Abschied vom Schlankheitswahn - Der neue Mut zur Natürlichkeit

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    • Wenn ich so Sätze lese wie

      Jetzt zählt er penibel jede Kalorie, die er zu sich nimmt.

      Extremes Übergewicht ist nicht nur unästhetisch, es macht auch krank.

      Die meisten Dicken sind einfach nicht diszipliniert genug. Aber wer dick ist, der kann doch nicht glücklich sein.


      - dann bin ich froh, dass ich morgen Abend was Schönes vorhabe und auch mein Recorder kalt bleibt. :cool:
    • Ich finde vor allem den Satz zu dem Mediziner (einer dieser "Frädrichs") interessant:

      Für den Mediziner wäre ein Abschied vom Schlankheitswahn fatal, denn er sieht in seiner Praxis täglich die dramatischen gesundheitlichen Folgen des Übergewichts.
      Man stelle sich vor, ein Psychiater lehne die Heilung einer Wahnkrankheit ab... Gut, vielleicht ist das nicht genau seine Formulierung. Aber wenn ich mir auf seiner Homepage die Praxisphilosophie ansehe, wo sogar der Kaffeekonsum reglementiert werden soll, dann fällt mir als Analogie ein Sexualtherapeut ein, der die Menschen immer noch vor den schlimmen Folgen der Selbstbefriedigung warnt. :grins:

      Ich werde es mir wohl auch schenken.
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    • Mein Psychiater sagte, wenn ich mich im Dicksein zufrieden fühle,ist das dann kein Leid sondern dann sei alles in Ordnung auch aus der Sicht der Psychologie.
      Dann ist eine Abnehmtherapie total kontraproduktiv und sei krankmachend.
      Wenn dann man noch auf seine anderen medizinischen Werte achtet braucht man sich in keinstem Falle rechtfertigen und da darf in keinstem Falle kein anderer, auch kein Therapeut in mein Leben reinquatschen!

      Ich glaube, ich schau mir diese Sendung nicht an, weil ich mich dann zusehr aufregen werde.
      Ryana.
    • das is n bissl lebensframd, was der gute da verzapft:

      Meine Arbeit, meine Leistung: Ich hör künftig nach acht Stunden Arbeit auf.


      das sag mal n arbeitgeber heutzutage: sorry chef, der internetgesundheitsguru sagt, nach 8 stunden is schluß mit arbeit, also darf ich keine überstunden machen :rolleyes:

      und kaffee reglementieren geht ja ma sowas von garnicht, nach 1 woche auf dieser dosis bräucht der mir nicht nachts im dunkeln begegnen :cool:
    • Oh je, was für eine explosive Mischung von Gästen - ob da die Kommunikation nicht nur aus Angriffen besteht anstatt aus wirklicher Diskussion?

      Ich schenke es mir, ist mir eh zu spät am Abend.

      LG

      Ulrike

      (Vielleicht kommt ja eine Wiederholung, dann kann ich es mir nochmal überlegen)
    • Lunix schrieb:

      Aber wenn ich mir auf seiner Homepage die Praxisphilosophie ansehe, ...
      Ich lebe seit jeher nach den meisten dieser Grundsätze, und zwar nicht aus Selbstkontrollzwang, sondern weil ich eben einfach so bin. Okay, ich nehme das nicht päpstlicher als der Papst, d.h. wenn ich am Wochenende viel zu tun haben, weil ich z.B. Fenster putze, gibt es auch schon mal eine Erbsensuppe aus der Dose, aber das ist die ganz große Ausnahme.

      Trotzdem bin ich dick geworden.

      Ich habe mir vorgestellt, was ich solchen Argumenten entgegensetzen würde. Ich würde sagen - und davon bin ich überzeugt -, dass es kein Übergwichtigenproblem gäbe, gäbe es keinen Schlankheitswahn. Ich kann aber verstehen, dass es für jemanden, der sein Geld mit dem Schlankheitswahn verdient, fatal wäre, wenn dieser abgeschafft würde. Dennoch würde ich ihn zu einer realistischen Betrachtungsweise ermuntern. Selbst wenn der Schlankheitswahn heute abgeschafft würde, hätte er wahrscheinlich noch bis zur Rente gut zu tun, denn solch eine fatale gesellschaftliche Entwicklung lässt sich nicht von heute auf morgen zurückdrehen. Er bräuchte sich also um seine persönliche wirtschaftliche Situation nicht wirklich zu sorgen.

      Und was das Glücklichsein betrifft: Ich halte Glück zum einen für einen völlig überbewerteten Zustand. Kein Mensch empfindet durchgängig Glück. Es geht wohl mehr um die Summe der Gefühle. Und die kann auch bei einem dicken Menschen durchaus sehr positiv sein. Wenn man sich nämlich mal klar macht, was man außer dick sonst noch so alles ist ... ein interessanter Gesprächspartner, ein liebevoller Partner, erfolgreich im Beruf, ein empathischer Mensch ... und was einem noch zu alledem einfällt ... Da wird das Dicksein plötzlich ein ziemlich kleiner, vernachlässigenswerter Aspekt. Und wenn man dann in die Jahre kommt, so wie ich, dann erlaubt man dem Dicksein auch nicht mehr, das Leben so zu beeinflussen, wie zumindest ich das in jüngeren Jahren getan habe. Irgendwie relativiert sich mit steigendem Alter vieles.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Martina schrieb:

      Ich halte Glück zum einen für einen völlig überbewerteten Zustand. Kein Mensch empfindet durchgängig Glück. Es geht wohl mehr um die Summe der Gefühle. Und die kann auch bei einem dicken Menschen durchaus sehr positiv sein. Wenn man sich nämlich mal klar macht, was man außer dick sonst noch so alles ist ... ein interessanter Gesprächspartner, ein liebevoller Partner, erfolgreich im Beruf, ein empathischer Mensch ... und was einem noch zu alledem einfällt ... Da wird das Dicksein plötzlich ein ziemlich kleiner, vernachlässigenswerter Aspekt. Und wenn man dann in die Jahre kommt, so wie ich, dann erlaubt man dem Dicksein auch nicht mehr, das Leben so zu beeinflussen, wie zumindest ich das in jüngeren Jahren getan habe. Irgendwie relativiert sich mit steigendem Alter vieles.

      Kann ich jedes Wort unterschreiben und unterstreichen?
      Yup. :daumen:

      Je älter ich werde, um so durchgängiger mache ich die Erfahrung, dass meine Körperform weder mich noch andere sonderlich interessiert.
    • Martina schrieb:

      Ich lebe seit jeher nach den meisten dieser Grundsätze, und zwar nicht aus Selbstkontrollzwang, sondern weil ich eben einfach so bin. Okay, ich nehme das nicht päpstlicher als der Papst, d.h. wenn ich am Wochenende viel zu tun haben, weil ich z.B. Fenster putze, gibt es auch schon mal eine Erbsensuppe aus der Dose, aber das ist die ganz große Ausnahme.
      Die Erbsensuppe! Das wird es sein. Die macht dich dick. :D

      Umgekehrt gibt es auch Menschen, die viele oder sogar alle bekannten Dicken-Klischees erfüllen ohne dick zu werden. Wer sich auch nur ansatzsweise mit den Aussagen von z. B. Udo Pollmer oder Dr. Frank auseinander gesetzt hat, weiß wie antiquiert diese Verbots- Gebotsmethode ist.

      Du sprichst auch mir mit deinem Posting aus der Seele. Schade dass versäumt wurde jemanden einzuladen, der ein echtes Gegengewicht zu all dem Stuss ist, der mit Sicherheit dort verzapft werden wird.
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    • Lunix schrieb:

      Schade dass versäumt wurde jemanden einzuladen, der ein echtes Gegengewicht zu all dem Stuss ist, der mit Sicherheit dort verzapft werden wird.
      Es wurde nicht versäumt. Leider konnten wir allerdings die entsprechende Redakteurin nicht mehr vor der Abschlusskonferenz erreichen. Irgendwie haben wir ständig aneinander vorbei telefoniert bzw. haben sich unsere Mailboxen angeregt unterhalten.

      Sie hat aber jetzt meine vollständigen Kontaktdaten und war sehr interessiert. Da ich am Stuttgarter Flughafen wohne, bin ich ja praktisch umme Ecke und werde sicher mal wieder vom Nachtcafé hören.
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    • Wiederholungen der Sendungen:

      SWR Fernsehen:
      heute, 12.20 Uhr

      Eins Plus:
      Dienstag 21.45 Uhr
      Donnerstag 13.45 Uhr
      Freitag 10.45 Uhr
      Samstag 06.45 Uhr
      Sonntag 03.45 Uhr
      Montag 00.45 Uhr
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    • Peter Kern zu Susan Malekpur Shirazi: "Sprechen Sie über sich, aber nicht über andere Leute. Warum diese Unterstellungen?"

      Die Metamorphose von Susanne Fröhlich ist bemerkenswert. :respekt: :ironie: Und ihre Fähigkeit, sich in den Vordergrund zu spielen, auch.

      Peter Kern über Lars Sörensen: "Du hast Dein Ziel erreicht. Du hast Dein Glück gefunden, ich noch nicht, aber ich bin auch Österreicher." :bruell:

      Andreas Lebert relativiert und plädiert für die individuelle Betrachtungsweise und spricht darüber, dass auch die Angst vor Übergewicht gesundheitsschädlich ist.

      Boahhhhh, Susanne Fröhlich hat unsere Philosophie auswendig gelernt. Ich bin sprachlos ... "Es wird in allen Lebenslagen wert auf Political Correctness gelegt. Nur bei Dicken gilt das nicht."

      Peter Kern fordert die gesellschaftliche Aufarbeitung der Ursachen von Adipositas. Sehr klug!

      Thomas Kurscheid kritisiert, dass Lars Sörensen 70 kg in einem Jahr abgenommen hat. Er plädiert für eine Abnahme von 10 % des Körpergewichts pro Jahr, auch und gerade bei extrem Übergewichtigen. Das finde ich vernünftig.
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    • Martina
      Andreas Lebert relativiert und plädiert für die individuelle Betrachtungsweise und spricht darüber, dass auch die Angst vor Übergewicht gesundheitsschädlich ist.


      Die ewige Angst davor, irgend etwas Falsches zu essen, macht bestimmt krank und überschattet alles.
      Ich sehe das an einer nahestehenden Person, die sich täglich, immer und das seit Jahren, mit dem Thema beschaftigt.
      Es kann der herrlichste Tag sein, die Stimmung entspannt, man hat Zeit, befindet sich an einem wunderschönen Ort und sobald man ein Cafe oder ein Restaurant aufsucht, geht es los. Sofort ist eine richtige Verspannung zu bemerken, denn man befindet sich sozusagen in "Feindesland".
      Schade, dass etwas so schönes wie eine kleine kulinarische Pause dann den schönsten Tag verdunkelt.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]