuhause bin... nur ich glaube nicht, das die "wichtigen " Staupunkte wie Pragsattel, Weinsteige, Echterdingen, Neckarstrasse ect, durch den Bau in irgend einer Form entlastet werden... wie auch...
      Ich habe auch in Suttgart-Ost gearbeitet. Hast Du schon mal versucht, mit Öffis von Echterdingen dahin zu kommen? Das ist heute schon völlig unmöglich.
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    • Molly78 schrieb:


      Und obgleich es soviele unterschiedliche Menschen aufeinander treffen, sind sie sich einig : wir möchten unseren Kopfbahnhof behalten und... das wichtigste unseren Schlossgarten. wenn man dann mal so fragt warum, erhält man auch hier fast die gleichen antworten. Wirmöchten nicht das diese uralten Bäume gefällt werden, wir möchten die grüne Lunge unserer Stadt behalten, wir möchten das alte denkmalgeschützte Gebäude erhalten. Es berührt mich sehr das hier Menschen gröstenteils zusammenkommen uns stunden ja Tage ihres Lebens zu nutzen um Bäume und Natur zu schützen und einen Teil ihrer Geschichte.


      Mich beeindruckt auch, wie viele unterschiedliche Gruppen von Menschen hier an einem Strang ziehen. Wenn ich mich recht erinnere, heißt Demokratie "Volksherrschaft", dann ist eine demokratische Entscheidung also eine, die den Willen des Volkes berücksichtigt. In diesem Zusammenhang ist es mehr als zynisch, den Projekt-Gegnern vozuwerfen, sie missachteten eine solche.

      Übrigens gibt es neben ökologischer (wen interessiert die schon? :() ja auch wirtschaftliche und verkehrstechnische Kritik an Stuttgart 21, kurz zusammengefasst im downloadbaren Video auf dieser Seite. Anscheinend schafft das Projekt also neue Probleme. Dass es also wenigstens eine verkehrspolitische gute Idee ist, kann demnach bezweifelt werden.
    • Sonnenkuss schrieb:



      Bei diesem Projekt werden Landes- und Bundesgelder verschleudert, dass es Jeden sozialdenkenden Menschen grausen sollte. An allen Ecken und Enden, was Familien und Kinder betrifft (also nicht nur das unsägliche H4, sondern auch Bildung und Kultur), muss und wird rigoros gespart, nur da scheint genügend Geld da zu sein um mit vollen Händen hinausgeworfen zu werden.



      Das ist für mich der größte Skandal - wie hier die Prioritäten gesetzt werden.