Morgen im ZDF: Bin mollig - suche Liebe!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • Morgen im ZDF: Bin mollig - suche Liebe!

      Eine Reportage aus der viel beachteten und ausgezeichneten Reportagereihe "37°" am 7. April um 22.15 Uhr im ZDF.

      Infos dazu HIER.

      Schon der Text zur Sendung hat mich ... wie soll ich sagen ... ein wenig erschüttert. Wenn da steht:
      Auf Komplimente, die Katrin durchaus bekommt, reagiert sie eher ungläubig und flüchtet.
      - dann ist schon klar, wo's vor allem hängt.

      Hoffentlich finden noch viele Katrins den Weg zu uns ...
    • 37° ist in der Tat sehr sehenswert - auch bei brisanten Themen werden die Dargestellten immer mit Respekt behandelt, nie "vorgeführt".

      Schön auch, dass hier zwei gebildete, beruflich qualifizierte dicke Frauen vorgestellt werden. Andere Reportagen zu der Thematik bedienen ja leider sehr häufig das Klischee Dick = "Unterschicht".
    • Ich werd mir das auch ansehen, hab es gleich mal ins Handy gespeichert, damit es mich daran erinnert.

      Übrigens ich bin auch eine Katrin, ich hab hierhergefunden und bin froh darüber. Ich hab aber schon einen Mann der mag dicke Frauen. Ich find das immer lustig, andere drehen sich auf der Straße nach den Dünnen um, meiner schaut lieber nach den Dicken.
    • Ich habe mir die Reportage angesehen und fand sie sehr, sehr gut und schön.

      Beide Frauen sind reflektiert, qualifiziert und gebildet - und wurden auch so dargestellt. Mir persönlich hatte es ja besonders Katrin, die Psychologin, angetan. Was für eine tolle Frau! Die hätte ich gern zur Freundin.

      Und ich würde mich sehr freuen, wenn sie beide hier zu uns finden würden!
      (weiß aber nicht wie :rolleyes:)

      Mir hat es sehr gut gefallen, dass beide Frauen gesagt haben, es komme nicht in Frage, sich wegen der Männersuche mit Diäten zu quälen. Und dass beide Frauen eine nachvollziehbare Entwicklung durchgemacht haben, die ihnen am Ende mehr Selbstbewusstsein und mehr Selbstakzeptanz gebracht hat. Ein, wie heißt es so schön, wichtiger Schritt in die richtige Richtung. :)

      Und last but not least: Hannelore Hoger hat den Offtext gesprochen! Behutsam, einfühlsam, einfach wunderbar.
    • Ich kann mich Sallys Worten nur anschließen.
      Endlich mal eine Sendung über dicke Menschen, ohne Häme, einfühlsam, aber auch ohne die Mitleidsschiene.:daumen:
      Hannelore Hoger passte wunderbar als Sprecherin.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hab heute morgen zum ersten Mal festgestellt, dass man diese Sendungen auch online nochmal gucken kann, so konnte ich das hier bei mir auch sehen.

      Klasse Sendung! Ich hab mich in so vielen Aussagen der beiden Frauen wiedergefunden, ueber ihre Selbstwahrnehmung und was sie glauben, das andere von ihnen denken. Und ich wuerde den Beiden so gern sagen, dass sie sich nicht so abwerten duerfen, wie interessant und menschlich sie sind.

      Aber mir das selbst zu sagen und mich davon zu ueberzeugen, gelingt mir eher weniger. Schon schlimm, dass man mit sich selbst so viel haerter ist als mit anderen.

      Es kam gut rueber, dass die Suche nach der Liebe zuerst bei sich selbst anfaengt. Wie Katrin sagte, sie fand schon vor einer Beziehung Gruende, warum diese scheitern wuerde. Aber dass sie sich nun fest vorgenommen hat, besser von sich selbst zu denken.

      Und mal am Rand bemerkt fand ich, dass Katrin einen klasse Sinn fuer Kleidung und Mode hat (und ne tolle Schneiderin).
    • Ich hab die Sendung auch gesehen und kann mich Sally nur anschließen, besonders die Katrin fand ich auch super, so eine hübsche intelligente Frau. Die Männer wissen doch garnicht, was ihnen entgeht. Aber einige Männer haben auch vor der Intelleginz der Frauen Angst, da muss es ja nicht mal das Gewicht sein.
      Insgesamt war es eine sehr schöne Reportage.
    • ... und als ich den Fernseher ausschaltete, sagte ich: "Und das Forum zur Sendung heißt Das dicke Forum".

      Sally schrieb:

      Und ich würde mich sehr freuen, wenn sie beide hier zu uns finden würden!
      (weiß aber nicht wie :rolleyes:)
      Vielleicht klappt's ja auf diesem Wege.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Link korrigiert

    • Ich fand es auch eine schöne Dokumentation. :ok1: Kann mich noch an die Suche nach geeigneten Leuten für diese Doku in diversen Foren erinnern - man weiß halt nie was draus wird.
      Allerdings hätte man die beiden Frauen zum Beispiel auch unter dem Aspekt: "Alleinerziehende auf der Partnersuche" oder "Über Vierzig und allein" portraitieren können. Ich glaube halt, dass man es in den seltensten Fällen wirklich so genau an einem Faktor (Gewicht) festmachen kann. Hier war eben das Augenmerk aufs Gewicht, hätte man gleichaltrige schlanke Frauen in ähnlicher Situation portraitiert wäre es eben das Alter, die gescheiterten Ehen oder die bereits vorhandenen Kinder gewesen, die die Suche so schwer machen. Ich zumindest kann nicht bestätigen, dass es überhaupt keine deutschen Männer gibt, die auf Rubensfrauen stehen und dieser Eindruck entstand schon teilweise . Das fand ich ein bisschen ärgerlich, auch wenn mir der Film insgesamt gut gefallen hat.
    • Martina schrieb:

      Vielleicht klappt's ja auf diesem Wege.
      Leider wurden unsere URLs entfernt. :(

      Fräulein Wunder schrieb:

      Allerdings hätte man die beiden Frauen zum Beispiel auch unter dem Aspekt: "Alleinerziehende auf der Partnersuche" oder "Über Vierzig und allein" portraitieren können. Ich glaube halt, dass man es in den seltensten Fällen wirklich so genau an einem Faktor (Gewicht) festmachen kann. [...] Ich zumindest kann nicht bestätigen, dass es überhaupt keine deutschen Männer gibt, die auf Rubensfrauen stehen und dieser Eindruck entstand schon teilweise.
      Aber nicht die Macher der Reportage wollten den Eindruck hinterlassen. Es war für mich schon ziemlich eindeutig, dass es die Protagonistinnen waren, die das so sahen. Das Problem spielte sich also vor allen Dingen in ihren Köpfen ab. Und das ist ja ein Phänomen, das wir kennen. Allerdings gebe ich Dir insofern Recht, als dass die Mehrheit der Zuschauer diese Feinheit mit Sicherheit nicht erkannt hat. Wir kennen das Problem und sehen es daher auch sofort.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Link korrigiert

    • Fräulein Wunder schrieb:

      Ich zumindest kann nicht bestätigen, dass es überhaupt keine deutschen Männer gibt, die auf Rubensfrauen stehen und dieser Eindruck entstand schon teilweise . Das fand ich ein bisschen ärgerlich, ...
      Das ist Deine Erfahrung und das ist größtenteils auch meine Erfahrung. Da es hier aber um den subjektiven Eindruck dieser beiden Frauen ging, fand ich es sehr in Ordnung, dass sie eben ihre Sicht der Situation geschildert haben.

      dicke Mama schrieb:

      Aber einige Männer haben auch vor der Intelleginz der Frauen Angst, da muss es ja nicht mal das Gewicht sein.
      Das denke ich auch. Wobei es ja auch durchaus beides sein kann - Männer, die zwar insgeheim auf dicke Frauen stehen, sich aber nicht trauen, ihre Vorliebe nach außen zu zeigen und dann hätten sie zu Hause auch noch eine Frau, der sie nichts vormachen können. Es muss halt ein in sich gefestigter und reifer Mann sein, der mit der Doppelbelastung (:hihi:) klar kommt, auch nach außen zu seiner dicken Partnerin zu stehen und sich nicht unterlegen zu fühlen, wenn sie eine Partnerschaft auf Augenhöhe führen.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • Dralle Deern schrieb:

      Das ist Deine Erfahrung und das ist größtenteils auch meine Erfahrung. Da es hier aber um den subjektiven Eindruck dieser beiden Frauen ging, fand ich es sehr in Ordnung, dass sie eben ihre Sicht der Situation geschildert haben.



      Keine Frage, das stimmt. Darauf zielte allerdings meine Kritik auch weniger ab. Ich meinte vielmehr die gesamte Ausrichtung der Dokumentation. Die Entstehung eines solchen Films beruht ja letztendlich auf einer Reihe bewusster Entscheidungen für oder gegen bestimmte Aussagen. Damit meine ich zum Beispiel die Entscheidung zwei Protagonisten zu wählen, die sich vergeblich bemühen einen Partner zu finden, statt zum Beispiel einen Protagonisten zu wählen, der auf der Suche ist und einen der lange gesucht hat und schliesslich dann fündig wurde. Das wäre ja auch möglich gewesen und hätte dem Film schon eine etwas andere Gewichtung verliehen.


      Aber nicht die Macher der Reportage wollten den Eindruck hinterlassen. Es war für mich schon ziemlich eindeutig, dass es die Protagonistinnen waren, die das so sahen.


      Immerhin waren es ja die Macher, die genau diese beiden Frauen für ihren Film ausgesucht haben. Ein bisschen haben die Aussagen der Frauen auch mit der unterschwelligen Überzeugung der Macher zu tun, das glaube ich schon.

      Auch welche Aussagen der Frauen ausgesucht, wie diese Aussagen zusammengefügt und kommentiert werden verrät ja sehr viel über die Menschen die hinter der Kamera stehen. In diesem Fall war es zwar natürlich durchaus eine subjektive Aussage der Dame ("ich fühle mich im Umgang mit nigerianischen Männern sicherer" " bei deutschen Männern habe ich Hemmungen") die Aussage wurde dann aber im Off Text mehrere Male wiederholt und bekräftigt und rein gefühlsmäßig zu einem grösseren Thema gemacht als das möglicher weise für die eigentlich Betroffene überhaupt ist. Das war dann meiner Ansicht nach keine rein subjektive Aussage der betroffenen Dame, sondern eine subjektive Aussage der (nicht betroffenen) Filmemacherin. Ist ja legitim ... gut fand ich es trotzdem nicht,zumal das Thema dann beim kanadischen Datingpartner noch einmal im Offtext aufgegriffen wurde. Ein fließend deutsch sprechender Kanadier, der wer weiß wie lange schon in D. lebt ist für mich schon jemand, der einen westlichen Hintergrund und ähnliche Wurzeln wie die Protagonistin hat ... ob man da wirklich nochmal betonen muss, dass es einfach keine deutschen Männer gibt, die Dicke mögen und dass es schier unmöglich ist jemanden aus dem gleichen Kulturkreis zu finden ist wohl Geschmacksfrage ... ich persönlich fand es nicht unbedingt nötig.

      Bitte, das ist natürlich jammern auf einem extrem hohen Niveau, das ist mir klar ... , denn an sich hat mir die Doku wie gesagt wirklich sehr gut gefallen.
    • Das gehört zwar eigentlich nicht zum Thema, aber "fließend Deutsch sprechen" stelle ich mir wesentlich anders vor. Ich sage von mir, dass ich fließend Englisch spreche. Wenn ich das so sprechen würde, wie er Deutsch sprach, könnte ich beruflich einpacken.

      Ansonsten gebe ich Dir Recht. An der Stelle habe ich auch kurz gegrübelt. Ich denke auch, dass es weniger konkret auf das Land, sondern mehr auf den Kulturkreis ankommt.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Ich habe mir die Sendung jetzt nach euren positiven Kommentaren auch noch angeschaut und finde sie auch wirklich gut!
      Allerdings hat es mich auch zwischendurch immer wieder sehr traurig gemacht, dass diese beiden tollen Frauen (jede auf ihre ganz eigene Art) sich selber so abgewertet haben und so viel Schmerz aus ihren Worten klang. :(
      Auf jeden Fall würde ich mich auch freuen, wenn die beiden trotz des entfernten links vielleicht irgendwie noch hierher finden und auch mitschreiben!
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
      [/CENTER]
    • Martina schrieb:


      An der Stelle habe ich auch kurz gegrübelt. Ich denke auch, dass es weniger konkret auf das Land, sondern mehr auf den Kulturkreis ankommt.


      Sie hat ja auch erklärt, warum sie mit nigerianischen Männern besser klar kommt. Weil diese körperliche Fülle als etwas positives sehen, sie als "eine gestandene Frau, eine Frau die was her macht", betrachten. So, oder so in der Form drückte sie das aus.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Itsme ()