CDU Politiker will, dass Dicke höhere KK-Beiträge bezahlen

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    • Das halte ich auch für einen Auswuchs blühender Phantasie. :rolleyes:

      Mein Lieblingssatz aus dem Stern-Artikel:
      ... als dass der Inhalt einer Chipstüte nie die Gesundheit fördert - egal, ob er von einem Dicken oder Dünnen verspeist wird.

      Ein wahres Wort. :D
    • Sally schrieb:

      Die Versorgung ist zum Teil echt lausig. Und wie man mir beim Arzt zum Teil gegenüber tritt, noch viel mehr. Für mich mehr oder minder für denselben Beitrag, den ich vorher gezahlt habe. DAS ist der eigentlich Skandal. Für mich kann die Lösung nur heißen: Bürgerversicherung. Für alle, also auch Beamte, Selbständige etc.


      Das sehe ich genauso.:daumen:

      Schneckennudel schrieb:

      Die Reaktionen beruhigen mich irgendwie. Erfolg scheint Wahnwitz zum Glück keinen zu haben.


      :D Wie schön!:) Insgesamt ist für mich das einzig Positive an der momentanen allgegenwärtigen politischen und medialen Manipulation, dass die Bevölkerung sich davon doch recht wenig beeindrucken lässt. Die Leute sind skeptischer denn je.:daumen:
    • HI,
      ich war die Tage unterwegs, aber Radio Stradiwari aus München (schreibt man die so), hat mich doch ausfindig gemacht für ein Interview.
      Erst dachte ich, die wollten mich auf den Arm nehmen, der Name Wanderwitz erschien ja irgendwie Programm. War es wohl aber nicht.
      Was ich faszinierend fand, war, dass Herr Wanderwitz nach seinem Interview in der BILD Zeitung zu keinem Gespräch mit den Medien bereit war. Er liess seine Assistentin erzählen, dass er zu seinen Aussagen steht, aber keine weiteren Auskünfte gibt. Was bitte soll das? Ich hätte ihn doch gerne noch soviel gefragt. Zum Beispiel, ob er tatsächlich Daten hat, dass die dann eintretenden Crashdiäten und ihre Folgen vor dem nächsten Kontrollgang auf die Krankenkassenwaage die Krankenkassen nichts kosten würden. Ob er eine entsprechende Gewichtspolizei einrichten will oder wie er seine Beiträge tatsächlich erheben will? Und ganz wichtig, wie er den Lebensstil der dicken Menschen in mutwillig ungesund und möglicherweise auch andere Lebensstile unterscheiden will. Denn ich esse keine Chips, wiege aber trotzdem zuviel. Dazu hätte ich mich wirklich gerne mit ihm unterhalten.
      Stattdessen durfte ich mich nur mit dem Radiomoderator unterhalten, dass hat auch schon Spaß gemacht. Denn mit so einer blödsinnigen Forderung vom eigenen Versagen in der Gesundheitspolitik abzulenken, hach da kann man doch gut zurückschiessen.
      Hat zufällig jemand den Beitrag gehört? Ich war ja unterwegs und dummerweise werden die aus meinem Statement sicherlich wieder nur Auszüge genommen haben.
      Tschüß Gisela
    • GiselaE schrieb:

      Radio Stradiwari aus München


      Charivari

      GiselaE schrieb:

      dummerweise werden die aus meinem Statement sicherlich wieder nur Auszüge genommen haben.


      Das ist immer so bei Interviews und hat mit dem Format zu tun. Gespräche dürfen nicht länger als - je nach Sender - 2-3 Minuten lang sein und werden dementsprechend bearbeitet, also geschnitten. Ausnahme sind einzig Inforadios und der DLF.
    • mal was erfreuliches von der Berliner Zeitung...

      Zu meiner großen Freude konnte ich vor ein paar Tagen in der hier schon ziemlich negativ aufgefallenen Berliner Zeitung doch tatsächlich eine Kolumne zum diskutierten Thema lesen, die nicht fröhlich mit einstimmt in die immer noch verbreitete Dickenhatz - mich dagegen stimmte sie etwas fröhlicher und vielleicht sogar ein bisschen hoffnungsvoll ... :cool:

      Liebe Dicke
      von Mely Kiyak, freie Autorin in Berlin


      Danke dafür! :applaus:
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • Ich frage mich immer wieder, wie diese Politiker irgendetwas gegen die Dicken entschließen können (höhere KK-Beiträge, Kinder werden reglementiert), wo ein Großteil dieser Gesellschaft doch auch einen sichtbaren Beitrag zur Generation "BMI 25+" leistet.
    • Ich habe gestern mit großem Interesse eine kleine Notiz (leider nicht im Online-Angebot der FR nachzulesen) gelesen: Nach den Ergebnissen einer groß angelegten Metastudie hat das soziale Leben eines Menschen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit. Das ist an sich nicht neu - wirklich interessant fand ich einen kleinen Passus, in dem es hieß, dass ein Leben ohne Freunde ein dreimal (!) so hohes Krankheitsrisiko birgt wie Rauchen oder Fettleibigkeit.

      Meine Frage: Wenn ich nachweisen kann, dass ich Freunde habe - was zwei Drittel meines Gesundheitsrisikos minimiert -, zahle ich dann als dicker Mensch nur noch ein Drittel meines Krankenkassenbeitrags? Oder doch zumindest, wenn man den Aufschlag für meine Fettleibigkeit wieder dazu rechnet, nur noch zwei Drittel?

      Das wäre doch mal eine interessante Frage. :cool2:
    • Und Dicke, die gemobbt und gemieden werden, weil sie ja so "krankhaft" sind, sterben dann wegen dieser Ablehnung und nicht wegen der Fettpolster.
      So etwas hatte ich mir schon fast gedacht.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)