Minderwertigkeitskomplexe-ich brauche dringend Rat!

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    • Muminfrau schrieb:

      aber ich habe kein gutes Gefuehl dabei, Mondschein "in Abwesenheit", sozusagen, zu besprechen. Das machen wir lieber nicht, denke ich?


      Deshalb habe ich auch nichts weiter dazu geschrieben.

      Aber grob gesagt finde ich, dass jeder Laie (ich bin einer, von Dir weiß ich das nicht) Informationen die er per net bekommt verschieden auslegt und meist mit solchen Sachen, mit denen er selbst zu tun hat und von denen er weiß.

      Du interpretierst oder weist auf eine mögliche "Überempfindlichkeit" hin, ich kann bei den ganzen Aussagen von Mondschein nicht den geringsten Hinweis darauf finden. Eher im Gegenteil. Daher empfehle ich einen guten Therapeuten.
    • Es stimmt schon, dass Leute dazu neigen, ueberall genau das zu sehen, was sie im Moment beschaeftigt. Ich bin davon natuerlich auch nicht frei, und ein Laie bin ich auch.

      Betrachten wir mal Sozialphobie. Vereinfacht ausgedrueckt, man bekommt also Angst oder Panik, wenn man "unter die Leute gehen" muss.

      Warum bekommt man denn diese Panikattacken? Dazu gibt es bestimmt Theorien ueber Theorien.

      Wenn nun jemand hochsensibel im sozialen Bereich ist (das gibt es auch), hat diese Person sehr feine Antennen fuer Stimmungen anderer Leute. Ich kann z.B. bei einem Meeting sofort spueren, wenn zwischen einigen Teilnehmern etwas nicht stimmt. Ich weiss noch nicht, wer genau da im Streit ist (das kommt dann waerend des Meetings schon irgendwie raus), aber ich habe schon die Atmosphaere gespuert.

      Und wenn man Stimmungen anderer Leute nicht nur wahrnimmt, sondern davon auch in seiner Stimmung entscheidentd beeinflusst wird, wundert es mich gar nicht, dass man Panik vor Menschenversammlungen bekommt. Man wird ja letzendlich ueberwaeltigt, und damit kann man ohne speziellen Uebungen schlecht zurecht kommen.

      Darin sehe ich den Zusammenhang mit Hochsensibilitaet. Ob es fuer Mondschein stimmt, weiss ich nicht. Fuer mich stimmt es.
    • Muminfrau schrieb:

      Wenn nun jemand hochsensibel im sozialen Bereich ist (das gibt es auch), hat diese Person sehr feine Antennen fuer Stimmungen anderer Leute. Ich kann z.B. bei einem Meeting sofort spueren, wenn zwischen einigen Teilnehmern etwas nicht stimmt.
      Das kenne ich auch von einer Freundin von mir, die eher als alle anderen sozusagen "den Braten riecht".
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Itsme schrieb:

      Ich mag mich irren, aber ich hatte bereits gestern das Gefühl, dass die Mehrzahl der leute, die diesen Test machenwürden als "hochsensibel" eingestuft würden. Und wie bereits weiter oben geschrieben, habe ich den Verdacht, dass es sich nicht um einen ernst zu nehmenden Test handelt (nicht einmal ansatzweise) , sondern um eine versteckte Buchwerbung.


      Ich möchte das einmal anders herum betrachten. Vielleicht sind schlichtweg die eine große Zahl der TeilnehmerInnen dieses Forums hochsensibel und kämpfen durch Lebensmittelfehlnutzung (also nicht für reine Ernährung im Sinne von nicht verhungern/hungern oder echten Genuss) gegen die gesteigerte Empfindsamkeit an. Für meinen Fall würde ich das nicht einmal ausschließen. Wenn der Magen so schön voll ist und die Empfindsamkeit durch die Verdauungsvorgänge abgemildert ist, lässt sich auch der Chef besser ertragen.
    • Honigbiene, du bist bestimmt hochsensibel, denn du kannst Gedanken lesen. ;)

      Ich wollte diesen Abend einen neuen Thread in den Essstoerungen-Teil des Forums reinstellen. Fuer mich steht seit einiger Zeit fest, dass ich das Essen zum Senken der Empfindsamkeit benutze -- frueher unbewusst, seit einiger Zeit bewusst.

      Ich koennte mir auch vorstellen, dass hier ziemlich viele hochsensible Menschen sind. Denn Stress fuehrt bei den Leuten, die von Natur aus pummelig sind, zur Gewichtszunahme. Also wer von Natur aus etwas mehr Fettposter hat, nimmt bei Stress zu. Und Hochsensible sind schon durch ihre Empfindsamkeit einem Dauerstress ausgesezt, der fuer nicht-hochsensible erstmal einfach nicht da ist.
    • @Mondschein:
      Du sagst, dass du großen Stress hättest, wegen eines Studiums umzuziehen. Wäre das eine Idee: Du suchst dir eine (oder mehrere) FH's in deiner Nähe aus, wo du noch gut von zu Hause aus hinkommen kannst, und informierst dich, welche Studiengänge es dort gibt. Das kann man gut übers Internet machen, weil jede Hochschule ihre eigenen Seiten hat. Dann kannst du gleich abhaken, was für dich absolut nicht in Frage kommt. Zum Schluss bleibt dann ein überschaubarer Rest von Studiengängen übrig, mit denen du dann im Internet nach weiteren Infos googeln kannst. Vielleicht ist ja dein Traumstudium zufällig darunter.

      Ich hatte vor ewigen Zeiten das gleiche Problem: von der Familie zu einem Studiengang bequatscht, der mir zwar nicht zuwider war (Mathe), aber mich auch nicht innerlich befriedigte. Ich wollte auch nicht aus der Region weg, und habe mich an benachbarten Hochschulen umgesehen, und bin auf Maschinenbau gestoßen.

      Ich habe außerdem beim Arbeitsamt einen Beratungstermin zur Berufs- und Studiengangswahl gemacht - ich muss sagen, der Sachbearbeiter war extrem nett und verständnisvoll, und er hat mir sehr viel Mut gemacht, den Wechsel zu wagen - und dann habe ich gegen den Willen der Familie einfach den Studiengang gewechselt. Da war mir mein eigenes Leben (und es ging tatsächlich ums physische Überleben, ich war magersüchtig, depressiv und suizidgefährdet) wichtiger als "was die Leute denken".

      Mach erst mal Pause. Bei vielen Studiengängen kann man sich auch im Sommersemester einschreiben, erst mal als Gasthörer, dann im Wintersemester sich regulär einschreiben, und was man als Gasthörer gemacht hat, bekommt man dann angerechnet. Ob das konkret in Frage kommt, kann man per Mail beim Studentensekretariat oder dem jeweiligen Prüfungsamt anfragen, dazu muss man auch nicht hin, was ja auch wieder Stress wäre.

      Und dann kläre für dich, nicht für die Therapeutin und nicht für deinen Vater, was deine Lieblingsthemen, deine Lieblingsbeschäftigungen sind.
      Kreativ, konfliktarm - ich denke da an Goldschmied, Design, Grafik, auch Konstrukteurin, Progammiererin....
      Dass du ein soziales ich sag mal Empfinden hast, bedeutet ja nicht zwangsweise eine berufliche Bestimmung im sozialen Bereich. Man kann das auch z.B. im täglichen Berufsleben in anderen Sparten ausleben. Mich hat beispielsweise mein Gerechtigkeitsempfinden in die Gewerkschaft getrieben. Und ich war auch ziemlich gehemmt zu Anfang.

      Meine Erfahrung: man kann sicheres Auftreten (wie es drinnen aussieht, geht niemand was an) trainieren. Du hast ja schon erste Schritte gemacht, indem du die Fachhochschulreife erworben hast. Du gehst zur Therapeutin, du hast das aufgezwungene Gespräch gemeistert, also das ist doch schon was. Stell dir kleine Aufgaben - ein bisschen Stress muss sein, sonst ist es ja kein Training - aber nicht zu schwere.

      Du musst zwar deinen Lebensweg noch viele Jahre weitermachen, aber Umwege erhöhen die Ortskenntnis, auch hier.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Muminfrau schrieb:


      Hochsensible Menschen sind oft von solchen Ereignissen ueberfordert, von denen du hier schreibst.

      Hier kannst dich erstmal testen:
      zartbesaitet.net/test.htm


      Also den Test musste ich jetzt auch mal machen. Und sieh an - ich bin also auch hochsensibel. Spricht gegen Dicken-Spezifität :-D, da ich ja schlank bin.
      Komischerweise bin ich bestimmt die letzte der man das nachsagen würde. Ich bin eher so der Axt-im-Wald-Typus. Ausserdem habe ich die Fragen bewusst locker beantwortet und bin trotzdem komischerweie hochsensibel.
      Nachtigall ick hör dir trapsen:cool2:

      PS: Ich frage mich wer bei der Frage "Ich habe ein reiches, vielschichtiges Innenleben" mit "eher nicht" antwortet. Ich habs mal getan :D
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knallfrosch ()

    • Ja, ich bin schon seit ein paar Monaten hier und das echt gerne. Im Vorstellungsthread hab ichs mal erklärt und auch in meinem ersten Gästebucheintrag. Bin leider zu doof das zu verlinken.

      Sitz und Platz, braves Hundi :-o
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • :D Hundi geht dann mal in "Vorstellungen" stöbern ...

      Edit: Hat Knalles Beitrag im Bergrüßungsthread gefunden und freut sich über den humorvollen Stil. Wau-wuff! (Übersetzung: Ich habe gesprochen. Indianisch: Hugh!)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Brit ()

    • babelfish schrieb:

      Was haben denn Freundschaften damit zu tun ob man verheiratet ist und Kinder hat?


      ich vermute mal das er das bezog auf die verschiedenheit der tagesabläufe von singels oder einer mutter mit kindern...(so habe ich es verstanden) das ist eine tatsache das dies nicht immer harmoniert allerdings geht das schon wenn die singels das akzeptieren das man eben nicht nach 16 uhr wie wild shoppen gehen kann und danach noch spontan schlunzen gehen kann. kinder bestimmen eben dann die zeit die man hat. und das kann zu einem interessenkonflikt führen.:)