Über Billig-Klamotten, Friseure und Dumpinglöhne ...

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    • Über Billig-Klamotten, Friseure und Dumpinglöhne ...

      Abgetrennt aus KiK
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      Kubalibre schrieb:

      Geiz ist eben nur solange geil, wie ich was dabei spare. Wenn aufgrund der Abwärtsspirale, was den Lohn in vielen Berufen angeht, irgendwann auch mein Lohn betroffen ist, dann ist es zu spät zum schreien. Wir sind auf dem Weg dorthin.

      Ich boykottiere Discounter schon lage. Wer sagt mir aber, dass in den anderen Supermärkten, in denen ich sonst dann einkaufe, die Mitarbeiter nicht genauso beschissen bezahlt und behandelt werden?


      Wie sieht es aus? Gehst du auch nicht mehr zum Friseur?

      Knalle schrieb:

      Nur bei KIK kauf ich nicht. Alleine schon weil ich mir die Qual der Verkäufer nicht mit ansehen kann. Und vor allem weil mich die Werbung aggressiv macht :-p


      Ich bin selten bei KIK, da mir dort nichts gefällt bzw. nichts paßt.
      Aber gequälte Verkäufer/innen habe ich selbst bei diesen Besuchen nicht gesehen. Auch nicht bei Lidl oder Schlecker. Höchstens unfreundliche Verkäufer/innen, aber die habe ich auch schon im Biosupermarkt und im Dritte-Welt-Laden erlebt.

      Und solange oben genannte, ihren Beruf erlernte Friseure und Friseurinnen, die innerhalb von Minuten meine nächsten Lebensmonate zerstören können, 5 Euro Stundenlohn und 23 Tage Jahresurlaub bekommen, naja.
      ]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dralle Deern () aus folgendem Grund: Herkunftsnachweis zugefügt

    • Nette schrieb:

      Wie sieht es aus? Gehst du auch nicht mehr zum Friseur?
      Da muss ich dich enttäuschen. Ich war dort nur zwei Mal in meinem Leben. Meiner Mutter ist Friseuse und daher..... :D

      Aber du hast recht und daher gehört in Deutschland endlich ein fairer und Menschenwürdiger Mindestlohn her. Der müsste mindestens bei 9,50 € liegen oder noch darüber.
    • Kubalibre schrieb:

      Da muss ich dich enttäuschen. Ich war dort nur zwei Mal in meinem Leben. Meiner Mutter ist Friseuse und daher..... :D

      Aber du hast recht und daher gehört in Deutschland endlich ein fairer und Menschenwürdiger Mindestlohn her. Der müsste mindestens bei 9,50 € liegen oder noch darüber.

      Nur höhere Löhne heißt auch, daß ich als Endverbraucher noch mehr zahle.

      Momentan zahle ich zwischen 100 und 120 Euro pro Besuch.

      Und weil es so teuer ist, gehe ich pro Jahr nur ein- bis zweimal zum Friseur.

      Wenn es dann noch teurer wird, gehe ich gar nicht mehr, befürchte ich.
      ]
    • Nette schrieb:

      Nur höhere Löhne heißt auch, daß ich als Endverbraucher noch mehr zahle.

      Momentan zahle ich zwischen 100 und 120 Euro pro Besuch.

      Und weil es so teuer ist, gehe ich pro Jahr nur ein- bis zweimal zum Friseur.

      Wenn es dann noch teurer wird, gehe ich gar nicht mehr, befürchte ich.


      100 - 120 € ? Wow!:eek:
      Darf ich fragen, was die dafür alles machen?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Kubalibre schrieb:

      Stellt sich nur die Frage, wie hoch der Lohnkostenanteil an den 100-120 Euro ist. Ich vermute einmal, das dies nicht der höchste Posten ist.



      Google mal unter
      Lohn Friseur
      und gehe dann auf
      HairWeb
      da kannst Du Dir den Tariflohn für Friseure anschauen. :eek:
      Ungefähr kann man sich dann ein Bild davon machen, wer den Löwenanteil an teuren Friseurkosten einsteckt.

      Ich gehe zu einem recht günstigen Friseur und kann deshalb ein gutes Trinkgeld geben. So haben wir beide, die Friseurin und ich, etwas davon.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      ...
      Ich gehe zu einem recht günstigen Friseur und kann deshalb ein gutes Trinkgeld geben. So haben wir beide, die Friseurin und ich, etwas davon.

      Das mag vielleicht vordergründig dein Gewissen erleichtern, aber das ist sehr "kurzfristig" gedacht. Denn vom Trinkgeld gehen keine Sozialversicherungsbeiträge ab, sodass die Friseurin dann später mit einer Mini-Rente am Existenzminimum dasteht.
      Es muss sich politisch etwas ändern. Unbedingt. Nur wie? Sicher nicht mit der FDP, der Partei der Besserverdiener. Furchtbar.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Sonnenkuss schrieb:

      Das mag vielleicht vordergründig dein Gewissen erleichtern, aber das ist sehr "kurzfristig" gedacht. Denn vom Trinkgeld gehen keine Sozialversicherungsbeiträge ab, sodass die Friseurin dann später mit einer Mini-Rente am Existenzminimum dasteht.
      .


      Da hast Du recht. Nur glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die Angestellten in einem teuren Friseursalon unbedingt mehr verdienen, sondern dass ich damit nur die jeweiligen Besitzer, die wahrscheinlich sowieso Geld genug haben, reicher mache. Insofern hat die Friseurin zwar von einem guten Trinkgeld nicht langfristig etwas, aber sie hat jetzt ein wenig mehr Geld.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Google mal unter
      Lohn Friseur
      und gehe dann auf
      HairWeb
      da kannst Du Dir den Tariflohn für Friseure anschauen. :eek:
      Ungefähr kann man sich dann ein Bild davon machen, wer den Löwenanteil an teuren Friseurkosten einsteckt.

      Ich gehe zu einem recht günstigen Friseur und kann deshalb ein gutes Trinkgeld geben. So haben wir beide, die Friseurin und ich, etwas davon.
      Toll. Da steht dann auch, dass die Ausbeuter-Löhne mit Hartz IV-Zuschüssen und Wohngeld aufgestockt werden. Die Allgemeinheit finanziert also die Konkurrenz der Billig-Ketten, damit einige eine billige Frisur bekommen, die sie später mit hohen Steuern doch teuer bezahlen. Das kann es doch nicht sein.

      Und Sonnenkuss - mit deiner Einschätzung zur FDP bin ich einer Meinung.

      Wenn ich mir aber das gepfusche unserer momentanen Regierung ansehe, frage ich mich, ob das überhaupt so lange gut geht und wir nicht irgendwann vorgezogenen Neuwahlen haben werden.
    • Itsme schrieb:

      Nur glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass die Angestellten in einem teuren Friseursalon unbedingt mehr verdienen, sondern dass ich damit nur die jeweiligen Besitzer, die wahrscheinlich sowieso Geld genug haben, reicher mache.


      Das wird von Salon zu Salon unterschiedlich sein, ich glaube aber schon, dass in der Regel ein alteingesessener Salon ihren qualifizierten Frisörinnen mehr zahlt und sie besser behandelt als die Billigst-Firsör-Ketten die für jede Frisur genormte Zeitvorgaben vorgeben und Masse statt Klasse verkaufen.
      Zumindest sagt das meine Frisörin, die in beiden Situationen schon gearbeitet hat.
      Mit schwarz/weiß Bildern vom fetten Firsörmeister Bonzen, der sich dumm und dämlich verdient wäre ich vorsichtig. Das Bild stimmt so auch eher selten. Um sämtliche Kosten - Wasser, Miete, Heizung, Versicherungen, Löhne - decken zu können, muss ein Salon schon sehr gut laufen.
    • Fräulein Wunder schrieb:

      Das wird von Salon zu Salon unterschiedlich sein, ich glaube aber schon, dass in der Regel ein alteingesessener Salon ihren qualifizierten Frisörinnen mehr zahlt und sie besser behandelt als die Billigst-Firsör-Ketten die für jede Frisur genormte Zeitvorgaben vorgeben und Masse statt Klasse verkaufen.
      Zumindest sagt das meine Frisörin, die in beiden Situationen schon gearbeitet hat.
      Mit schwarz/weiß Bildern vom fetten Firsörmeister Bonzen, der sich dumm und dämlich verdient wäre ich vorsichtig. Das Bild stimmt so auch eher selten. Um sämtliche Kosten - Wasser, Miete, Heizung, Versicherungen, Löhne - decken zu können, muss ein Salon schon sehr gut laufen.


      Ich habe weder von "Biligst-Friseurläden" gesprochen noch von "fetten Friseurmeister Bonzen".
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Nee, du sprachst davon, dass die Besitzer teurer Friseurläden genug Geld haben und du die nicht noch reicher machen willst. Das ist inhaltlich nicht allzu weit weg. Wortklauberei finde ich an dieser Stelle unnötig :rolleyes:

      Tatsache ist, dass angestellte Friseurinnen in der Regel schlecht verdienen. Daran wird ein Mindestlohn aber nicht viel ändern. Wenn plötzlich mindestens die Hälfte der Leute entlassen würde, weil die Löhne nicht mehr gezahlt werden könnten, wem würde das helfen? Außerdem darf man nicht vergessen, dass dann auch alles andere teurer werden würde...
    • Itsme schrieb:

      Ich habe weder von "Biligst-Friseurläden" gesprochen noch von "fetten Friseurmeister Bonzen".


      Ich wollte Dir damit nichts unterstellen, sondern einfach einen möglichst klaren Vergleich ziehen, der deutlich macht was ich meine.



      Noch ein Nachtrag zum "Bonzen" ... warum ein Firsörsalon teurer ist als der andere, liegt vermutlich oft auch an anderen Faktoren als dem reinen Gewinn alleine.
      Das Bild des Bilderbuchkapitalisten, der sich auf Kosten seiner Angestellten die Taschen voll Geld macht, fand ich an der Stelle einfach ein bisschen ungerecht.

      Ein Salon in der Innenstadt hat immens höhere Mietkosten als einer auf dem platten Land beispielsweise. Dass ein Salon teuerer ist kann auch heißen, dass der Besitzer mehr (oder überhaupt) Geld in seine eigene Weiterbildung und die seiner Angestellten steckt. Oder daran dass er seinen Angestellten eine volle Stelle bietet und keinen 400 Euro Minijob ...
      Manche Salons sparen beispielsweise ordentlich am Shampoo - für den Kunden ist das bei der einmaligen Haarwäsche nicht so tragisch, für die Angestellten, deren Haut durch minderwertige Produkte bei jeder Wäsche mehr als nötig strapaziert wird schon eher ... auch das können Gründe sein ... keine Ahnung was noch alles, bin kein Frisör. ;)

      Für mich ist es ein gutes Zeichen, wenn die Fluktuation der angestellten Frisöre in einem Salon nicht allzu hoch und die Stimmung gut ist.

      Bei wirklich billigen Firsören habe ich das ehrlich gesagt selten erlebt. Bei chicen Szenefrisören allerdings auch nicht. Bei der "goldenen Mitte" am ehesten.

      Ich finde schon, dass gute Arbeit auch entsprechend entlohnt gehört.
      Wer auch aus dem Grund einen billigen Salon aufsucht, um im verborgenen durch üppiges Trinkgeld Gutes zu tun, der signalisiert eben auf lange Sicht, dass "billig" besser ankommt und trägt dazu bei, dass die Preise immer weiter sinken. Wer ernsthaft glaubt, dass sich dieses Verhalten nicht langfristig negativ auf die Löhne auswirkt, den halte ich schon für sehr naiv.
    • Ich für meinen Teil finde es jedes Mal ungerecht, dass Frauen viel mehr zahlen müssen als Männer! Selbst dann, wenn exakt das Gleiche getan werden muss.
      Nach Möglichkeit suche ich mir deshalb Salons aus, die diese Ungerechtigkeit nicht unterstützen!!!

      Wie haltet ihr das? Ist es euch egal? Akzeptiert ihr die Ungerechtigkeit? Wehrt ihr euch?
    • Boewi schrieb:

      Ich für meinen Teil finde es jedes Mal ungerecht, dass Frauen viel mehr zahlen müssen als Männer!



      Empfinde ich in meinem Fall nicht als Ungerechtigkeit, weil bei mir einfach wirklich viel mehr gemacht werden muss als bei meinem Freund beispielsweise. Während er nach einer viertel Stunde fertig ist, sitze ich nicht selten über 3 Stunden bei Frisör. Natürlich schlägt sich das im Preis nieder. Wäre ja merkwürdig wenn nicht.
      Das würde ich vermutlich anders sehen, wenn ich eine ganz unkomplizierte Kurzhaarfrisur hätte und deutlich mehr zahlen müsste als er - hatte ich aber noch nie, deshalb weiß ich nicht wie groß da die Preisunterschiede sind.
    • Itsme schrieb:

      100 - 120 € ? Wow!:eek:
      Darf ich fragen, was die dafür alles machen?

      Strähnchen, waschen, schneiden, föhnen. Ich habe allerdings auch überschulterlanges Haar.

      Kubalibre schrieb:

      Stellt sich nur die Frage, wie hoch der Lohnkostenanteil an den 100-120 Euro ist. Ich vermute einmal, das dies nicht der höchste Posten ist.

      Richtig. Der liegt ca. bei 15 - 20 Euro plus Sozialabgaben.

      Itsme schrieb:

      Google mal unter
      Lohn Friseur
      und gehe dann auf
      HairWeb
      da kannst Du Dir den Tariflohn für Friseure anschauen. :eek:
      Ungefähr kann man sich dann ein Bild davon machen, wer den Löwenanteil an teuren Friseurkosten einsteckt.

      Ich gehe zu einem recht günstigen Friseur und kann deshalb ein gutes Trinkgeld geben. So haben wir beide, die Friseurin und ich, etwas davon.

      Bei einem etwas günstigeren Friseur wurde mir das letzte Mal das Haar komplett versaut. Statt Strähnen hatte ich Flecken, einen zwei Zentimeter langen Ansatz und nach der Besserung durch ne Kollegin trockenen, überstrapaziertes, brüchiges Haar.

      Fräulein Wunder schrieb:

      Das wird von Salon zu Salon unterschiedlich sein, ich glaube aber schon, dass in der Regel ein alteingesessener Salon ihren qualifizierten Frisörinnen mehr zahlt und sie besser behandelt als die Billigst-Firsör-Ketten die für jede Frisur genormte Zeitvorgaben vorgeben und Masse statt Klasse verkaufen.
      Zumindest sagt das meine Frisörin, die in beiden Situationen schon gearbeitet hat.
      Mit schwarz/weiß Bildern vom fetten Firsörmeister Bonzen, der sich dumm und dämlich verdient wäre ich vorsichtig. Das Bild stimmt so auch eher selten. Um sämtliche Kosten - Wasser, Miete, Heizung, Versicherungen, Löhne - decken zu können, muss ein Salon schon sehr gut laufen.

      Ich kenne eine Friseurin, ausgelernt, die bei einem alteingesessenen Friseur 1200 Euro brutto für eine 43 Std. Woche und 23 Tagen Jahrsurlaub bekommt.
      Die erzählte mir, daß oft bei den Billigketten mehr bezahlt wird. Oft bis zu 300 Euro brutto. Diese Ketten sind ja häufig mal in Einkauszentren, dort gibt es weniger Trinkgelder da weniger Stammkundschaft. Dafür sind die Arbeitszeiten geregelter. Allerdings gibt es wirklich Zeitvorgaben für jede Tätigkeit.
      ]
    • Nette schrieb:

      Strähnchen, waschen, schneiden, föhnen. Ich habe allerdings auch überschulterlanges Haar.



      Ich habe auch langes Haar und fand den genannten Preis nicht so shocking.
      In München habe ich auch immer an die 100 Euro gezahlt - in einem mittelpreisigen Frisörsalon bei mir um die Ecke - in etwas edleren Läden durchaus auch noch mehr.
      In Köln war ich zunächst bei einem relativ chicen Salon, der mir empfohlen wurde und zahlte knapp 80 Euro. Weil mir dort das "drumherum" aber auf die Nerven ging, wechselte ich zu einem Salon um die Ecke und stellte fest, dass das Gleiche dort um die 50 Euro kostet. Der Salon ist mit meiner Münchner Frisörin vergleichbar, ich denke aber nicht dass die Münchnerin Geld scheffelte oder die Kölnerin ihre Angestellten klein hält. Immerhin zahlte ich in München beispielsweise auch mehr als das doppelte für meine Wohnungsmiete und das bei vergleichbaren Wohnungen. Dass solche Unterschiede sich zwangsläufig auch auf andere Preise auswirken ist klar.
    • Ich lasse meine Haare nur ab und zu nachschneiden. Kein Föhnen, da meine Haare lufttrocknen, - beim Friseur unter der Haube. Ist also keine Extraarbeit für die Friseurin. Die Schneideprozedur dauert unterschiedlich, zwischen 15 und 20 Minuten.
      Keine Stylingprodukte, ich habe meine Speziellen zu Hause.
      Zum Glück haben ich endlich eine Friseurin gefunden, die mit meinen gelockten Haaren klar kommt. Ich zahle zwischen 20.- und 30.- Euro und gebe gern einen 10.-er Trinkgeld.

      Ich habe einige Friseure durchprobiert, weil die meisten nach meiner Erfahrung mit Naturlocken Probleme haben. So habe ich für die gleiche (nicht besonders gute) Arbeit zwischen 10.- und 60.- € bezahlt und bin nun bei der Friseurin (oben) hängen geblieben.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • huhu,
      mein letzter friseurbesuch ist ca 4 jahre her, ich trag kurzhaar, das geht ganz gut mit dem langhaarschneider.
      klar, find ich diese geiz ist geil mentalität bescheiden, aber mein mann und ich haben nicht wirklich die wahl, wir müssen zum discounter, zur zeit haben wir noch weniger als sonst, wegen einer rückzahlung fürs gas, normal haben wir 390 euro, jetzt haben wir 340 euro für uns beide zur verfügung, da sind miete, telefon und so schon ab, heisst, ohne die tafel kämen wir garnicht hin.
      wenn sie überall die löhne anheben würden, was ich denen auch gönnen würd, würden ja nciht nur dienstleistungen, auch lebensmittel und co teurer werden, wenn die dann nicht auch die sachen wie hartz IV oder grundsicherung anheben würden, hätten wir ein riesenproblem.
      aber wenn die löhne steigen würden und alles teurer werden würd, währ das dann nicht genauso wie davor?
    • Ich bin froh, das es nicht nur Friseure gibt, die für 100 Euro einem die Haare machen. Ich habe drei Kinder, davon zwei Mädchen, da ist man schon häufiger beim Friseur. Genauso bin ich froh, dass es Discounter gibt, sonst könnte ich meine Familie nicht so ernähren, wie ich es bisher tue. Ich brauche sehr viel Obst, Gemüse, Joghurts, Müslis für meine drei Kinder. Dann kommen die vielen Stullen und Apfelschnitze für die Besucherkinder. Ohne Lidl währe ich wirklich aufgeschmissen.
      Das Leben ist so teuer geworden, dass man schon schauen muss, wie man über die Runden kommt.

      LG
      Evi