Mach mir Sorgen um meinen Neffen

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    • Mach mir Sorgen um meinen Neffen

      Wir hatten gestern ein Grillfest und ich muss sagen ich war echt geschockt von dem Essverhalten meines Neffen.
      Er ist jetzt 11 und ziemlich dick, was mir in diesem Zusammenhang die grössten Sorgen macht ist die Art wie er isst. Sofern man das überhaupt noch so nennen kann.
      Ich versuchte vorsichtig mit meiner Schwägerin darüber zu reden, sie meint er hat halt immer so viel Hunger :eek: Er isst immer so!

      Meiner Meinung ist das aber kein Hunger mehr!

      Vor ca einem Jahr waren wir beim Chinesen (Büffet) damals hat er auch unglaublich hineingeschlungen , dann noch 9 Kugeln Eis hinterher und anschließend mitten ins Restaurant gekotzt.

      Was meint ihr mach ich mir unnötige Sorgen oder sollte man irgendwas unternehmen?

      Wenn es mein Sohn wäre würde ich ihn sicher nicht auf Diät setzen aber ich würde ihn auf jeden Fall anhalten langsamer zu essen und zwischen den einzelnen Gängen kleine Pausen einzulegen.


      Nachtrag: Vielleicht kann jemand das r in den Titel einfügen *Danke*
    • Wie isst er denn? Schaufelt er alles in sich rein, ohne zu kauen? Wie viel hat er denn beim Grillen gegessen, damit ich "Vergleichdaten" habe?

      Wird er irgendwie im Essen begrenzt? Wenn nicht zu Hause, dann vielelicht in der Schule, so dass er im Familienkreis die Gelegenheit nutzt, mal ohne bloeden Kommentare zuzuschlagen?

      Dazu kommt noch, dass man bei dicken Kindern mehr darauf achtet, was und wie sie essen.

      Mein Sohn ist 11 und ganz duenn, isst aber viel mehr als ich. Dasselbe konnte ich bei seinen Freunden beobachten. Und manchmal sagt er nach dem Abendessen, er haette sich ueberfressen. :rolleyes: Obwohl ich ihn mehrmals frage, ob er wirklich Nachschlag moechte, oder lieber ein bisschen abwarten moechte um zu schauen, ob er schon satt ist. Das hilft aber nicht immer!

      Soviel aufzuessen, dass man danach kozt habe ich bei Kindern in meiner Umgebung noch nicht beobachtet. Andererseits hat dein Neffe vielleicht daraus gelern und weiss jetzt, was sein Mass ist? Einmal im Leben kann sowas jedem passieren, insbesondere wenn man gerne isst. ;)

      Wenn deine Schwaegerin sonst eine vernuenftige Frau ist, dann wuerde ich sagen, du solltest ihrem Urteil trauen.

      Obwohl, auch wenn deine Schwaegerin nicht vernuenftig ist, sollte man sich nicht einmischen, denke ich. Denn die einzig moegliche Einmischung waere es, den Jungen beim Essen zu begrenzen. Und das kann nicht gut sein, dass kennen hier viele Leute aus eigener Kindheit.

      Es sei denn, Junge koennte Diabetes oder sonstwas haben? Gibt es Krankheiten, bei denen man eine uebermaessigen Appetit hat?

      Und noch etwas: wie ist dein Neffe sonst als Mensch? Lustig, intelligent, still, laut, nicht der Hellste, schuechtern, angeberisch, was-auch-immer? Das koennte auch eine Rolle in seinem Essverhalten spielen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Muminfrau ()

    • Ich denke, dass deiner Schwägerin - und ihrem Mann, also den Bruder - wohl das Essverhalten ihres Sohnes auch schon aufgefallen ist - und sie sich ihre Gedanken darum machen?

      Warum meinst du also, dass du ihnen da was Neues erzählen würdest?

      Vermutlich versuchen sie schon alles mögliche - jeder, der Kinder hat, weiß, wie schwer es ist, ihnen irgendwelche "Macken" abzugewöhnen.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Muminfrau schrieb:

      Wie isst er denn? Schaufelt er alles in sich rein, ohne zu kauen? Wie viel hat er denn beim Grillen gegessen, damit ich "Vergleichdaten" habe?


      Er schlingt das Essen hinunter ohne drauf zu achten was er überhaupt isst. Gekaut wird so gut wie gar nicht. Es waren sicher 5 grosse Stücke Fleisch und 3 grosse Berner-Würstel dazu Unmengen Kartoffelsalat und Brot. Kurz vorher hatte er ein paar Stücke Kuchen.

      Es kam der erste Platte mit Fleisch vom Grill und er packte sofort 3 Stücke auf seinen Teller, das wäre schon der erste Punkt an dem ich ihn fragen würde ob nicht erst mal alle ein Stück bekommen sollten.

      Muminfrau schrieb:

      Wird er irgendwie im Essen begrenzt? Wenn nicht zu Hause, dann vielelicht in der Schule, so dass er im Familienkreis die Gelegenheit nutzt, mal ohne bloeden Kommentare zuzuschlagen?


      Er isst nicht in der Schule und zu Hause wird er nicht begrenzt.

      Muminfrau schrieb:

      Dazu kommt noch, dass man bei dicken Kindern mehr darauf achtet, was und wie sie essen. ?


      Ich fürchte die ganze Familie achtet nicht besonders darauf was sie essen.

      Muminfrau schrieb:

      Und noch etwas: wie ist dein Neffe sonst als Mensch? Lustig, intelligent, still, laut, nicht der Hellste, schuechtern, angeberisch, was-auch-immer? Das koennte auch eine Rolle in seinem Essverhalten spielen.


      Er ist eher ein Einzelgänger und hat nicht viele Freunde.

      Andra1963 schrieb:

      Ich denke, dass deiner Schwägerin - und ihrem Mann, also den Bruder - wohl das Essverhalten ihres Sohnes auch schon aufgefallen ist - und sie sich ihre Gedanken darum machen?

      Warum meinst du also, dass du ihnen da was Neues erzählen würdest?

      Vermutlich versuchen sie schon alles mögliche - jeder, der Kinder hat, weiß, wie schwer es ist, ihnen irgendwelche "Macken" abzugewöhnen.


      Es macht eben den Anschein das sie das Verhalten völlig normal finden.
      Ansonsten hätte sie vermutlich anders reagiert als ich sie angesprochen habe, dann würde ich mir keine Gedanken machen.

      Ich habe auch 4 Kinder und weiß wie viel die manchmal essen können aber so hab ich noch nie ein Kind eigentlich noch nie irgend jemanden essen sehen.
    • @Andra: Ich denke, die Aussenstehenden sehen manchmal mehr als die eigene Familie des Kindes. Wichtig hier ist manchmal.

      Ich lasse mir z.B. nicht alles sagen, aber ich hoere schon zu und denke nach, ob an Kritik anderer Leute am Benehmen von meinem Sohn was dran sein koennte.

      Pika, ich glaube, du machst dir schon zurecht Sorgen. Eine andere Frage ist, ob du eingreifen kannst und sollst. Wenn du mit den Eltern des Jungen normal reden kannst, dann rede mit ihnen. Wenn du ihnen ganz konkret sagen wuerdest, was du bei dem Jungen bedenklich findest, genau wie du es in deinem zweiten Post hier geschrieben hast, kannst du vielleicht helfen.

      Andererseits habe ich leider mitansehen muessen, wie meine Tante und mein Onkel meine Kusine kaputt gemacht haben, und konnte nichts machen. Denn auf mich gehoert haetten sie nie. Sie haben auf niemanden gehoert. :mad: Auch du kannst nicht mehr, als mit den Eltern reden.

      Wenn du sagst, dass er Einzelgaeger ist, dann koennte es sein, dass er mit dem Essen bereits kompensiert. Aber auch hier kann man nicht wirklich eingreifen, fuerchte ich. Das ist nun mal so bei Kindern anderer Leute... selbst wenn es nahe Verwandte sind.
    • Das Problem wird aber sein, dass Eltern sich ungern reinreden lassen, was ihre Kinder betrifft ... erst recht nicht, wenn sie das Problem eh schon längst erkannt haben und versuchen, etwas zu bewirken ....

      ich habe selbst geschätzte 100 Schwägerinnen und deren Familien ... und meine Familie ... nicht unproblematisch ...

      wenn sie das merkwürdige Essverhalten ihres Sohnes allerdings tatsächlich noch nicht bemerkt oder normal empfinden, dann wäre eine Einmischung zwar immer noch heikel ... aber auch sinnvoll .... !
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • @gabriele: Bei Kindern bin ich genauso gegen die Therapie wie ich bei Erwachsenen fuer die Therapie bin.

      In Kindertherapie sehe ich allerhand Probleme:

      Es ist schon fuer Erwachsene schwierig, einen guten Psychologen zu finden. Aber Erwachsene koennen sich zumindest wehren! Sie koennen sagen: nee, der tut mir nicht gut, zu dem gehe ich nicht mehr. Kinder dagegen koennen oft nicht beurteilen, ob ihnen die Therapie gut tut. Und was ein unpassende Therapeut bei einem Kind anrichten kann, darueber moechte ich gar nicht nachdenken.

      Um herauszufinden, ob der Therapeut gut ist, brauchen die Eltern also viel Einfuehlungsvermoegen. Aber wenn sie dieses Einfuehlungsvermoegen schon haben, dann koennen sie sich auch so mit dem Kind beschaeftigen, ohne Therapie. Wenn sie es nicht haben, haben sie nur eine kleine Chance, einen guten Therapeuten zu finden, der dem Kind nicht schadet.

      Ich wuerde also bei Therapie fuer Kinder sehr, sehr vorsichtig sein. Es ist manchmal unglaublich, wie die Therapeuten gerade mit den Kindern umgehen.
    • Muminfrau schrieb:

      @gabriele: Bei Kindern bin ich genauso gegen die Therapie wie ich bei Erwachsenen fuer die Therapie bin.

      In Kindertherapie sehe ich allerhand Probleme:

      Es ist schon fuer Erwachsene schwierig, einen guten Psychologen zu finden. Aber Erwachsene koennen sich zumindest wehren! Sie koennen sagen: nee, der tut mir nicht gut, zu dem gehe ich nicht mehr. Kinder dagegen koennen oft nicht beurteilen, ob ihnen die Therapie gut tut. Und was ein unpassende Therapeut bei einem Kind anrichten kann, darueber moechte ich gar nicht nachdenken.

      Um herauszufinden, ob der Therapeut gut ist, brauchen die Eltern also viel Einfuehlungsvermoegen. Aber wenn sie dieses Einfuehlungsvermoegen schon haben, dann koennen sie sich auch so mit dem Kind beschaeftigen, ohne Therapie. Wenn sie es nicht haben, haben sie nur eine kleine Chance, einen guten Therapeuten zu finden, der dem Kind nicht schadet.

      Ich wuerde also bei Therapie fuer Kinder sehr, sehr vorsichtig sein. Es ist manchmal unglaublich, wie die Therapeuten gerade mit den Kindern umgehen.




      das mag wohl stimmen, aber daß die Eltern tatenlos zusehen, finde ich noch viel gefährlicher.
    • gabriele schrieb:

      das mag wohl stimmen, aber daß die Eltern tatenlos zusehen, finde ich noch viel gefährlicher.



      Das wissen wir doch gar nicht!
      Und nicht jedes dicke Kind gehört zum Therapeuten.

      @Pika: Das die Eltern so auf deinen Hinweis reagiert haben, heißt für mich noch lange nicht, dass sie sich nicht mit dem Problem des Sohnes auseinander setzen. Ich finde es gerade bei dicken Kindern sehr schwierig als Eltern angemessen zu reagieren. Die Kinder sollen ja ihren Hunger stillen, Kontrolle kann verheerend sein, gar nicht reagieren auch...Eine schwierige Situation in der Kommentare von außen oft als Kritik gesehen werden.

      LG
      Hummelchen
    • Wenn es mein Kind wäre, würde ich erst mal zum Arzt gehen - schließlich gibt es auch körperliche Erkrankungen, die solches Essverhalten (bzw. Heißhunger) bedingen. Erst wenn man das wirklich ausschließen kann, sollte man woanders nach Ursachen suchen.

      [align=center]:meinung:
      [/align]

      Das größte Problem hierbei ist wahrscheinlich, einen Arzt zu finden, der das ernst nimmt und nicht mit der üblichen Leier (Diät/Abspeckklinik) kommt...

      Sich da als Tante taktvoll einzubringen, ohne dass es belehrend wirkt, ist sicherlich auch schwierig. Aber dass Du Dir Sorgen machst, kann ich gut verstehen. Je nachdem wie Dein Verhältnis zu den Kindeseltern ist, kannst Du das aber mit dem notwendigen Feingefühl schon thematisieren, finde ich. Es wird schon zuviel weggesehen in dieser Welt.
    • Hier scheint aber doch mehr als nur das Eßverhalten im Argen zu liegen. Wenn ein Kind in dem Alter sich gleich drei Schwenker nimmt ohne zu fragen und ohne Rücksicht auf andere. Oder wie seht ihr das?
    • @babelfish: nun, nicht jeder kommt von sich aus auf die Idee zu fragen. Mein Sohn hat z.B. mehrere Anlaeufe gebraucht um zu lernen, dass, wenn man als erster in eine Tuer reinkommt, soll man diese Tuer auch fuer die Leute, die danach kommen, offen halten. :rolleyes: Insoweit braucht der Junge vielleicht doch einen Hinweis, aber ueberbewerten wuerde ich das nicht.
    • Es ging nicht darum das überzubewerten. Die Frage die sich mir stellt ist eher, ob das Verhalten nicht vielleicht ein wenig provokant ist. Aus welchem Grund auch immer. Also ehrlich gesagt, ein 11jähriger, der so wenig Rücksichtnahme und Benehmen zeigt,würde mir mehr Gedanken machen, als einer der vermehrt ißt. Kommt beides zusammen und ist dieses Verhalten die Regel und nicht die Ausnahme, finde ich es bedenklich.
    • Also ich finde die Schilderungen über den Jungen und sein (Ess-)Verhalten schon bedenklich. Und bei dem was ich hier sonst so gelesen habe entsteht bei mir innerlich so ein Bild von einem Jungen, der ganz wenig wirklich 'bei sich' ist. Also ein Kind, das nicht/wenig in der Lage ist, sich selbst mit seinem Bedürfnissen und Emotionen und Körperempfindungen zu spüren und ernst zu nehmen. Denn wenn er das täte, dann wäre ein derartiges Überfressen, dass er sich anschließend sogar übergeben muss ja gar nicht möglich.
      Zusätzlich problematisch wäre da natürlich, wenn die ganze Familie in dieser Hinsicht wenig aufmerksam ist, denn dann sind sie es vermutlich nicht nur bei sich sondern eben auch bei anderen.
      Ich kenne das aus meiner Arbeit mit Kindern und es kommt sehr häufig vor. Dementsprechend wäre für ich ein ganz wichtiger Ansatz, dem Jungen näher zu bringen, mal richtig in sich reinzuhören und zu spüren, was sein Körper und seine Seele ihm so mitteilen. Wenn er das bisher nicht gelernt hat, oder aber sich abgewöhnt hat, weil es eh keinen interessiert, dann muss man sich nicht wundern, wenn er so mit sich umgeht.
      Ich weiß nicht wie oft und wie intensiv dein Kontakt zu dem Kind ist, aber es kann bestimmt hilfreich sein, ihm da sozusagen selbst ein gutes Beispiel zu sein und eben besonders achtsam und bewusst zu essen oder andere Dinge zu tun, wenn er dabei ist.
      Dass du die Mutter mal angesprochen hast, finde ich trotzdem gut, denn das kann wie hier ja schon gesagt wurde durchaus hilfreich sein, um auf etwas aufmerksam zu werden. Ihre Reaktion macht mir allerdings nicht gerade Mut, dass sie da wirklich hinschauen möchte... :(
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    • Danke für eure Antworten . Es war auf jeden Fall gut das ich meine Schwägerin angesprochen habe denn sie hat inzwischen mich angerufen und nochmal nachgefragt.

      Sie kam zu dem Schluss: Du hast Recht ich muss darauf achten!


      Es wurde ein ziemlich langes Gespräch er isst wirklich immer so wie am Samstag.Unter anderem erzählte sie mir noch das es unmöglich ist etwas auf Vorrat zu kochen. Es wird so lange gegessen bis alles weg ist.

      z.B: Zwei Bleche Pizza sind zum gleich essen gedacht das dritte zum mitnehmen für den Ausflug am nächsten Tag.

      Nun sind wir am überlegen was man unternehmen könnte.

      - Kinderarzt ansprechen (bei dem sind wir auch das ist ein sehr patenter Mensch)
      - den Jungen dazu anhalten (vorleben) das er bewusster isst.
      - weniger kochen das man gar nicht mehr sooooooooooo viel nachfassen kann und wenn vorgekocht wird dann wird das gleich weggeräumt.
      - zwischen den Gängen Pausen einlegen z.B. nach dem Mittagessen werden erst mal Hausaufgaben gemacht und dann gibt es einen Nachtisch.
      - für Ablenkung sorgen (Kinder einladen)
      - regelmässig schwimmen gehen das macht er sehr gerne und ist auch richtig gut darin.


      Ich habe ihr auch gesagt sie soll kein grosses Thema darum machen sondern die Veränderungen einfach in den Alltag übernehmen.

      Auf keinen Fall - Wir gehen schwimmen weil du zu dick wirst
      sondern - Wir gehen schwimmen weils uns Spass macht.
    • Pika, das freut mich, dass du so ein gutes Gespräch mit deiner Schwägerin hattest.
      Ich hab hier ja auch mal die Situation mit meiner Jüngsten im Forum besprochen, meine Maus isst auch sehr gerne und zu viel.
      Das hat sich deutlich gebessert, weil ich ähnliche Maßnahmen ergriffen habe.
      Zusätzlich zu deinen Ideen,
      ich stelle die Töpfe nicht mehr auf den Tisch, sondern lasse sie auf dem Herd stehen und mache Tellermenues. Wer Hunger noch hat steht auf und nimmt sich nach.
      Komischerweise nimmt sich nie jemand nach, früher wurde der kleinste Rest aus dem Topf gekratzt und aufgegessen.
      Unser Wuffi freut sich.
      Und nicht immer den Tag zu Hause verbringen. Ich finde, dass bei uns viel aus Langeweile gegessen wurde. Seitdem die Kleine und ich ein schönes Sportprogramm haben, sind die Gelegenheiten zum Essen deutlich weniger geworden.
      Und ich stimme dir voll zu, die Änderungen muss deine Schwägerin positiv verpacken, damit kein Druck auf das Kind entsteht.
    • Da kann ich mich nur anschließen: super, dass du sie angesprochen hast und super, wie sie reagiert hat! :applaus:
      Deine Ideen finde ich auch gut und besonders eben den Aspekt, dem Kind dabei nicht zu vermitteln, dass es um sein Gewicht geht.
      Ich drücke euch die Daumen, dass euer Vorhaben gelingt! :daumen:
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    • Wow, super, das freut mich sehr fuer eure ganze Familie.

      Mein Sohn neigt uebrigens auch zum Schlingen. Da hilft es, wenn wir beim Essen miteinander reden. Es ist vielleicht nicht wirklich gut fuer Verdauung, aber in diesem Fall schon besser, als zu schlingen.

      Ausserdem sage ich ihm ganz ehrlich und freundlich, dass ich seine Art zu essen unappetitlich finde. Bisher wirkt das auch... weiss nicht, wie es in der Pubertaet sein wird. ;)