Mein ganz persönlicher Mauerfalltag

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    • Mein ganz persönlicher Mauerfalltag

      Heute hatte ich meinen ganz persönlichen Mauerfalltag. Gestern (8.11.) noch war ich am Brandenburger Tor und habe mir die Dominosteine angeschaut, schon da waren tausende Menschen unterwegs - es war ein Stimmengewirr aller europäischen Sprachen zu hören. Vorwiegend Französisch, italienisch, englisch aber auch spanisch - es war eine tolle Atmosphäre - schon gestern. Heute wären mir viel zu viel Menschenmassen unterwegs gewesen - so habe ich den Abend vor dem Fernseher verbracht, aber nicht alleine.

      Als Gast hatte ich eine Lehrerin meines Alters, im Osten aufgewachsen und studiert, gebürtig aus Pankow, die ich kurz vorher über eine Internetplattform kennengelernt habe. Eigentlich wollten wir uns heute in einem Restaurant persönlich kennenlernen, ohne bei der Verabredung daran zu denken, dass ja der 9. November sein würde. Kurzentschlossen habe ich die mir vollkommen fremde Frau zu mir nach Hause zum Abendessen und Mauerfall im TV anschauen eingeladen - und sie hat erfreut für heute zugesagt - mit der SMS "Ossi fährt zum Ku´damm" (meine Wohnung liegt ja direkt am Ku´damm, wenn auch in einer Seitenstraße) Später sagte sie mir, dass es für sie eine ganz besondere Autofahrt durch Berlin war - von Lichtenberg über den Potsdamer Platz zu mir. Die ganze Fahrt war für sie sehr emotional. Immerhin benötigte sie für diese Fahrt fast eine Stunde - aufgrund des Verkehrs und vieler Straßensperrungen heute. Viel Zeit zum Nachdenken, was alles in den 20 Jahren passiert ist.

      Es war ein toller Abend. Wir konnten neben dem Fernsehprogramm unheimlich viel austauschen - sie hat mir erzählt, wie sie damals die Tage und Monate nach der Maueröffnung empfunden hat, ich habe meine Sicht erzählt, wobei all das damals mehr an mir vorbeigegangen ist. Im Sauerland waren keine großen Berührungspunkte mit "Ossis" und der "DDR". Alles spielte sich sehr weit weg ab. Erst heute beschäftige ich mich mit diesem Thema ausführlich. Finde es toll, dass ich hier sozusagen an der Quelle lebe - finde es unheimlich bereichernd Menschen kennenzulernen, die ganz anders aufgewachsen sind. Jeder kann von seinen Erfahrungen erzählen - und auch wenn die Lebensläufe komplett anderes verlaufen sind, ist es heute eine große Bereicherung miteinander reden zu können. Meine beste Freundin in Berlin ist auch im Osten aufgewachsen - und j a Ossis sind anders - sie denken in vielem ganz anders - und sie wissen das und es ist gut so. Genauso wie es gut ist, dass wir anders denken - im Endeffekt aber ist dieses Anderssein wirklich sehr bereichernd - wenn man das Anderssein akzeptiert und zuläßt.

      Ein gelungener Abend "Ossi trifft Wessi".

      Leider kann ich hier keine Bilder hochladen - werde aber zwei vom Brandenburger Tor ans Forum schicken, vielleicht werden sie an dieses Posting angehängt - wäre glaub ich ganz passend.


      [IMG:http://i73.photobucket.com/albums/i227/wls03/DDF/Mauerfall2009025-1.jpg]

      [IMG:http://i73.photobucket.com/albums/i227/wls03/DDF/Mauerfall2009020-1.jpg]

      [IMG:http://i73.photobucket.com/albums/i227/wls03/DDF/Mauerfall2009021-1.jpg]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dralle Deern () aus folgendem Grund: Fotos eingefügt

    • Ich habe mir am Sonntag ebenfalls die Dominosteine angesehen. Wären da nicht gefühlte 1 Mio andere Menschen gewesen, hätten wir uns fast getroffen :hopps:


      Ich finde, gerade in Berlin sind die Emotionen, die dieses Ereignis vor 20 Jahren hervor gebracht hat, noch einmal so richtig hochgekocht! Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass in etlichen Teilen des Landes die Leute eher genervt von der täglichen Berichterstattung waren und nicht verstehen warum „so ein Gedöhns“ darum gemacht wird.

      Ich kann sagen, ich war dabei und ich bereue nichts! Dieser 9. November wird mir rückblickend immer ein besonderer Tag sein (auch wenn ich ihn vor 20 Jahren verschlafen habe :biggaehn:).


      Liebe Grüße
    • Teebeutelin, ich habe mir die Vorbereitungen am Brandenburger Tor einen Tag vorher angeschaut - am 9. saß ich mit meinem Gast vor dem TV. Ich fühle mich in so großen Menschenmengen überhaupt nicht wohl - und wollte mir das ersparen. Auch war das Wetter Sonntagnachmittag bis Abend viel schöööner.

      Gut aber, dass die breite Masse anders denkt und solche Tage erst wirklich zu einem Großevent werden läßt. Immer wieder erstaunt, wieviel Menschen an solchen Feiertagen bzw. Events in Berlin mobilisiert werden können.

      Ich kann verstehen, dass die meisten Menschen in Deutschland (vor allem ehemals West-Deutschland) diesen Tag an sich vorübergehen lassen. Mein Interesse ist ja auch erst hier in Berlin aufgelebt, s.o.
    • Ich war mit meinem Feund beim Mauer-Mob an der Spree in Friedrichshain.
      Wir wohnen da und ich fand es einen schönen Gedanken, dass die Mauerstrecke im Gedenken an die Öffnung vor 20 Jahren nochmal von Menschen nachgebildet wird. Leider waren es insgesamt nur recht wenige Leute, die mitgemacht haben und so funktionierte die Idee nur begrenzt.
      Vermutlich war auch die 'Konkurrenz' der großen Mauer-Feiern einfach zu groß.
      Trotzdem sind das auch für mich emotionale Tage und ich bin sehr froh, dass die DDR Geschichte ist! :)
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • silentsound schrieb:

      und j a Ossis sind anders - sie denken in vielem ganz anders - und sie wissen das und es ist gut so. Genauso wie es gut ist, dass wir anders denken - im Endeffekt aber ist dieses Anderssein wirklich sehr bereichernd - wenn man das Anderssein akzeptiert und zuläßt.

      Das sehe ich ganz genauso wie du.
    • Bist Du eigentlich nur zum stänkern hier? Jedes Ding hat zwei Seiten, vermutlich haben "Ossis" mir Dir auch keine guten Erfahrungen gemacht. :rolleyes:
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • angelika schrieb:

      Am besten die bauen die Mauer wieder auf!!!!!!
      Habe keine guten Erfahrungen mit Ossis gemacht.


      Ach da bist du ja wieder. Wenn ich mich recht entsinne, war dein Einstieg hier der, dass du gern zu Stammtischen wolltest, dich mit Leuten zu treffen, soziale Bindungen aufzubauen?

      Denn dem obigen Kommentar (und auch vorherigen) nach zu urteilen, hast du damit in der Vergangenheit arge Schwierigkeiten gehabt.

      Allerdings wird sich das nicht bessern, wenn du jemandem sagst, er und seine gesamte Mitbevoelkerung seien besser in einem kommunistischen Kontrollstaat hinter Beton und Stacheldraht aufgehoben, weil dir mal einer auf den Fuss getreten ist.

      Das wuerde dich naemlich zu einer schlechten Erfahrung fuer andere machen.


      (menno, ich hatte mir doch vorgenommen, die Trolle nicht zu fuettern!)
    • Melosine schrieb:

      Wenn ich mich recht entsinne, war dein Einstieg hier der, dass du gern zu Stammtischen wolltest, dich mit Leuten zu treffen, soziale Bindungen aufzubauen?
      Nun, auf einem Stammtisch konnten wir angelika schon begrüßen. Auf mich hat sie eigentlich nicht den Eindruck gemacht, dicken- oder "ossi"-feindlich eingestellt zu sein.

      So kann frau sich täuschen. :bigno:
    • angelika schrieb:

      Am besten die bauen die Mauer wieder auf!!!!!!
      Habe keine guten Erfahrungen mit Ossis gemacht.


      Maxima schrieb:

      :D Wieso? Hast du Angst vor uns? :D


      Na es ist doch immer einfacher, eigene Unzulänglichkeiten auf Andere zu schieben.

      Meine dicke Lieblings-Ossin Maxima. [IMG:http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/m050.gif]
      (Beim nächsten Treffen bring ich dann endlich mal Bohnenkaffee und Feinstrumpfhosen mit! [IMG:http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/a010.gif] )
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • angelika schrieb:

      Am besten die bauen die Mauer wieder auf!!!!!!
      Habe keine guten Erfahrungen mit Ossis gemacht.



      Oh Mann ... Dicke kriegen keinen Mann ab, Ossis gehören hinter die Mauer ... hast Du sonst noch irgendwelche Vorurteile?

      Wie einfach ist es doch Millionen von Menschen über einen Kamm zu scheren, nur weil ein Mann Dir vielleicht einen Korb gegeben oder ein Ossi Dich schräg angeguckt hat.

      Mir ist mal ein Rentner auf den Fuß getreten, deshalb finde ich die jetzt alle blöd :-p ... merkste was?
      Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat,
      der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach)
    • Melosine schrieb:

      Allerdings wird sich das nicht bessern, wenn du jemandem sagst, er und seine gesamte Mitbevoelkerung seien besser in einem kommunistischen Kontrollstaat hinter Beton und Stacheldraht aufgehoben, weil dir mal einer auf den Fuss getreten ist.

      Zu Angelikas Ehrenrettung muss ich sagen, dass sie aus meiner Region bestimmt Mitarbeiter finden würden, die mit ihr gemeinsam die Mauer wieder hochziehen würden - nach Aussage meiner einen Kundin - noch 5 Meter höher als vorher.

      Diese Menschen wird es bestimmt noch eine Weile geben, aber ich denke, es wird irgendwann aufhören - oder hoffe es zumindest.
    • Weißt Du noch, wie wir bei Euch auf der Polizeibehörde gesessen haben und Du mich ermahnt hast, ich solle nicht so viel politisieren, weil Du befüchtet hast, wir würden abgehört?

      Hast Du eigentlich jemals nach (D)einer Stasiakte recherchiert?
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    • Ja, ich kann mich noch recht gut an deine Besuche erinnern und an deine Gefühle :D

      Meine Stasiakte habe ich NOCH nicht angefordert, werde es aber auf jeden Fall nochmal machen.

      Ich weiss ganz sicher, dass ich überprüft wurde, da ich ja damals an die Trasse wollte. Die sind damals alle überprüft wurden.

      Im Zusammenhang mit dem Mauerfall denke ich auch sehr oft an deinen 2. Besuch zurück und wie aufregend die ganze Zeit damals war. Auf ein paar Dinge hätte ich auch verzichten können (Einkauf Kaufhalle :rolleyes:), aber ich denke, wir haben diese Zeit damals gut genutzt. Wie oft haben wir diskutiert und eine Weile war ja auch Funkstille. Und trotzdem haben wir diese Meinungsverschiedenheiten überwunden und sind heute noch befreundet. Das finde ich schön!
    • Ja, das geht mir genauso. Ich denke, wir zwei haben unseren ganz eigenen, persönlichen Wiedervereinigungsprozess durchgefochten. Und ich glaube, dass das auch der Grund ist, weshalb wir das alles nicht so ernst nehmen und heute ganz gelassen damit umgehen können.

      Und wenn man dann noch an die Geschichte denkt, die uns zueinander geführt hat, dann ist das schon etwas sehr Besonderes.
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    • Hallo Martina

      Ich zitiere mal aus Deinem alten Posting: Heute sind wir gute Freundinnen und ziehen unser Ossie-/Wessiedasein vorwiegend durch den Kakao. Wir haben diese ganze Ost-/Westproblematik, wie ich finde, optimal in unsere Freundschaft integriert und nehmen uns, was dieses Thema angeht, vorwiegend nicht ernst. Ich glaube, mancher könnte sich mal eine Scheibe von uns abschneiden.

      Genau das meinte ich auch z.B. --- Genauso gehen meine Freundin und ich mit unserer Herkunft um - und auch meine neue Bekannte - aus der sicher eine Freundschaft wird - wie es aussieht - sieht ihre und meine Vergangenheit nicht verbissen - man kann einfach über manches Anderssein lachen oder vielleicht manchmal staunen.

      Die beiden Begriffe Ossi und Wessi empfinde ich nicht als Schimpfworte, solange sie von Menschen genutzt werden, die es gut miteinander meinen - in dem Moment aber, wenn sie beleidigen sollen - egal wieherum nun - ist es für mich vollkommen inakzeptabel.

      Ich bin wirklich froh, durch meinen Wohnortswechsel auch endlich Gelegenheit zu bekommen, Freunde aus ganz Deutschland zu finden. Ich empfinde es als eine totale Bereicherung.

      Sturköpfe und Ewig Gestrige gibt es in allen Bundesländern!
    • Ich wollte noch schreiben, wie es bei mir mit dem Mauerfall vor 20 Jahren war.

      Ich war immer davon überzeugt, dass ich die Wiedervereinigung erleben würde. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit meiner Mutter im Sommer 1989, als die Sache langsam anfing sich zuzuspitzen. Wir haben darüber diskutiert, wo das enden wird. Und ich war sicher, dass die Wiedervereinigung kurz bevorstand.

      Den Mauerfall als solchen habe ich verpennt. Ich habe abends keine Nachrichten gesehen und war recht früh im Bett.

      Als ich am nächsten Morgen aufstand, schaltete ich wie immer den Fernseher ein, um das Morgenmagazin im Hintergrund zu verfolgen. Da sah ich die Leute auf der Mauer tanzen und war platt. Mir rollten auch die Tränen. Ich rief einen Freund in Amerika an, der - aufgrund der Zeitverschiebung - längst davon wusste, da er in den ganz normalen Abendnachrichten davon gehört hatte.

      Leider habe ich in den Wochen danach eine schlimme Geschichte erlebt. Ich hatte für ein Wochenende ein Gästezimmer bei der Feuerwehr angemeldet (das sollte man so machen). Und die Stadt setzte mir eine Frau in die Wohnung, die über Prag geflüchtet war und die dann noch mit meiner Hilfe ihren Typen aus einem Flüchtlingslager in Hessen holte. Und da saßen die zwei dann und rauchten und gingen nicht mehr. Und die Stadt stellte sich auf den Standpunkt, die sind doch gut unter. Mithilfe meines damaligen Chefs konnte ich ihnen dann Wohnung und Job vermitteln. Bei Freunden schnorrte ich eine komplette Wohnungseinrichtung zusammen ... nichts Dolles, aber immerhin war alles da für den Anfang. Zum Dank benahmen sie sich dort so daneben, dass sie Job und Wohnung verloren. Mit mir wollten sie nichts mehr zu tun haben, als ich ihnen eine Bürgschaft für einen Kredit verweigerte.

      Da ich aber fest davon überzeugt bin, dass es überall solche und solche gibt, möchte ich die Mauer trotzdem nicht wiederhaben. ;)
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    • silentsound schrieb:

      Die beiden Begriffe Ossi und Wessi empfinde ich nicht als Schimpfworte, solange sie von Menschen genutzt werden, die es gut miteinander meinen
      Ina nennt meinen Mann nur "Ossihasser" und ich ihren "Wessihasser". Das nennt man ausgleichende Gerechtigkeit. :D
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    • Martina schrieb:

      Leider habe ich in den Wochen danach eine schlimme Geschichte erlebt. Ich hatte für ein Wochenende ein Gästezimmer bei der Feuerwehr angemeldet (das sollte man so machen). Und die Stadt setzte mir eine Frau in die Wohnung, die über Prag geflüchtet war und die dann noch mit meiner Hilfe ihren Typen aus einem Flüchtlingslager in Hessen holte. Und da saßen die zwei dann und rauchten und gingen nicht mehr. Und die Stadt stellte sich auf den Standpunkt, die sind doch gut unter. Mithilfe meines damaligen Chefs konnte ich ihnen dann Wohnung und Job vermitteln. Bei Freunden schnorrte ich eine komplette Wohnungseinrichtung zusammen ... nichts Dolles, aber immerhin war alles da für den Anfang. Zum Dank benahmen sie sich dort so daneben, dass sie Job und Wohnung verloren. Mit mir wollten sie nichts mehr zu tun haben, als ich ihnen eine Bürgschaft für einen Kredit verweigerte.

      Da ich aber fest davon überzeugt bin, dass es überall solche und solche gibt, möchte ich die Mauer trotzdem nicht wiederhaben. ;)
      Genau so ist es auch.

      Der "Hass" mancher Ossis kommt ja auch nicht von ungefähr. Gleich nach der Wende sind teilweise Wessis zu uns gekommen, die wohl auch keiner mehr haben wollte. Die haben hier Sachen abgezogen, da glaubt man kaum. Allein Versicherungsverkäufer :mad: und dann die tollen Schneeballsysteme, mit denen wir halt überhaupt keine Erfahrung hatten.

      Weisst du noch, dass ich dich damals auch wegen irgend so einen Mist angerufen habe, weil es ja soooooooooo toll klang und mehrere meiner Bekannten dort schon mitmachten?!

      Es gibt in jeden Land tolle und auch schlechte Menschen und die anderen Länder kann man ja auch nicht ummauern.