Meine Genehmigung ist durch ....

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    • Meine Genehmigung ist durch ....

      ....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen :hopps::hopps::hopps: ...
      Nebenbei baue ich gerade eine SHG auf und arbeite an einem Netzwerk bezügl Adipositas und deren Behandlung mit den hier ansässigen Ärzten und der KK .

      Und jaaaaa für mich ist diese OP der richtige Weg !
    • Mal davon abgesehen, dass diese OP für mich niemals in Frage käme - respektiere ich natürlich die Entscheidung anderer Menschen dafür.

      Was mich allerdings stutzig macht sind deine Euphorie (hüpfenden Smileys) und deine Sorglosigkeit - diese Operation ist ein ernstzunehmender, gefährlicher und nicht reversibler Eingriff der dauerhafte Folgen nach sichzieht.

      Du kommst so rüber, als ob die gute Fee Dir einen Wunsch erfüllt hätte...Das empfinde ich als unangemessen und hoffe, dass du damit nicht böse auf die Nase fällst...

      LG
      Hummelchen
    • Dann freu dich, wenn du meinst, dass es für dich der richtige Weg ist.

      Aber was soll das:

      Nightfly schrieb:

      ....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen

      Klingt irgendwie wie ätschebätsch - ich mach es doch und ich gehe einfach mal davon aus, dass du aus so einem Alter raus bist.

      Geh deinen Weg und akzeptiere einfach, dass Andere einen anderen gehen.

      Ich wünsche dir wirklich, dass bei dir auf DAUER alles gut geht, denn erst ganz zum Schluss wird aufgerechnet.
    • Nightfly schrieb:

      ....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen :hopps::hopps::hopps: ...
      Nebenbei baue ich gerade eine SHG auf und arbeite an einem Netzwerk bezügl Adipositas und deren Behandlung mit den hier ansässigen Ärzten und der KK .

      Und jaaaaa für mich ist diese OP der richtige Weg !


      Auch wenn hier noch so viele dagegen wettern? Oder ist es nicht doch eher eine sehr kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema, das viele Menschen so auf die leichte Schulter nehmen?

      Ich kann Hummelchen da nur zustimmen, Dein State liest sich sehr kindlich/euphorisch, so als käme ein Wunderfee zu Dir, tippt Dir einmal auf die Schulter und erfüllt Dir einen Wunsch. So eine OP ist aber beileibe keine märchenhafte Angelegenheit.

      Aber jeder entscheidet für sich und insofern wünsche ich Dir alles Gute.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Was heißt schon wettern ... jede/r muss das für sich selbst entscheiden. Solange niemand versucht, mich dazu zu zwingen ...

      Deshalb: Alles Gute, viel (dauerhaften) Erfolg - und vor allem gute Gesundheit!!
    • 1. ja ich freue mich natürlich ,das ich die OP durch habe, sonst hätte ich ja niemals einen Antrag gestellt...

      und
      2. ich komme selber aus der Pflege und weiß durchaus ,was auf mich zukommt. Gehe absolut nicht blauäugig in die OP

      3. finde ich es auch von einigen Kindisch, sich hier über die AC negativ auszulassen,aber gleichzeitig in Adipositasforen angemeldet zu sein,die sich hauptsächlich mit der AC beschäftigen...für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.

      Aber egal...ich werde mich von negativen Beiträgen nicht von meiner Vorfreude auf die OP runterziehen lassen...
    • Nightfly schrieb:

      ...für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben.

      Dann mag dir das so scheinen. Ich finde, es braucht keinen "Mumm" zu einer solchen OP - genausowenig wie für es für irgendeine Art von Schönheits-OP "Mumm" braucht. Ich wüsste nicht, wie sich meine Lebensqualität durch einen chirurgischen Eingriff irgendwelcher Art - der ausschließlich dazu führen soll, "besser" ( = dem allgemeinen Mainstream und Modetrend angepasst) auszusehen - in irgendeiner Weise verbessern sollte. Magen weg, Darm weg, Busen hoch, Busen kleiner, Busen größer, Bauchdecke straffer, Falten weg, Lider straffer, Lippen voller, Schamlippen straffer, runder, besser, schneller, höher, weiter ...?

      Och nö.

      Meine Lebensqualität ist in jeder Beziehung bereits sehr hoch, und ich bin mehr als zufrieden.

      Ich könnte mir eine OP locker auch ohne irgendwelche Krankenkassen leisten und habe in meinem Leben bereits Zehntausende (damals noch DM) für Maßnahmen zum Abnehmen, Kliniken etc. ausgegeben. Was für ein Schwachfug. Aber hinterher ist man immer schlauer. (sic!)

      Wenigstens habe ich dabei gesundheitlich keinen Schaden genommen. Dafür bin ich sehr dankbar.

      Was mich bei Postings wie den deinen immer nachdenklich macht, sind Fragen wie: Warum bist du eigentlich hier bei uns? Was ist dein Problem? Warum kostest du deine Vorfreude nicht mit dir selbst und dir Gleichgesonnenen in aller Ruhe aus? Was willst du von uns? Willst du uns sagen, wie feige und frustriert wir sind, um dich dann besser zu fühlen? Ein bisschen "aufmischen"? Uns eine lange Nase zeigen wie einst im Kindergarten? Oder was suchst du jetzt hier genau? :confused::confused::confused:
    • Nightfly
      Aber egal...ich werde mich von negativen Beiträgen nicht von meiner Vorfreude auf die OP runterziehen lassen...


      Wenn Du hier damit rechnest, warum postest Du dann hier? Oder ist das genau der Grund? Hättest Du gern ein bisschen Aufregung hier gesät?
      Das hat dann wohl so nicht ganz geklappt.
      Wenn Du die Antworten auf Dein Posting richtig gelesen hast, dann sind da zwar Worte dazu, wie Du Deine Mitteilung herüberbringst, aber doch auch die Worte, dass dies Deine Entscheidung ist, dies respektiert wird und dass man Dir alles Gute wünscht.
      Pauschale Zustimmung hast Du doch hier sicher nicht erwartet?
      Die wirst Du in den entsprechenden Foren ohne Ende bekommen.
      Reicht die Dir nicht?

      für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.


      Ich kann hier nur für mich sprechen und Dir versichern, dass ich ganz bestimmt keine solche OP für mich wünsche. Einfach, weil ich sie nicht brauche. Ich bin mit meinem Leben einschließlich der ganz normalen Höhen und Tiefen, zufrieden. Meine ganz persönliche Einstellung hält mich davon ab, mich einem solch hohen Risiko auszusetzen, nur um mich einem Modediktat anzugleichen.

      Trotzdem, wenn Du das für Dich so entschieden hast, dann hoffe ich für Dich, dass alles gut geht. Auch auf längere Sicht hin.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hoffentlich hören die Krankenkassen bald damit auf, jedem Krethi und Plethi der ihnen was von Adipositas vorfient, diese Operation und die Nachfolge OPps zu bezahlen. Die wollen ja schließlich Gesundheitskassen heißen (unreflektierter Beitrag beendet *michselbstgeißel*).

      Und zu Nightfly: Sehr erwachsen.
      Vielleicht gelingts ja nach der OP ein paar VHS-Kurse in Bezug auf "Umgang" zu besuchen. Viel Glück und Erfolg besonders für Letzteres, da gibts nämlich nix von ratiopharm und keine OP um das zu lernen. Grüß die Ärzteschaft und schönes Leben.

      Ich finde es mutiger als Moppel durch die Welt zu rollen, als für alles eine Krücke zu brauchen.
      Kindergartenniveau beendet, ich versprech´s... *fingerkreuz*.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • aber klar, wenn man es auf normalen Weg nicht mehr schafft, dann läßt man sich operieren. Hokus Pokus, dann wird man von alleine schlank. Nein, ich wäre mir viel zu schade um mich selbst zu verstümmeln zu lassen. Und dafür auch noch die Krankenkassen zu belasten. Wie krank ist das denn?
    • Generell bin ich auch eine Gegnerin der Adipositas-Chirurgie und außerdem der Ansicht, das viele der Menschen keine OP benötigen.

      Aber wie immer im Leben gibt es auch in dem Bereich Ausnahmen. Menschen, die ein extrem hohes Gewicht haben und unter schweren Erkrankungen leiden, aber es trotzdem nicht aus eigener Kraft schaffen abzunehmen. Natürlich verursacht das Kosten, aber noch mehr Kosten verursachen die Nebenerkrankungen. Da gilt es sicherlich abzuwägen um den richtigen Weg zu finden.

      Die Brockenhexe
    • Ich wünsch Dir einfach nur viel Glück. Du wirst es brauchen.
      Zum Rest wurde schon genug gesagt.

      Aber ich hoffe, dass Du danach (und bitte ehrlich) Deine Erfahrungen hier berichtest. Wäre sicher interessant.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Brockenhexe schrieb:

      Aber wie immer im Leben gibt es auch in dem Bereich Ausnahmen. Menschen, die ein extrem hohes Gewicht haben und unter schweren Erkrankungen leiden, aber es trotzdem nicht aus eigener Kraft schaffen abzunehmen. Natürlich verursacht das Kosten, aber noch mehr Kosten verursachen die Nebenerkrankungen. Da gilt es sicherlich abzuwägen um den richtigen Weg zu finden.


      Absolut! Da sind wir uns ganz sicher einig. Wir haben/hatten ja auch hier im Forum Beispiele dafür. Allerdings sprechen die Beiträge von Nightfly eine völlig andere Sprache als diese differenzierte Äußerung von dir.
    • Nightfly schrieb:

      3. finde ich es auch von einigen Kindisch, sich hier über die AC negativ auszulassen,aber gleichzeitig in Adipositasforen angemeldet zu sein,die sich hauptsächlich mit der AC beschäftigen...
      Nun, das könnte daran liegen, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich zunächst einmal ausführlich über das informieren, worüber sie sich eine Meinung bilden. Was daran kindisch ist, würde mich wirklich mal interessieren. Ich bin den AC-Foren, in denen ich Mitglied bin, sehr dankbar. Sie haben mich jedesmal, wenn ein Arzt mich mal wieder massiv bedrängt hat, mich operieren zu lassen, gerettet. Es gibt wohl nichts, was einen besser von diesen Operationen abschrecken könnte, als diese Foren.

      Ich muss aber zu deren Ehrenrettung sagen, dass in einigen in letzter Zeit sich der Wind zu drehen beginnt. Jetzt, wo all die schlimmen Spätfolgen der Operationen offensichtlich werden, hört man doch recht deutliche kritische Stimmen, auch von Leuten, die früher die Adipositaschirurgie kompromisslos in den Himmel gehoben haben. Ich rechne das diesen Leuten hoch an. Es ist sicher nicht einfach, damit klar zu kommen, einen solch großen Fehler gemacht zu haben. Mich würde das in eine Identitätskrise stürzen.
      für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben
      Ja, ich erinnere mich. So was schrieb mal einer dieser Forenbetreiber, der allerdings dann in der Versenkung verschwand, weil er irgendwelche juristischen Probleme hatte. Damals kritisierten selbst seine Jünger ihn heftig für diese Äußerung. Ich freue mich für Dich, dass Du solch eine Heldin bist, und gratuliere Dir dazu.
      oder b. keine Zusage von der KK bekommen.
      Ich bin vor einigen Jahren von einer sehr großen in eine sehr, sehr kleine Krankenkasse gewechselt. Sie war bei mir am Ort und ich bin direkt zur Hauptstelle hingegangen, so dass sie also genau wissen, was sie sich da eingefangen haben. Diese Gelegenheit habe ich genutzt und habe meine Krankenkasse darüber aufgeklärt, was man von Adipositaschirurgie zu halten hat. Ich habe ihnen gesagt, dass ich als Krankenkasse keine Genehmigungen für so was erteilen würde, auch wegen der unabschätzbaren Folgekosten, die diese Operationen nach sich ziehen.

      Inzwischen kennt man mich dort. Schließlich gebe ich ja regelmäßig meine Sportnachweise dort ab, denn die werden großzügig unterstützt. Hin und wieder kommt es dann vor, dass ich in Gesprächen mit den Mitarbeitern der Krankenkasse zu meiner Einschätzung gewisser Fragen zur Behandlung von Adipositas gefragt werde. Du kannst versichert sein, dass ich da kein Blatt vor den Mund nehme.

      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Hallo Nightfly,
      alles Gute für deine OP.Ich hoffe,du hast dich gut über die OP und ihre Risiken,Nebenwirkungen und lebenlanger Substitution von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmittel informiert.

      Ich wurde auch operiert. Und ja, ich habe jede Menge abgenommen,aber bin ich jetzt glücklicher?Meine Gesundheit hat sich verbessert,darüber bin ich natürlich froh.Aber ehrlich gesagt,wenn ich mich jetzt nochmal entscheiden müsste,weiss ich nicht, ob ich den gleichen Weg nochmal gehen würde.
      Kennst du die Statistiken über die Mangelerscheinumgen nach einem Magenbypass?
      Here we go:
      Nach 2 Jahren haben 13 % der Patienten Eiweißmangel
      Nach 4 Jahren haben 40 % der Patienten Eisenmangel
      Nach 4 Jahren haben 33 % der Patienten Vitamin B12-Mangel *
      Nach 4 Jahren haben 48 % der Patienten Calcium/Vitamin D-Mangel **
      * Vitamin B12-Mangel
      Es dauert 3 Jahre, bis der Speicher leer ist. Um diesen dann aufzufüllen, muss bis zu 2 x wöchentlich Vitamin B12 gespritzt werden.
      Durch Vitamin B12-Mangel wird auch Eisenmangel verstärkt !!

      Ursachen:

      - Verminderte Nahrungsaufnahme
      - Ausschaltung resorptiver Areale
      - bakterielle Fehlbesiedlung (neue Erkenntnisse)

      Die Aussagen sind aus einem der AC-Foren.
      Aber da du ja vom Fach bist,weisst du das bestimmt.

      Aber dann hier zu sagen,das sie keinen Mumm zur OP oder Angst haben,die OP nicht genehmigt zu bekommen,finde ich gelinde gesagt, echt gewöhnungsbedürftig.Respektier doch einfach,die Ansichten der Mitforianer,ohne gleich wie ein Kindergartenkind beleidigt zu sein.

      Ich schreibe nicht wirklich viel hier,aber allein das Lesen verschiedener Beiträge hat mir geholfen,mein Leben so zu leben,wie ich es will.Und nur weil ich 1-3 kg zunehme(trotz OP),mein Leben trotzdem zu geniessen und kein schlechtes Gewissen zu haben.Ja,man kann auch mir Magenbypass zunehmen(5-10% der Abnahme nimmt man ungefähr nach einigen Jahren wieder zu)

      Ich drücke dir die Daumen für die OP und viel Glück.

      Lg Sabine
    • Sonnenkuss schrieb:

      Hoffentlich hören die Krankenkassen bald damit auf, jedem Krethi und Plethi der ihnen was von Adipositas vorfient, diese Operation und die Nachfolge OPps zu bezahlen.


      Ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Sicher werden auch Personen operiert, die eigentlich nicht infrage kommen, da sie an einer Essstörung leiden. Ganz zu schweigen davon, dass sich viele operieren lassen, ohne sich aller damit verbundenen Folgen (bewusstes Ausblenden?) klar zu sein. Meines Erachtens dürfte eine OP nur der letzte Ausweg sein, nicht nur angesichts der massiven körperlichen Folgen. Darüber hinaus müsste u.a. verpflichtend eine begleitende Psychotherapie (über die OP hinaus) zu absolvieren sein.

      Deine Aussage halte ich allerdings für genauso unreflektiert wie das Eingangsposting.

      Gruß
      Lucia
    • Gollum schrieb:


      Ja,man kann auch mir Magenbypass zunehmen(5-10% der Abnahme nimmt man ungefähr nach einigen Jahren wieder zu)


      Leider nicht nur das, sondern noch viel darüber hinaus, wenn die eigentliche Ursache des Übergewichts nicht angegangen wird. Das kann vieles sein, eine Essstörung, SD-Probleme, Cushing usw.

      Ich sehe schon die "Weiterentwicklung" des Magenbypass kommen in Form einer Kombination von Bypass mit Magenband am Übergang Magen zu Darm, um dem Problem einer erweiterten Passage in diesem Bereich beizukommen. Das hätte den großen "Vorteil", dass man nun neben den Nebenwirkungen des Bypass auch die des Magenbands hätte.

      Darüber hinaus ist meines Erachtens über die Langzeitfolgen von Bypass und Co. noch viel zu wenig bekannt. Die OP sollte also sehr, sehr gut überlegt sein. Ich selbst habe mich unter anderem aus eben diesen Gründen gegen eine OP entschieden. Die Vorteile wogen für mich die tatsächlichen und möglichen Nachteile inkl. dem OP-Risiko einfach bei weitem nicht auf.

      Leider scheint bei vielen OP-Willigen die Annahme vorzuherrschen, dass so eine OP sozusagen im Vorbeigehen gemacht wird und die Abnahme danach ein Selbstläufer ist. Meiner Ansicht nach eine sehr gefährliche und naive Einstellung. Wenn also in den einschlägigen Foren nun auch kritischer geschrieben wird, so ist das sehr zu begrüßen.

      Gruß
      Lucia
    • Lucia schrieb:


      Ich sehe schon die "Weiterentwicklung" des Magenbypass kommen in Form einer Kombination von Bypass mit Magenband am Übergang Magen zu Darm, um dem Problem einer erweiterten Passage in diesem Bereich beizukommen.


      Das gibt es schon,den sogenannten Fobiring.

      Ich teile deine Meinung,das viele OP-Willigen,einfach denken,nun hab ich den Bypass der macht das schon.
      Nein,so einfach ist es nicht.Ich bin jetzt 1 1/2 Jahre operiert und nun kommt die Phase,bin ich so gefestigt,dass ich das Prinzip der Ernährung begriffen habe oder nicht.Was schwer ist,denn der Kopf will manchmal nicht so, wie er soll.

      Lg Sabine
    • Nightfly schrieb:

      für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.


      In bestimmten Einzelfällen kann ich verstehen, dass die Betroffenen in der Op evtl. den einzigen Ausweg sehen - das respektiere ich.

      Du solltest auch andere Meinungen respektieren und solche Unterstellungen lassen...

      Ich finde es gehört viel mehr Mumm dazu sich selbst anzunehmen und trotz des Übergewichts ein glückliches, selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben zu führen - das tue ich - auch und gerade ohne OP!!!
    • Nightfly schrieb:

      für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben


      Stimmt ich hätte keinen Mumm für so eine Op. Schon alleine desswegen nicht weil die Abnahme viel zu schnell geht.

      Damit das ich zu dick bin kann ich inzwischen gut leben, aber damit das meine Haut schlabbert wie ein zu grosser Socken möchte ich nicht leben müssen.
    • Nightfly schrieb:

      ...für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.


      Mir wurde eine Zusage bereits in Aussicht gestellt, aber ich empfinde es als eine Entscheidung mit "mehr Mumm" in diesem Fall "Nein" zu sagen, als mich operieren zu lassen.
      Die Sumpitt
    • Nightfly schrieb:

      ....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen :hopps::hopps::hopps: ...
      Nebenbei baue ich gerade eine SHG auf und arbeite an einem Netzwerk bezügl Adipositas und deren Behandlung mit den hier ansässigen Ärzten und der KK .

      Und jaaaaa für mich ist diese OP der richtige Weg !


      Und wie geht es dir jetzt ?
    • Bei meiner Tochter im BfW (Berufsförderungswerk) ist ein junger Mann, der mit 180 kg eine solche OP hat machen lassen, 32 Jahre alt.
      Nun muss er sich umschulen lassen, weil er bei der Narkose dieser OP einen Aussetzer hatte und nun unter schweren Kreislaufstörungen leidet, so dass er seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann.
      Zudem hat er zwar 50 Kilo abgenommen, aber auch keinen Deut mehr.
      Ihm ist ständig übel und von Lebensqualität weit entfernt.
      Es war seine letzte Hoffnung.
      Er sagt: nie wieder!

      Für mich käme so ein Eingriff nicht in Frage, mir wurde schon soviel Gewalt angetan, das brauche ich nicht auch noch.
      Ich wünsche dir jedenfalls das dein Leben hinterher auch noch so locker, flockig läuft und dir o.a. Probleme nicht auftreten.

      Außerdem finde ich es ziemlich heftig hier zu unterstellen, wir hätten nicht genug Mumm in den Knochen, das mag vll. sein,
      auf jeden Fall aber genug Hirn.
      Lg
      Abey