Essen zusammen mit Kollegen

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    • Essen zusammen mit Kollegen

      Zum x-ten Mal bin ich veraergert und frustriert aus der Cafeteria ins Buero gekommen. Ich habe mit meinen Kollegen zusammen am Tisch gegessen, wie es ueblich ist, aber als wir zurueck gingen, sind sie viel schneller als ich gegangen und haben auf mich nicht gewartet. :(

      Ist kein sooo grosses Problem, aber das aergert mich trotzdem. Ich bin halt etwas langsamer und will nach dem Essen nicht rennen. Keiner wartet auf mich, keiner hat mir was zu sagen. Und ich habe auch keine Moeglichkeit ein Gespraech auf dem Rueckweg anzufangen, weil sie ja schon weg sind.

      Ich habe mir ueberlegt, jemand schon vorher am Tisch in ein Gespraech zu verwickeln, so dass er nicht weg kann. ;) Das habe ich heute allerdings erstens vergessen, und zweitens kommt es mir reichlich albern vor.

      Kollegen haben miteinander halt mehr gemeinsame Themen als mit mir. Sie sind juenger, arbeiten enger zusammen, gehen abends regelmaessig zusammen aus (haben ja keine Familien). Trotzdem, waere es nicht einfach hoeflich, auf mich zu warten UND mit mir zu sprechen? Ich initiiere Unterhaltungen mit Kollegen wirklich so oft wie ich das kann, aber das immer so zu machen faellt mir schwer.

      Ich hoffe nur, dass sie mich nicht bewusst ausgrenzen. Eigentlich glaube ich das nicht, es sind nette Kollegen. Und doch, bin ich frustriert.
    • Ich kann verstehen, dass dich das nervt! Andererseits ist es immer schwer, andere Menschen zu irgendwas zu bewegen, was man von ihnen erwartet.

      Man kann andere und deren Verhalten schwer ändern - man kann nur an sich selbst was ändern:
      In deinem Fall wäre es vielleicht eine Idee, wenn DU vielleicht nicht zusammen mit ihnen aufbrichst, sondern etwas eher gehst und z.B. noch einen kleinen Spaziergang machst!?
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Ich will niemandem zu nahe treten, aber ich kenne die Situation aus der anderen Blickrichtung.
      Eine Kollegin von mir ist einfach "eine Schlaftablette", wie man hierzulande sagt. Erst mal braucht sie eeeewig, um überhaupt zum Essen zu gehen (muss unbedingt vorher aufs Klo, Jacke an, Jacke aus, Jacke doch wieder an, wo ist meine Essenskarte...), dann braucht sie dreifache Zeit wie alle anderen, um ihre Portion zu mümmeln (träumt und quatscht statt zu essen). :roll:
      Ey, die Pause ist nur eine halbe Stunde lang, und andere Leute müssen arbeiten!
      Zu Anfang haben wir auch ewig auf sie gewartet, aber das hat dazu geführt, dass sie noch mehr rumgetrödelt hat. Jetzt lassen wir sie einfach sitzen.
      Höflichkeit geht in beide Richtungen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Vielleicht denken deine Kollegen auch, dass du gerne noch einen kurzen Moment alleine sitzen möchtest? Eigentlich müsste man jetzt bis zu den ersten gemeinsamen Essen zurück gehen, um die Situation zu beurteilen.

      Reden sie auch am Tisch nicht mit dir, oder brechen sie das Gespräch ab, wenn sie aufstehen? Ist mir jetzt nicht ganz klar geworden.
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    • Die Kollegen warten schon bis ich aufgegessen habe, wenn es mal vorkommt, dass ich laenger brauche.

      Ich esse langsam, weil es mir sonst nicht bekommt, aber ich nehme mir dafuer kleinere Portionen oder esse nicht ganz zu Ende auf, und es klappt mittlerweile ganz gut. Ich finde es unglaublich, wie die schlingen. :eek:

      Nur wenn wir aufstehen und gehen, bin ich immer diejenige, die als letzte geht, weil ich z.B. noch Jacke anziehen soll, und schon das "verlangsamt" mich lange genung bis sie weg sind.

      Frueher als sie kann ich nicht ausstehen, denn dann waere es von meiner Seite unhoeflich. ;) Schoen schwierig, die Etikette. :rolleyes:

      Vielleicht mache ich nach dem Mittagessen wirklich einen kleinen Spaziergang, bei schoenem Wetter. Sonst fuehle ich mich wie ein Trottel, wenn die Kollegen 100 Meter vor mir gehen und ich ihre Ruecken betrachten darf. Schoen bloed!
    • Sophie schrieb:


      Ey, die Pause ist nur eine halbe Stunde lang, und andere Leute müssen arbeiten!


      30 Minuten fuers Mittagessen fand ich schon immer zu kurz. Es ist einfach physiologisch nicht gerechfertigt. Man muss ja noch zur Kantine kommen, und Schlange stehen. Leider ist es nun mal so festgelegt, und in vielen Arbeitsbereichen kann man es sich auch nicht leisten, laenger zu brauchen. Gut fuer die Verdauung und -- am Ende -- fuer die Leistung ist das dennoch nicht. :(
    • Muminfrau schrieb:

      30 Minuten fuers Mittagessen fand ich schon immer zu kurz. Es ist einfach physiologisch nicht gerechfertigt. Man muss ja noch zur Kantine kommen, und Schlange stehen. Leider ist es nun mal so festgelegt, und in vielen Arbeitsbereichen kann man es sich auch nicht leisten, laenger zu brauchen. Gut fuer die Verdauung und -- am Ende -- fuer die Leistung ist das dennoch nicht. :(

      Ganz mein Reden. Ich finde die Hetzerei auch furchtbar. Ich bin eine ganze Weile nicht mehr mittags essen gegangen, aber am Arbeitsplatz hat man ja Null Pause - laufend kommt jemand reingetappt und will was. Selbst wenn der nur nach Herrn XY fragt, ist die Pause im A****.
      Also lieber Kantine. Und besser fürs Gewicht ist das in meinem Fall auch. Bei Selbstgekochtem esse ich gerne eine zweite Portion, in der Kantine ist die Portion fertig und basta mit der Pasta.;)
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • babelfish schrieb:

      Da ich für klare Ansagen bin, warum fragst du nicht einfach warum keiner wartet?


      Naja, am Anfang haben die mich auch noch manchmal "vergessen", udn da habe ich mehrmals sehr deutlich sagen muessen, dass ich auch mit will. Es passiert zwar immer noch ab und zu, aber ich weiss, dass sie es nicht boese meinen. Sie entschuldigen sich dann auch danach. Jetzt auch noch deswegen zu meckern, dass ich die 500 m nach der Kantine nicht alleine gehen moechte, kommt mir kleinlich vor.

      Die Kollegen meinen es wirklich nicht boese, aber es sind halt alles junge Maenner, die eng zusammen arbeiten und oefters mal was zusammen unternehmen, und da kommen sie miteinander viel schneller ins Gespraech als mit mir. Und ihnen fehlt es natuerlich auch ein bisschen an Taktgefuehl, das ist ja auch ganz typisch (sorry, liebe Maenner ;) )

      Hm... vielleicht renne ich denen einfach mal ganz demostrativ hinterher, so dass sie merken, dass sie mich "vergessen" haben. Ich habe mich bisher nicht getraut, es sieht ja echt albern aus... aber Humor ist mit Kollegen eigentlich eine ganz gute Waffe.
    • Muminfrau schrieb:

      Naja, am Anfang haben die mich auch noch manchmal "vergessen", udn da habe ich mehrmals sehr deutlich sagen muessen, dass ich auch mit will.
      [...]
      Die Kollegen meinen es wirklich nicht boese, aber es sind halt alles junge Maenner, die eng zusammen arbeiten und oefters mal was zusammen unternehmen, und da kommen sie miteinander viel schneller ins Gespraech als mit mir.
      Naja, vielleicht ist es tatsächlich so, daß sie Dich nicht so gern dabei haben? Zwar Deine Anwesenheit in der Mittagspause akzeptieren, aber die paar Minuten auf dem Rückweg doch lieber unter sich sind? Immerhin zählt ja die Mittagspause (jedenfalls für mich) zur freien Zeit, und die verbringe ich auch lieber so wie ich das möchte. Das muß also gar nicht persönlich gemeint sein. :)
    • Muminfrau schrieb:


      Hm... vielleicht renne ich denen einfach mal ganz demostrativ hinterher, so dass sie merken, dass sie mich "vergessen" haben. Ich habe mich bisher nicht getraut, es sieht ja echt albern aus... aber Humor ist mit Kollegen eigentlich eine ganz gute Waffe.


      Gefühlsmäßig und aus eigener schmerzhafter Erfahrung heraus würde ich dir gerade davon abraten. Wenn sich der Kontakt zu den jungen Kollegen nicht ganz zwanglos ergibt, kommt es einfach komisch rüber, wenn man zwanghaft versucht, "dazu zu gehören". Vor vielen Jahren (als junges Mächen) habe ich einmal heimlich mitbekommen, wie man über mich und meine "Anhänglichkeit" gelästert hat. Es ist sehr schwer, aber man muss lernen, zu erkennen, wo man wirklich dazugehört oder sich nur dazugesellt, um nicht allein da zu stehen.
      :(
    • Ahhh - ich war von einer gemischt geschlechtlichen Gruppe ausgegangen. Wenn es alles junge Männer sind, sieht die Sache anders aus. Da sehe ich es so wie Pandora und Maky, sie haben eben wenig bis nichts mit dir gemeinsam außer der Arbeitsstätte. Ich denke, dann wirst du das so akzeptieren müssen. Aufdrängen würde ich mich auch nicht.

      Muminfrau schrieb:


      Vielleicht mache ich nach dem Mittagessen wirklich einen kleinen Spaziergang, bei schoenem Wetter. Sonst fuehle ich mich wie ein Trottel, wenn die Kollegen 100 Meter vor mir gehen und ich ihre Ruecken betrachten darf. Schoen bloed!


      Gute Idee, besser man ist richtig alleine als das fünfte Rad am Wagen. Ist die Mittagspause für alle auf eine bestimmte Urzeit festgelegt, oder seid ihr da etwas flexibel? Dann könntest du das ja ganz umgehen.
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    • Danke fuer die weisen Antworten. Ich wusste ja, dass auf euch Verlass ist. :)

      Lunix schrieb:

      Ist die Mittagspause für alle auf eine bestimmte Urzeit festgelegt, oder seid ihr da etwas flexibel? Dann könntest du das ja ganz umgehen.


      Das ist ganz gefaehrlich, denn ich brauche Kontakt zu Kollegen. Ich muss wissen, was gerade laeuft, wer was macht, und auch die Kollegen wissen lassen, was ich mache. Dafuer sind die Tischgespraeche sehr gut. Aber zurueck laufen kann ich wirklich alleine.
    • Muminfrau schrieb:



      Das ist ganz gefaehrlich, denn ich brauche Kontakt zu Kollegen. Ich muss wissen, was gerade laeuft, wer was macht, und auch die Kollegen wissen lassen, was ich mache. Dafuer sind die Tischgespraeche sehr gut.


      Sehe ich nicht ganz so..... eine ohnehin knapp bemessene Mittagspause soll der Erholung dienen, für die dienstlichen Besprechungen ist die Arbeitszeit da. Die Kollegen haben dann auch keine Gelegenheit, vor dem Gespräch davonzulaufen.... :D
    • Muminfrau schrieb:


      Das ist ganz gefaehrlich, denn ich brauche Kontakt zu Kollegen. Ich muss wissen, was gerade laeuft, wer was macht, und auch die Kollegen wissen lassen, was ich mache. Dafuer sind die Tischgespraeche sehr gut. Aber zurueck laufen kann ich wirklich alleine.


      Kein wunder das die allein zurücklaufen, die wollen nicht nur über Arbeit reden!:grins:
    • Maky schrieb:

      eine ohnehin knapp bemessene Mittagspause soll der Erholung dienen, für die dienstlichen Besprechungen ist die Arbeitszeit da.

      Sehe ich anders. Die informellen Gespräche in der Mittagspause sind enorm wichtig und davon sollte man sich nicht ohne Not abschneiden, nur um vielleicht mal ein halbe Stunde Ruhe vor den Kollegen zu haben. Erholen kann man sich zu Hause, eine halbe Stunde wäre dazu auch gar nicht ausreichend.
    • Boewi schrieb:

      Die informellen Gespräche in der Mittagspause sind enorm wichtig [...]


      Ja, genau, zumindest in meinem Beruf. Es gibt allerdings bestimmt auch andere Berufe, wo es nicht so wichtig ist.

      Und man redet ja nicht direkt ueber die Arbeit, sondern man redet um die Arbeit herum, sozusagen. So wie in der Kaffeepause, aber eben laenger und alle zusammen. Bei uns ist es enorm wichtig, da darf ich mich nicht isolieren und Anschluss verlieren.

      Ausserdem ist mir auch der menschliche Kontakt in der Mittagspause wichtig, ich bin die meiste Zeit in meinem Buero eingesperrt und lese oder schreibe. :rolleyes:
    • Muminfrau schrieb:


      Ausserdem ist mir auch der menschliche Kontakt in der Mittagspause wichtig, ich bin die meiste Zeit in meinem Buero eingesperrt und lese oder schreibe. :rolleyes:


      Also ich hoffe, das "eingesperrt" müssen wir nicht wörtlich nehmen, oder sitzt du in der JVA und hast mittags eine halbe Stunde Hofgang :D

      Aber im Ernst.... gerade wenn der Austausch mit den Kollegen über Dinge, die im Betrieb so laufen, wichtig ist, was hindert dich daran, während der Arbeitszeit gelegentlich dein Büro zu verlassen und dienstliche Gespräche zu führen? (ich sage jetzt bewusst nicht "ratschen gehen.....") :five:
    • Maky schrieb:

      was hindert dich daran, während der Arbeitszeit gelegentlich dein Büro zu verlassen und dienstliche Gespräche zu führen? (ich sage jetzt bewusst nicht "ratschen gehen.....")

      Normalerweise der Arbeitsvertrag?

      Es ist ein Unterschied, ob man dienstliche oder informelle Gespräche führt. Die ersteren haben direkt mit der Arbeit zu tun und werden tatsächlich innerhalb der normalen Arbeitszeit erledigt. Dagegen gibts auch nix zu sagen, diese Gespräche gehören auch nicht in eine Kantine.

      Etwas ganz anderes sind die sozialen Kontakte mit den Kollegen um die es Muminfrau hier geht. Es ist sehr wichtig - sicher nicht nur in Muminfraus Beruf sondern in den meisten Branchen - dass man den direkten Kontakt zu den Kollegen hält um zu wissen, was im Unternehmen vor sich geht. Wenn man das nicht tut, versperrt man sich wichtige Chancen.

      Wenn Leute hiervon bewusst ausgegrenzt werden, nennt man das deshalb schon Mobbing, denn diesen Menschen werden wichtige Informationen bewusst vorenthalten, die sie bräuchten um voran zu kommen. Muminfrau tut daher gut daran, sich um diese Kontakte zu bemühen und sich nicht selber auszugrenzen.

      Ein wichtiger Grundsatz um voran zu kommen lautet: "Tu Gutes und rede darüber". Mit dem Drüberreden haben gerade die meisten Frauen viel mehr Probleme als mit dem Tun an sich. Deshalb ist es enorm wichtig, am Ball zu bleiben und erstens die Kollegen wissen zu lassen, was man selber tut und zweitens immer auf dem Laufenden zu bleiben, was die Kollegen tun. Dazu bietet sich ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine wunderbar an. Man redet hier gerade nicht über die Arbeit sondern über ganz andere Dinge und erfährt nebenbei alles, was man wissen muss.
    • Also ich gehe mit Leuten essen, mit denen erstens ich gerne gehe und zweitens die mit mir gehen wollen.
      Alles andere hat in meiner knappen Mittagspause nichts zu suchen.

      Ich mag das amerikanische System nicht, weil meine Kollegen sind meine Kollegen und nicht meine Freunde, da hab ich ausserhalb genug. Darum kann ich auch nix anfangen diesem zwanghaften "wir müssen aber alle zusammen gehen, wegen wichtiger geschäftlicher Netzwerke". Das mag vielleicht dem Chef imponieren, aber es macht bei den Kollegen nicht beliebter, sondern hat dann tatsächlich etwas zwanghaftes.
      Arbeitsgespräche gehören an den Arbeitsplatz und nicht ins Casino.
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    • Boewi schrieb:

      Normalerweise der Arbeitsvertrag?



      In keinem Arbeitsvertrag wird etwas von Einzelhaft und sich abschotten drin stehen, ich gehe mal davon aus, dass Muminfrau ihr Büro schon gelegentlich auch verlassen darf ;) und nicht die Kündigung ausgesprochen bekommt, wenn sie ein paar Takte mit ihren Kollegen spricht.

      Im Übrigen gebe ich Sonnenkuss recht - es ist immer noch meine Entscheidung, ob ich meine halbe Stunde Mittagspause für mich selber verbringen möchte. Ich finde es ätzend und wenig entspannend, wenn sogar beim Essen noch über die Arbeit gesprochen werden muss. Traurig, wenn man es nicht schafft, dienstliche Belange während der Dienstzeit zu besprechen.
    • Maky schrieb:

      Ich finde es ätzend und wenig entspannend, wenn sogar beim Essen noch über die Arbeit gesprochen werden muss. Traurig, wenn man es nicht schafft, dienstliche Belange während der Dienstzeit zu besprechen.

      Das sollte auch jede/r so halten, wie es beliebt.

      Natürlich geht man in der Mittagspause am liebsten mit den Leuten essen, mit denen man sowieso gut kann. Auch in einem großen Unternehmen kann man nicht mit allen Kollegen gleichzeitig essen gehen. :D Trotzdem schadet es nichts, hin und wieder auch mal mit neuen Gesichtern am Tisch zu sitzen und nicht dienstliche Gespräche zu führen...

      Es ist halt eine Frage des persönlichen Stils, aber Netzwerken ist nicht nur was für Männer und egal ob es amerikanische, deutsche oder sonstige Systeme sind, Netzwerke sind enorm wichtig für das berufliche Fortkommen.
    • Ich finde diese Diskussion total interessant. Ich gehe nie mit in die Kantine weil das für mich immer der Overkill ist. Es ist eine Riesen-Kantine, wo es total laut ist und ich bewältige einfach nicht, was da alles gleichzeitig auf mich einströmt. Das pünktliche Zusammentreffen (hab doch gerade was fertig zu machen...), den Small-Talk, das Essen-Aussuchen, Essen an sich und in-Deckung-gehen vor unerwünschten Arbeitsfragen, alles in einer halben Stunde. Ich habe da einfach keine Ruhe, es strengt mich an und daher esse ich lieber alleine (während ich hier im Forum schmökere :-).
      Da ich in einem Großraumbüro arbeite geht das Neworking eigentlich sehr gut während der Arbeit.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******