Fragen zum Wohnrecht

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    • Fragen zum Wohnrecht

      Seit nun 1 1/2 Jahren bin ich Mieterin - das erste Mal in meinem Leben - bisher habe ich immer in Eigentum gewohnt.

      Mit dem Haus habe ich im Prinzip viel Glück gehabt. Obwohl 21 Eigentumswohnungen - ist es ruhig und wohlorganisiert. Es wird sich "gekümmert" - Zum größten Teil wohnen hier die Wohnungseigentümer in den Wohnungen - viele schon im Rentenalter. Im ganzen Wohnkomplex gibt es nur ein Kind, mittlerweile knapp 2 Jahre alt. Und dieses Kind wohnt mit seiner Mutter über mir.... hmm...

      Ich mag Kinder, ich habe selber eins groß gezogen -- ich weiß, das Kinder ihre Spielfreiheiten brauchen. Ich weiß auch, das man nicht ändern kann, wenn ein Kind jede - wirklich jede Nacht mindestens 2 Mal laut schreiend wach wird und nur schwer beruhigt werden kann von der Mutter.... (aus Erfahrung kenne ich das allerdings nicht - ausser wenn mein Kind mal krank war und Nase zuhatte o.ä.) Manchmal habe ich Mitleid mit der Mutter - manchmal bin ich aber wirklich total genervt!!!!!!!!! wenn ich wieder mal in meiner drunterliegenden Wohnung wach werde....oder mein Freund bei mir ist - und ausgerechnet in den romantischsten Momenten, mitten in der Nacht, das Geheule losgeht.....

      Ich bin auch genervt, wenn das Kind die Wohnung als Dauerlaufstrecke benutzt...ab und zu für Minuten ist das ja ok und normal aber das geht von 17.00 h bis abends um mind. 20.00 h so.... oben liegt, genau wie auch bei mir, Parkett ohne Teppiche..... ich weiß nicht, ob er von den Betten oder der Couch halbstundenweise auf den Boden springt - ich höre nur dieses Wumm--Wumm--Wumm---nervtötend lange....

      Ich habe mal irgendwo, als ich selber noch kein Mieter war gelesen, dass das zur normalen Geräuschkulisse einer Mietwohnung gehört - aber wo sind die Grenzen?? was muß man hinnehmen - ab wann kann man, ohne schlechtes Gewissen und ohne gleich als Kinderhasser abgestempelt zu werden um etwas mehr Rücksicht bitten????

      Die Mutter selber ist eine zierliche Person - genau wie ich geht sie sehr spät zu Bett. Wenn Sie durch die Wohnung läuft, hört es sich an, als ob ein Elefant herumgeht - hektisch herumgeht. Ich bemühe mich selber, vor allem nachts, vorsichtig aufzutreten - weil ich weiß, wie laut ein Parkettboden für den darunterlebenden sein kann.

      Boah ich bin momentan sowas von genervt -
    • So sehr ich verstehen kann, dass Du genervt bist, glaube ich doch, das man rechtlich nichts machen kann. Was ich tun würde, ist, dass ich mit der Mutter ehrlich sprechen würde. Sie wird zwar die Störungen durch das Geschrei des Kindes in der Nacht nicht abstellen können, aber sie könnte zumindest am Tag ein wenig darauf achten, dass sich ihr Kind nicht gerade dauerhüpfend Durch die Wohnung bewegt und sie könnte sich und ihrem Kind weiche Hausschuhe anziehen. Das tat meine Tochter, als sich die wirklich netten Nachbarn unter ihr, meldeten und meinten, dass sie unten jeden Schritt hören können. Nachdem sie sich weiche Hausschuhe gekauft hat, war das zumindest vorbei. Das wäre ja auch schon eine kleine Erleichterung für Dich.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • ja darüber hab ich auch schon nachgedacht - allerdings habe ich diese Person im Umgang mit anderen Leuten schon als eine sehr streitsüchtige "Zicke" erlebt und habe mich bisher davor gedrückt überhaupt was zu sagen. Der Junge ist eigentlich ein richtig niedlicher kleiner Kerl.....

      na ich werde mal sehen....
    • Ein freundliches Gespräch mit der Mutter suchen wird die einzige Möglichkeit sein. Wenn sie allerdings mauert, hast du Null Chancen.
      Aktuell wird ja ein regelrechter Familienkult betrieben - ich habe nichts gegen Familien oder Kinder, aber manche Eltern meinen, mit Kind brauchten sie auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen.
      Das Einzige was notfalls unterbunden werden kann, ist laute Musik oder Rumhopsen in den Ruhezeiten (Mittags und nachts), aber das ist wohl nicht der Fall.
      Ich würde eher ganz allgemein auf die Hellhörigkeit der Wohnungen ansprechen und fragen, ob wenigstens auf harte Schuhe verzichtet werden kann oder Teppiche möglich wären, aber da bist du auf den Goodwill der Mutter angewiesen.
      In dem Plattenbau, wo ich aufgewachsen bin, haben die Kiddies in den Wohnungen sogar Fußball gespielt und Rollschuh gelaufen...
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Eine Rechtsberatung im Einzelfall wäre im Rahmen dieses Forums unzulässig.

      Ganz allgemein lässt sich jedoch sagen, dass die Mieter einer derart hellhörigen Wohnung sich auch an den Vermieter wenden können, falls die Lärmbelästigung über das normale Maß hinaus geht. Falls die Schallisolierung nicht ordnungsgemäß sein sollte, wäre unter Umständen sogar eine spürbare Mietminderung möglich.

      Die Bitte um Rücksicht ist etwas anderes und jederzeit möglich. Hast du mit der Mutter schon mal gesprochen?
    • ne -wie ich oben schon erwähnte, habe ich mich bisher davor gedrückt - und das, obwohl sie gleich in den ersten Wochen meines Einzugs, nachts angefangen hat - Möbel zu rücken oder was auch immer - nachts 0.00 h und später.

      Ich werde wohl nicht drumherum kommen - bisher habe ich immer gehofft - es wird besser - aber der Junge wird älter und es wird natürlich nicht besser....

      übrigens wohnt sie in ihrer eigenen Eigentumswohnung - ich habe sie nur gemietet. Meine Vermieterin ist sehr nett - wohnt in Frankreich und kann eh nichts machen.

      Sowas blödes menno - das ganze Haus ist recht ruhig - und ausgerechnet ich habe die dort oben....

      Meine nächste Wohnung wünsche ich mir on Top - ganz oben!!! Blöd nur, wenn dann der Fahrstuhl ausfällt....
    • silentsound schrieb:

      ja darüber hab ich auch schon nachgedacht - allerdings habe ich diese Person im Umgang mit anderen Leuten schon als eine sehr streitsüchtige "Zicke" erlebt und habe mich bisher davor gedrückt überhaupt was zu sagen.

      na ich werde mal sehen....



      Im direkten Gespräch fühlen sich manche Menschen sofort angegriffen. Vielleicht haben sie diesbezügliche Erfahrungen gemacht, die dazu führten. Wenn Du da Bedenken hast, was ich verstehen kann, wenn Du sie wie oben erwähnt erlebt hast, dann schreibe ihr doch einen netten Brief.
      Ohne Vorwürfe, einfach Deine Situation schildernd, mit der Bitte darum, Dir so weit es möglich ist, - z.B. mit weichen Hausschuhen, entgegen zu kommen. Bei einem Brief muss sie nicht sofort in Opposition gehen, da ja der "Gegner" nicht direkt vor ihr steht, sondern kann die Worte erst mal in Ruhe in sich aufnehmen.

      Vielleicht wäre das eine Möglichkeit?
      Ich drücke Dir die Daumen, das sich für Dich positiv etwas tut.:daumen: :)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Sophie schrieb:

      Ein freundliches Gespräch mit der Mutter suchen wird die einzige Möglichkeit sein. Wenn sie allerdings mauert, hast du Null Chancen.


      Meine Güte das Kind ist zwei Jahre alt... Ich habe vier Kinder großgezogen - meine Jungs (Zwillinge) waren sehr lebhaft, haben viel geschrien und getobt. Ich habe damals auch in einer Mietwohnung gewohnt und hatte Streß mit einer Nachbarin über uns...Ich kann mich noch gut erinnern wie der Versuch ja leise zu sein die Kinder und mich psychisch gestresst hat.

      Heute würde mir das nicht mehr passieren. Kleine Kinder sind keine Maschinen die man bei Bedarf leise- oder abstellen kann. Natürlich kann und sollte man - je nach Alter - erzieherisch einwirken. Aber in diesem Alter stößt man da sicher schnell an Grenzen...

      Da würde ich in jedem Fall das Bedürfnis des Kindes nach Spiel, Bewegung und Trost höher stellen, als das Ruhebedürfnis der Nachbarn.

      Hummelchen
    • @ Hummelchen .... ganz ehrlich? Ich bin froh, dass ich nicht zu Deinen Nachbarn vor allem ein Stockwerk tiefer, gehört habe - sorry.

      gerade weil ich ja weiß, dass man Kinder "nicht abstellen" kann - habe ich bisher nichts gesagt - halte mich zurück und versuche eher Mitleid mit der Mutter nachts zu entwickeln.....

      aber glaub mir - wenn Du auf der anderen Seite stehen würdest - würdest Du ähnlich genervt und gestresst reagieren. Ich schließe mich eher der Aussage von Sophie an.... wobei das was ich über mir habe - sicherlich dann wohl noch vergleichbar harmlos ist -

      Ich habe auch schon oft und oft gedacht, wie Dankbar ich sein kann, dass ich mein Kind im Eigentum habe groß werden lassen können - wenn sie mit dem Bobbycar im Haus herumgefahren ist - oder den Flur als Marathonstrecke genutzt hat - wurden nur wir als Eltern damit konfrontiert und fanden es echt toll - was das Kind doch schon alles konnte :hopps:
      gestört fühlen konnten sich vielleicht nur die Mäuse im Keller - wenn denn da welche waren.

      Dennoch meine ich, dass man die Pflicht hat, in einem Vielparteienwohnhaus eine gewisse Rücksicht an den Tag zu legen - vielleicht mache ich es demnächst mal ganz anders und biete ihr an, mit den Kleinen abends für ne dreiviertel Stunde auf den Spielplatz zu gehen - damit er ein wenig ausgetobt ist, wenn der Abend beginnt. :holy:
    • Hummelchen schrieb:



      Da würde ich in jedem Fall das Bedürfnis des Kindes nach Spiel, Bewegung und Trost höher stellen, als das Ruhebedürfnis der Nachbarn.


      Das sagt sich so einfach. Ist es aber nicht. Wenn ich in meine Wohnung komme, möchte ich auch Ruhe haben, möchte ich am liebsten von den NAchbarn so viel hören wie die von mir, nämlich nix.

      Wir hatten eine Weile Jugendliche im Nachbarhaus, die ihr und unser HAus dauerbeschallt haben. Das war die Hölle. Ich hatte am Abend keine Lust mehr heimzugehen, immer in der Angst, gleich gehts wieder los. Zum Glück hat der Vermieter nach Dauerbeschwerden aller Nachbarn ihnen sehr bald gekündigt.

      Ich finde Rücksichtnahme auf NAchbarn nicht unzumutbar.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • silentsound schrieb:


      Ich habe auch schon oft und oft gedacht, wie Dankbar ich sein kann, dass ich mein Kind im Eigentum habe groß werden lassen können - wenn sie mit dem Bobbycar im Haus herumgefahren ist - oder den Flur als Marathonstrecke genutzt hat - wurden nur wir als Eltern damit konfrontiert und fanden es echt toll - was das Kind doch schon alles konnte :hopps:


      Genauso ist es im Moment bei uns... und das ist wirklich Gold wert. Die Kinder können ihr Instrument spielen wann sie wollen und sooft sie wollen und mein Mittlerer kann mit dem Fußball durch die Wohnung toben und als Elternteil ist man einfach nur froh, dass das keine Nachbarn aushalten müssen ;)

      LG
      LOF
    • pamina schrieb:

      D
      Wir hatten eine Weile Jugendliche im Nachbarhaus, die ihr und unser HAus dauerbeschallt haben. Das war die Hölle. Ich hatte am Abend keine Lust mehr heimzugehen, immer in der Angst, gleich gehts wieder los. Zum Glück hat der Vermieter nach Dauerbeschwerden aller Nachbarn ihnen sehr bald gekündigt.

      Ich finde Rücksichtnahme auf NAchbarn nicht unzumutbar.


      Das habe ich auch nicht gesagt - wir reden aber hier nicht von Jugendlichen, sondern von einem zweijährigen Kleinkind. Da wird es sich fast nicht vermeiden lassen, dass Nachbarn gestört werden...

      Natürlich sollte man trotzdem mit der Mutter reden und vielleicht lässt sich an der Situation noch etwas verbessern...

      Trotzdem bleibe ich dabei, dass Kinder zum Leben dazu gehören und eben auch mal Krach machen...
    • Hummelchen schrieb:

      Trotzdem bleibe ich dabei, dass Kinder zum Leben dazu gehören und eben auch mal Krach machen...


      Vollkommen richtig, aber doch nicht so, das man sich dauernd gestört fühlt. Ich meine, Menschen, die irgendwann ohne Kinder leben haben ja auch Rechte, und sei es das Recht auf eine ruhige Wohnung.

      In meinem Haus wohnen auch Kinder im Alter vom 18 Monaten bis 10 Jahren. Die hört man lautstark auf dem Spielplatz, aber in der Wohnung außer fröhlichem LAchen eigentlch weniger. Ich hatte ja auch mal kleine Kinder, die haben auch gespielt und waren fröhlich, aber an beschwerende NAchbarn kann ich mich nicht erinnern, weil sie natürlich nicht immer in jeder Lautstärke machen durften was immer ihnen grad einfiel.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • pamina schrieb:

      weil sie natürlich nicht immer in jeder Lautstärke machen durften was immer ihnen grad einfiel.


      Ich glaube wir reden aneinander vorbei...

      Was soll denn die Nachbarin machen wenn das Kind nachts wach wird und weint - knebeln und fesseln?

      Ich denke auch, dass gegenseitige Rücksichtsnahme sein sollte - aber es ist schon ein Unterschied ob ältere Kinder vermeidbaren Krach machen oder ob ein zweijähriger durch eine offenbar hellhörige, schlecht isolierte Wohnung läuft, spielt oder nachts wach wird.
    • Also wir sind ca. 4mal umgezogen wegen Lärm durch die Nachbarn und nicht nur durch Kinder. Ich kann die Qual nur zu gut nachempfinden.

      Dieses Ausgeliefertsein - wann fängt es wieder an, wird es heute ruhig oder laut - das geht echt an die Substanz.
      Ich habe festgestellt dass es einen enormen Unterschied macht, ob man den Geräuschverursacher mag oder nicht. Hört sich komisch an, hat aber echt einen Effekt. Meeresrauschen kann so laut sein wie ein Lastwagen aber hat einen ganz andere Qualiät auf das Empfinden.

      Wir hatten Kinder über uns das hörte sich an als ob die Kegeln aber ich mochte die Familie und habe mir dann die spielenden Kinder vorgestellt. Dann konnte ich besser damit umgehen. Ich kann auch nur dazu raten ein gutes Verhältnis mit den Nachbarnn aufzubauen - oder umziehen. Aber man weiss ja nie welche Nachbarn man dann bekommt.
    • Abgesehen davon, dass das silentsound nervend ist, ist es nicht normal, wenn ein Kind jede Nacht zwei mal laut schreiend aufwacht. Das ist ja weder für das Kind, noch für die Mutter, geschweige denn für die Nachbarn angenehm. Da würde ich als Mutter sowieso etwas unternehmen, denn so etwas passiert doch nicht einfach so?

      Und ehrlich, wenn ich meinem Kind den Freiraum lassen möchte, dass es stundenlang durch die Wohnung rennt, dann muss ich halt Teppiche auslegen, oder es zunächst zumindest mit weichen Hausschuhen versuchen. Irgendein Mittelweg muss da schon gefunden werden, denn ein Kind soll ein Kind bleiben dürfen, aber die Nachbar darunter haben auch ein Recht auf eine gewisse Wohnqualität. Auch ohne eine entsprechende Rechtsprechung gehört Rücksichtnahme doch zu einem guten nachbarschaftlichen Einvernehmen.

      @ silentsound
      Hast Du meinen Vorschlag etwas weiter oben gelesen? Wäre das eine Möglichkeit für Dich?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hummelchen schrieb:

      I
      Was soll denn die Nachbarin machen wenn das Kind nachts wach wird und weint - knebeln und fesseln?.


      Natürlich nicht, aber es mit ins eigene Bett nehem, trösten und beruhigen, vor allem aber darüber nachdenken, wo die Ursache liegt. Normal ist es doch nicht, wenn ein kleines Kind jede NAcht dermaßen aus dem Schlaf kommt und nur sehr schwer zuberuhigen ist.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • Ist die Wohnung sehr hellhörig? Denn normal ist es nicht, dass man das Weinen eines Kindes so laut hört.
      Ich habe selber drei Kinder und bei uns ist es nie leise. Ich habe das Glück im eigenen Haus zu wohnen, in einer Mietswohnug wäre das sehr anstrengend. Kinder wird man immer hören, sie laufen nicht eine Treppe, sie hüpfen, sie schließen keine Türe, nein, diese werden zugeschmissen. Dann müssen irgendwelche Fahrzeuge ständig durch die Wohnung bewegt werden die Quitschen oder Krach machen. Ich verstehe manchmal Leute, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden. Allerdings gehört diese Art von Lärm zum Leben. Mein Nachbar wollte unseren Kindern das Bobycarfahren von 13 bis 15 Uhr in unserem Garten verbieten. Auf dem Ordnungsamt habe ich erfahren, dass das ganz normaler Krach ist, den Kinder machen und erlaubt ist. Wenn ihn das stört, muss er halt ins Haus gehen. In deiner Lage würde ich das Gespräch mit der Nachbarin suchen. Das Weinen würde ich nicht ansprechen, das wird die Mutter selber stören und sie kann auch nichts anderes tun, als das Kind zu trösten. Aber das Hüpfen würde ich ansprechen und das Bobbycar. Vielleicht findet ihr ein Mittelweg, dass du mehr Ruhe hast und das Kind sich aber entfalten kann.
      Beim nächsten Umzug würde ich vielleicht unter das Dach ziehen, das hast du niemanden über dir als die Vögel.

      LG
      Evi
    • @ Evi: ----wenn ich irgendwann mal umziehe - dann habe ich mir schon vorgenommen (s.o.) eine Oberste Wohnung zu nehmen - hab dann sowieso einen viel schöneren Blick smile...

      @ Itsme: nein habe noch nichts unternommen. Wie schon seit fast 1 einhalb Jahren, drücke ich mich davor und hoffe ständig auf Besserung des Problems...

      Ich muß dazu sagen, dass ich meine Arbeit häufig im Homeoffice erledige - somit also sowieso die Wohnung stärker nutze.

      Wer oben gelesen hat - versuche ich ja auch Mitleid mit der Mutter nachts zu entwickeln. Ich kenne von meinem Kind solche Nächte nur, wenn sie stark verschnupft oder fiebrig war. Aber jedes Kind ist anders. Dieser Junge wird wirklich jede Nacht wach - zwei Mal meist. Irgendwann um 0.30 h und dann oft noch mal gegen 4....

      Lach...wenn die Frau wüßte, wie ihr Lebensrythmus im Internet verbreitet wird....

      Das Haus ist von einem Architekten nach Bauhaus 1961 erbaut worden. Wiederaufbauprogramm Berlin. Es hat sogar einen Architekturpreis gewonnen - sicherlich hat aber niemand der Kommission hier gewohnt - es ist baulich einfach sehr hellhörig - dadurch das wir alle Parkett haben, wahrscheinlich noch mehr.

      Dennoch hänge ich schon sehr an dieser Wohnung (nur Altbauwohnung, oberstes Stockwerk wäre schöner smile)
      Die Wohnung liegt unglaublich gut am Kudamm, ein paar Meter in eine relativ ruhige Seitenstr. Der Zuschnitt ist super, ich habe einen Parkplatz hinterm Haus freu - der ist gold wert hier.

      Hm - also wenn ich mich jetzt mehrere Tage hintereinander erheblich gestresst fühle, werde ich mit einer Kleinigkeit fürs Kind, der Mutter mal einen netten Besuch abstatten...."so zum reden und so" ....

      PS ich höre übrigens nur die obere Wohnung. Die Wohnung unter mir ist nur 2 mal im Jahr für 2 Wochen bewohnt. Das Haus ist so gebaut, dass man viele "eigene" Wände hat.

      Vielen Dank für Eure Antworten - manchmal hilft schon etwas Frustabbau in dieser Form....